USA und Venezuela: US-Justizministerin verkündet Anklage von Nicolás Maduro



January 3, 2026

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Dabei müssten aber "unter allen Umständen die Prinzipien des Völkerrechts und der UN-Charta respektiert" werden. "Wir rufen zur Zurückhaltung auf", schrieb Kallas. Die EU verfolge die Entwicklungen in Venezuela genau, und die Sicherheit von EU-Bürgern in dem südamerikanischen Land habe für Brüssel "höchste Priorität". Außer den USA und der EU erkennen auch viele europäische Staaten wie Deutschland die Legitimität der Regierung Maduro nicht an

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Russland fordert sofortige Aufklärung über Schicksal Maduros

Russland verlangt von den USA Aufklärung über den Verbleib von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro. Russlands Regierung sei "extrem besorgt" über Berichte, wonach Maduro und dessen Frau "in Folge der heutigen US-Aggression gewaltsam aus dem Land gebracht wurden", teilte das russische Außenministerium mit und verlangte "eine sofortige Klärung der Situation". 
Zuvor hatte das Ministerium das Vorgehen der USA bereits als "zutiefst beunruhigend und verwerflich" kritisiert und betont, es gebe keine Rechtfertigung für diese "bewaffnete Aggression". 

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EU-Diplomat fordert Deeskalation

Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, hat zur Deeskalation in Venezuela aufgerufen. Die EU fordere "eine Lösung unter uneingeschränkter Achtung des Völkerrechts und der in der Charta der Vereinten Nationen verankerten Grundsätze", schrieb er auf X. Er unterstütze die Bemühungen der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas "in Abstimmung mit den Mitgliedstaaten die Sicherheit der europäischen Bürger im Land zu gewährleisten".

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I am following the situation in Venezuela with great concern. The European Union calls for de-escalation and a resolution in full respect of international law and the principles enshrined in the Charter of the United Nations.

The European Union will continue to support a…

— António Costa (@eucopresident) January 3, 2026

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Was ist die US-Spezialeinheit Delta Force?

Nach Informationen der US-Sender CBS und CNN soll Venezuelas Staatschef von Kräften der US-Spezialeinheit Delta Force gefangen genommen worden sein. Die Truppe ist eine Einheit des Militärs, die sehr speziell ausgebildet ist und im Geheimen operiert. Es soll sich um eine Anti-Terror-Einheit handeln, die besonders dafür ausgebildet ist, Zielpersonen gefangenzunehmen oder zu töten und Terrorzellen auszuheben. Zusammen mit den Navy Seals zähle die Delta Force zu den am besten ausgebildeten Spezialeinsatzkräften des US-Militärs und der Welt.

So soll sie für die Tötung des damaligen Anführers der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Abu Bakr al-Bagdadi, in Syrien verantwortlich sein. Nach Angaben des Militärs wurde die Einheit 1977 gegründet und soll eine Reihe riskanter und spektakulärer Einsätze hinter sich haben. Darunter fällt die Militäroperation 1993 in Somalia, die später durch den Hollywood-Film Black Hawk Down bekannt wurde. In Kolumbien sollen Einsatzkräfte der Delta Force die Suche nach dem Drogenboss Pablo Escobar unterstützt haben, und auch am Krieg in Afghanistan und an den beiden Irakkriegen soll die Einheit beteiligt gewesen sein. Ihnen wird die Gefangennahme des früheren irakischen Präsidenten Saddam Hussein zugeschrieben.

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Starmer pocht auf Erklärung Trumps zu Angriffen

In einer Erklärung gegenüber britischen Medien hat der britische Premierminister Keir Starmer eine Beteiligung seines Landes an den Angriffen der Vereinigten Staaten auf Venezuela ausgeschlossen. Das britische Militär sei nicht beteiligt und nicht informiert gewesen, sagte er. Er wolle mit US-Präsident Donald Trump sprechen, um die vollständigen Fakten zu den Geschehnissen zu erfahren.

"Ich möchte zunächst die Fakten klären. Ich möchte mit Präsident Trump sprechen. Ich möchte mit unseren Verbündeten sprechen. Ich kann ganz klar sagen, dass wir nicht beteiligt waren. Und ich sage immer und bin der Überzeugung, dass wir alle das Völkerrecht achten sollten“, sagte weiter.

