Nahost: Israel plant Behörde z. Hd. „freiwillige Ausreisen“ aus dem Gazastreifen



auf X. "Die ganze Welt muss auf Ohad, Or und Eli blicken, die nach 491 Tagen Hölle, ausgehungert, abgemagert und leidend zurückkehren." Es sei aber ein Trost für das Land, dass die drei nun lebend in die Arme ihrer Angehörigen zurückkehren könnten, schrieb Herzog.

Der deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, bezeichnete die Zurschaustellung der abgemagerten Geiseln während der Freilassung durch die Hamas als "fast unerträglich". Dies sei ein "weiteres schreckliches Verbrechen der Terroristen", schrieb er auf X.

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Israel lässt palästinensische Häftlinge frei

Im Gegenzug zu den drei freigekommenen Geiseln hat Israel mit der Freilassung der 183 palästinensischen Häftlinge begonnen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters erreichte ein Bus mit ersten Gefangenen die Stadt Ramallah im Westjordanland. Dort befindet sich der Treffpunkt, an dem bereits Angehörige und Freunde warteten. 

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Libanon bildet erste Regierung des Landes seit über zwei Jahren

Der neue libanesische Premierminister Nawaf Salam hat nach weniger als einem Monat nach seiner Ernennung die erste vollwertige Regierung des Landes seit 2022 gebildet. Salams Kabinett besteht insgesamt aus 24 Ministern und setzt sich zu gleichen Teilen aus christlichen und muslimischen Mitgliedern zusammen.

Der libanesische Präsident Joseph Aoun hat in einer Erklärung bekannt gegeben, dass er den Rücktritt der ehemaligen Übergangsregierung akzeptiert und mit dem neuen Premierminister Nawaf Salam ein Dekret zur Bildung der neuen Regierung unterzeichnet hat.

Der Libanon ist aktuell damit beschäftigt, seine zerstörte Südregion wieder aufzubauen und die Sicherheit entlang seiner südlichen Grenze aufrechtzuerhalten. Ein von den USA ausgehandelter Waffenstillstandsvertrag beendete den Krieg zwischen Israel und der libanesischen Terrororganisation Hisbollah im November.

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Baerbock kritisiert Umstände der Geiselfreilassungen

Außenministerin Annalena Baerbock hat die Inszenierung der Freilassung von drei israelischen Geiseln durch die Hamas scharf kritisiert. Es sei "unerträglich, dass die Hamas die drei Männer auch im letzten Moment noch einmal öffentlich vorführt", teilte Baerbock im Onlinedienst Bluesky mit. Zugleich bezeichnete sie die Freilassung der drei Geiseln – darunter der Deutsch-Israeli Ohad Ben Ami – als "Grund zur Freunde".

Vermummte Mitglieder der Hamas hatten die drei Geiseln zuvor in der Stadt Deir el-Balah im Zentrum des Gazastreifens freigelassen. Vor einer Menge aus Hunderten Schaulustigen wurden die Männer auf einem improvisierten Podium vorgeführt, wo sie eine Erklärung auf Hebräisch in ein Mikrofon sprechen mussten. Im Anschluss stiegen sie in ein Fahrzeug des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), wenig später kamen sie in Israel an.

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Eli, Or & Ohad — drei weitere #Geiseln sind heute endlich freigekommen. Das ist ein Grund zur Freude und gibt Hoffnung. Es ist gleichzeitig unerträglich, dass die Hamas die drei Männer auch im letzten Moment noch einmal öffentlich vorführt und zu „Interviews“ zwingt. 1/3

— Außenministerin Annalena Baerbock (@abaerbock.diplo.de) 2025-02-08T12:25:22.966Z

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Auch das IKRK kritisierte die Umstände der Freilassung. Das IKRK sei "zunehmend besorgt über die Bedingungen rund um die Freilassungen", hieß es in einer Mitteilung. Es forderte "alle Parteien, einschließlich der Vermittler" auf, "sich zu verpflichten, dass künftige Übergaben freigelassener Personen würdevoll und unter Wahrung der Privatsphäre erfolgen".

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Ägypten plant arabischen Krisengipfel

Ägypten lädt die arabischen Staaten zu einem Krisengipfel wegen der "ernsten" Entwicklungen für die Palästinenser ein. Das Treffen solle am 27. Februar stattfinden, teilte das Außenministerium in Kairo mit.

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Das geplante Treffen ist eine Reaktion auf die Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Der US-Präsident hatte vorgeschlagen, dass die USA die Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen und eine "Riviera des Nahen Ostens" aus dem Gebiet machen könnten. Trump sprach auch von einer Umsiedlung der Palästinenserinnen und Palästinenser in andere Länder. Der Vorstoß löste international heftige Kritik aus. Unter anderem Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, europäische Länder sowie China lehnen eine Umsiedlung der palästinensischen Bevölkerung strikt ab.

