US-Angriff gen Venezuela: Nicolás Maduro plädiert vor Gericht gen nicht schuldig



Interview mit der New York Post

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Die USA seien aber vorbereitet auf eine "zweite Welle" gegen Venezuela. Diese würde "so viel größer" als die erste sein. Die US-Regierung habe viele Male bereits mit Rodríguez gesprochen und diese habe Verständnis gezeigt.

Zuvor hatte Trump auf einer Pressekonferenz gesagt, die USA würden "das Land führen", um einen demokratischen Übergang einzuleiten. Diese Aussage hatte Spekulationen über eine mögliche US-Besatzung Venezuelas ausgelöst. Auf die Nachfrage, ob US-Truppen vor Ort sein würden, um das Land zu verwalten, sagte Trump: Dies sei nicht geplant, sofern Rodríguez "das tut, was wir wollen". In diesem Fall sei eine Stationierung amerikanischer Soldaten nicht notwendig.

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Interimspräsidentin Rodríguez will nicht mit den USA zusammenarbeiten

Die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez will nicht mit den USA kooperieren. Damit widersprach sie Aussagen von US-Präsident Donald Trump, sie sei bereit, mit den USA zusammenzuarbeiten. "Wir werden nie wieder eine Kolonie, egal von welchem Imperium“, sagte Rodríguez laut der venezolanischen staatlichen Zeitung Correo del Orinoco in einer Fernsehansprache. Sie stehe weiter fest hinter Nicolás Maduro als Präsidenten.

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Die wichtigsten Fakten über Delcy Rodríguez 

Nach ‌der Festsetzung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte rückt seine Stellvertreterin Delcy Rodríguez an die Spitze der Regierung. Der Oberste Gerichtshof ernannte sie gestern zur Interimspräsidentin. Doch wer ist diese Frau?

  • Rodríguez ist 56 Jahre alt. Sie wurde 1969 in Caracas geboren und ist die Tochter des linksgerichteten Guerillakämpfers Jorge Antonio Rodríguez, der in ⁠den 1970er-Jahren die revolutionäre Partei ​Liga Socialista gegründet hatte.
  • 2017 leitete sie ‌die regierungstreue verfassunggebende Versammlung, die Maduros Machtbefugnisse erweiterte. Das Parlament wurde damals entmachtet. Ein Jahr später ernannte Maduro Rodríguez zur Vizepräsidentin. Er beschrieb sie bei der Bekanntgabe ⁠als "Revolutionärin und ‍in tausend Schlachten erprobt".
  • Bisher war Rodríguez nicht nur Vizepräsidentin, sondern auch Finanz- und Ölministerin. Dadurch ist sie eine Schlüsselfigur in der venezolanischen Wirtschaftspolitik und hat großen Einfluss auf den geschwächten Privatsektor ​des Landes. Mit orthodoxen wirtschaftspolitischen Maßnahmen versucht sie, die Hyperinflation zu bekämpfen.
Mehr zur neuen venezolanischen Interimspräsidentin lesen Sie hier:

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Papst mahnt Souveränität Venezuelas an

Papst Leo XIV. hat sich besorgt über das Vorgehen der USA in Venezuela gezeigt. Der erste US-amerikanische Papst forderte, das Land solle unabhängig bleiben, die Menschenrechte müssten geachtet werden. Den Sturz von Machthaber Nicolás Maduro habe er mit einer "Seele voller Sorge" verfolgt. 

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Der Großteil der Bevölkerung in Venezuela ist katholisch. Zuletzt hatte Maduro auch die katholische Kirche im Land attackiert. So wurde einem Kardinal beispielsweise der Reisepass abgenommen, nachdem dieser im Vatikan über die schweren Menschenrechtsverletzungen in Venezuela berichtet und gefordert hatte, alle politischen Gefangenen freizulassen.

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Luftraumbeschränkung soll ab Mitternacht Ortszeit aufgehoben werden

Die USA haben angekündigt, dass der Luftraum über der Karibik ab Mitternacht Ortszeit (6 Uhr mitteleuropäischer Zeit) wieder geöffnet wird. Fluggesellschaften seien informiert und würden ihre Pläne entsprechend umstellen, teilte Verkehrsminister Sean Duffy auf X mit. Zuvor hatten die USA den Luftraum gesperrt. 

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UPDATE: The original restrictions around the Caribbean airspace are expiring at 12:00am ET and flights can resume.

Airlines are informed, and will update their schedules quickly. Please continue to work with your airline if your flight was affected by the restrictions. https://t.co/5Cv46Xnjy4

— Secretary Sean Duffy (@SecDuffy) January 4, 2026

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Rubio schließt weitere Angriffe auf Boote nicht aus

In einem Interview mit dem Sender NBC hat US-Außenminister Marco Rubio weitere Angriffe auf Boote in der Karibik und sogar eine Intervention in Kuba nicht ausgeschlossen. "Wir werden weiterhin auf Drogenboote zielen, falls sie versuchen, in Richtung der Vereinigten Staaten zu gelangen“, sagte Rubio. Soldaten seien aktuell nicht mehr in Venezuela, versicherte Rubio. Trump hatte gestern gesagt, man habe keine Angst davor, Soldaten in das Land zu schicken. 

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Auf die Frage, ob Kuba das nächste Ziel der US-Regierung sei, antwortete Rubio, dass die Regierung in Kuba in großen Schwierigkeiten stecke. Er nannte die kubanische Regierung "ein riesiges Problem" und wies darauf hin, dass es Kubaner waren, die Nicolás Maduro vor seiner Gefangennahme bewachten.  Er werde nicht über konkrete Schritte in der Zukunft sprechen, sagte Rubio, aber es sei kein Geheimnis, dass "wir keine großen Fans des Kuba-Regimes sind“. 