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Wie die USA immer wieder in Lateinamerikas Politik eingriffen

Venezuela ist nicht das erste lateinamerikanische Land, dessen Führung von den USA angegriffen wurde. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts haben die Vereinigten Staaten wiederholt in die inneren Angelegenheiten lateinamerikanischer Staaten eingegriffen – und damit die politische Landschaft der Region nachhaltig geprägt und erhebliche Spannungen verursacht.
  • In den Jahrzehnten des Kalten Krieges unterstützten die CIA und andere US-Geheimdienste Staatsstreiche gegen demokratisch gewählte Regierungen, die als zu links oder US-kritisch galten, wie etwa Chiles Präsident Salvador Allende, der 1973 vom Militär unter General Augusto Pinochet gestürzt wurde. Auch die argentinische Junta wurde nach ihrem Putsch 1976 von den USA unterstützt.
  • Bei der sogenannten Operation Condor der 1970er- bis 1980er-Jahre unterstützten die USA südamerikanische Diktaturen unter anderem in Chile, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Bolivien und Brasilien. Über Ländergrenzen hinweg koordinierten sie die Verfolgung, Folter und Ermordung politischer Gegner – vor allem Linker, Gewerkschafter und Intellektueller.
  • Eine Gefangennahme wie die von Maduro jetzt gab es auch schon auf den Tag genau vor 36 Jahren. Am 3. Januar 1990 ergab sich Panamas Machthaber Manuel Antonio Noriega amerikanischen Truppen, die das mittelamerikanische Land Ende 1989 angegriffen hatten. 1992 wurde er in den USA unter anderem wegen Drogenhandels verurteilt und war bis zu seinem Tod 2017 inhaftiert.
  • Gleichzeitig unterstützen die USA vor allem in Mittelamerika autoritäre, aber US-freundliche Regime, etwa in Guatemala oder El Salvador. Die USA rechtfertigten diese Eingriffe oft mit dem Kampf gegen den Kommunismus oder der Bekämpfung des Drogenhandels.

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Maduro ist laut US-Justizministerin in New York angeklagt 

Nach Angaben von US-Justizministerin Pam Bondi sind Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores in New York angeklagt worden. Maduro würden unter anderem Verbrechen in Zusammenhang mit Drogenhandel vorgeworfen, teilte Bondi auf X mit. US-Eliteeinheiten hatten den Staatschef und seine Ehefrau festgenommen und außer Landes gebracht.

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"Maduro wird der Verschwörung zum Drogenhandel und Terrorismus, der Verschwörung zum Kokainimport, des Besitzes von Maschinengewehren und Sprengkörpern sowie der Verschwörung zum Besitz von Maschinengewehren und Sprengkörpern beschuldigt", schrieb Bondi. Maduro und seine Frau würden sich "vor amerikanischen Gerichten und auf amerikanischem Boden der vollen Härte des amerikanischen Justizsystems stellen müssen".

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Nicolas Maduro and his wife, Cilia Flores, have been indicted in the Southern District of New York. Nicolas Maduro has been charged with Narco-Terrorism Conspiracy, Cocaine Importation Conspiracy, Possession of Machineguns and Destructive Devices, and Conspiracy to Possess…

— Attorney General Pamela Bondi (@AGPamBondi) January 3, 2026

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Zwar war schon bekannt, dass Maduro 2020 wegen des Vorwurfs der Verschwörung zum "Drogenterrorismus" in den USA angeklagt worden war. Doch dass auch seine Frau angeklagt wurde, war nicht bekannt.

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Lula verurteilt US-Angriff

Der brasilianische Staatschef Lula da Silva hat den Angriff des US-Militärs in Venezuela verurteilt. "Die Bombenangriffe auf venezolanischem Territorium und die Gefangennahme des Präsidenten haben eine inakzeptable Grenze überschritten", schrieb er auf X. "Diese Handlungen stellen einen schweren Angriff auf die Souveränität Venezuelas und einen weiteren äußerst gefährlichen Präzedenzfall für die gesamte internationale Gemeinschaft dar." Die Aktion erinnere an "die schlimmsten Momente der Einmischung in die Politik Lateinamerikas und der Karibik" und gefährde den Erhalt der Region als Friedenszone.

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Os bombardeios em território venezuelano e a captura do seu presidente ultrapassam uma linha inaceitável. Esses atos representam uma afronta gravíssima à soberania da Venezuela e mais um precedente extremamente perigoso para toda a comunidade internacional.

