Krieg in Gaza: Jens Spahn lehnt pauschale Sanktionen gegen Israel ab



Frankreichs Präsident Emmanuel Macron angekündigt, einen palästinensischen Staat anerkennen zu wollen. Nun stellte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot Bedingungen für die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Palästina. Dazu gehört demnach, dass die palästinensische Terrororganisation Hamas und andere militant-islamistische Gruppen die Geiseln freilassen, die sie am 7. Oktober 2023 während des Angriffs auf Südisrael verschleppt hatten.

Währenddessen hissten in Erwartung der Anerkennung Palästinas durch mehrere westliche Staaten zahlreiche Städte in Frankreich palästinensische Flaggen auf offiziellen Gebäuden, wie Le Monde berichtet.

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Hilfsgruppen melden 300.000 Geflüchtete aus Gaza-Stadt

Humanitäre Organisationen haben die Zahl der seit Mitte August aus der Stadt Gaza geflohenen Menschen auf knapp 300.000 beziffert. Gezählt wurden jene, die bei Tageslicht vier Kontrollpunkte passierten, wie das Site Management Cluster mitteilte. Die tatsächliche Zahl könnte demnach höher liegen. 

Nach Angaben des israelischen Militärs haben mehr als 500.000 Menschen die Stadt verlassen. Vor den Räumungsanordnungen lebten laut UN etwa eine Million Menschen in der Stadt, Hunderttausende harren dort weiterhin aus.

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Palästinensische Behörde lässt drei mutmaßliche Kollaborateure hinrichten

Im Gazastreifen haben die von der radikalislamischen Hamas geführten Behörden nach eigenen Angaben drei Männer wegen mutmaßlicher Kollaboration mit Israel hingerichtet. Ein in sozialen Medien verbreitetes Video soll die Hinrichtungen von gestern zeigen. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Ort des Geschehens in der Stadt Gaza bestätigen.

Die Hinrichtungen sollten eine "klare Botschaft" senden und als Abschreckung für jeden dienen, der es erwäge, "mit der Besatzung zusammenzuarbeiten", sagte ein Vertreter der palästinensischen Sicherheitsbehörden. Eine israelische Stellungnahme lag zunächst nicht vor. 

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Israel will nicht an UN-Sicherheitsratssitzung zu Gazakrieg teilnehmen

An der Sitzung des UN-Sicherheitsrats morgen zum Gazakrieg wird Israel nicht teilnehmen. Der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Danny Danon, begründete dies in einem Brief an den Vorsitz des mächtigsten UN-Gremiums damit, dass die Sitzung während des jüdischen Neujahrsfests Rosch ha-Schana stattfinde. Es sei "bedauerlich", dass der Sicherheitsrat deshalb ohne israelische Teilnahme tagen werde, sagte er.

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Israel habe den Sicherheitsrat mehrfach darum gebeten, die Sitzung zu verlegen, sagte Danon. Eine israelische Teilnahme am Dienstag sei nicht möglich, da Rosch ha-Schana "eines der wichtigsten" Daten im jüdischen Kalender sei, sagte er weiter. 
Israel gehört dem UN-Sicherheitsrat nicht an, war aber zu der Sitzung eingeladen worden, um seine Sichtweise der Lage im Gazastreifen und seines Krieges gegen die Hamas darzulegen. 

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Macron gibt Frankreichs Anerkennung von Palästina bekannt

Nach Großbritannien und mehreren weiteren westlichen Ländern hat auch Frankreich Palästina als Staat anerkannt. Das teilte der französische Präsident Emmanuel Macron in einer Rede vor den Vereinten Nationen in New York mit. Macron hatte den Schritt bereits im Juli angekündigt. 
"Manche mögen sagen, es sei zu spät. Andere mögen sagen, es sei zu früh", sagte Macron bei einer UN-Konferenz im Vorfeld der morgen beginnenden UN-Generaldebatte. "Doch eines ist sicher: Wir können nicht länger warten." Weiter forderte der französische Präsident: "Wir müssen den Weg zum Frieden ebnen." 

Die UN-Konferenz war von Frankreich und Saudi-Arabien initiiert worden. Sie soll den Bemühungen um eine Zweistaatenlösung und ein Ende des Krieges neuen Rückenwind verschaffen und so den Ton für die UN-Generaldebatte am Dienstag setzen. Die USA und Israel boykottierten das Treffen.  

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Belgien und Monaco erkennen Palästina ebenfalls an

Vor der UN-Generaldebatte in New York haben auch Monaco und Belgien den palästinensischen Staat anerkannt. Damit schließen sie sich mehreren Ländern an, die zuletzt den Schritt verkündet hatten – darunter Frankreich, Großbritannien, Kanada, Australien und Portugal.

"Mit diesem Schritt setzen wir unsere Unterstützung von internationalem Recht fort, insbesondere zur Selbstbestimmung von Völkern", sagte der belgische Premierminister Bart De Wever bei einer von Frankreich und Saudi-Arabien einberufenen Konferenz in New York. Die Zweistaatenlösung sei notwendig. 

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Baerbock spricht sich für unabhängigen palästinensischen Staat aus

Die neue Vorsitzende der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock, hat die Gründung eines "unabhängigen und existenzfähigen" palästinensischen Staates gefordert. Dieser Staat müsse "Seite an Seite mit dem Staat Israel leben, in Frieden und Sicherheit mit gegenseitig anerkannten Grenzen und voller regionaler Integration", sagte die frühere deutsche Außenministerin und Grünenpolitikerin. 

Die internationale Staatengemeinschaft werde konkrete, zeitgebundene und unwiderrufliche Schritte zur Umsetzung der Zweistaatenlösung identifizieren, sagte Baerbock. Nur so könne man sicherstellen, dass Palästinenser und Israelis künftig in Würde leben können. 

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USA legen 21-Punkte-Plan zur Beendigung des Gazakriegs vor 

Wenige Tage vor einem erneuten Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hoffen die USA auf einen "Durchbruch". Die US-Regierung habe einen nach Präsident Trump benannten 21-Punkte-Plan für Frieden im Nahen Osten und im Gazastreifen vorgestellt, sagte Trumps Sondergesandter Steve Witkoff in New York.

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"Wir sind hoffnungsvoll, und ich würde sogar sagen zuversichtlich, dass wir in den kommenden Tagen irgendeine Art von Durchbruch ankündigen können", sagte Witkoff. Er zeigte sich überzeugt, dass der Plan die "israelischen Anliegen wie auch die Anliegen aller Nachbarn in der Region anspricht". Was der Plan genau vorsieht, sagte er nicht.

Demnach diskutierte Trump seine Vorstellungen am Dienstag in New York bereits mit einer Gruppe arabischer Staaten und weiteren Ländern wie der Türkei. Am kommenden Montag will Trump Netanjahu erneut im Weißen Haus empfangen. 

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Laut Israel 700.000 Palästinenser aus Gaza-Stadt nach Süden geflohen

Seit Ende August sind nach israelischen Angaben rund 700.000 Palästinenser aus Gaza-Stadt in den Süden des Gazastreifens geflohen. Das teilte ein israelischer Armeesprecher mit. Das UN-Büro für humanitäre Fragen hatte dagegen zuvor von rund 388.000 Flüchtlingsbewegungen im Gazastreifen seit Mitte August berichtet. 

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Netanjahu hält Rede bei UN-Vollversammlung

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird am Nachmittag vor der UN-Vollversammlung in New York sprechen. Nachdem sich zuletzt mehrere westliche Verbündete von der israelischen Regierung abgewendet hatten, wird in der Rede deutliche Kritik an der Anerkennung Palästinas erwartet. Die Präsidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, erinnerte Netanjahu vorab an die Grundprinzipien der UN-Charta.