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Donald Trump will Gazastreifen "kaufen und besitzen"

US-Präsident Donald Trump hat seinen Vorschlag, den Gazastreifen unter US-Kontrolle zu stellen, bekräftigt. Er wolle ihn "kaufen und besitzen", könne aber Teile des Gebiets an andere Staaten im Nahen Osten abgeben, damit diese beim Wiederaufbau des Küstenstreifens helfen würden, sagte Trump zu Reportern an Bord des Regierungsfliegers Air Force One.

Die USA seien entschlossen, den Gazastreifen "zu besitzen, ihn einzunehmen und dafür zu sorgen, dass die Hamas nicht zurückkehrt", sagte Trump. Er sei offen für die Möglichkeit, einigen palästinensischen Flüchtlingen die Einreise in die USA zu gestatten, würde solche Anträge aber von Fall zu Fall prüfen. 

Die Terrororganisation Hamas verurteilte die Äußerungen Trumps. Die Palästinenser würden alle Vertreibungspläne vereiteln.

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Trump will Palästinensern kein Recht auf Rückkehr gewähren

Donald Trumps Vorhaben einer Übernahme des Gazastreifens durch die USA sieht nach den Worten des US-Präsidenten kein Rückkehrrecht für Palästinenser vor. Auf die Frage, ob sie ein solches Recht haben würden, sagte Trump dem US-Sender Fox News: "Nein, würden sie nicht, weil sie viel bessere Unterkünfte haben werden." Er wolle "einen dauerhaften Platz für sie" bauen.

Trump hatte angekündigt, die USA sollten den Gazastreifen nach seinem Wunsch "kaufen und besitzen". Teile des Gebiets könnten an andere Staaten des Nahen Ostens übergeben werden, damit sie bei dem Wiederaufbau helfen. Die USA seien entschlossen, den Gazastreifen "einzunehmen und dafür zu sorgen, dass die Hamas nicht zurückkehrt". 

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Hamas sagt Freilassung von Geiseln "bis auf Weiteres" ab

Die Hamas will vorerst keine weiteren Geiseln mehr freilassen. Wie die Nachrichtenagenturen Reuters und AFP unter Verweis auf eine Erklärung der Terrorgruppe berichten, wird die für Samstag geplante Freilassung weiterer Geiseln zunächst abgesagt. Das habe der militärische Arm der Hamas auf Telegram mitgeteilt.

Grund dafür sei, dass sich Israel nicht an die Waffenruhe halte, teilte die Hamas israelischen Medienberichten zufolge mit. Sie zitierten Abu Obeida, den Sprecher der militärischen Kassem-Brigaden der Hamas. Er warf Israel vor, humanitäre Lieferungen in den Gazastreifen aufzuhalten und Palästinenser anzugreifen, die in den Norden des Gebiets zurückkehrten. Von Israel forderte die Hamas eine "rückwirkende Erfüllung" der angeblich gebrochenen Waffenruhe.

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Die Hamas und Israel hatten im Rahmen der Waffenruhe die Freilassung von 33 Geiseln vereinbart. 16 von ihnen wurden bereits freigelassen, im Austausch für 600 palästinensische Häftlinge, die Israel auf freien Fuß setzte. Für Samstag war die Freilassung von drei weiteren Geiseln geplant. 

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Israel versetzt Militär in "höchste Alarmbereitschaft"

Als Reaktion auf die Ankündigung der Hamas, zunächst keine weiteren Geiseln freizulassen, versetzt Israel sein Militär in Einsatzbereitschaft. Verteidigungsminister Israel Katz sagte, er habe das Militär angewiesen, "sich mit höchster Alarmbereitschaft auf jedes mögliche Szenario in Gaza vorzubereiten und die Ortschaften (am Rande des Gazastreifens) zu schützen."

Katz warf der Hamas vor, mit ihrer Ankündigung die Waffenruhe zwischen der Terrorgruppe und Israel zu verletzen. Die Hamas hatte zuvor ihrerseits Israel angebliche Brüche der Vereinbarung unterstellt und damit die Absage einer für Samstag geplanten Freilassung von drei Geiseln begründet.

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Netanjahu droht Hamas mit Ende der Waffenruhe

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat der Hamas angedroht, die Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation zu beenden – falls die Hamas bis Samstag nicht die Freilassung von Geiseln wiederaufnimmt. Sollten sie nicht bis Samstagmittag freikommen, werde die Feuerpause enden, sagte Netanjahu in einer Videoansprache. Das Militär werde dann "intensive Kämpfe" aufnehmen, bis die Hamas endgültig besiegt sei.

Netanjahu veröffentlichte das Video nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur AP aus Regierungskreisen berichtet, der Ministerpräsident habe die Truppenpräsenz im Gazastreifen und an der Grenze zu dem Gebiet  erhöhen lassen. 