Atacar países, em…

— Lula (@LulaOficial) January 3, 2026

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Von der Leyen sichert EU-Bürgern in Venezuela Unterstützung zu

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich zur Situation in Venezuela geäußert. "Wir stehen an der Seite der Bevölkerung von Venezuela und unterstützen einen friedlichen, demokratischen Übergang", schrieb sie auf X. Eine Lösung für den Konflikt müsse im Einklang mit internationalem Recht und der UN-Charta sein. "Wir sorgen dafür, dass die EU-Bürger in diesem Land auf unsere volle Unterstützung zählen können."

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Following very closely the situation in Venezuela. We stand by the people of Venezuela and support a peaceful and democratic transition. Any solution must respect international law and the UN Charter.

With HRVP @kajakallas and in coordination with EU Member States, we are…

— Ursula von der Leyen (@vonderleyen) January 3, 2026

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Union reagiert gespalten auf US-Angriff – Grüne, Linke und BSW verurteilen Gewalt

Während sich die Bundesregierung mit einer Einschätzung der Lage noch zurückhält, reagieren einzelne Politiker in Deutschland bereits. So sagte der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, ​mit Blick auf den verhafteten venezolanischen Präsidenten: "Maduro hat seit vielen Jahren ‌die Zivilgesellschaft in Venezuela unterdrückt und Terror und Drogen in der Region als Machtinstrument zur Destabilisierung seiner Gegner unterstützt. Das war völkerrechtswidrig. Das ⁠Ende seiner Herrschaft ist aus Sicht der Menschenrechte eine ​gute Nachricht."

Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter dagegen übte Kritik: "Die USA verlassen mit Präsident Trump endgültig die regelbasierte Ordnung, die uns seit 1945 geprägt hat. Venezuela ist zwar ein Unrechtsstaat, aber kein ​Iran, der Nachbarländer wie Israel in der Existenz bedroht", sagte er der Bild.

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Die Linken reagierten noch schärfer. "Wer wie Trump das Völkerrecht bricht und ‍Präsidenten entführen lässt, der betreibt brutalen Staatsterrorismus", schrieb Linken-Co-Partei-Chef Jan van Aken. Er forderte Sanktionen gegen die USA. Die Bundesregierung müsse auf eine sofortige Verurteilung des US-Angriffs durch den UN-Sicherheitsrat und die UN-Generalversammlung dringen.

Auch Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge verurteilte den Angriff: "Die Luftangriffe auf die Hauptstadt ⁠Venezuelas durch die USA stellen einen Bruch des Völkerrechts dar. Und sie sind eine gefährliche militärische Eskalation." Grünen-Chef Nouripour verwies darauf, dass Maduro "jede demokratische Legitimation" fehle. Doch mit Trumps Alleingang "zerbröselt die regelbasierte internationale Ordnung".

BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht nannte den Angriff ebenfalls einen "eklatanten Bruch aller Regeln des ⁠Völkerrechts" und "Staatsterrorismus". Trump wolle "das venezolanische Öl rauben", sagte auch der Chef des BSW, Fabio De Masi. "Der US-amerikanische Botschafter sollte sofort einbestellt werden."

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Dänemarks Außenminister mahnt zu Deeskalation und Dialog

Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen hat mit Blick auf Venezuela mitgeteilt, dass Völkerrecht respektiert werden müsse. „Dramatische Entwicklungen in Venezuela, die wir aufmerksam verfolgen", schrieb Rasmussen auf X. "Wir müssen wieder auf den Weg der Deeskalation und des Dialogs zurückkehren."

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Was will die US-Regierung in Venezuela?

Spezialeinheiten nehmen im Präsidentenpalast Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro und seine Ehefrau gefangen, das US-Militär verursacht Explosionen und Feuerbälle über dem Regierungsviertel, Flughafen und Militärstützpunkten. Nach der spektakulären Aktion des US-Militärs stellt sich in Venezuela nun die Frage nach dem weiteren Vorgehen. "Das zentrale Ziel der US-Intervention scheint der Sturz des Maduro-Regimes zu sein", schreiben meine Kollegen Hauke Friederichs und Alexander Kauschanski.

Maduros Entführung schafft ein Machtvakuum. Wichtig könnten nun Maduros Gegner werden: Die venezolanische Opposition erkennt den im Exil lebenden Politiker Edmundo González als den rechtmäßigen Präsidenten an, Hoffnungsträgerin im Land ist primär Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado. Doch wie diese an die Macht kommen könnten und wie Bevölkerung und Militär reagieren, ist offen.

