Fünf Personen im Zusammenhang mit dem Tod von Robert de Niros Enkel verhaftet

Mehr als zwei Jahre nach dem Tod von Leandro de Niro Rodriguez, Enkel des Hollywood-Schauspielers Robert de Niro, hat die Polizei fünf Hintermänner verhaftet. Es geht um manipulierte Medikamente, die zur Überdosis wurden.

Leandro De Niro Rodriguez starb bereits am 2. Juli 2023. Offiziell hieß es, der 19-Jährige habe eine Überdosis genommen. Die New Yorker Polizei hat ihre Ermittlungen jedoch nie eingestellt. Jetzt hat sie offensichtlich Spuren, die zu den Personen führen, die hinter dem Tod des Enkels von Hollywood-Schauspieler Robert de Niro („Taxi Driver“) stecken.

Laut „US-Mirror“ wurden fünf Personen beschuldigt, dem jungen Mann mit Fentanyl versetzte Opioidpillen verkauft zu haben. Sie wurden verhaftet. Laut Gerichtsakten sollen die Beschuldigten Teil eines kriminellen Netzwerkes gewesen sein, das Tausende gefälschter verschreibungspflichtiger Tabletten an junge Erwachsene und Teenager in New York verkaufte. Akira Stein, die Tochter des Blondie-Leadgitarristen Chris Stein, starb ebenfalls an einer Überdosis, nachdem sie genau diese Drogen eingenommen hatte.

Als Leandro im Juli 2023 starb, wurde zunächst nur eine Person aus dem kriminellen Netzwerk wegen ihrer Beteiligung an seinem Tod angeklagt. Sophia Haley Marks, eine mutmaßliche Drogenhändlerin, die unter dem Namen „Percocet Princess“ den Behörden bekannt ist. Sie wurde beschuldigt, diejenige gewesen zu sein, die Leandro die Pillen letztlich verkauft hatte. Die 20-jährige Marks wurde wegen diverser Fälle von Verkauf und Besitz von Fentanyl und Alprazolam inzwischen angeklagt.

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Leandro de Niro Rodriguez war das älteste Kind von Drena De Niro und dem Künstler Carlos Mare, dessen richtiger Name Rodriguez ist. Einen Monat nach Leandros Tod wandte sich die Mutter via Instagram an die Öffentlichkeit: Sie behauptete, dass ihr Sohn nicht vorgewarnt worden sei, dass er mit Drogen versetzte Medikamente einnehmen würde. Sie räumte allerdings danach ein, dass sich der psychische Zustand Leandros während der Corona-Pandemie deutlich verschlechtert habe: „Er hat darunter enorm gelitten.“

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Nur so sei es möglich gewesen, dass ihn „die Sucht im letzten Jahr überwältigt und schließlich getötet“ habe, sagte Drena de Niro. Sie hoffe, dass sein Tod die Aufmerksamkeit auf das wichtige Thema Sucht lenken würde: „Solange wir Süchtigen und psychisch kranken Personen Vorwürfe machen, werden wir immer mehr davon sehen“, sagte sie.

Robert de Niro zeigte sich nach dem Tod seines Enkels geschockt. Er sagte gegenüber „People“: „Ich hätte nie gedacht, dass es so weit kommen würde. Und dann fing ich an, über all die Dinge nachzudenken, die ich mit ihm hätte tun können, vielleicht hätte tun müssen. Ich weiß nicht, ob das einen Unterschied gemacht hätte. Aber das alles geht mir immer wieder durch den Kopf.“

Leandro hing sehr an seinem Großvater. Er hatte bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie versucht, in dessen Fußstapfen zu treten. Schon in jungen Jahren begann Leandro mit der Schauspielerei. Er wirkte in mehreren Projekten an der Seite seiner Mutter mit, darunter in Bradley Coopers Erfolgsfilm „A Star Is Born“ aus dem Jahr 2018.

fro

Source: welt.de