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Militär Venezuelas steht hinter Vizepräsidentin

Das venezolanische Militär hat sich hinter Vizepräsidentin Delcy Rodríguez gestellt. Die Streitkräfte erkennen sie als vorübergehende Staatschefin an. Nach der Gefangennahme von Staatschef Nicolás Maduro durch die USA übernehme sie verfassungsgemäß die Führung des Landes, sagte Verteidigungsminister Wladimir Padrino.

Padrino bezeichnete den US-Einsatz als "feige Entführung“. Seine Landsleute rief er auf, "in den kommenden Tagen alle Aktivitäten wieder aufzunehmen, sei es in der Wirtschaft, im Arbeitsleben oder im Bildungswesen". Sie sollten Frieden und Ordnung wahren und nicht "Drohungen und der Angst nachgeben, die man uns aufzwingen will".

Rodríguez hatte in ihrer ersten Stellungnahme mitgeteilt, Maduro sei "der einzige Präsident Venezuelas". Von den USA forderte sie dessen Freilassung und erklärte zugleich, ihre Regierung werde Venezuela und seine "natürlichen Ressourcen verteidigen"

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Trump droht Venezuelas neuer Staatschefin Delcy Rodríguez

In einem Interview mit The Atlantic hat US-Präsident Donald Trump der neuen venezolanischen Staatschefin Delcy Rodríguez gedroht. Sollte sie "nicht das Richtige" tun, werde sie einen sehr hohen Preis zahlen, wahrscheinlich sogar größer als der von Maduro, sagte Trump mit Anspielung auf die Entführung von Staatsoberhaupt Nicolás Maduro, der sich nun in Haft in New York befindet. In dem Gespräch habe er den Autoren zufolge deutlich gemacht, dass er eine Ablehnung der US-Intervention von Rodríguez nicht hinnehmen werde.

Venezuela werde vielleicht nicht das einzige Land bleiben, in dem die USA intervenieren. "Wir brauchen Grönland, auf jeden Fall“, zitierte das Magazin den US-Präsidenten. Zuvor war aus der US-Regierung zudem eine mögliche Intervention in Kuba angesprochen worden. 

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EU-Staaten dringen auf Selbstbestimmungsrecht der Venezolaner 

In einer gemeinsamen Erklärung fordern 26 der 27 EU-Mitgliedstaaten, den Willen der Menschen in Venezuela zu respektieren. Nur so könne die aktuelle Krise überwunden und Demokratie hergestellt werden. Das Papier wurde von EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas und allen EU-Staaten, mit Ausnahme von Ungarn, unterzeichnet.

Die EU-Länder teilen demnach die Einschätzung, dass internationaler Drogenhandel und organisiertes Verbrechen eine große Bedrohung für die Sicherheit darstellten. Sie forderten gleichzeitig alle Beteiligten, insbesondere die USA und Venezuela, dazu auf, eine Eskalation des Konflikts zu vermeiden. Die EU sei dazu in engem Kontakt mit der US-Regierung. 

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Oppositionspolitiker González sieht sich als Präsident der Venezolaner

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Der im Exil lebende venezolanische Oppositionspolitiker und ehemalige Präsidentschaftskandidat Edmundo González Urrutia hat sich erstmals zur Entmachtung von Staatschef Nicolás Maduro durch die USA geäußert. Die Geschehnisse seien "ein wichtiger Schritt, der aber nicht ausreicht", teilte er mit. Die politische Lage in Venezuela könne sich erst normalisieren, wenn politische Gefangene freigelassen würden und das Wahlergebnis von 2024 respektiert werde.

Er richte "als Präsident der Venezolaner" einen "ruhigen und klaren Appell an die nationalen Streitkräfte und Strafverfolgungsbehörden", sagte der Oppositionelle: 

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Der venezolanische Politiker war im Juli 2024 bei der Präsidentschaftswahl gegen Maduro angetreten. Die Opposition erklärte ihn mit 67 Prozent der Stimmen zum Wahlsieger. Die regierungstreue Wahlbehörde rief hingegen Maduro mit 52 Prozent zum erneuten Wahlsieger aus, ohne dafür detaillierte Berechnungen vorzulegen. González floh daraufhin nach Spanien ins Exil.  

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Trump droht Kolumbien mit Militärschlag

US-Präsident Donald ​Trump kann sich nach dem Blitzangriff in Venezuela einen ähnlichen Militäreinsatz auch in Kolumbien vorstellen. Eine Militäroperation gegen die kolumbianische Regierung "hört sich für mich gut an", sagt Trump zu Journalisten an Bord seiner Präsidentenmaschine Air Force One.

Weiter sagte er in Anspielung auf den kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro:

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Die Ereignisse der Nacht im Überblick