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Die palästinensischen Terroristen hatten gestern eine für Samstag geplante Freilassung von drei Geiseln abgesagt. Sie begründeten das mit angeblichen Brüchen der Waffenruhe durch Israel. So warfen sie Israel vor, entgegen den Vereinbarungen humanitäre Lieferungen nach Gaza zu blockieren. Die Vereinten Nationen widersprechen dieser Darstellung: Seit Beginn der Waffenruhe hätten die Lieferungen deutlich zugenommen, teilte das UN-Nothilfebüro OCHA mit.

Vor Netanjahu hatte bereits US-Präsident Donald Trump die Hamas dazu aufgefordert, die verbliebenen Geiseln bis Samstag freizulassen. Andernfalls drohte auch er mit einem Ende der Waffenruhe. Ob Netanjahu ebenfalls die Freilassung aller Geiseln fordert, oder zunächst nur der drei, die am Samstag heimkehren sollten, ließ sein Büro offen. Laut den Vereinbarungen der Waffenruhe sollte die Hamas 33 Geiseln im Gegenzug für hunderte palästinensische Häftlinge freilassen. Bislang ließen die Terroristen 16 Geiseln frei.

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Ägypten will Wiederaufbauplan für Gazastreifen vorlegen

Auf Druck von US-Präsident Donald Trump hat Ägypten einen eigenen Wiederaufbauplan für den Gazastreifen angekündigt. "Ägypten unterstreicht seinen Willen, eine umfassende Vision für den Wiederaufbau des Gazastreifens vorzulegen", teilte das ägyptische Außenministerium mit. Der Plan solle sicherstellen, dass "die Palästinenser in ihrem Vaterland bleiben können und ihre Rechte gewahrt werden".

Die Regierung in Kairo wolle mit Trump zusammenarbeiten, um einen gerechten Frieden in der Region zu schaffen.

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Hamas will Geiseln doch wie vereinbart freilassen

Anfang der Woche hatte die Hamas angekündigt, die Freilassung weiterer Geiseln zu verschieben. Nun will die Hamas doch drei weitere Geiseln wie geplant freilassen. Die Terrororganisation teilte nach Vermittlungsgesprächen in Ägypten mit, sie sei der Umsetzung der Waffenruhe-Vereinbarung in dem vereinbarten Zeitrahmen mit Israel verpflichtet.

Mehr dazu können Sie hier lesen: 

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Israel droht mit Ende der Waffenruhe im Gazastreifen

Israel hat von der Hamas die Freilassung von drei lebenden Geiseln am Samstag gefordert und andernfalls mit einer Wiederaufnahme des Kriegs im Gazastreifen gedroht. Dies sei im zwischen Israel und Hamas vereinbarten Waffenruhe-Abkommen klar festgelegt, sagte Regierungssprecher David Mencer. "Wenn die Hamas unsere Geiseln nicht bis Samstagmittag zurückgibt, wird die Waffenruhe enden", sagte der Sprecher.

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Hamas veröffentlicht Namen freizulassender Geiseln

Die Hamas hat die Namen von drei weiteren Geiseln bekannt gegeben, die morgen freikommen sollen. Nach Angaben der Hamas und Israels handelt es sich um Alexander Trufanov, Sagui Dekel-Chen und Jair Horn. Trufanov besitzt zusätzlich die russische Staatsbürgerschaft, Dekel-Chen ist auch US-Bürger.

Die Hamas hatte in dieser Woche gedroht, die geplanten Freilassungen zu verschieben, woraufhin Israel mit dem Ende der Waffenruhe drohte. Mit der Bekanntgabe der Namen und der Bestätigung der Freilassung könnte sich die Lage vorerst beruhigen.

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Unifil-Kommandeur in Blockade-Aktion von Hisbollah verletzt

Mitglieder der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon haben bei einer Straßenblockade nahe Beirut ein Fahrzeug der UN-Friedenstruppe Unifil in Brand gesetzt. Bei dem Vorfall auf der Zufahrtsstraße zum Flughafen wurde am Freitag ein Unifil-Kommandeur verletzt, teilte die UN-Truppe mit. Die libanesische Armee kündigte ein hartes Vorgehen gegen die Verantwortlichen an.

Bei Demonstrationen rund um den Flughafen sei es zu "Vandalismus und Zusammenstößen gekommen", schrieb die libanesische Armee im Onlinedienst X. Dabei seien "Angehörige der Streitkräfte angegriffen und Fahrzeuge attackiert" worden. 

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Die Unifil forderte eine umfassende Untersuchung des Vorfalls. Angriffe auf Friedenssoldaten seien eine klare Verletzung internationalen Rechts "und können Kriegsverbrechen gleichkommen", teilte die UN-Truppe mit.