Was Annalena Baerbock von der Rede Netanjahus erwartet, lesen Sie hier:

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Israel kündigt Angriff auf Wohngebäude in Gaza-Stadt an

Die israelische Armee hat die Bewohnerinnen und Bewohner des Hafenbereichs von Gaza sowie des Viertels Rimal zur Räumung des Gebiets aufgerufen. In einer Mitteilung wurde vor einem bevorstehenden Angriff auf ein Gebäude in der Amin-al-Husseini-Straße gewarnt. 

Die Armee begründete dies mit der Behauptung, dass sich in dem Gebäude oder dessen Umgebung Infrastruktur der Hamas befinde. Für diese Angabe wurden keine Belege vorgelegt. Zivilistinnen und Zivilisten wurden aufgerufen, sich in Richtung Süden in das als "humanitäre Zone" ausgewiesene Gebiet von Al-Mawasi zu begeben. 

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Israel hat Irans Atomwaffenprogramm laut Netanjahu zerstört

Zu Beginn seiner Rede thematisierte Benjamin Netanjahu den Iran und was er als "die iranische Achse des Terrors" bezeichnet. Diese bedrohe den Weltfrieden und die Stabilität der Region, sagte Netanjahu und nannte in dem Zusammenhang unter anderem die Hamas im Gazastreifen, die Hisbollah im Libanon sowie die Huthis im Jemen. Während er sprach, holte er eine Karte des Nahen Osten hervor und versah die Länder, in denen die israelische Armee angeblich führende Köpfe und Anhänger der Milizen getötet hat, oder Waffen zerstört haben will, mit einem Haken.

Mit Blick auf die militärischen Schläge zwischen dem Iran und Israel, die zwölf Tage anhielten, dankte Netanjahu US-Präsident Donald Trump für sein "mutiges und entschlossenes Handeln". Israel habe das Atomwaffen- und Raketenprogramm des Iran zerstört. Im Juni hatte Israel unter anderem iranische Atomanlagen und militärische Einrichtungen bombardiert.

Der Iran habe "rasch ein massives Atomwaffenprogramm und ein umfangreiches Programm für ballistische Raketen" entwickelt, sagte Netanjahu. "Diese sollten nicht nur Israel zerstören, sondern auch die Vereinigten Staaten bedrohen und Nationen überall auf der Welt erpressen." Iran dürfe niemals eine Atomwaffe bekommen, sagte Israels Ministerpräsident.

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Netanjahu kritisiert Anerkennung des Staates Palästina durch westliche Länder

Benjamin Netanjahu hat die jüngsten Anerkennungen eines Staates Palästina, etwa durch Frankreich und Kanada, stark kritisiert. Die Anerkennung eines palästinensischen Staates fördere Terrorismus gegen Jüdinnen und Juden, sagte der israelische Ministerpräsident. "Ihr habt etwas (..) sehr Schlimmes getan", sagte Netanjahu an diese Länder gewandt.

Er nannte die Gründung eines Palästinenserstaates "puren Wahnsinn". Dies nach dem 7. Oktober zu tun, sei so, als würde man Al-Kaida nach dem 11. September einen Staat in der Nähe von New York City geben, sagt Netanjahu weiter. "Wir werden das nicht tun." Israel werde nicht zulassen, dass westliche Staaten ihm einen "Terrorstaat" aufzwängen, sagte Israels Ministerpräsident. Er bezeichnete zudem die Palästinensische Autonomiebehörde als "durch und durch korrupt".

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Forum der Geisel-Familien kritisiert Netanjahu nach UN-Rede

Die Angehörigen der im Gazastreifen verschleppten Geiseln haben verärgert auf die Rede von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei der UN-Generaldebatte reagiert. In einer Mitteilung des Forums der Geisel-Familien hieß es, Netanjahus Ankündigung, im Gazastreifen weiterkämpfen zu wollen, gefährde das Leben der Verschleppten und erschwere die Bergung toter Geiseln. 

Die Angehörigen warfen Israels Regierungschef zudem vor, die Verhandlungen über ein Gaza-Abkommen, welches auch die Freilassung der Geiseln beinhaltet, zu untergraben.

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Aus Sicht der Angehörigen hat Netanjahus Rede vor den UN "die Leere dieser Worte" offenbart. So habe der israelische Ministerpräsident lediglich die Namen der noch lebenden Geiseln genannt. Im Gazastreifen befinden sich nach israelischen Informationen noch 48 Geiseln. 20 von ihnen dürften noch leben.

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Wadephul sieht Chance für diplomatische Lösung in Gaza

Außenminister Johann Wadephul zeigt sich angesichts des neuen US-Vorstoßes optimistisch für ein diplomatisches Ende des Krieges im Gazastreifen. Er stelle "fest, dass wir jetzt ein Momentum haben", sagte er. Dieses müsse man verantwortungsvoll nutzen. "Wir versuchen, das zu tun", sagte der CDU-Politiker in New York. Netanjahu habe eine erwartbare Rede gehalten. Er sei trotzdem optimistisch, "weil diese Rede nichts unmöglich gemacht hat an Vorschlägen, die derzeit in der Welt sind".

Netanjahu habe in Übereinstimmung mit dem US-Vorschlag bekräftigt, dass eine schnelle Lösung für den Gazastreifen gebraucht werde, bei der die Geiseln freigelassen würden, die islamistische Terrororganisation Hamas keine Verantwortung mehr habe und die dringend benötigte humanitäre Hilfe geleistet werden könne, sagte Wadephul. 

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Er erwarte, dass die Verhandlungen in diesen Tagen "einen großen Schritt nach vorne mit sich bringen" und hoffe, "dass in der nächsten Woche erste Erfolge absehbar sind".

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Ärzte ohne Grenzen setzt Arbeit in Gaza-Stadt aus

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hat ihre medizinische Arbeit in der Stadt Gaza wegen der Ausweitung der israelischen Militäroffensive vorübergehend eingestellt. Anhaltende Luftangriffe und Panzerbewegungen in unmittelbarer Nähe stellten ein "inakzeptables" Risiko für die Mitarbeitenden dar, sagte Jacob Granger, Notfallkoordinator von Ärzte ohne Grenzen in Gaza. "Wir hatten keine andere Wahl, als unsere Aktivitäten einzustellen, da unsere medizinischen Einrichtungen von israelischen Streitkräften umringt sind."

Die Hilfsorganisation kündigte an, trotz der Einstellung ihrer Arbeit in der Stadt Gaza weiterhin aus der Ferne wichtige Einrichtungen wie das Al-Schifa-Krankenhaus und das Al-Helu-Geburtskrankenhaus durch Materiallieferungen zu unterstützen. Gleichzeitig forderte die Organisation ein sofortiges Ende der Gewalt sowie konkrete Schutzmaßnahmen für die Zivilbevölkerung.

Israel müsse umgehend sicheren Zugang für humanitäre Helfer ermöglichen und Bedingungen schaffen, unter denen medizinische Hilfe dauerhaft und sicher geleistet werden könne. Diese Bedingungen seien "heute eindeutig nicht gegeben", die Menschen im Gazastreifen würden aktuell "absichtlich um das Überlebensnotwendige gebracht".

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Angehörige der israelischen Geiseln kritisieren Netanjahus UN-Rede

Nach der Rede von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei der UN-Vollversammlung haben Angehörige der von der Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 verschleppten Geiseln erneut scharfe Kritik an seiner Kriegsführung in Gaza geübt. "Jeder Tag des fortgesetzten Krieges setzt die lebenden Geiseln einem größeren Risiko aus", teilte das Forum der Geiselfamilien in einer Erklärung mit.

Auch die Rückführung der Leichname verstorbener Geiseln, die nach wie vor in den Händen der Hamas seien, werde dadurch erschwert, hieß es in der Erklärung. Netanjahu habe immer wieder "jegliche Gelegenheit verschleudert", die Geiseln nach Hause zu bringen.

Netanjahu hatte in seiner Rede betont, den Kampf gegen die Hamas fortsetzen und "so schnell wie möglich“ beenden zu wollen. Die israelischen Streitkräfte setzten ihre Boden- und Luftoffensive im Gazastreifen zuletzt massiv fort, insbesondere in der Stadt Gaza.