  • US-Vizepräsident JD Vance hat den US-Militäreinsatz in Venezuela mit dem Kokainhandel gerechtfertigt. Kokain, nicht Fentanyl, sei die wichtigste Droge, die aus Venezuela geschmuggelt werde. Die USA versuchten, lateinamerikanischen Kartellen diese Einnahmequelle zu schmälern. 
  • 26 der 27 EU-Staaten haben in einer gemeinsamen Erklärung mit der EU-Kommission darauf gepocht, dass "der Wille des Volkes" in Venezuela respektiert werden müsse. Ungarn enthielt sich.
  • Der im Exil lebende venezolanische Oppositionspolitiker Edmundo González Urrutia hat die Entmachtung von Nicolás Maduro als wichtigen Schritt bezeichnet, der aber nicht ausreiche. Er sieht sich selbst als "Präsident der Venezolaner".
  • Der Iran hat die US-Regierung vor ähnlichen Militärschlägen gewarnt. Banner in der iranischen Hauptstadt Teheran drohen den USA und Israel mit der Tötung ihrer Soldaten, sollten sie den Iran attackieren.
  • Die Unsicherheit um den Ölhandel in Venezuela belastet die Märkte. Die Ölpreise sind leicht gefallen.
  • US-Präsident Donald Trump hat vor Journalisten angedeutet, dass er sich einen ähnlichen Militärschlag auch in Kolumbien vorstellen kann.
  • Bei dem US-Militäreinsatz sind nach Angaben der kubanischen Regierung 32 kubanische Staatsbürger getötet worden.
  • China kritisiert, ohne die USA namentlich zu nennen, dass sich kein Land als "Weltpolizei" aufspielen dürfe.
  • Viele Republikaner und Konservative in den USA begrüßen das Vorgehen der Trump-Regierung in Venezuela. 
  • Die Interimspräsidentin Delcy Rodríguez hat sich zur Kooperation mit der US-Regierung bereit erklärt.
  • Trump hat seinen Willen bekräftigt, Grönland unter US-Kontrolle zu stellen.

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Außenminister Wadephul will US-Angriff nicht bewerten

Johann Wadephul will den US-Angriff auf Venezuela nach eigenen Worten völkerrechtlich nicht bewerten. Die USA müssten die internationale Rechtslage beachten und darlegen, auf welcher Grundlage der Angriff erfolgte, sagte der Außenminister im Deutschlandfunk. Doch die Gesamtlage sei "außerordentlich komplex".

So habe etwa Venezuelas Präsident Nicolás Maduro an der Spitze eines Unrechtsregimes gestanden und sei für Menschenrechtsverletzungen verantwortlich. Zugleich gebe es in der Region ein "starkes chinesisches, iranisches, auch russisches Engagement", gab Wadephul zu bedenken – und deutete Verständnis für die US-Intervention an: "Also geopolitisch haben wir auch ein Interesse, haben die USA ein Interesse, das zurückzudrängen."

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US-Angriff lässt Aktien von Rüstungskonzernen steigen

Die von den USA ausgelöste Eskalation führt bei deutschen Rüstungskonzernen zu steigenden Aktienkursen. Die Aktie von Rheinmetall stieg zum Wochenstart um knapp sieben Prozent, Hensoldt legte ebenso um sieben Prozent zu, Renk um knapp fünf Prozent. Der Dax stieg auf ein neues Rekordhoch. 

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Kolumbiens Präsident erteilt Schießbefehl für Fall eines Angriffs

Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat die jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump als "illegitim" zurückgewiesen. Er werde sie genau prüfen, schrieb Petro auf X. Sollte gegen ihn selbst vorgegangen werden, warnte Petro vor schweren Folgen.

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Damit dürfte Petro den Zorn des Volkes meinen – der Jaguar, die größte Raubkatze Südamerikas, ist in den Regenwäldern des Landes beheimatet.

Zugleich rief der Staatschef die Sicherheitskräfte zur Loyalität auf. "Jeder Soldat in Kolumbien hat ab sofort einen Befehl: Jeder Kommandant der Sicherheitskräfte, der die Flagge der USA der Flagge Kolumbiens vorzieht, wird auf Befehl der Basis, der Truppe und mir sofort aus der Institution entlassen." Außerdem sagte er: "Der Befehl an die Sicherheitskräfte lautet, nicht auf das Volk zu schießen, sondern auf den Angreifer."

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Venezolanische Staatsanleihen steigen deutlich

Die Gefangennahme von Nicolás Maduro hat zu einem Kurssprung bei Venezuelas Staatsanleihen geführt. Der Wert der Anleihen stieg um rund 20 Prozent. Die Aktion des US-Militärs in Caracas am Wochenende nährt an ⁠den Finanzmärkten die Hoffnung auf ​eine umfassende Umschuldung.

Der Preis für die fast wertlosen venezolanischen Schuldscheine ist bereits seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump im Januar ⁠2025 gestiegen. Spekulanten setzten auf einen Machtwechsel und wetten darauf, dass eine neue Regierung ihre ​Schulden eher zurückzahlen wird.

Nach jahrelanger Wirtschaftskrise und US-Sanktionen, die das Land ‍von den internationalen Kapitalmärkten abschnitten, wurde Venezuela Ende 2017 zahlungsunfähig. Das Land konnte seine Schulden bei internationalen Investoren nicht ​mehr bedienen. Es stellte die Zinszahlungen für Staatsanleihen und für Anleihen des staatlichen Ölkonzerns PDVSA ein.

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Maduro und Flores in Gerichtsgebäude angekommen

Sicherheitskräfte haben Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores in ein New Yorker Gerichtsgebäude gebracht. US-Medien übertrugen live, wie die beiden gefesselt aus einem Helikopter geführt und anschließend in ein gepanzertes Fahrzeug gebracht wurden. In einer Kolonne von Einsatzfahrzeugen wurden die beiden dann zum Gerichtsgebäude in Manhattan gefahren. Um 18 Uhr deutscher Zeit soll in dem Gericht des Southern District eine Anhörung Maduros beginnen.

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Rund um das Gebäude in Manhattan gibt es zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen. Absperrungen säumen die Straßen über mehrere Blocks um den Haupteingang, während Polizisten zu Fuß und in Streifenwagen in der Umgebung patrouillieren. Im Gerichtsgebäude sichern Mitglieder des U.S. Marshals Service in taktischer Ausrüstung die Lobby.