Hisbollah-Anhänger hatten seit zwei Tagen die Zufahrtsstraße zum Flughafen von Beirut blockiert. Damit reagierten sie darauf, dass zwei iranischen Maschine die Landeerlaubnis verweigert worden war.

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Freigelassene Geiseln berichten von Misshandlungen

Kurz nach der Freilassung von drei weiteren israelischen Geiseln aus der Gewalt der islamistischer Terrororganisation Hamas im Gazastreifen sind erste Schilderungen der Entführten bekannt geworden. Die mehr als 16 Monate in der Gewalt der Islamisten seien eine "sehr harte Gefangenschaft, einschließlich körperlicher Misshandlung", gewesen, schrieb die Zeitung Times of Israel unter Berufung auf Berichte mehrerer israelischer TV-Sender.

So sei Sagui Dekel-Chen bei Verhören durch die Hamas gefoltert worden. Dem Fernsehsender Kanal 12 zufolge weise sein Körper entsprechende Narben auf. Wie die Times of Israel weiter berichtete, verlor der ebenfalls freigelassene Iair Horn während der Gefangenschaft Dutzende Kilogramm an Gewicht und sei kaum medizinisch versorgt worden. All drei Geiseln seien die meiste Zeit in Tunneln in Chan Junis im Süden des Gazastreifens festgehalten worden, nur wenige hundert Meter von ihren Häusern im Kibbuz Nir Oz entfernt.

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Israel hat wieder MK-84-Bomben aus den USA erhalten

Nach Donald Trumps der Aufhebung eines Lieferstopps hat Israel wieder schwere MK-84-Bomben aus den Vereinigten Staaten erhalten. Die eingetroffene Lieferung sei eine bedeutende Stärkung der Luftwaffe sowie des gesamten israelischen Militärs und belege die starke Allianz mit den USA, sagte Verteidigungsminister Israel Katz. Die MK-84 ist eine ungelenkte Bombe mit einem Gewicht von rund 900 Kilogramm, die dicke Beton- und Metallschichten durchdringen kann und einen großen Explosionsradius erzeugt.

Die USA hatten nach dem Großangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 zunächst Tausende dieser Bomben an Israel geliefert. Ex-Präsident Joe Biden hatte die Lieferungen dann allerdings gestoppt – aus Sorge über die Auswirkungen im dicht besiedelten Gazastreifen. Trump hatte die Lieferungen im vergangenen Monat wieder freigegeben. 

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Netanjahu und Rubio beraten über gemeinsame Gazastrategie 

Nach ihrem Treffen in Jerusalem haben der neue US-Außenminister Marco Rubio und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu Einigkeit demonstriert. Rubio betont, die islamistische Hamas dürfe nicht die herrschende Kraft im Gazastreifen bleiben. Netanjahu sprach von Donald Trump als dem besten Freund, den Israel je im Weißen Haus gehabt habe. Er habe eine "gemeinsame Strategie" mit Trump, sagt Netanjahu. Darüber hinaus bekräftigten beide Politiker übereinstimmend, dass der Iran keine Atomwaffen entwickeln und besitzen dürfe.

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Hamas fordert palästinensische Regierung für Gazastreifen

Die militant-islamistische Palästinenserorganisation Hamas besteht auf einer palästinensischen Regierung für den Gazastreifen. Seine Organisation werde nur eine palästinensische Einheitsregierung oder ein Expertenkomitee für die Verwaltung des Küstenstreifens akzeptieren, sagte Hamas-Sprecher Abdul Latif al-Kanu.

US-Außenminister Marco Rubio sagte dagegen auf seiner Nahostreise, die Hamas dürfe nicht als Regierungs- oder Militärmacht fortbestehen: "Solange sie eine Kraft ist, die regieren kann, oder eine Kraft, die verwalten kann, oder eine Kraft, die mit Gewalt drohen kann, wird Frieden unmöglich", sagte Rubio, "sie muss ausgerottet werden."

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Israels Sicherheitskabinett berät morgen über zweite Waffenruhephase 

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Das israelische Sicherheitskabinett soll am Montag über die zweite Phase der Gaza-Waffenruhe beraten. Das teilte das Büro von Regierungschef Benjamin Netanjahu mit. Nach der Vereinbarung zu einer Waffenruhe im Gazakrieg hätten die Gespräche über eine zweite Phase laut Plan bereits beginnen sollen. 

In der zweiten Waffenruhephase sollen die Terrororganisation Hamas und mit ihr verbündete Gruppen alle verbliebenen Geiseln an Israel übergeben. Zudem soll ein endgültiges Ende des Gazakriegs erreicht werden. In der dritten Phase soll es um den Wiederaufbau des Gazastreifens gehen.

