Gazaplan: „Wer wirklich Frieden will, muss im Zweifel auf den eigenen Sieg verzichten“

DIE ZEIT: Herr Würdemann, wie bewerten Sie Donald Trumps Friedensplan?

Tom Khaled Würdemann: Entscheidend ist, was er für die Zivilbevölkerung in Gaza bedeutet. Und da zeigt sich der Plan tatsächlich als Verbesserung gegenüber bisherigen Vorschlägen relevanter Akteure: Die Hamas wird Gaza nicht länger als Festung missbrauchen. Netanjahu und Trump scheinen ihre Fantasien von ethnischer Säuberung aufzugeben. Und arabische Staaten verpflichten sich, vor Ort aktiv zu werden.

ZEIT: Eine Zweistaatenlösung ist darin aber nicht vorgesehen. Wie reagieren die Menschen aus Gaza, mit denen Sie sprechen?