Vor dem Gebäude warten Dutzende Menschen, darunter Reporter und Fotografen, um einen Platz im Gerichtssaal zu ergattern. Einige haben Zelte, Stühle und Handwärmer dabei, um die lange Wartezeit in der Kälte zu ertragen.

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Namhafter Richter leitet Maduro-Anhörung

Die Anhörung Maduros wird von Richter Alvin K. Hellerstein durchgeführt. Der 92 Jahre alte Hellerstein hat in seiner Karriere zahlreiche große Verfahren verhandelt, darunter Fälle mit Bezug zu Präsident Donald Trump, zu Harvey Weinstein, den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und dem Völkermord im Sudan.

Hellerstein soll Maduro und dessen Frau Cilia Flores bei dem kurzen Termin formell vor Gericht stellen – als Auftakt eines richterlichen Auftrags. Dieser ruhte seit sechs Jahren, weil der venezolanische Staatschef einer Verhaftung seit seiner ersten Anklage durch US-Staatsanwälte bislang entgangen war. 

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In der Zwischenzeit befasste sich Hellerstein mit Verfahren gegen einige der Mitangeklagten Maduros. Im April 2024 verurteilte er den pensionierten venezolanischen General Cliver Alcalá zu mehr als 21 Jahren Gefängnis. Die Verkündigung des Strafmaßes für den früheren venezolanischen Militärgeheimdienstchef Hugo Carvajal ist für den 23. Februar angesetzt. 

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Vom Gericht bestellter Anwalt vertritt Maduro

Gegen die Klage der US-Regierung an einem New Yorker Gericht wird der gestürzte venezolanische Machthaber Nicolás Maduro US-Medienberichten zufolge von einem langjährigen Strafverteidiger unterstützt. Es handele sich dabei um David Wikstrom, berichten die New York Times und eine CNN-Journalistin. Er sei vom Gericht bestellt worden.

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UN-Sicherheitsrat berät über US-Einsatz in Venezuela

In diesen Minuten startet die Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zum Vorgehen der USA in Venezuela. Sie findet auf Bitten des angegriffenen Landes statt.

In unserem Livestream können Sie die Sitzung verfolgen:

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Präsidentin Sheinbaum hält US-Einsatz in Mexiko für unwahrscheinlich

Trotz Drohungen von US-Präsident Donald Trump glaubt Mexikos Staatschefin Claudia Sheinbaum nicht an einen Einsatz in ihrem Land. Sie glaube nicht, dass die USA eine Invasion ernsthaft in Betracht ziehen würden, sagte Sheinbaum. Trump habe mehrfach gefordert, dass die US-Armee in Mexiko agieren dürfe. "Wir haben dies sehr entschieden abgelehnt – erstens, weil wir unsere Souveränität verteidigen, und zweitens, weil es nicht notwendig ist", sagte Sheinbaum.

Trump hatte Sheinbaums Autorität kurz nach der Gefangennahme Maduros infrage gestellt. "Sie regiert Mexiko nicht, das tun die Kartelle", sagte Trump. "Wir müssen mit Mexiko etwas tun." Zuvor hatte er immer wieder angedeutet, dass es notwendig werden könnte, die mexikanischen Drogenkartelle militärisch zu bekämpfen. Die USA haben mehrere von ihnen als Terrororganisationen eingestuft. 

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Venezuela will Helfer der US-Intervention aufspüren

Seit Samstag gilt in Venezuela der Ausnahmezustand. Das entsprechende Dekret ist nun veröffentlicht worden. Darin werde die venezolanische Polizei aufgerufen, "jeden festzunehmen, der an der Hilfe und Unterstützung des bewaffneten Angriffs beteiligt ist", berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Es werde zu einer "landesweiten Suche und Festnahme" der Beteiligten aufgerufen.

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Guterres verurteilt US-Militäreinsatz

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UN-Generalsekretär António Guterres ‌zeigt sich besorgt über den US-Militäreinsatz in Venezuela. Der Einsatz zur Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro habe nicht die Regeln des Völkerrechts respektiert, heißt es in einer dem UN-Sicherheitsrat übermittelten Erklärung. Guterres rief darin alle Akteure in Venezuela zu einem Dialog auf. Er erklärte sich bereit, Bemühungen um eine friedliche Lösung zu unterstützen.

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Nationalversammlung in Caracas beginnt

Während in New York in Kürze der entführte Nicolás Maduro vor den Richter treten wird, ist die Nationalversammlung von Venezuela erstmals seit dem US-Angriff in Caracas zusammengekommen. Reportern der New York Times zufolge, die vor Ort sind, ist auch Jorge Rodríguez eingetroffen. Er ist Vorsitzender der Nationalversammlung und Bruder der neuen Regierungschefin Delcy Rodríguez.

Auch der Abgeordnete Nicolás Maduro Guerra, Maduros Sohn, ist demnach anwesend. Hinter ihm soll der Platz mit dem Namen seiner Mutter, Cilia Flores, leer sein. Sie ist ebenfalls Abgeordnete in der Nationalversammlung und wurde gemeinsam mit ihrem Mann von den USA gefangen genommen.

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US-Vertreter bei der UN bekräftigt US-Maßnahmen gegen "Drogenterrorismus"

Der US-Vertreter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, hat vor dem UN-Sicherheitsrat dementiert, dass die USA Krieg gegen Venezuela führe. Weder gegen das Land noch seine Leute führten die USA Krieg, das Land werde auch nicht besetzt. Er wiederholte die Rhetorik der US-Regierung, dass es sich bei der Entführung um eine "Strafverfolgungsmaßnahme" handele.