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Hisbollah fordert Komplettrückzug Israels aus dem Libanon

Der Chef der libanesischen Hisbollah-Miliz, Naim Kassem, hat die Regierung seines Landes aufgerufen, bis Dienstag den vereinbarten Abzug israelischer Soldaten aus dem Südlibanon durchzusetzen.

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Der Libanon habe die Pflicht, alles in seiner Macht Stehende dafür zu tun, "damit sich Israel zurückzieht", fügte Kassem in der vom Hisbollah-Sender Al-Manar übertragenen Rede hinzu.

Ein Vertreter Israels hatte am Donnerstag angekündigt, die Armee werde sich wie vereinbart bis Dienstag zurückziehen. Am selben Tag aber sagte der libanesische Parlamentspräsident Nabih Berri, Israel habe gefordert, fünf Armeestellungen im Südlibanon beibehalten zu können.

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US-Senatoren weisen bei Israelbesuch Trumps Gazaplan zurück

Der US-Senat hat nach Darstellung eines hochrangigen Republikaners "sehr wenig Appetit" auf eine Übernahme des Gazastreifens in irgendeiner Form durch die USA. Senator Lindsey Graham spielte bei einem Besuch in Israel auf Bestrebungen seines Parteikollegen Präsident Donald Trump an, die Kontrolle über das palästinensische Gebiet zu übernehmen.

Auf derselben Reise nannte Grahams Kollege Richard Blumenthal von den Demokraten Trumps Plan aussichtslos. Er gehe davon aus, dass die arabischen Staaten eine Alternative vorlegen werden. Ein Treffen von Vertretern aus Saudi-Arabien, den Emiraten, Jordanien und Ägypten zur Zukunft des Gazastreifens wird möglicherweise noch in diesem Monat erwartet.

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Friedensaktivisten werfen Israel verstärkten Siedlungsbau vor

Israelische NGOs werfen Israel vor, den Ausbau illegaler Siedlungen voranzutreiben. Für das Westjordanland habe Israel eine Ausschreibung für den Bau von rund 1.000 Siedlerhäusern bei Bethlehem veröffentlicht, schreibt die Organisation Peace Now in einer Erklärung.

Seit der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump im Januar habe Israel sechs jüdische Siedlungsprojekte in Ostjerusalem vorangetrieben, teilte die Organisation Ir Amim mit, die sich für Gleichberechtigung in Jerusalem einsetzt. Laut der NGO fühlt sich die israelische Regierung von Trump ermutigt, mehr Siedlungen zu bauen.

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Hamas-Kommandeur bei Luftangriff im Libanon getötet

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben ein führendes Mitglied der Hamas getötet. Es handle sich um den Leiter der Einsatzabteilung der Hamas im Libanon, Mohammed Schahin. Er sei für die Planung von Terrorangriffen auf Israel verantwortlich gewesen.

Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, ein offizieller Vertreter der Hamas sei Ziel eines israelischen Angriffs auf ein Auto in der Hafenstadt Sidon, im Süden Libanons, gewesen. Staatliche libanesische Medien meldeten, Rettungskräfte hätten eine Leiche aus einem Auto geborgen.

Am Dienstag läuft eine Frist aus, bis zu der Israel seine Streitkräfte aus dem Südlibanon abziehen muss. Die Vereinbarung ist Teil einer Waffenruhe zwischen Israel und der mit der Hamas verbündeten libanesischen Hisbollah.

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Fünf israelische Truppen sollen im Libanon stationiert bleiben 

Die israelischen Streitkräfte wollen sich nicht wie in einem Waffenruheabkommen vereinbart vollständig aus dem Südlibanon zurückziehen. Das sagte ein israelischer Vertreter der Nachrichtenagentur AP. Das Militär werde an fünf Stützpunkten im Südlibanon präsent bleiben.

Die israelischen Truppen sollten sich ursprünglich bis Ende Januar aus dem Gebiet zurückziehen. Die Frist wurde auf den 18. Februar verlängert. Eine weitere Verzögerung lehnt die libanesische Regierung ab. Israel solle dem Waffenruheabkommen nachkommen, um die Gefechte zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz zu beenden.

Auch während der Waffenruhe setzte Israel seine Luftangriffe im Süd- und Ostlibanon fort und gab an, militärische Einrichtungen und Waffenlager ins Visier zu nehmen. Beide Seiten beschuldigen einander, die Waffenruhe zu verletzen.

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Angehörige fordern mehr Einsatz für Geiseln

Die Angehörigen der im Gazastreifen gefangen gehaltenen Geiseln haben 500 Tage nach deren Entführung erneut gegen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu protestiert. Die Demonstrierenden zogen in Jerusalem von Netanjahus Privatresidenz zur Knesset, wo sie zu Treffen mit israelischen Parlamentsabgeordneten eingeladen waren. 
Sie hielten Porträts der Geiseln sowie Banner mit der Aufschrift "Holt sie jetzt nach Hause!" Einige forderten die israelischen Behörden auf, mehr für die Befreiung ihrer Familienangehörigen zu tun. In Jerusalem und Tel Aviv sollen im Laufe des Tages noch weitere Versammlungen stattfinden, um an die verschleppten Israelis zu erinnern. 