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Seit dem Morgen rund 60 Tote im Gazastreifen gemeldet

Nach neuen Angaben von palästinensischer Seite wurden bei Angriffen der israelischen Armee im Gazastreifen seit dem Morgen rund 60 Palästinenser getötet. Die meisten Toten wurden in der Stadt Gaza gemeldet. Zwölf der Toten seien Menschen gewesen, die auf humanitäre Hilfe der umstrittenen Gaza Humanitarian Foundation (GHF) gewartet hätten, hieß es aus medizinischen Kreisen im Gazastreifen. Die von Israel und den USA unterstützte GHF teilte auf Nachfrage mit: "Diese Vorfälle stehen nicht mit unseren GHF-Standorten in Zusammenhang."

Laut medizinischen Kreisen starben zehn der zwölf Hilfesuchenden im zentralen Abschnitt des Gazastreifens, zwei in der Nähe der Stadt Rafah im Süden des Gebiets. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete, die zehn Menschen, darunter zwei Minderjährige, seien durch Schüsse israelischer Soldaten getötet worden. Zudem habe es 18 Verletzte gegeben.

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Laufende Nahostgespräche laut Trump "produktiv und inspirierend"

US-Präsident Donald Trump hat die aktuellen Gespräche über den Gazakrieg mit Vertretern von Ländern aus dem Nahen Osten als "produktiv und inspirierend" bezeichnet. Alle Länder in der Region seien an den nun seit vier Tagen laufenden intensiven Verhandlungen beteiligt. Israel und die Hamas seien über die Diskussionen informiert, sagte Trump. Die Verhandlungen würden so lange wie nötig fortgesetzt, um eine Einigung zu erzielen. 

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Netanjahu ist in der Defensive

Benjamin Netanjahu hat seine Rede in der UN-Generalversammlung vor weitgehend leeren Rängen gehalten. Mehrere Dutzend Delegierte verließen demonstrativ den Raum, noch bevor der israelische Premier zu sprechen begann. Es kam zu Tumulten im Saal, Netanjahu wurde ausgebuht, als er das Podium betrat. In seiner Rede kritisierte er die Anerkennung Palästinas durch mehrere Länder und sprach sich gegen eine Zweistaatenlösung aus. Es bleibt der Eindruck, dass Netanjahu verkennt, in welche Sackgasse er seine Regierung inzwischen manövriert hat. 

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VAE-Außenminister drängt bei Netanjahu-Treffen auf Ende des Gazakrieges

Der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Scheich Abdullah bin Said, hat sich am Rande der UN-Generalversammlung in New York mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu getroffen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur der VAE. Der Außenminister habe dabei auf ein baldiges Ende des Gazakrieges gedrängt.

Bereits Anfang September hatten die Vereinigten Arabischen Emirate Israel davor gewarnt, dass eine Annexion des von Israel besetzten Westjordanlands für die Regierung in Abu Dhabi eine "rote Linie“ darstellen würde, die den Geist des Abraham-Abkommens untergraben würde. Das Abraham-Abkommen brachte 2020 die Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und mehreren arabischen Staaten auf den Weg. 

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Zwölf Staaten sagen Finanzhilfen für Palästinenserbehörde zu

Frankreich, Spanien und zehn weitere Länder wollen die Palästinensische Autonomiebehörde finanziell unterstützen. Die Koalition sei "als Reaktion auf die dringende und beispiellose Finanzkrise" gegründet worden, mit der die Palästinensische Autonomiebehörde konfrontiert sei, teilte das spanische Außenministerium mit. Ziel sei es, die Finanzen der in Ramallah ansässigen Autonomiebehörde zu stabilisieren, ihre Regierungsfähigkeit zu erhalten, grundlegende Dienstleistungen zu erbringen und die Sicherheit aufrechtzuerhalten. Alles sei "unverzichtbar" für die regionale Stabilität.

In der Erklärung werden "bedeutende finanzielle Beiträge" und Zusagen für "nachhaltige Unterstützung" genannt, konkretere Angaben fehlen jedoch. Unterstützt wird das Vorhaben neben Frankreich und Spanien auch von Großbritannien, Japan, Saudi-Arabien, Belgien, Dänemark, Island, Irland, Norwegen, Slowenien und der Schweiz.

Das Büro des Ministerpräsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mohammed Mustafa, teilte mit, dass die Geber mindestens 170 Millionen US-Dollar (rund 145 Millionen Euro) zur Finanzierung der Palästinensischen Autonomiebehörde zugesagt hätten.

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Neuseeland erkennt vorerst keinen Staat Palästina an

Die neuseeländische Regierung wird einen palästinensischen Staat vorerst nicht anerkennen, bekennt sich aber weiter zu einer Zweistaatenlösung. Zu Palästina gebe es noch zu viele offene Fragen, weil im Gazastreifen der Krieg tobe und die Hamas dort weiter die De-facto-Regierung sei, sagte der Außenminister Winston Peters vor der UN-Generalversammlung. "Wir sind zudem besorgt, dass ein Fokus auf die Anerkennung unter den gegenwärtigen Umständen die Bemühungen um einen Waffenstillstand erschweren könnte, indem er Israel und die Hamas in noch unnachgiebigere Positionen drängt." Von der Opposition in Neuseeland kam Kritik am Zögern der Regierung. Ministerpräsident Christopher Luxon hatte unlängst erklärt, die Anerkennung sei eine Frage der Zeit.

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32 Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen 

Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen in der Nacht auf Samstag wurden nach Angaben aus der Region mindestens 32 Menschen getötet. In den zentralen und nördlichen Teilen des Gebiets kamen am Morgen zahlreiche Bewohner in ihren Wohnungen ums Leben, darunter neun Angehörige einer gleichen Familie in Nusseirat, wie das Al-Auda-Krankenhaus berichtete, das die Leichen aufnahm.
Im Viertel Tufa in Gaza-Stadt wurde ein Wohnhaus zerstört, wobei nach Angaben des Al-Ahli-Krankenhauses mindestens elf Menschen ums Leben kamen. Über die Hälfte der Opfer waren Frauen und Kinder. Das Schifa-Krankenhaus meldete außerdem, dass bei einem weiteren Luftangriff auf Wohnhäuser im Schati-Viertel vier Menschen getötet wurden.

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Studie berichtet von beispiellosen Verletzungen von Zivilisten im Gazastreifen

Eine aktuelle Studie im Fachjournal BMJ liefert erstmals detaillierte Daten zu Kriegsverletzungen und Erkrankungen unter Zivilisten in Gaza. Die Analyse basiert auf Berichten von 78 internationalen Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegekräften, die zwischen August 2024 und Februar 2025 in Gaza tätig waren.

Insgesamt wurden in dieser Zeit 23.726 Verletzungen dokumentiert, darunter besonders häufig schwere Verbrennungen und Bein- und Armverletzungen. Explosionsverletzungen machten demnach zwei Drittel der waffenbedingten Verletzungen aus und betrafen vorwiegend den Kopf, während Schussverletzungen meist die Beine trafen. Über 70 Prozent der Helfer versorgten ihren Aussagen nach regelmäßig Patientinnen und Patienten mit Verletzungen an mehreren Körperregionen. Massenunfallereignisse mit mehr als zehn Verletzten waren demnach Alltag.

Neben den akuten Verletzungen verzeichneten die Teams auch 5.405 Fälle von Mangelernährung und Dehydrierung sowie über 4.000 chronisch kranke Patienten, die dringend Langzeitbehandlung benötigten. Bei 742 geburtshilflichen Notfällen kam es in mehr als einem Drittel der Fälle zum Tod von Mutter, Kind oder beiden. Auch psychische Belastungen wie Depressionen und akute Stressreaktionen waren weit verbreitet.