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Die Beweise für Maduros Verbrechen würden in einem US-Gerichtsverfahren offengelegt, sagte Waltz. Die USA würden zudem nicht davon abhalten, US-Amerikaner vor "Drogenterrorismus“ zu beschützen. Man strebe "Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit“ für die Menschen in Venezuela an. 

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Was von dem Gerichtstermin zu erwarten ist

Der entführte venezolanische Staatschef Nicolás Maduro wird in New York vor Gericht erwartet. Vorgeworfen wird ihm unter anderem "Verschwörung zum Drogenterrorismus“. Teil des heutigen Gerichtstermins ist, dass Maduro die Vorwürfe vorgetragen werden. Dabei wird ihm die Möglichkeit eingeräumt, schuldig oder nicht schuldig zu plädieren.

Darüber hinaus wird der Richter sicherstellen, dass Maduro ein Anwalt zugewiesen wurde. Üblich ist es zudem, dass eine mögliche Kaution geprüft wird. In diesem Fall ist es jedoch höchst unwahrscheinlich, dass Maduro gegen eine Kaution auf freien Fuß kommen könnte. Zum Schluss wird der Richter einen Zeitplan für den Prozess vorlegen

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Venezuela kritisiert fehlende rechtliche Grundlage für US-Angriff

Die UN-Vertretung von Venezuela hat den US-Angriff vor dem UN-Sicherheitsrat als illegitim bezeichnet. Es gebe keine rechtliche Grundlage für den Angriff und er habe gegen die UN-Charta verstoßen. 

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Die Anhörung hat begonnen

Richter Hellerstein, Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores haben laut US-Medien den Gerichtssaal betreten und der Gerichtstermin begonnen. Das Eherpaar trug demnach Fesseln an Händen und Füßen sowie Kopfhörer zur Übersetzung des Prozesses. Hellerstein fragte laut New York Times Maduro nach seinem Namen, kündigte an, ein faires Verfahren sicherzustellen und fasste die Vorwürfe gegen ihn zusammen.

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Nächste Anhörung am 17. März

Der erste Gerichtstermin des entmachteten Präsidenten von Venezuela und seiner Ehefrau ist nach wenigen Minuten bereits vorbei. Richter Hellerstein setzte die nächste Anhörung Maduros für den 17. März fest. 

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Maduro plädiert auf nicht schuldig

Der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat vor Gericht offenbar nicht schuldig plädiert. "Ich bin nicht schuldig. Ich bin ein anständiger Mann“, zitiert die New York Times, die mit Reportern vor Ort ist, den Venezolaner. Auf Spanisch soll der von den USA in Caracas gefangen genommene Staatschef zudem gesagt haben, er sei "entführt“ worden.

Richter Hellerstein soll Maduro daraufhin unterbrochen haben. Es werde "Zeit und Gelegenheit" geben, die Umstände genauer zu betrachten.

Wie die Zeitung weiter berichtet, soll der Richter zudem nach dem Zeitpunkt der Festsetzung Maduros gefragt haben. Der Staatsanwalt habe daraufhin geantwortet, Maduro sei am 3. Januar um 11.30 Uhr in Gewahrsam genommen worden – ohne die Militäraktion der USA in Venezuela dabei zu erwähnen, bei der Maduro entführt wurde. Auch Maduros Ehefrau Cilia Flores, der die USA Kokainschmuggel vorwerfen, plädierte auf nicht schuldig.

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Maduros Anwalt stellt offenbar Legalität des US-Angriffs infrage

Nicolás Maduros Anwalt, Barry Pollack, stellt US-Reportern zufolge die Legalität der US-Militäraktion infrage, die den Beschuldigten in die USA gebracht hat. Er habe angemerkt, dass er bezüglich Maduros Rolle als Staatsoberhaupt einen Antrag stellen könnte. Maduro hatte zuvor gesagt, er sei "immer noch der Präsident" seines Landes.

Weiter, berichten Reporter aus dem Gerichtssaal, leide Maduro seinem Anwalt zufolge unter Gesundheitsproblemen, die zu beachten seien.

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Die Ereignisse des Tages im Überblick 

  • Der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Frau, Cilia Flores, haben vor Gericht nicht schuldig plädiert. Der nächste Gerichtstermin wurde für den 17. März angesetzt.
  • UN-Sicherheitsrat berät über den US-Einsatz in Venezuela. UN-Vertreter zahlreicher Länder sowie UN-Generalsekretär António Guterres kritisierten das Vorgehen der USA.
  • In Caracas ist heute die Nationalversammlung zum ersten Mal seit dem US-Angriff zusammengekommen. Die USA wurden dabei scharf kritisiert. Auch Maduros Sohn war anwesend.
  • Die Führung in Venezuela hat angekündigt, Helfer der USA aufspüren zu wollen
  • Wegen der Aussichten auf Zugriff auf die venezolanischen Ölreserven sind die Aktien von US-Energiekonzernen gestiegen. Auch venezolanische Staatsanleihen stiegen deutlich, sowie die Preise für Gold und Silber. 
  • In Kuba wurde wegen in Venezuela getöteter Soldaten Staatstrauer ausgerufen. 
  • Die EU-Kommission hofft auf einen demokratischen Wandel in Venezuela. 
  • Die Schweiz hat mögliche Vermögenswerte Maduros eingefroren
  • Deutschland zeigt sich weiterhin bedeckt: Die Bundesregierung wolle den US-Einsatz noch nicht bewehrten. 

