„kein Statussymbol“: Warum in Deutschland immer mehr Privatflugzeuge ans Telefon gehen

Ein Mercedes-Geländewagen hält vor dem Einlasstor. Ein Mann steigt aus, drückt seine Zugangskarte an den Öffner, gibt telefonisch Bescheid, dass er da ist, und wartet, bis sich das Tor öffnet. Sein Weg führt nicht in eine Tiefgarage, sondern auf einen Flugplatz. Im Schritttempo fährt er zum Hangar, in dem seine Helikopter stehen. Auf der Rückbank des Autos wartet eine Dogge, während der Mann die Reisetaschen in die Seitenfächer des Helis stopft und die Technik kontrolliert. Wenn in ein paar Minuten auch seine Frau angekommen ist, soll es nach Südfrankreich gehen. Der Immobilienentwickler fliegt selbst. Die Anreise mit dem Auto würde wohl den ganzen Sommertag kosten, mit dem Helikopter sind es zweieinhalb bis drei Stunden. Kein Check-in, keine Wartezeit, einfach los.