Jeffrey Epstein: Bill und Hillary Clinton sollen in Epstein-Affäre eine Behauptung aufstellen
In der Affäre um Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sollen der frühere US-Präsident Bill Clinton und seine Frau, die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton, aussagen. Ein von den Republikanern dominierter Ausschuss im US-Repräsentantenhaus kündigte eine Vorladung für die Clintons für Oktober an. US-Präsident Donald Trump hatte Bill Clinton unterstellt, er habe deutlich mehr mit Epstein zu tun gehabt als er selbst.
In einem Brief an Clinton formulierte der Ausschussvorsitzende James Comer den Vorwurf, Clinton sei nach eigener Aussage 2002 und 2003 viermal mit dem Privatflugzeug
von Jeffrey Epstein geflogen. „Während einer dieser Reisen wurden Sie
sogar dabei fotografiert, wie Sie eine ‚Massage‘ von einem der Opfer von
Herrn Epstein erhielten“, schrieb Comer. Zudem gebe es Behauptungen,
dass Clinton die Zeitschrift Vanity Fair unter Druck gesetzt habe,
keinen Bericht über Epsteins Vergehen zu veröffentlichen. Bill Clinton war von 1993 bis 2001 Präsident der USA.
Trump ist im Fall Epstein im eigenen Lager unter Druck geraten, weil
seine Regierung nicht wie versprochen den Skandal aufklärt. Epstein wurde vorgeworfen, zahlreiche Mädchen und junge Frauen
missbraucht und an Prominente weitergereicht zu haben. Der Milliardär
wurde 2019 erhängt in seiner Gefängniszelle in New York aufgefunden.
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