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Abgeordnete in Caracas skandieren Maduro-Parole

Die Abgeordneten des Regierungslagers im venezolanischen Parlament haben dem Präsidenten demonstrativ ihre Unterstützung ausgesprochen. In der konstituierenden Sitzung der Nationalversammlung skandierten sie seinen Walkampf-Slogan "Vamos Nico!" (deutsch: "Auf geht’s Nico!"). Der Alterspräsident des venezolanischen Parlaments, Fernando Soto Rojas, bezeichnete die Gefangennahme Maduros als "barbarische, hinterlistige und feige Attacke faschistischer Art". 

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Sie glaube nicht, dass die USA eine Invasion ernsthaft in Betracht ziehen würden, sagte Sheinbaum. Trump habe mehrfach gefordert, dass die US-Armee in Mexiko agieren dürfe. "Wir haben dies sehr entschieden abgelehnt – erstens, weil wir unsere Souveränität verteidigen, und zweitens, weil es nicht notwendig ist", sagte Sheinbaum. Trump hatte Sheinbaums Autorität kurz nach der Gefangennahme Maduros infrage gestellt. "Sie regiert Mexiko nicht, das tun die Kartelle", sagte Trump. "Wir müssen mit Mexiko etwas tun." Zuvor hatte er immer wieder angedeutet, dass es notwendig werden könnte, die mexikanischen Drogenkartelle militärisch zu bekämpfen. 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Der 92 Jahre alte Hellerstein hat in seiner Karriere zahlreiche große Verfahren verhandelt, darunter Fälle mit Bezug zu Präsident Donald Trump, zu Harvey Weinstein, den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und dem Völkermord im Sudan.Hellerstein soll Maduro und dessen Frau Cilia Flores bei dem kurzen Termin formell vor Gericht stellen – als Auftakt eines richterlichen Auftrags. Dieser ruhte seit sechs Jahren, weil der venezolanische Staatschef einer Verhaftung seit seiner ersten Anklage durch US-Staatsanwälte bislang entgangen war. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-05T15:10:04.000Z","dateModified":"2026-01-05T15:36:44.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_768/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goNtWM147So864RGKWKG/eoS5q9no7HG954gN4qET/moS6BAnU6eGw4moe4TBh.jpeg","caption":"Der renommierte Richter Alvin K. Hellerstein soll die Anhörung von Maduro und seiner Frau leiten.","creditText":"Jane Rosenberg/Reuters","uploadDate":"2026-01-05T15:36:43.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_360/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goNtWM147So864RGKWKG/eoS5q9no7HG954gN4qET/moS6BAnU6eGw4moe4TBh.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"UN-Sicherheitsrat berät über US-Einsatz in Venezuela","articleBody":"UN-Sicherheitsrat berät über US-Einsatz in VenezuelaIn diesen Minuten startet die Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zum Vorgehen der USA in Venezuela. Sie findet auf Bitten des angegriffenen Landes statt. In unserem Livestream können Sie die Sitzung verfolgen:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-05T15:08:13.000Z","dateModified":"2026-01-05T15:08:13.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Ulrike Tschirner"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.youtube.com/live/F-0J3QXBP5M","headline":"Live: UN-Sicherheitsrat tagt zum US-Angriff auf Venezuela","description":"Auf Bitten Venezuelas kommt der UN-Sicherheitsrat zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Verfolgen Sie die Sitzung hier live. nnHinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.nnBildrechte Thumbnail: Getty Images/Angela WeissnnBitte haben Sie Verständnis dafür, dass es uns nicht möglich ist, die Kommentare unter allen Agenturvideos zu moderieren. Aus diesem Grund schalten wir die Kommentarfunktion bei Agenturvideos grundsätzlich ab.nnExplainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#venezuela #usa #trump #diezeit","image":{"@type":"ImageObject"}}]}],"dateModified":"2026-01-05T18:01:40.000Z","datePublished":"2025-12-12T07:56:55.000Z","coverageStartTime":"2025-12-12T08:00:00.000Z","headline":"Venezuela","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Venezuela","startDate":"2025-12-12T08:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Die Ereignisse des Tages im Überblick Der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Frau, Cilia Flores, haben vor Gericht nicht schuldig plädiert. 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Auch venezolanische Staatsanleihen stiegen deutlich, sowie die Preise für Gold und Silber. In Kuba wurde wegen in Venezuela getöteter Soldaten Staatstrauer ausgerufen. Die EU-Kommission hofft auf einen demokratischen Wandel in Venezuela. Die Schweiz hat mögliche Vermögenswerte Maduros eingefroren. Deutschland zeigt sich weiterhin bedeckt: Die Bundesregierung wolle den US-Einsatz noch nicht bewehrten. ","video":[]}"}“>

David Rech
David Rech

Die Ereignisse des Tages im Überblick 

  • Der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Frau, Cilia Flores, haben vor Gericht nicht schuldig plädiert. Der nächste Gerichtstermin wurde für den 17. März angesetzt.
  • UN-Sicherheitsrat berät über den US-Einsatz in Venezuela. UN-Vertreter zahlreicher Länder sowie UN-Generalsekretär António Guterres kritisierten das Vorgehen der USA.
  • In Caracas ist heute die Nationalversammlung zum ersten Mal seit dem US-Angriff zusammengekommen. Die USA wurden dabei scharf kritisiert. Auch Maduros Sohn war anwesend.
  • Die Führung in Venezuela hat angekündigt, Helfer der USA aufspüren zu wollen
  • Wegen der Aussichten auf Zugriff auf die venezolanischen Ölreserven sind die Aktien von US-Energiekonzernen gestiegen. Auch venezolanische Staatsanleihen stiegen deutlich, sowie die Preise für Gold und Silber. 
  • In Kuba wurde wegen in Venezuela getöteter Soldaten Staatstrauer ausgerufen. 
  • Die EU-Kommission hofft auf einen demokratischen Wandel in Venezuela. 
  • Die Schweiz hat mögliche Vermögenswerte Maduros eingefroren
  • Deutschland zeigt sich weiterhin bedeckt: Die Bundesregierung wolle den US-Einsatz noch nicht bewehrten. 