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Vance verteidigt US-Angriff in Venezuela

In seiner ersten Äußerung nach dem Angriff des US-Militärs in Venezuela hat US-Vizepräsident JD Vance die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump dafür gelobt. "Der Präsident bot mehrere Auswege an, machte aber während des gesamten Prozesses unmissverständlich klar: Der Drogenhandel muss gestoppt und das gestohlene Öl an die Vereinigten Staaten zurückgegeben werden", schrieb Vance auf X. "Maduro ist der jüngste Betroffene, der feststellen musste, dass Präsident Trump es ernst meint."

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The president offered multiple off ramps, but was very clear throughout this process: the drug trafficking must stop, and the stolen oil must be returned to the United States. Maduro is the newest person to find out that President Trump means what he says.

Kudos to our brave… pic.twitter.com/b1fqkdbB4x

— JD Vance (@JDVance) January 3, 2026

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Außerdem wies er Vorwürfe zurück, der Angriff verstoße gegen das Völkerrecht: "Und ein Hinweis für alle, die das als ‚illegal‘ bezeichnet haben: Maduro ist in den USA mehrfach wegen Drogenhandels und Terrorismus angeklagt", schrieb Vance. "Man entgeht der Justiz in den USA nicht, nur weil man in einem Palast in Caracas lebt." Der Angriff und Maduros Gefangennahme durch die USA sind völkerrechtlich mindestens umstritten.

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Strack-Zimmermann vergleicht Vorgehen von Trump mit jenem von Putin

Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat das Vorgehen von US-Präsident Donald Trump in Venezuela mit dem des russischen Machthabers Wladimir Putin in der Ukraine verglichen. Beide steckten ihre jeweiligen Einflussbereiche ab, sagte die Europaabgeordnete den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Dabei missachten sie das Völkerrecht offen und gewähren einander offenkundig den nötigen Handlungsspielraum", so die FDP-Politikerin.

Strack-Zimmermann, die auch Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament ist, wertete Trumps Vorgehen zugleich als "unmissverständliche Drohbotschaft" an Dänemark und Grönland. Trump zeige damit, wozu er bereit sei, wenn er seine Ziele nicht auf freiwilligem Wege erreiche.

Über Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro sagte Strack-Zimmermann, dieser sei ein Diktator. "Für Venezuela wäre es zweifellos das Beste, von ihm befreit zu werden", so die Politikerin. Eine solche Befreiung könne jedoch nur aus dem Inneren des Landes heraus erfolgen. Wenn man das Vorgehen der USA rechtfertigen wolle, würde dies "jede Glaubwürdigkeit des Westens endgültig zerstören".

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Venezuelas Vizepräsidenten laut Berichten in Russland

Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez befindet sich möglicherweise in Russland. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters und bezog sich dabei auf vier anonyme Quellen, die mit ihren Reiseplänen vertraute sein sollen. Rodriguez hatte sich früher am Tag in einer Audiobotschaft im staatlichen Fernsehen gemeldet und einen Lebensnachweis für Maduro und seine Frau Cilia gefordert.

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Trump zufolge keine getöteten US-Soldaten

Bei dem US-Militäreinsatz in Venezuela hat es nach Angaben ‌von US-Präsident Donald Trump auf US-amerikanischer Seite keine Toten gegeben. Es gebe jedoch einige wenige Verletzte, teilt Trump mit. Man habe vier Tage gewartet, bevor die Operation durchgeführt worden sei, um besseres Wetter zu haben. Die USA würden bald "stark involviert" in die venezolanische Ölindustrie sein.