Die befragten Mediziner stuften die Verletzungsmuster als "ungewöhnlich schwer“ ein – viele mit Erfahrungen aus anderen Kriegsgebieten berichteten, dass die Situation in Gaza alles bisher Gesehene übertraf. Die Studie weist darauf hin, dass die Daten auf Logbüchern und Schichtprotokollen basieren und daher einzelne Fälle unterschätzt oder doppelt erfasst sein könnten.

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Wadephul sieht deutsche Beteiligung an Sicherheitstruppe im Gazastreifen skeptisch

Außenminister Johann Wadephul hat sich zu einer Beteiligung deutscher Sicherheitskräfte an einer möglichen internationalen Friedenstruppe im Gazastreifen zurückhaltend geäußert. "Deutschland ist in jedem Fall bereit, sich für eine friedliche und gute Zukunft des Gazastreifens zu engagieren, insbesondere in humanitärer Hinsicht", sagte der CDU-Politiker am Rande der UN-Vollversammlung in New York. "Ich habe allerdings Zweifel, ob es richtig wäre, dass wir mit Sicherheitskräften dort vor Ort engagiert wären."

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Es gebe die begrüßenswerte Bereitschaft vieler muslimisch geprägter Staaten, hier aktiv zu sein, sagte Wadephul. "Ich denke, dieses Angebot sollte man vorrangig wahrnehmen." Die Bundesregierung unterstütze den Friedensplan von US-Präsident Donald Trump, dessen Umsetzung "selbstverständlich der schwierigste Teil sein" wird.

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Tausende Israelis demonstrieren für Ende des Gazakriegs

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In der israelischen Stadt Tel Aviv sind Tausende Menschen auf die Straße gegangen und haben ein Abkommen zur Beendigung des Gazakriegs gefordert. Unter den Demonstrierenden waren auch Angehörige von Geiseln, die von der Hamas in den Gazastreifen verschleppt wurden. Die Menschen entrollten ein Banner mit der Aufschrift: "Alle Geiseln, bring sie jetzt nach Hause."

Lishay Miran-Lavi, Ehefrau von Omri Miran, der seit fast zwei Jahren im Gazastreifen als Geisel festgehalten wird, richtete einen Appell an US-Präsident Donald Trump: Dieser solle seinen Einfluss auf den israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nutzen, um den Krieg zu beenden. Den Krieg zu verlängern, bringe ihren Mann und die anderen Geiseln "in noch größere Gefahr", warnte sie.

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Aktivisten senden weitere Hilfsboote nach Gaza

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Von Sizilien im Süden Italiens sind nach Angaben von Aktivisten zehn Boote gestartet, um sich der Gazahilfsflotte Global Sumud Flotilla anzuschließen. An Bord seien 60 Personen, darunter Regierungsvertreter aus neun Ländern wie Belgien, Frankreich, Irland, Spanien und den Vereinigten Staaten.

In einer Mitteilung der Freedom Flotilla Coalition (FFC) und der Initiative Thousand Madleens to Gaza (TMTG) hieß es, man beabsichtige, die "illegale israelische Blockade zu durchbrechen“, um Hilfsgüter in den Gazastreifen zu bringen. Dabei handele es sich um medizinische Hilfsmittel, haltbare Lebensmittel und Schulausstattung.  

Die Global Sumud Flotilla ist eine internationale Hilfsflotte mit rund 50 Schiffen, auf denen mehrere Hundert Aktivisten und Politiker unterwegs sind, um Hilfsgüter nach Gaza zu bringen. Die Flotte war Anfang September aus Barcelona gestartet. Nach Angaben der Organisatoren sollen sich während der Fahrt viele weitere Boote aus anderen Ländern anschließen

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Jens Spahn spricht sich gegen pauschale Sanktionen gegen Israel aus

Unionsfraktionschef Jens Spahn lehnt pauschale Sanktionen gegen Israel ab. "Wie sollte das aussehen? Heißt es dann: Wir kaufen nicht mehr bei Juden?“, sagte Spahn der Neuen Osnabrücker Zeitung. Deutsche Sanktionen pauschal gegen das ganze Land Israel werde es nicht geben. 

Die Bundesregierung geriet zuletzt innerhalb der EU zunehmend unter Druck, weil sie ein geplantes Sanktionspaket gegen Israel bislang nicht unterstützt. Spahn verteidigte Deutschlands abweichende Haltung: "Wir haben ein besonderes Verhältnis zu Israel. Wir sind nicht Frankreich oder Großbritannien – und schon gar nicht Australien. Deshalb ist es in Ordnung, wenn wir uns anders positionieren.“

Spahn warnte zudem vor wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Folgen möglicher Maßnahmen gegen Israel. Eine Kündigung von Handelsabkommen oder Forschungskooperationen würde vor allem Deutschland selbst schaden. Israel sei eine Start-up- und Tech-Nation, "wir kaufen dort übrigens auch Waffen", sagte der CDU-Politiker. 