Fabian Albrecht
Fabian Albrecht

Abgeordnete in Caracas skandieren Maduro-Parole

Die Abgeordneten des Regierungslagers im venezolanischen Parlament haben dem Präsidenten demonstrativ ihre Unterstützung ausgesprochen. In der konstituierenden Sitzung der Nationalversammlung skandierten sie seinen Walkampf-Slogan „Vamos Nico!“ (deutsch: „Auf geht’s Nico!“). Der Alterspräsident des venezolanischen Parlaments, Fernando Soto Rojas, bezeichnete die Gefangennahme Maduros als „barbarische, hinterlistige und feige Attacke faschistischer Art“. 

David Rech
David Rech

Maduros Anwalt stellt offenbar Legalität des US-Angriffs infrage

Nicolás Maduros Anwalt, Barry Pollack, stellt US-Reportern zufolge die Legalität der US-Militäraktion infrage, die den Beschuldigten in die USA gebracht hat. Er habe angemerkt, dass er bezüglich Maduros Rolle als Staatsoberhaupt einen Antrag stellen könnte. Maduro hatte zuvor gesagt, er sei „immer noch der Präsident“ seines Landes.

Weiter, berichten Reporter aus dem Gerichtssaal, leide Maduro seinem Anwalt zufolge unter Gesundheitsproblemen, die zu beachten seien.

Fabian Albrecht
Fabian Albrecht

Nächste Anhörung am 17. März

Der erste Gerichtstermin des entmachteten Präsidenten von Venezuela und seiner Ehefrau ist nach wenigen Minuten bereits vorbei. Richter Hellerstein setzte die nächste Anhörung Maduros für den 17. März fest. 
Vor dem Gerichtssaal in New York sind Demonstranten zusammengekommen.
Vor dem Gerichtssaal in New York sind Demonstranten zusammengekommen. Jeenah Moon/Reuters

David Rech
David Rech

Maduro plädiert auf nicht schuldig

Der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat vor Gericht offenbar nicht schuldig plädiert. „Ich bin nicht schuldig. Ich bin ein anständiger Mann“, zitiert die New York Times, die mit Reportern vor Ort ist, den Venezolaner. Auf Spanisch soll der von den USA in Caracas gefangen genommene Staatschef zudem gesagt haben, er sei „entführt“ worden.

Richter Hellerstein soll Maduro daraufhin unterbrochen haben. Es werde „Zeit und Gelegenheit“ geben, die Umstände genauer zu betrachten.

Wie die Zeitung weiter berichtet, soll der Richter zudem nach dem Zeitpunkt der Festsetzung Maduros gefragt haben. Der Staatsanwalt habe daraufhin geantwortet, Maduro sei am 3. Januar um 11.30 Uhr in Gewahrsam genommen worden – ohne die Militäraktion der USA in Venezuela dabei zu erwähnen, bei der Maduro entführt wurde. Auch Maduros Ehefrau Cilia Flores, der die USA Kokainschmuggel vorwerfen, plädierte auf nicht schuldig.

Fabian Albrecht
Fabian Albrecht

Die Anhörung hat begonnen

Richter Hellerstein, Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores haben laut US-Medien den Gerichtssaal betreten und der Gerichtstermin begonnen. Das Eherpaar trug demnach Fesseln an Händen und Füßen sowie Kopfhörer zur Übersetzung des Prozesses. Hellerstein fragte laut New York Times Maduro nach seinem Namen, kündigte an, ein faires Verfahren sicherzustellen und fasste die Vorwürfe gegen ihn zusammen.
In einem gepanzerten Fahrzeug werden Nicolás Maduro und seine Frau, Cilia Flores zum Gericht gebracht.
In einem gepanzerten Fahrzeug werden Nicolás Maduro und seine Frau, Cilia Flores zum Gericht gebracht. Stefan Jeremiah/AP/dpa

David Rech
David Rech

Venezuela kritisiert fehlende rechtliche Grundlage für US-Angriff

Die UN-Vertretung von Venezuela hat den US-Angriff vor dem UN-Sicherheitsrat als illegitim bezeichnet. Es gebe keine rechtliche Grundlage für den Angriff und er habe gegen die UN-Charta verstoßen. 

David Rech
David Rech

Was von dem Gerichtstermin zu erwarten ist

Der entführte venezolanische Staatschef Nicolás Maduro wird in New York vor Gericht erwartet. Vorgeworfen wird ihm unter anderem „Verschwörung zum Drogenterrorismus“. Teil des heutigen Gerichtstermins ist, dass Maduro die Vorwürfe vorgetragen werden. Dabei wird ihm die Möglichkeit eingeräumt, schuldig oder nicht schuldig zu plädieren.

