Regimewechsel in Venezuela: Trumps Regime-Change ohne Zukunftsplan


Regimewechsel in Venezuela: US-Präsident Donald Trump

US-Präsident Donald Trump

Monatelang hatte US-Präsident Donald Trump den Druck auf Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro erhöht. Parallel aber liefen auch schon verdeckt die Vorbereitungen für die Operation Absolute Resolve, die das US-Militär schließlich in der Nacht von Freitag auf Samstag ausführte. Ein Einsatz auf ausländischem Boden, der zur Festsetzung von Maduro und seiner Frau führte, die mittlerweile in New York sind, wo ihnen der Prozess gemacht werden soll. 

Trump bewertete den Einsatz als außergewöhnlichen Erfolg, sein Außenminister Marco Rubio sagte, es sei auch eine Botschaft an andere Länder und Regime. Juristisch ist der Einsatz der USA, über den weder der US-Kongress noch Verbündete vorab informiert waren, sehr umstritten, die Argumentationslinie der US-Regierung brüchig. Und politisch verändert Trump mit diesem Vorgehen mutmaßlich die regelbasierte Weltordnung, wie sie auch durch die UN-Charta nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges festgeschrieben wurde. 

In einer Sonderfolge des US-Podcasts sprechen wir über den US-Einsatz, die politischen Folgen und diskutieren darüber, was Trump damit bezweckt. Die aktuellen nachrichtlichen Entwicklungen können Sie in unserem Liveblog verfolgen. 

Im get-out: die kanadische Serie Heated Rivalry und die Netflix-Dokumentation Cover-Up über Seymour Hersh.

Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die künftig einmal im Monat zu hören sind. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.