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Nach der spektakulären Aktion des US-Militärs stellt sich in Venezuela nun die Frage nach dem weiteren Vorgehen. "Das zentrale Ziel der US-Intervention scheint der Sturz des Maduro-Regimes zu sein", schreiben meine Kollegen Hauke Friederichs und Alexander Kauschanski.Maduros Entführung schafft ein Machtvakuum. Wichtig könnten nun Maduros Gegner werden: Die venezolanische Opposition erkennt den im Exil lebenden Politiker Edmundo González als den rechtmäßigen Präsidenten an, Hoffnungsträgerin im Land ist primär Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado. 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So sagte der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, ​mit Blick auf den verhafteten venezolanischen Präsidenten: "Maduro hat seit vielen Jahren ‌die Zivilgesellschaft in Venezuela unterdrückt und Terror und Drogen in der Region als Machtinstrument zur Destabilisierung seiner Gegner unterstützt. Das war völkerrechtswidrig. Das ⁠Ende seiner Herrschaft ist aus Sicht der Menschenrechte eine ​gute Nachricht." Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter dagegen übte Kritik: "Die USA verlassen mit Präsident Trump endgültig die regelbasierte Ordnung, die uns seit 1945 geprägt hat. 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"Wir stehen an der Seite der Bevölkerung von Venezuela und unterstützen einen friedlichen, demokratischen Übergang", schrieb sie auf X. Eine Lösung für den Konflikt müsse im Einklang mit internationalem Recht und der UN-Charta sein. 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Die Truppe ist eine Einheit des Militärs, die sehr speziell ausgebildet ist und im Geheimen operiert. Es soll sich um eine Anti-Terror-Einheit handeln, die besonders dafür ausgebildet ist, Zielpersonen gefangenzunehmen oder zu töten und Terrorzellen auszuheben. Zusammen mit den Navy Seals zähle die Delta Force zu den am besten ausgebildeten Spezialeinsatzkräften des US-Militärs und der Welt.So soll sie für die Tötung des damaligen Anführers der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Abu Bakr al-Bagdadi, in Syrien verantwortlich sein. Nach Angaben des Militärs wurde die Einheit 1977 gegründet und soll eine Reihe riskanter und spektakulärer Einsätze hinter sich haben. Darunter fällt die Militäroperation 1993 in Somalia, die später durch den Hollywood-Film Black Hawk Down bekannt wurde. 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Sarah Vojta
Sarah Vojta

Venezuelas Vizepräsidenten laut Berichten in Russland

Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez befindet sich möglicherweise in Russland. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters und bezog sich dabei auf vier anonyme Quellen, die mit ihren Reiseplänen vertraute sein sollen. Rodriguez hatte sich früher am Tag in einer Audiobotschaft im staatlichen Fernsehen gemeldet und einen Lebensnachweis für Maduro und seine Frau Cilia gefordert.

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Trump zufolge keine getöteten US-Soldaten

Bei dem US-Militäreinsatz in Venezuela hat es nach Angaben ‌von US-Präsident Donald Trump auf US-amerikanischer Seite keine Toten gegeben. Es gebe jedoch einige wenige Verletzte, teilt Trump mit. Man habe vier Tage gewartet, bevor die Operation durchgeführt worden sei, um besseres Wetter zu haben. Die USA würden bald „stark involviert“ in die venezolanische Ölindustrie sein.

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Vance verteidigt US-Angriff in Venezuela

In seiner ersten Äußerung nach dem Angriff des US-Militärs in Venezuela hat US-Vizepräsident JD Vance die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump dafür gelobt. „Der Präsident bot mehrere Auswege an, machte aber während des gesamten Prozesses unmissverständlich klar: Der Drogenhandel muss gestoppt und das gestohlene Öl an die Vereinigten Staaten zurückgegeben werden„, schrieb Vance auf X. „Maduro ist der jüngste Betroffene, der feststellen musste, dass Präsident Trump es ernst meint.“
Außerdem wies er Vorwürfe zurück, der Angriff verstoße gegen das Völkerrecht: „Und ein Hinweis für alle, die das als ‚illegal‘ bezeichnet haben: Maduro ist in den USA mehrfach wegen Drogenhandels und Terrorismus angeklagt“, schrieb Vance. „Man entgeht der Justiz in den USA nicht, nur weil man in einem Palast in Caracas lebt.“ Der Angriff und Maduros Gefangennahme durch die USA sind völkerrechtlich mindestens umstritten.

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Strack-Zimmermann vergleicht Vorgehen von Trump mit jenem von Putin

Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat das Vorgehen von US-Präsident Donald Trump in Venezuela mit dem des russischen Machthabers Wladimir Putin in der Ukraine verglichen. Beide steckten ihre jeweiligen Einflussbereiche ab, sagte die Europaabgeordnete den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Dabei missachten sie das Völkerrecht offen und gewähren einander offenkundig den nötigen Handlungsspielraum“, so die FDP-Politikerin.
Strack-Zimmermann, die auch Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament ist, wertete Trumps Vorgehen zugleich als „unmissverständliche Drohbotschaft“ an Dänemark und Grönland. Trump zeige damit, wozu er bereit sei, wenn er seine Ziele nicht auf freiwilligem Wege erreiche.
Über Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro sagte Strack-Zimmermann, dieser sei ein Diktator. „Für Venezuela wäre es zweifellos das Beste, von ihm befreit zu werden“, so die Politikerin. Eine solche Befreiung könne jedoch nur aus dem Inneren des Landes heraus erfolgen. Wenn man das Vorgehen der USA rechtfertigen wolle, würde dies „jede Glaubwürdigkeit des Westens endgültig zerstören“.