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Die Analyse basiert auf Berichten von 78 internationalen Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegekräften, die zwischen August 2024 und Februar 2025 in Gaza tätig waren.Insgesamt wurden in dieser Zeit 23.726 Verletzungen dokumentiert, darunter besonders häufig schwere Verbrennungen und Bein- und Armverletzungen. Explosionsverletzungen machten demnach zwei Drittel der waffenbedingten Verletzungen aus und betrafen vorwiegend den Kopf, während Schussverletzungen meist die Beine trafen. Über 70 Prozent der Helfer versorgten ihren Aussagen nach regelmäßig Patientinnen und Patienten mit Verletzungen an mehreren Körperregionen. Massenunfallereignisse mit mehr als zehn Verletzten waren demnach Alltag.Neben den akuten Verletzungen verzeichneten die Teams auch 5.405 Fälle von Mangelernährung und Dehydrierung sowie über 4.000 chronisch kranke Patienten, die dringend Langzeitbehandlung benötigten. 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Das Schifa-Krankenhaus meldete außerdem, dass bei einem weiteren Luftangriff auf Wohnhäuser im Schati-Viertel vier Menschen getötet wurden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-27T09:33:05.000Z","dateModified":"2025-09-27T10:29:30.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Claudia Vallentin"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoCtkR4u3hvX2drKUTjR/moCu4MoA3hvX2drKUTjX.jpeg","caption":"Rauch steigt am 27. 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"Wir sind zudem besorgt, dass ein Fokus auf die Anerkennung unter den gegenwärtigen Umständen die Bemühungen um einen Waffenstillstand erschweren könnte, indem er Israel und die Hamas in noch unnachgiebigere Positionen drängt." Von der Opposition in Neuseeland kam Kritik am Zögern der Regierung. Ministerpräsident Christopher Luxon hatte unlängst erklärt, die Anerkennung sei eine Frage der Zeit.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-27T05:15:24.000Z","dateModified":"2025-09-27T09:05:07.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Kohler"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoCsPRjt2uzB6CvmRQvH/moCtcXSH6ZMw3YhP5Jxd.jpeg","caption":"Der neuseeländische Außenminister Winston Peters hält seine Rede vor der 80. Sitzung der UN-Generalversammlung.","creditText":"Pamela Smith/AP/dpa","uploadDate":"2025-09-27T09:05:07.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoCsPRjt2uzB6CvmRQvH/moCtcXSH6ZMw3YhP5Jxd.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Zwölf Staaten sagen Finanzhilfen für Palästinenserbehörde zu","articleBody":"Zwölf Staaten sagen Finanzhilfen für Palästinenserbehörde zuFrankreich, Spanien und zehn weitere Länder wollen die Palästinensische Autonomiebehörde finanziell unterstützen. Die Koalition sei "als Reaktion auf die dringende und beispiellose Finanzkrise" gegründet worden, mit der die Palästinensische Autonomiebehörde konfrontiert sei, teilte das spanische Außenministerium mit. Ziel sei es, die Finanzen der in Ramallah ansässigen Autonomiebehörde zu stabilisieren, ihre Regierungsfähigkeit zu erhalten, grundlegende Dienstleistungen zu erbringen und die Sicherheit aufrechtzuerhalten. Alles sei "unverzichtbar" für die regionale Stabilität.In der Erklärung werden "bedeutende finanzielle Beiträge" und Zusagen für "nachhaltige Unterstützung" genannt, konkretere Angaben fehlen jedoch. Unterstützt wird das Vorhaben neben Frankreich und Spanien auch von Großbritannien, Japan, Saudi-Arabien, Belgien, Dänemark, Island, Irland, Norwegen, Slowenien und der Schweiz.Das Büro des Ministerpräsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mohammed Mustafa, teilte mit, dass die Geber mindestens 170 Millionen US-Dollar (rund 145 Millionen Euro) zur Finanzierung der Palästinensischen Autonomiebehörde zugesagt hätten.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-27T00:44:19.000Z","dateModified":"2025-09-27T09:12:13.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Leonardo Pape"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"VAE-Außenminister drängt bei Netanjahu-Treffen auf Ende des Gazakrieges","articleBody":"VAE-Außenminister drängt bei Netanjahu-Treffen auf Ende des GazakriegesDer Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Scheich Abdullah bin Said, hat sich am Rande der UN-Generalversammlung in New York mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu getroffen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur der VAE. Der Außenminister habe dabei auf ein baldiges Ende des Gazakrieges gedrängt.Bereits Anfang September hatten die Vereinigten Arabischen Emirate Israel davor gewarnt, dass eine Annexion des von Israel besetzten Westjordanlands für die Regierung in Abu Dhabi eine "rote Linie“ darstellen würde, die den Geist des Abraham-Abkommens untergraben würde. Das Abraham-Abkommen brachte 2020 die Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und mehreren arabischen Staaten auf den Weg. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-26T23:58:38.000Z","dateModified":"2025-09-27T09:13:00.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eva Casper"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoCqdMt576E73TNjDQiD/moCtd1eT6ZMw3YhP9kqR.jpeg","caption":"Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate Abdullah bin Zayed Al Nahyan","creditText":"Attila Kisbenedek/AFP/Getty Images","uploadDate":"2025-09-27T09:06:06.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoCqdMt576E73TNjDQiD/moCtd1eT6ZMw3YhP9kqR.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Laufende Nahostgespräche laut Trump "produktiv und inspirierend"","articleBody":"Laufende Nahostgespräche laut Trump "produktiv und inspirierend"US-Präsident Donald Trump hat die aktuellen Gespräche über den Gazakrieg mit Vertretern von Ländern aus dem Nahen Osten als "produktiv und inspirierend" bezeichnet. Alle Länder in der Region seien an den nun seit vier Tagen laufenden intensiven Verhandlungen beteiligt. Israel und die Hamas seien über die Diskussionen informiert, sagte Trump. Die Verhandlungen würden so lange wie nötig fortgesetzt, um eine Einigung zu erzielen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-26T23:20:46.000Z","dateModified":"2025-09-27T09:13:25.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Leonardo Pape"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoCpZihg58oP3aVz0Cio/moCqYupL76E73TNjDQht.jpeg","caption":"US-Präsident Donald Trump","creditText":"Chip Somodevilla/Getty Images","uploadDate":"2025-09-26T23:27:20.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoCpZihg58oP3aVz0Cio/moCqYupL76E73TNjDQht.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Netanjahu ist in der Defensive","articleBody":"Netanjahu ist in der DefensiveBenjamin Netanjahu hat seine Rede in der UN-Generalversammlung vor weitgehend leeren Rängen gehalten. Mehrere Dutzend Delegierte verließen demonstrativ den Raum, noch bevor der israelische Premier zu sprechen begann. Es kam zu Tumulten im Saal, Netanjahu wurde ausgebuht, als er das Podium betrat. In seiner Rede kritisierte er die Anerkennung Palästinas durch mehrere Länder und sprach sich gegen eine Zweistaatenlösung aus. Es bleibt der Eindruck, dass Netanjahu verkennt, in welche Sackgasse er seine Regierung inzwischen manövriert hat. Lesen Sie mehr dazu hier: ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-26T21:58:34.000Z","dateModified":"2025-09-26T21:58:34.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eva Casper"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-09/benjamin-netanjahu-rede-un-vollversammlung-israel-gaza","headline":"Noch bevor er zu sprechen beginnt, verlassen viele den Saal","description":"Nach der Anerkennung Palästinas durch eine Reihe von Staaten kündigte Benjamin Netanjahu Vergeltung an. Doch seine Rede vor den UN zeigt, dass er in der Defensive ist.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Seit dem Morgen rund 60 Tote im Gazastreifen gemeldet","articleBody":"Seit dem Morgen rund 60 Tote im Gazastreifen gemeldetNach neuen Angaben von palästinensischer Seite wurden bei Angriffen der israelischen Armee im Gazastreifen seit dem Morgen rund 60 Palästinenser getötet. Die meisten Toten wurden in der Stadt Gaza gemeldet. Zwölf der Toten seien Menschen gewesen, die auf humanitäre Hilfe der umstrittenen Gaza Humanitarian Foundation (GHF) gewartet hätten, hieß es aus medizinischen Kreisen im Gazastreifen. Die von Israel und den USA unterstützte GHF teilte auf Nachfrage mit: "Diese Vorfälle stehen nicht mit unseren GHF-Standorten in Zusammenhang."Laut medizinischen Kreisen starben zehn der zwölf Hilfesuchenden im zentralen Abschnitt des Gazastreifens, zwei in der Nähe der Stadt Rafah im Süden des Gebiets. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete, die zehn Menschen, darunter zwei Minderjährige, seien durch Schüsse israelischer Soldaten getötet worden. Zudem habe es 18 Verletzte gegeben.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-26T20:20:23.000Z","dateModified":"2025-09-27T09:15:44.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Leonardo Pape"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoCpWpKc58oP3aVz0Cih/moCqZwr476E73TNjDQhy.jpeg","caption":"Menschen inspizieren den Ort israelischer Angriffe auf Häuser im Flüchtlingslager Schati.","creditText":"REUTERS/Ebrahim Hajjaj","uploadDate":"2025-09-26T23:32:48.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoCpWpKc58oP3aVz0Cih/moCqZwr476E73TNjDQhy.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Angehörige der israelischen Geiseln kritisieren Netanjahus UN-Rede","articleBody":"Angehörige der israelischen Geiseln kritisieren Netanjahus UN-RedeNach der Rede von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei der UN-Vollversammlung haben Angehörige der von der Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 verschleppten Geiseln erneut scharfe Kritik an seiner Kriegsführung in Gaza geübt. "Jeder Tag des fortgesetzten Krieges setzt die lebenden Geiseln einem größeren Risiko aus", teilte das Forum der Geiselfamilien in einer Erklärung mit.Auch die Rückführung der Leichname verstorbener Geiseln, die nach wie vor in den Händen der Hamas seien, werde dadurch erschwert, hieß es in der Erklärung. Netanjahu habe immer wieder "jegliche Gelegenheit verschleudert", die Geiseln nach Hause zu bringen. Netanjahu hatte in seiner Rede betont, den Kampf gegen die Hamas fortsetzen und "so schnell wie möglich“ beenden zu wollen. Die israelischen Streitkräfte setzten ihre Boden- und Luftoffensive im Gazastreifen zuletzt massiv fort, insbesondere in der Stadt Gaza.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-26T19:58:05.000Z","dateModified":"2025-09-27T09:16:42.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoCpQcxV2f6aF1V1Knra/moCqbxNK76E73TNjDQi6.jpeg","caption":"Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei seiner Rede vor der UN-Vollversammlung ","creditText":"Alexi J. Rosenfeld/Getty Images","uploadDate":"2025-09-26T23:37:18.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoCpQcxV2f6aF1V1Knra/moCqbxNK76E73TNjDQi6.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ärzte ohne Grenzen setzt Arbeit in Gaza-Stadt aus","articleBody":"Ärzte ohne Grenzen setzt Arbeit in Gaza-Stadt ausDie Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hat ihre medizinische Arbeit in der Stadt Gaza wegen der Ausweitung der israelischen Militäroffensive vorübergehend eingestellt. Anhaltende Luftangriffe und Panzerbewegungen in unmittelbarer Nähe stellten ein "inakzeptables" Risiko für die Mitarbeitenden dar, sagte Jacob Granger, Notfallkoordinator von Ärzte ohne Grenzen in Gaza. "Wir hatten keine andere Wahl, als unsere Aktivitäten einzustellen, da unsere medizinischen Einrichtungen von israelischen Streitkräften umringt sind."Die Hilfsorganisation kündigte an, trotz der Einstellung ihrer Arbeit in der Stadt Gaza weiterhin aus der Ferne wichtige Einrichtungen wie das Al-Schifa-Krankenhaus und das Al-Helu-Geburtskrankenhaus durch Materiallieferungen zu unterstützen. Gleichzeitig forderte die Organisation ein sofortiges Ende der Gewalt sowie konkrete Schutzmaßnahmen für die Zivilbevölkerung. Israel müsse umgehend sicheren Zugang für humanitäre Helfer ermöglichen und Bedingungen schaffen, unter denen medizinische Hilfe dauerhaft und sicher geleistet werden könne. Diese Bedingungen seien "heute eindeutig nicht gegeben", die Menschen im Gazastreifen würden aktuell "absichtlich um das Überlebensnotwendige gebracht".","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-26T19:51:05.000Z","dateModified":"2025-09-27T09:17:35.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Wadephul sieht Chance für diplomatische Lösung in Gaza","articleBody":"Wadephul sieht Chance für diplomatische Lösung in GazaAußenminister Johann Wadephul zeigt sich angesichts des neuen US-Vorstoßes optimistisch für ein diplomatisches Ende des Krieges im Gazastreifen. Er stelle "fest, dass wir jetzt ein Momentum haben", sagte er. Dieses müsse man verantwortungsvoll nutzen. "Wir versuchen, das zu tun", sagte der CDU-Politiker in New York. Netanjahu habe eine erwartbare Rede gehalten. Er sei trotzdem optimistisch, "weil diese Rede nichts unmöglich gemacht hat an Vorschlägen, die derzeit in der Welt sind".Netanjahu habe in Übereinstimmung mit dem US-Vorschlag bekräftigt, dass eine schnelle Lösung für den Gazastreifen gebraucht werde, bei der die Geiseln freigelassen würden, die islamistische Terrororganisation Hamas keine Verantwortung mehr habe und die dringend benötigte humanitäre Hilfe geleistet werden könne, sagte Wadephul. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-09-26T19:43:06.000Z","dateModified":"2025-09-26T23:41:08.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_795/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoCoQ7zW79Tt2D7dKAwt/moCqdBQz76E73TNjDQiB.jpeg","caption":"Außenminister Johann Wadephul","creditText":"Soeren Stache/dpa","uploadDate":"2025-09-26T23:41:07.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_372/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoCoQ7zW79Tt2D7dKAwt/moCqdBQz76E73TNjDQiB.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2025-09-28T00:34:25.000Z","datePublished":"2025-06-16T10:51:19.000Z","coverageStartTime":"2025-06-16T11:00:00.000Z","headline":"Israel-Gaza","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Israel-Gaza","startDate":"2025-06-16T11:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Jens Spahn spricht sich gegen pauschale Sanktionen gegen Israel ausUnionsfraktionschef Jens Spahn lehnt pauschale Sanktionen gegen Israel ab. "Wie sollte das aussehen? Heißt es dann: Wir kaufen nicht mehr bei Juden?“, sagte Spahn der Neuen Osnabrücker Zeitung. Deutsche Sanktionen pauschal gegen das ganze Land Israel werde es nicht geben. Die Bundesregierung geriet zuletzt innerhalb der EU zunehmend unter Druck, weil sie ein geplantes Sanktionspaket gegen Israel bislang nicht unterstützt. Spahn verteidigte Deutschlands abweichende Haltung: "Wir haben ein besonderes Verhältnis zu Israel. Wir sind nicht Frankreich oder Großbritannien – und schon gar nicht Australien. Deshalb ist es in Ordnung, wenn wir uns anders positionieren.“Spahn warnte zudem vor wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Folgen möglicher Maßnahmen gegen Israel. Eine Kündigung von Handelsabkommen oder Forschungskooperationen würde vor allem Deutschland selbst schaden. Israel sei eine Start-up- und Tech-Nation, "wir kaufen dort übrigens auch Waffen", sagte der CDU-Politiker. ","video":[]}"}“>