Darüber hinaus wird der Richter sicherstellen, dass Maduro ein Anwalt zugewiesen wurde. Üblich ist es zudem, dass eine mögliche Kaution geprüft wird. In diesem Fall ist es jedoch höchst unwahrscheinlich, dass Maduro gegen eine Kaution auf freien Fuß kommen könnte. Zum Schluss wird der Richter einen Zeitplan für den Prozess vorlegen

David Rech
David Rech

US-Vertreter bei der UN bekräftigt US-Maßnahmen gegen „Drogenterrorismus“

Der US-Vertreter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, hat vor dem UN-Sicherheitsrat dementiert, dass die USA Krieg gegen Venezuela führe. Weder gegen das Land noch seine Leute führten die USA Krieg, das Land werde auch nicht besetzt. Er wiederholte die Rhetorik der US-Regierung, dass es sich bei der Entführung um eine „Strafverfolgungsmaßnahme“ handele.
Der US-Vertreter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, dementierte, dass es sich bei den Angriffen vom Wochenende um Krieg handele.
Der US-Vertreter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, dementierte, dass es sich bei den Angriffen vom Wochenende um Krieg handele. John Lamparski/AFP/Getty Images
Die Beweise für Maduros Verbrechen würden in einem US-Gerichtsverfahren offengelegt, sagte Waltz. Die USA würden zudem nicht davon abhalten, US-Amerikaner vor „Drogenterrorismus“ zu beschützen. Man strebe „Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit“ für die Menschen in Venezuela an. 

David Rech
David Rech

Nationalversammlung in Caracas beginnt

Während in New York in Kürze der entführte Nicolás Maduro vor den Richter treten wird, ist die Nationalversammlung von Venezuela erstmals seit dem US-Angriff in Caracas zusammengekommen. Reportern der New York Times zufolge, die vor Ort sind, ist auch Jorge Rodríguez eingetroffen. Er ist Vorsitzender der Nationalversammlung und Bruder der neuen Regierungschefin Delcy Rodríguez.

Auch der Abgeordnete Nicolás Maduro Guerra, Maduros Sohn, ist demnach anwesend. Hinter ihm soll der Platz mit dem Namen seiner Mutter, Cilia Flores, leer sein. Sie ist ebenfalls Abgeordnete in der Nationalversammlung und wurde gemeinsam mit ihrem Mann von den USA gefangen genommen.

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Guterres verurteilt US-Militäreinsatz

UN-Generalsekretär António Guterres
UN-Generalsekretär António Guterres . Bianca Otero/ZUMA Press Wire/dpa
UN-Generalsekretär António Guterres ‌zeigt sich besorgt über den US-Militäreinsatz in Venezuela. Der Einsatz zur Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro habe nicht die Regeln des Völkerrechts respektiert, heißt es in einer dem UN-Sicherheitsrat übermittelten Erklärung. Guterres rief darin alle Akteure in Venezuela zu einem Dialog auf. Er erklärte sich bereit, Bemühungen um eine friedliche Lösung zu unterstützen.

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Venezuela will Helfer der US-Intervention aufspüren

Seit Samstag gilt in Venezuela der Ausnahmezustand. Das entsprechende Dekret ist nun veröffentlicht worden. Darin werde die venezolanische Polizei aufgerufen, „jeden festzunehmen, der an der Hilfe und Unterstützung des bewaffneten Angriffs beteiligt ist“, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Es werde zu einer „landesweiten Suche und Festnahme“ der Beteiligten aufgerufen.

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Präsidentin Sheinbaum hält US-Einsatz in Mexiko für unwahrscheinlich

Trotz Drohungen von US-Präsident Donald Trump glaubt Mexikos Staatschefin Claudia Sheinbaum nicht an einen Einsatz in ihrem Land. Sie glaube nicht, dass die USA eine Invasion ernsthaft in Betracht ziehen würden, sagte Sheinbaum. Trump habe mehrfach gefordert, dass die US-Armee in Mexiko agieren dürfe. „Wir haben dies sehr entschieden abgelehnt – erstens, weil wir unsere Souveränität verteidigen, und zweitens, weil es nicht notwendig ist“, sagte Sheinbaum.

Trump hatte Sheinbaums Autorität kurz nach der Gefangennahme Maduros infrage gestellt. „Sie regiert Mexiko nicht, das tun die Kartelle“, sagte Trump. „Wir müssen mit Mexiko etwas tun.“ Zuvor hatte er immer wieder angedeutet, dass es notwendig werden könnte, die mexikanischen Drogenkartelle militärisch zu bekämpfen. Die USA haben mehrere von ihnen als Terrororganisationen eingestuft. 

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Namhafter Richter leitet Maduro-Anhörung

Die Anhörung Maduros wird von Richter Alvin K. Hellerstein durchgeführt. Der 92 Jahre alte Hellerstein hat in seiner Karriere zahlreiche große Verfahren verhandelt, darunter Fälle mit Bezug zu Präsident Donald Trump, zu Harvey Weinstein, den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und dem Völkermord im Sudan.

Hellerstein soll Maduro und dessen Frau Cilia Flores bei dem kurzen Termin formell vor Gericht stellen – als Auftakt eines richterlichen Auftrags. Dieser ruhte seit sechs Jahren, weil der venezolanische Staatschef einer Verhaftung seit seiner ersten Anklage durch US-Staatsanwälte bislang entgangen war. 

Der renommierte Richter Alvin K. Hellerstein soll die Anhörung von Maduro und seiner Frau leiten.
Der renommierte Richter Alvin K. Hellerstein soll die Anhörung von Maduro und seiner Frau leiten. Jane Rosenberg/Reuters
In der Zwischenzeit befasste sich Hellerstein mit Verfahren gegen einige der Mitangeklagten Maduros. Im April 2024 verurteilte er den pensionierten venezolanischen General Cliver Alcalá zu mehr als 21 Jahren Gefängnis. Die Verkündigung des Strafmaßes für den früheren venezolanischen Militärgeheimdienstchef Hugo Carvajal ist für den 23. Februar angesetzt.