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Was will die US-Regierung in Venezuela?

Spezialeinheiten nehmen im Präsidentenpalast Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro und seine Ehefrau gefangen, das US-Militär verursacht Explosionen und Feuerbälle über dem Regierungsviertel, Flughafen und Militärstützpunkten. Nach der spektakulären Aktion des US-Militärs stellt sich in Venezuela nun die Frage nach dem weiteren Vorgehen. „Das zentrale Ziel der US-Intervention scheint der Sturz des Maduro-Regimes zu sein„, schreiben meine Kollegen Hauke Friederichs und Alexander Kauschanski.

Maduros Entführung schafft ein Machtvakuum. Wichtig könnten nun Maduros Gegner werden: Die venezolanische Opposition erkennt den im Exil lebenden Politiker Edmundo González als den rechtmäßigen Präsidenten an, Hoffnungsträgerin im Land ist primär Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado. Doch wie diese an die Macht kommen könnten und wie Bevölkerung und Militär reagieren, ist offen.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Dänemarks Außenminister mahnt zu Deeskalation und Dialog

Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen hat mit Blick auf Venezuela mitgeteilt, dass Völkerrecht respektiert werden müsse. „Dramatische Entwicklungen in Venezuela, die wir aufmerksam verfolgen“, schrieb Rasmussen auf X. „Wir müssen wieder auf den Weg der Deeskalation und des Dialogs zurückkehren.“

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Union reagiert gespalten auf US-Angriff – Grüne, Linke und BSW verurteilen Gewalt

Während sich die Bundesregierung mit einer Einschätzung der Lage noch zurückhält, reagieren einzelne Politiker in Deutschland bereits. So sagte der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, ​mit Blick auf den verhafteten venezolanischen Präsidenten: „Maduro hat seit vielen Jahren ‌die Zivilgesellschaft in Venezuela unterdrückt und Terror und Drogen in der Region als Machtinstrument zur Destabilisierung seiner Gegner unterstützt. Das war völkerrechtswidrig. Das ⁠Ende seiner Herrschaft ist aus Sicht der Menschenrechte eine ​gute Nachricht.“

Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter dagegen übte Kritik: „Die USA verlassen mit Präsident Trump endgültig die regelbasierte Ordnung, die uns seit 1945 geprägt hat. Venezuela ist zwar ein Unrechtsstaat, aber kein ​Iran, der Nachbarländer wie Israel in der Existenz bedroht“, sagte er der Bild.

CDU-Außernpolitiker Roderich Kiesewetter hat die USA nach ihrem Angriff auf Venezuela kritisiert.
CDU-Außernpolitiker Roderich Kiesewetter hat die USA nach ihrem Angriff auf Venezuela kritisiert. Marijan Murat/dpa
Die Linken reagierten noch schärfer. „Wer wie Trump das Völkerrecht bricht und ‍Präsidenten entführen lässt, der betreibt brutalen Staatsterrorismus„, schrieb Linken-Co-Partei-Chef Jan van Aken. Er forderte Sanktionen gegen die USA. Die Bundesregierung müsse auf eine sofortige Verurteilung des US-Angriffs durch den UN-Sicherheitsrat und die UN-Generalversammlung dringen.

Auch Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge verurteilte den Angriff: „Die Luftangriffe auf die Hauptstadt ⁠Venezuelas durch die USA stellen einen Bruch des Völkerrechts dar. Und sie sind eine gefährliche militärische Eskalation.“ Grünen-Chef Nouripour verwies darauf, dass Maduro „jede demokratische Legitimation“ fehle. Doch mit Trumps Alleingang „zerbröselt die regelbasierte internationale Ordnung“.

BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht nannte den Angriff ebenfalls einen „eklatanten Bruch aller Regeln des ⁠Völkerrechts“ und „Staatsterrorismus“. Trump wolle „das venezolanische Öl rauben„, sagte auch der Chef des BSW, Fabio De Masi. „Der US-amerikanische Botschafter sollte sofort einbestellt werden.“

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Von der Leyen sichert EU-Bürgern in Venezuela Unterstützung zu

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich zur Situation in Venezuela geäußert. „Wir stehen an der Seite der Bevölkerung von Venezuela und unterstützen einen friedlichen, demokratischen Übergang“, schrieb sie auf X. Eine Lösung für den Konflikt müsse im Einklang mit internationalem Recht und der UN-Charta sein. „Wir sorgen dafür, dass die EU-Bürger in diesem Land auf unsere volle Unterstützung zählen können.