Eva Casper
Eva Casper

Jens Spahn spricht sich gegen pauschale Sanktionen gegen Israel aus

Unionsfraktionschef Jens Spahn lehnt pauschale Sanktionen gegen Israel ab. „Wie sollte das aussehen? Heißt es dann: Wir kaufen nicht mehr bei Juden?“, sagte Spahn der Neuen Osnabrücker Zeitung. Deutsche Sanktionen pauschal gegen das ganze Land Israel werde es nicht geben. 
Die Bundesregierung geriet zuletzt innerhalb der EU zunehmend unter Druck, weil sie ein geplantes Sanktionspaket gegen Israel bislang nicht unterstützt. Spahn verteidigte Deutschlands abweichende Haltung: „Wir haben ein besonderes Verhältnis zu Israel. Wir sind nicht Frankreich oder Großbritannien – und schon gar nicht Australien. Deshalb ist es in Ordnung, wenn wir uns anders positionieren.“

Spahn warnte zudem vor wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Folgen möglicher Maßnahmen gegen Israel. Eine Kündigung von Handelsabkommen oder Forschungskooperationen würde vor allem Deutschland selbst schaden. Israel sei eine Start-up- und Tech-Nation, „wir kaufen dort übrigens auch Waffen“, sagte der CDU-Politiker. 

Eva Casper
Eva Casper

Aktivisten senden weitere Hilfsboote nach Gaza

Hilfsboote legen von Sizilien ab.
Hilfsboote legen von Sizilien ab. Danilo Arnone/Reuters
Von Sizilien im Süden Italiens sind nach Angaben von Aktivisten zehn Boote gestartet, um sich der Gazahilfsflotte Global Sumud Flotilla anzuschließen. An Bord seien 60 Personen, darunter Regierungsvertreter aus neun Ländern wie Belgien, Frankreich, Irland, Spanien und den Vereinigten Staaten.
In einer Mitteilung der Freedom Flotilla Coalition (FFC) und der Initiative Thousand Madleens to Gaza (TMTG) hieß es, man beabsichtige, die „illegale israelische Blockade zu durchbrechen“, um Hilfsgüter in den Gazastreifen zu bringen. Dabei handele es sich um medizinische Hilfsmittel, haltbare Lebensmittel und Schulausstattung.  
Die Global Sumud Flotilla ist eine internationale Hilfsflotte mit rund 50 Schiffen, auf denen mehrere Hundert Aktivisten und Politiker unterwegs sind, um Hilfsgüter nach Gaza zu bringen. Die Flotte war Anfang September aus Barcelona gestartet. Nach Angaben der Organisatoren sollen sich während der Fahrt viele weitere Boote aus anderen Ländern anschließen

Eva Casper
Eva Casper

Tausende Israelis demonstrieren für Ende des Gazakriegs

Demonstranten in Tel Aviv
Demonstranten in Tel Aviv. Nir Elias/Reuters
In der israelischen Stadt Tel Aviv sind Tausende Menschen auf die Straße gegangen und haben ein Abkommen zur Beendigung des Gazakriegs gefordert. Unter den Demonstrierenden waren auch Angehörige von Geiseln, die von der Hamas in den Gazastreifen verschleppt wurden. Die Menschen entrollten ein Banner mit der Aufschrift: „Alle Geiseln, bring sie jetzt nach Hause.“
Lishay Miran-Lavi, Ehefrau von Omri Miran, der seit fast zwei Jahren im Gazastreifen als Geisel festgehalten wird, richtete einen Appell an US-Präsident Donald Trump: Dieser solle seinen Einfluss auf den israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nutzen, um den Krieg zu beenden. Den Krieg zu verlängern, bringe ihren Mann und die anderen Geiseln „in noch größere Gefahr“, warnte sie.
„Das Einzige, das einen Sturz in den Abgrund verhindern kann, ist ein umfassendes Abkommen, das den Krieg beendet und alle Geiseln und die Soldaten nach Hause bringt.“