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Übergabe sechs weiterer Geiseln geplant

Am Samstag könnten sechs weitere Gefangene von der Hamas an Israel übergeben werden. Daran werde derzeit gearbeitet, sagte ein israelischer Sicherheitsbeamter. Zudem bereite das Militär sich darauf vor, am Donnerstag die Leichen von vier Geiseln aus dem Gazastreifen zu erhalten.

Sollten die beiden Übergaben erfolgreich verlaufen, müssten von den 33 Geiseln, die im Rahmen der ersten Phase eines im vergangenen Monat geschlossenen Waffenruheabkommens mit der Hamas freigelassen werden sollen, nur noch vier weitere Geiseln übergeben werden. Auch diese könnten allerdings inzwischen tot sein. In einer zweiten Phase des Abkommens sollen dann die übrigen Gefangenen freikommen, die sich noch im Gazastreifen befinden.

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US-Außenminister berät mit Saudi-Arabien über Gazaabkommen 

Der Außenminister der USA, Marco Rubio, hat bei seinem Gespräch mit dem saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman nach US-Angaben die Wichtigkeit eines Abkommens zum Gazastreifen unterstrichen, das "die regionale Sicherheit stärkt". Rubio wie bin Salman hätten "ihren Einsatz für die Umsetzung des Waffenstillstands" und "die Sicherstellung, dass die Hamas alle Geiseln, einschließlich amerikanischer Staatsbürger, freilässt" bekräftigt, teilte das US-Außenministerium mit. 

Weder das US-Außenministerium noch die saudi-arabische Regierung nahmen Bezug auf Donald Trumps umstrittenen Vorschlag zur Umsiedlung der Bevölkerung aus dem Gazastreifen

In einer Erklärung der saudi-arabischen Seite hieß es lediglich, Rubio und bin Salman hätten "regionale und internationale Entwicklungen" sowie "Bemühungen zur Gewährleistung von Sicherheit und Stabilität in der Region" besprochen. Weitere Themen waren demnach die Lage in Syrien, dem Libanon und die Sicherheit am Roten Meer. 

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Israel zieht sich offenbar aus grenznahen Orten im Südlibanon zurück

Wenige Stunden vor Ablauf der Frist zum Truppenabzug im Rahmen des Waffenruheabkommens mit der Hisbollah hat sich die israelische Armee nach libanesischen Angaben aus mehreren grenznahen Ortschaften im Südlibanon zurückgezogen, darunter Mais al-Dschabal und Blida. Ein Vertreter der libanesischen Sicherheitskräfte bestätigte dies gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Eine Bestätigung Israels liegt bisher nicht vor.

Das israelische Militär hatte zuvor mitgeteilt, auch nach Ablauf der Frist an fünf "strategischen Punkten“ stationiert zu bleiben. Armeesprecher Nadav Shoshani bezeichnete dies als "vorübergehende Maßnahme“, bis die libanesische Armee in der Lage sei, das Abkommen vollständig umzusetzen.

Die seit dem 27. November geltende Waffenruhe sieht vor, dass nur die libanesische Armee und die UN-Friedensmission Unifil im Südlibanon bleiben. Die Hisbollah soll sich hinter den Fluss Litani zurückziehen. Das Abkommen sah ursprünglich den Rückzug der israelischen Truppen bis zum 26. Januar vor. Die Frist war bis zum 18. Februar verlängert worden, da der Libanon laut Israel nicht alle Auflagen erfüllte.

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Israel will Behörde für "freiwillige Ausreisen“ aus dem Gazastreifen errichten

Das israelische Verteidigungsministerium hat angekündigt, eine offizielle Regierungsstelle aufzubauen, um "freiwillige Ausreisen der Bewohner des Gazastreifens" zu fördern. Die Betroffenen könnten demnach Unterstützung bei der Ausreise über den See-, Luft- und Landweg erhalten. 

Israel hatte bereits Anfang Februar entsprechende Pläne für eine Umsiedlung von Palästinensern angekündigt. Allen Menschen, "die gehen möchten", solle es ermöglicht werden, "in jedes Land, das sie aufnehmen will", zu ziehen, hieß es damals von Israels Verteidigungsminister Israel Katz. 

Die Ankündigung von Israel folgt dem umstrittenen Vorstoß von US-Präsident Donald Trump, die palästinensische Bevölkerung aus dem Gazastreifen umzusiedeln. Der Vorschlag hat bei Palästinensern, Verbündeten im Nahen Osten und weltweit Empörung ausgelöst. Menschenrechtsgruppen kritisieren, dieser stelle eine völkerrechtswidrige Zwangsumsiedlung dar. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dagegen unterstützt den Vorstoß. 