Elena Erdmann
Elena Erdmann

Wie die USA immer wieder in Lateinamerikas Politik eingriffen

Venezuela ist nicht das erste lateinamerikanische Land, dessen Führung von den USA angegriffen wurde. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts haben die Vereinigten Staaten wiederholt in die inneren Angelegenheiten lateinamerikanischer Staaten eingegriffen – und damit die politische Landschaft der Region nachhaltig geprägt und erhebliche Spannungen verursacht.
  • In den Jahrzehnten des Kalten Krieges unterstützten die CIA und andere US-Geheimdienste Staatsstreiche gegen demokratisch gewählte Regierungen, die als zu links oder US-kritisch galten, wie etwa Chiles Präsident Salvador Allende, der 1973 vom Militär unter General Augusto Pinochet gestürzt wurde. Auch die argentinische Junta wurde nach ihrem Putsch 1976 von den USA unterstützt.
  • Bei der sogenannten Operation Condor der 1970er- bis 1980er-Jahre unterstützten die USA südamerikanische Diktaturen unter anderem in Chile, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Bolivien und Brasilien. Über Ländergrenzen hinweg koordinierten sie die Verfolgung, Folter und Ermordung politischer Gegner – vor allem Linker, Gewerkschafter und Intellektueller.
  • Eine Gefangennahme wie die von Maduro jetzt gab es auch schon auf den Tag genau vor 36 Jahren. Am 3. Januar 1990 ergab sich Panamas Machthaber Manuel Antonio Noriega amerikanischen Truppen, die das mittelamerikanische Land Ende 1989 angegriffen hatten. 1992 wurde er in den USA unter anderem wegen Drogenhandels verurteilt und war bis zu seinem Tod 2017 inhaftiert.
  • Gleichzeitig unterstützen die USA vor allem in Mittelamerika autoritäre, aber US-freundliche Regime, etwa in Guatemala oder El Salvador. Die USA rechtfertigten diese Eingriffe oft mit dem Kampf gegen den Kommunismus oder der Bekämpfung des Drogenhandels.

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Lula verurteilt US-Angriff

Der brasilianische Staatschef Lula da Silva hat den Angriff des US-Militärs in Venezuela verurteilt. „Die Bombenangriffe auf venezolanischem Territorium und die Gefangennahme des Präsidenten haben eine inakzeptable Grenze überschritten“, schrieb er auf X. „Diese Handlungen stellen einen schweren Angriff auf die Souveränität Venezuelas und einen weiteren äußerst gefährlichen Präzedenzfall für die gesamte internationale Gemeinschaft dar.“ Die Aktion erinnere an „die schlimmsten Momente der Einmischung in die Politik Lateinamerikas und der Karibik“ und gefährde den Erhalt der Region als Friedenszone.

Sarah Vojta
Sarah Vojta
Die USA haben Venezuela in der Nacht angegriffen. Dabei wurde Machthaber Nicolás Maduro festgenommen und außer Landes gebracht. Wie die US-Justizministerin Pam Bondi mitteilte, sind der Staatschef und seine Ehefrau in New York angeklagt worden. Ihnen solle unter anderem wegen Drogenhandel und Terrorismus der Prozess gemacht werden.

In Venezuela ist der nationale Notstand ausgerufen und die Mobilisierung der Bevölkerung angeordnet worden. Laut der Vizepräsidentin Delcy Rodríguez wurden bei den Angriffen Soldaten und Zivilisten getötet. Verteidigungsminister Vladimir Padrino kündigte Widerstand an. Das Land beantragt zudem eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats.

Das Vorgehen der USA sorgt innerhalb des Landes und international für Kritik. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas schrieb auf X, dass sie in einem Telefonat mit US-Außenminister Marco Rubio das Bestreben der EU auf einen „friedlichen Übergang“ angesprochen habe. Argentiniens Präsident Javier Milei feierte hingegen die Festsetzung Maduros als Sieg der Freiheit.