Lishay Miran-Lavi, Geiselangehörige

Anja Keinath
Anja Keinath

Wadephul sieht deutsche Beteiligung an Sicherheitstruppe im Gazastreifen skeptisch

Außenminister Johann Wadephul hat sich zu einer Beteiligung deutscher Sicherheitskräfte an einer möglichen internationalen Friedenstruppe im Gazastreifen zurückhaltend geäußert. „Deutschland ist in jedem Fall bereit, sich für eine friedliche und gute Zukunft des Gazastreifens zu engagieren, insbesondere in humanitärer Hinsicht“, sagte der CDU-Politiker am Rande der UN-Vollversammlung in New York. „Ich habe allerdings Zweifel, ob es richtig wäre, dass wir mit Sicherheitskräften dort vor Ort engagiert wären.“
Außenminister Johann Wadephul
Außenminister Johann Wadephul. Tobias Schwarz/AFP/Getty Images
Es gebe die begrüßenswerte Bereitschaft vieler muslimisch geprägter Staaten, hier aktiv zu sein, sagte Wadephul. „Ich denke, dieses Angebot sollte man vorrangig wahrnehmen.“ Die Bundesregierung unterstütze den Friedensplan von US-Präsident Donald Trump, dessen Umsetzung „selbstverständlich der schwierigste Teil sein“ wird.

Claudia Vallentin
Claudia Vallentin

Studie berichtet von beispiellosen Verletzungen von Zivilisten im Gazastreifen

Eine aktuelle Studie im Fachjournal BMJ liefert erstmals detaillierte Daten zu Kriegsverletzungen und Erkrankungen unter Zivilisten in Gaza. Die Analyse basiert auf Berichten von 78 internationalen Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegekräften, die zwischen August 2024 und Februar 2025 in Gaza tätig waren.

Insgesamt wurden in dieser Zeit 23.726 Verletzungen dokumentiert, darunter besonders häufig schwere Verbrennungen und Bein- und Armverletzungen. Explosionsverletzungen machten demnach zwei Drittel der waffenbedingten Verletzungen aus und betrafen vorwiegend den Kopf, während Schussverletzungen meist die Beine trafen. Über 70 Prozent der Helfer versorgten ihren Aussagen nach regelmäßig Patientinnen und Patienten mit Verletzungen an mehreren Körperregionen. Massenunfallereignisse mit mehr als zehn Verletzten waren demnach Alltag.

Neben den akuten Verletzungen verzeichneten die Teams auch 5.405 Fälle von Mangelernährung und Dehydrierung sowie über 4.000 chronisch kranke Patienten, die dringend Langzeitbehandlung benötigten. Bei 742 geburtshilflichen Notfällen kam es in mehr als einem Drittel der Fälle zum Tod von Mutter, Kind oder beiden. Auch psychische Belastungen wie Depressionen und akute Stressreaktionen waren weit verbreitet.

Die befragten Mediziner stuften die Verletzungsmuster als „ungewöhnlich schwer“ ein – viele mit Erfahrungen aus anderen Kriegsgebieten berichteten, dass die Situation in Gaza alles bisher Gesehene übertraf. Die Studie weist darauf hin, dass die Daten auf Logbüchern und Schichtprotokollen basieren und daher einzelne Fälle unterschätzt oder doppelt erfasst sein könnten.

Nach einem israelischen Angriff auf ein Zeltlager im Süden des Gazastreifens begutachten Palästinenser die Verwüstung.
Nach einem israelischen Angriff auf ein Zeltlager im Süden des Gazastreifens begutachten Palästinenser die Verwüstung. AFP/Getty Images

Claudia Vallentin
Claudia Vallentin

32 Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen 

Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen in der Nacht auf Samstag wurden nach Angaben aus der Region mindestens 32 Menschen getötet. In den zentralen und nördlichen Teilen des Gebiets kamen am Morgen zahlreiche Bewohner in ihren Wohnungen ums Leben, darunter neun Angehörige einer gleichen Familie in Nusseirat, wie das Al-Auda-Krankenhaus berichtete, das die Leichen aufnahm.
Im Viertel Tufa in Gaza-Stadt wurde ein Wohnhaus zerstört, wobei nach Angaben des Al-Ahli-Krankenhauses mindestens elf Menschen ums Leben kamen. Über die Hälfte der Opfer waren Frauen und Kinder. Das Schifa-Krankenhaus meldete außerdem, dass bei einem weiteren Luftangriff auf Wohnhäuser im Schati-Viertel vier Menschen getötet wurden.
Rauch steigt am 27. September während einer israelischen Militäroperation in Gaza-Stadt auf.
Rauch steigt am 27. September während einer israelischen Militäroperation in Gaza-Stadt auf. Mahmoud Issa/Reuters

Sarah Kohler
Sarah Kohler

Neuseeland erkennt vorerst keinen Staat Palästina an

Die neuseeländische Regierung wird einen palästinensischen Staat vorerst nicht anerkennen, bekennt sich aber weiter zu einer Zweistaatenlösung. Zu Palästina gebe es noch zu viele offene Fragen, weil im Gazastreifen der Krieg tobe und die Hamas dort weiter die De-facto-Regierung sei, sagte der Außenminister Winston Peters vor der UN-Generalversammlung. „Wir sind zudem besorgt, dass ein Fokus auf die Anerkennung unter den gegenwärtigen Umständen die Bemühungen um einen Waffenstillstand erschweren könnte, indem er Israel und die Hamas in noch unnachgiebigere Positionen drängt.“ Von der Opposition in Neuseeland kam Kritik am Zögern der Regierung. Ministerpräsident Christopher Luxon hatte unlängst erklärt, die Anerkennung sei eine Frage der Zeit.
Der neuseeländische Außenminister Winston Peters hält seine Rede vor der 80. Sitzung der UN-Generalversammlung.
Der neuseeländische Außenminister Winston Peters hält seine Rede vor der 80. Sitzung der UN-Generalversammlung. Pamela Smith/AP/dpa

Leonardo Pape
Leonardo Pape

Zwölf Staaten sagen Finanzhilfen für Palästinenserbehörde zu

Frankreich, Spanien und zehn weitere Länder wollen die Palästinensische Autonomiebehörde finanziell unterstützen. Die Koalition sei „als Reaktion auf die dringende und beispiellose Finanzkrise“ gegründet worden, mit der die Palästinensische Autonomiebehörde konfrontiert sei, teilte das spanische Außenministerium mit. Ziel sei es, die Finanzen der in Ramallah ansässigen Autonomiebehörde zu stabilisieren, ihre Regierungsfähigkeit zu erhalten, grundlegende Dienstleistungen zu erbringen und die Sicherheit aufrechtzuerhalten. Alles sei „unverzichtbar“ für die regionale Stabilität.

In der Erklärung werden „bedeutende finanzielle Beiträge“ und Zusagen für „nachhaltige Unterstützung“ genannt, konkretere Angaben fehlen jedoch. Unterstützt wird das Vorhaben neben Frankreich und Spanien auch von Großbritannien, Japan, Saudi-Arabien, Belgien, Dänemark, Island, Irland, Norwegen, Slowenien und der Schweiz.

Das Büro des Ministerpräsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mohammed Mustafa, teilte mit, dass die Geber mindestens 170 Millionen US-Dollar (rund 145 Millionen Euro) zur Finanzierung der Palästinensischen Autonomiebehörde zugesagt hätten.