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Israels Armee bleibt trotz abgelaufener Frist vorerst im Südlibanon

Trotz Ablauf einer Frist zum Truppenrückzug an diesem Dienstag will Israel sein Militär vorerst weiter im Südlibanon stationiert lassen. Die Aufgabe der Posten war Ende November im Waffenruhe-Abkommen mit der libanesischen Hisbollah-Miliz vereinbart worden. Es war zunächst auf 60 Tage angelegt und wurde dann noch einmal um gut drei Wochen verlängert.

Ein israelischer Armeesprecher sagte, den Abzug aus dem Nachbarland zu verzögern, sei zunächst eine "vorübergehende Maßnahme." Das Vorgehen sei mit der von den USA und Frankreich angeführten internationalen Kommission abgesprochen, die über die Einhaltung des Waffenruhe-Abkommens wachen soll und der auch Israel, der Libanon und die UN-Friedenstruppe Unifil angehören. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür nicht.

Bereits am Montag hatte ein Armeesprecher angekündigt, Israels Militär werde "eine kleine Anzahl von Truppen" an fünf strategisch bedeutsamen Punkten entlang der Grenze belassen. Davon abgesehen solle der Abzug der restlichen Soldaten bis Dienstag wie vereinbart vollzogen werden. In den geräumten Gebieten werde die Verantwortung an die libanesische Armee übergeben. Wie lange die israelische Armee an den verbleibenden Posten auf libanesischem Boden festhalten will, ist unklar.

Libanons Parlamentspräsident Nabih Berri, ein Verbündeter der Hisbollah, hatte zuvor gewarnt, eine Verlängerung sei für die libanesische Regierung indiskutabel. Der Chef der Terrormiliz, Naim Kassim, hatte in einer Fernsehansprache gedroht: Sollten israelische Truppen über den 18. Februar hinaus im Libanon bleiben, handele es sich um eine Besatzung – und jeder wisse, "wie mit einer Besatzung umgegangen wird".

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Rita Lauter
Rita Lauter

Israels Armee bleibt trotz abgelaufener Frist vorerst im Südlibanon

Trotz Ablauf einer Frist zum Truppenrückzug an diesem Dienstag will Israel sein Militär vorerst weiter im Südlibanon stationiert lassen. Die Aufgabe der Posten war Ende November im Waffenruhe-Abkommen mit der libanesischen Hisbollah-Miliz vereinbart worden. Es war zunächst auf 60 Tage angelegt und wurde dann noch einmal um gut drei Wochen verlängert.

Ein israelischer Armeesprecher sagte, den Abzug aus dem Nachbarland zu verzögern, sei zunächst eine „vorübergehende Maßnahme.“ Das Vorgehen sei mit der von den USA und Frankreich angeführten internationalen Kommission abgesprochen, die über die Einhaltung des Waffenruhe-Abkommens wachen soll und der auch Israel, der Libanon und die UN-Friedenstruppe Unifil angehören. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür nicht.

Bereits am Montag hatte ein Armeesprecher angekündigt, Israels Militär werde „eine kleine Anzahl von Truppen“ an fünf strategisch bedeutsamen Punkten entlang der Grenze belassen. Davon abgesehen solle der Abzug der restlichen Soldaten bis Dienstag wie vereinbart vollzogen werden. In den geräumten Gebieten werde die Verantwortung an die libanesische Armee übergeben. Wie lange die israelische Armee an den verbleibenden Posten auf libanesischem Boden festhalten will, ist unklar.

Libanons Parlamentspräsident Nabih Berri, ein Verbündeter der Hisbollah, hatte zuvor gewarnt, eine Verlängerung sei für die libanesische Regierung indiskutabel. Der Chef der Terrormiliz, Naim Kassim, hatte in einer Fernsehansprache gedroht: Sollten israelische Truppen über den 18. Februar hinaus im Libanon bleiben, handele es sich um eine Besatzung – und jeder wisse, „wie mit einer Besatzung umgegangen wird“.