Der Krisenstab der Bundesregierung tritt im Laufe des Tages im Auswärtigen Amt zusammen.
Russland hat Venezuela seine Unterstützung zugesichert und eine sofortige Aufklärung zum Verbleib des venezolanischen Staatschefs Maduro gefordert.

US-Präsident Donald Trump hat den Einsatz auf seiner Online-Plattform als Erfolg gewertet. Um 17 Uhr MEZ will er eine Pressekonferenz geben.

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Maduro ist laut US-Justizministerin in New York angeklagt 

Nach Angaben von US-Justizministerin Pam Bondi sind Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores in New York angeklagt worden. Maduro würden unter anderem Verbrechen in Zusammenhang mit Drogenhandel vorgeworfen, teilte Bondi auf X mit. US-Eliteeinheiten hatten den Staatschef und seine Ehefrau festgenommen und außer Landes gebracht.
Pam Bondi gab die Anklage Maduros bekannt.
Pam Bondi gab die Anklage Maduros bekannt. Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
„Maduro wird der Verschwörung zum Drogenhandel und Terrorismus, der Verschwörung zum Kokainimport, des Besitzes von Maschinengewehren und Sprengkörpern sowie der Verschwörung zum Besitz von Maschinengewehren und Sprengkörpern beschuldigt“, schrieb Bondi. Maduro und seine Frau würden sich „vor amerikanischen Gerichten und auf amerikanischem Boden der vollen Härte des amerikanischen Justizsystems stellen müssen“.
Zwar war schon bekannt, dass Maduro 2020 wegen des Vorwurfs der Verschwörung zum „Drogenterrorismus“ in den USA angeklagt worden war. Doch dass auch seine Frau angeklagt wurde, war nicht bekannt.

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Starmer pocht auf Erklärung Trumps zu Angriffen

In einer Erklärung gegenüber britischen Medien hat der britische Premierminister Keir Starmer eine Beteiligung seines Landes an den Angriffen der Vereinigten Staaten auf Venezuela ausgeschlossen. Das britische Militär sei nicht beteiligt und nicht informiert gewesen, sagte er. Er wolle mit US-Präsident Donald Trump sprechen, um die vollständigen Fakten zu den Geschehnissen zu erfahren.

„Ich möchte zunächst die Fakten klären. Ich möchte mit Präsident Trump sprechen. Ich möchte mit unseren Verbündeten sprechen. Ich kann ganz klar sagen, dass wir nicht beteiligt waren. Und ich sage immer und bin der Überzeugung, dass wir alle das Völkerrecht achten sollten“, sagte weiter.

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Was ist die US-Spezialeinheit Delta Force?

Nach Informationen der US-Sender CBS und CNN soll Venezuelas Staatschef von Kräften der US-Spezialeinheit Delta Force gefangen genommen worden sein. Die Truppe ist eine Einheit des Militärs, die sehr speziell ausgebildet ist und im Geheimen operiert. Es soll sich um eine Anti-Terror-Einheit handeln, die besonders dafür ausgebildet ist, Zielpersonen gefangenzunehmen oder zu töten und Terrorzellen auszuheben. Zusammen mit den Navy Seals zähle die Delta Force zu den am besten ausgebildeten Spezialeinsatzkräften des US-Militärs und der Welt.

So soll sie für die Tötung des damaligen Anführers der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Abu Bakr al-Bagdadi, in Syrien verantwortlich sein. Nach Angaben des Militärs wurde die Einheit 1977 gegründet und soll eine Reihe riskanter und spektakulärer Einsätze hinter sich haben. Darunter fällt die Militäroperation 1993 in Somalia, die später durch den Hollywood-Film Black Hawk Down bekannt wurde. In Kolumbien sollen Einsatzkräfte der Delta Force die Suche nach dem Drogenboss Pablo Escobar unterstützt haben, und auch am Krieg in Afghanistan und an den beiden Irakkriegen soll die Einheit beteiligt gewesen sein. Ihnen wird die Gefangennahme des früheren irakischen Präsidenten Saddam Hussein zugeschrieben.

Sarah Kohler
Sarah Kohler

EU-Diplomat fordert Deeskalation

Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, hat zur Deeskalation in Venezuela aufgerufen. Die EU fordere „eine Lösung unter uneingeschränkter Achtung des Völkerrechts und der in der Charta der Vereinten Nationen verankerten Grundsätze“, schrieb er auf X. Er unterstütze die Bemühungen der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas „in Abstimmung mit den Mitgliedstaaten die Sicherheit der europäischen Bürger im Land zu gewährleisten“.