Eva Casper
Eva Casper

VAE-Außenminister drängt bei Netanjahu-Treffen auf Ende des Gazakrieges

Der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Scheich Abdullah bin Said, hat sich am Rande der UN-Generalversammlung in New York mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu getroffen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur der VAE. Der Außenminister habe dabei auf ein baldiges Ende des Gazakrieges gedrängt.

Bereits Anfang September hatten die Vereinigten Arabischen Emirate Israel davor gewarnt, dass eine Annexion des von Israel besetzten Westjordanlands für die Regierung in Abu Dhabi eine „rote Linie“ darstellen würde, die den Geist des Abraham-Abkommens untergraben würde. Das Abraham-Abkommen brachte 2020 die Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und mehreren arabischen Staaten auf den Weg. 

Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate Abdullah bin Zayed Al Nahyan
Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate Abdullah bin Zayed Al Nahyan. Attila Kisbenedek/AFP/Getty Images

Leonardo Pape
Leonardo Pape

Laufende Nahostgespräche laut Trump „produktiv und inspirierend“

US-Präsident Donald Trump hat die aktuellen Gespräche über den Gazakrieg mit Vertretern von Ländern aus dem Nahen Osten als „produktiv und inspirierend“ bezeichnet. Alle Länder in der Region seien an den nun seit vier Tagen laufenden intensiven Verhandlungen beteiligt. Israel und die Hamas seien über die Diskussionen informiert, sagte Trump. Die Verhandlungen würden so lange wie nötig fortgesetzt, um eine Einigung zu erzielen. 
US-Präsident Donald Trump
US-Präsident Donald Trump. Chip Somodevilla/Getty Images

Eva Casper
Eva Casper

Netanjahu ist in der Defensive

Benjamin Netanjahu hat seine Rede in der UN-Generalversammlung vor weitgehend leeren Rängen gehalten. Mehrere Dutzend Delegierte verließen demonstrativ den Raum, noch bevor der israelische Premier zu sprechen begann. Es kam zu Tumulten im Saal, Netanjahu wurde ausgebuht, als er das Podium betrat. In seiner Rede kritisierte er die Anerkennung Palästinas durch mehrere Länder und sprach sich gegen eine Zweistaatenlösung aus. Es bleibt der Eindruck, dass Netanjahu verkennt, in welche Sackgasse er seine Regierung inzwischen manövriert hat. 
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Leonardo Pape
Leonardo Pape

Seit dem Morgen rund 60 Tote im Gazastreifen gemeldet

Nach neuen Angaben von palästinensischer Seite wurden bei Angriffen der israelischen Armee im Gazastreifen seit dem Morgen rund 60 Palästinenser getötet. Die meisten Toten wurden in der Stadt Gaza gemeldet. Zwölf der Toten seien Menschen gewesen, die auf humanitäre Hilfe der umstrittenen Gaza Humanitarian Foundation (GHF) gewartet hätten, hieß es aus medizinischen Kreisen im Gazastreifen. Die von Israel und den USA unterstützte GHF teilte auf Nachfrage mit: „Diese Vorfälle stehen nicht mit unseren GHF-Standorten in Zusammenhang.“

Laut medizinischen Kreisen starben zehn der zwölf Hilfesuchenden im zentralen Abschnitt des Gazastreifens, zwei in der Nähe der Stadt Rafah im Süden des Gebiets. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete, die zehn Menschen, darunter zwei Minderjährige, seien durch Schüsse israelischer Soldaten getötet worden. Zudem habe es 18 Verletzte gegeben.

Menschen inspizieren den Ort israelischer Angriffe auf Häuser im Flüchtlingslager Schati.
Menschen inspizieren den Ort israelischer Angriffe auf Häuser im Flüchtlingslager Schati. REUTERS/Ebrahim Hajjaj

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Angehörige der israelischen Geiseln kritisieren Netanjahus UN-Rede

Nach der Rede von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei der UN-Vollversammlung haben Angehörige der von der Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 verschleppten Geiseln erneut scharfe Kritik an seiner Kriegsführung in Gaza geübt. „Jeder Tag des fortgesetzten Krieges setzt die lebenden Geiseln einem größeren Risiko aus“, teilte das Forum der Geiselfamilien in einer Erklärung mit.

Auch die Rückführung der Leichname verstorbener Geiseln, die nach wie vor in den Händen der Hamas seien, werde dadurch erschwert, hieß es in der Erklärung. Netanjahu habe immer wieder „jegliche Gelegenheit verschleudert“, die Geiseln nach Hause zu bringen.

Netanjahu hatte in seiner Rede betont, den Kampf gegen die Hamas fortsetzen und „so schnell wie möglich“ beenden zu wollen. Die israelischen Streitkräfte setzten ihre Boden- und Luftoffensive im Gazastreifen zuletzt massiv fort, insbesondere in der Stadt Gaza.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei seiner Rede vor der UN-Vollversammlung
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei seiner Rede vor der UN-Vollversammlung . Alexi J. Rosenfeld/Getty Images

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Ärzte ohne Grenzen setzt Arbeit in Gaza-Stadt aus

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hat ihre medizinische Arbeit in der Stadt Gaza wegen der Ausweitung der israelischen Militäroffensive vorübergehend eingestellt. Anhaltende Luftangriffe und Panzerbewegungen in unmittelbarer Nähe stellten ein „inakzeptables“ Risiko für die Mitarbeitenden dar, sagte Jacob Granger, Notfallkoordinator von Ärzte ohne Grenzen in Gaza. „Wir hatten keine andere Wahl, als unsere Aktivitäten einzustellen, da unsere medizinischen Einrichtungen von israelischen Streitkräften umringt sind.“

Die Hilfsorganisation kündigte an, trotz der Einstellung ihrer Arbeit in der Stadt Gaza weiterhin aus der Ferne wichtige Einrichtungen wie das Al-Schifa-Krankenhaus und das Al-Helu-Geburtskrankenhaus durch Materiallieferungen zu unterstützen. Gleichzeitig forderte die Organisation ein sofortiges Ende der Gewalt sowie konkrete Schutzmaßnahmen für die Zivilbevölkerung.

Israel müsse umgehend sicheren Zugang für humanitäre Helfer ermöglichen und Bedingungen schaffen, unter denen medizinische Hilfe dauerhaft und sicher geleistet werden könne. Diese Bedingungen seien „heute eindeutig nicht gegeben“, die Menschen im Gazastreifen würden aktuell „absichtlich um das Überlebensnotwendige gebracht“.

David Rech
David Rech

Wadephul sieht Chance für diplomatische Lösung in Gaza

Außenminister Johann Wadephul zeigt sich angesichts des neuen US-Vorstoßes optimistisch für ein diplomatisches Ende des Krieges im Gazastreifen. Er stelle „fest, dass wir jetzt ein Momentum haben“, sagte er. Dieses müsse man verantwortungsvoll nutzen. „Wir versuchen, das zu tun“, sagte der CDU-Politiker in New York. Netanjahu habe eine erwartbare Rede gehalten. Er sei trotzdem optimistisch, „weil diese Rede nichts unmöglich gemacht hat an Vorschlägen, die derzeit in der Welt sind“.

Netanjahu habe in Übereinstimmung mit dem US-Vorschlag bekräftigt, dass eine schnelle Lösung für den Gazastreifen gebraucht werde, bei der die Geiseln freigelassen würden, die islamistische Terrororganisation Hamas keine Verantwortung mehr habe und die dringend benötigte humanitäre Hilfe geleistet werden könne, sagte Wadephul. 

„Das ist auch nach der Rede von Benjamin Netanjahu alles weiter erreichbar.“

Außenminister Johann Wadephul

Er erwarte, dass die Verhandlungen in diesen Tagen „einen großen Schritt nach vorne mit sich bringen“ und hoffe, „dass in der nächsten Woche erste Erfolge absehbar sind“.
Außenminister Johann Wadephul
Außenminister Johann Wadephul. Soeren Stache/dpa