Eva Casper
Eva Casper

Israel will Behörde für „freiwillige Ausreisen“ aus dem Gazastreifen errichten

Das israelische Verteidigungsministerium hat angekündigt, eine offizielle Regierungsstelle aufzubauen, um „freiwillige Ausreisen der Bewohner des Gazastreifens“ zu fördern. Die Betroffenen könnten demnach Unterstützung bei der Ausreise über den See-, Luft- und Landweg erhalten. 
Israel hatte bereits Anfang Februar entsprechende Pläne für eine Umsiedlung von Palästinensern angekündigt. Allen Menschen, „die gehen möchten“, solle es ermöglicht werden, „in jedes Land, das sie aufnehmen will“, zu ziehen, hieß es damals von Israels Verteidigungsminister Israel Katz. 
Die Ankündigung von Israel folgt dem umstrittenen Vorstoß von US-Präsident Donald Trump, die palästinensische Bevölkerung aus dem Gazastreifen umzusiedeln. Der Vorschlag hat bei Palästinensern, Verbündeten im Nahen Osten und weltweit Empörung ausgelöst. Menschenrechtsgruppen kritisieren, dieser stelle eine völkerrechtswidrige Zwangsumsiedlung dar. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dagegen unterstützt den Vorstoß. 
Häuserruinen in Jabalia im Norden des Gazastreifens, wohin die Bewohner während der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas zurückgekehrt sind
Häuserruinen in Jabalia im Norden des Gazastreifens, wohin die Bewohner während der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas zurückgekehrt sind. Bashar Taleb/AFP via Getty Images

Eva Casper
Eva Casper

US-Außenminister berät mit Saudi-Arabien über Gazaabkommen 

Der Außenminister der USA, Marco Rubio, hat bei seinem Gespräch mit dem saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman nach US-Angaben die Wichtigkeit eines Abkommens zum Gazastreifen unterstrichen, das „die regionale Sicherheit stärkt“. Rubio wie bin Salman hätten „ihren Einsatz für die Umsetzung des Waffenstillstands“ und „die Sicherstellung, dass die Hamas alle Geiseln, einschließlich amerikanischer Staatsbürger, freilässt“ bekräftigt, teilte das US-Außenministerium mit. 
Weder das US-Außenministerium noch die saudi-arabische Regierung nahmen Bezug auf Donald Trumps umstrittenen Vorschlag zur Umsiedlung der Bevölkerung aus dem Gazastreifen
In einer Erklärung der saudi-arabischen Seite hieß es lediglich, Rubio und bin Salman hätten „regionale und internationale Entwicklungen“ sowie „Bemühungen zur Gewährleistung von Sicherheit und Stabilität in der Region“ besprochen. Weitere Themen waren demnach die Lage in Syrien, dem Libanon und die Sicherheit am Roten Meer. 
US-Außenminister Marco Rubio und Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman
US-Außenminister Marco Rubio und Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman. Evelyn Hockstein/Reuters

Larissa Kögl
Larissa Kögl

Israel zieht sich offenbar aus grenznahen Orten im Südlibanon zurück

Wenige Stunden vor Ablauf der Frist zum Truppenabzug im Rahmen des Waffenruheabkommens mit der Hisbollah hat sich die israelische Armee nach libanesischen Angaben aus mehreren grenznahen Ortschaften im Südlibanon zurückgezogen, darunter Mais al-Dschabal und Blida. Ein Vertreter der libanesischen Sicherheitskräfte bestätigte dies gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Eine Bestätigung Israels liegt bisher nicht vor.

Das israelische Militär hatte zuvor mitgeteilt, auch nach Ablauf der Frist an fünf „strategischen Punkten“ stationiert zu bleiben. Armeesprecher Nadav Shoshani bezeichnete dies als „vorübergehende Maßnahme“, bis die libanesische Armee in der Lage sei, das Abkommen vollständig umzusetzen.

Die seit dem 27. November geltende Waffenruhe sieht vor, dass nur die libanesische Armee und die UN-Friedensmission Unifil im Südlibanon bleiben. Die Hisbollah soll sich hinter den Fluss Litani zurückziehen. Das Abkommen sah ursprünglich den Rückzug der israelischen Truppen bis zum 26. Januar vor. Die Frist war bis zum 18. Februar verlängert worden, da der Libanon laut Israel nicht alle Auflagen erfüllte.

Rita Lauter
Rita Lauter

US-Senatoren weisen bei Israelbesuch Trumps Gazaplan zurück

Der US-Senat hat nach Darstellung eines hochrangigen Republikaners „sehr wenig Appetit“ auf eine Übernahme des Gazastreifens in irgendeiner Form durch die USA. Senator Lindsey Graham spielte bei einem Besuch in Israel auf Bestrebungen seines Parteikollegen Präsident Donald Trump an, die Kontrolle über das palästinensische Gebiet zu übernehmen.

Auf derselben Reise nannte Grahams Kollege Richard Blumenthal von den Demokraten Trumps Plan aussichtslos. Er gehe davon aus, dass die arabischen Staaten eine Alternative vorlegen werden. Ein Treffen von Vertretern aus Saudi-Arabien, den Emiraten, Jordanien und Ägypten zur Zukunft des Gazastreifens wird möglicherweise noch in diesem Monat erwartet.

Der republikanische Senator Lindsey Graham bei einer parteiübergreifenden Reise von US-Senatoren in Tel Aviv
Der republikanische Senator Lindsey Graham bei einer parteiübergreifenden Reise von US-Senatoren in Tel Aviv. Amir Levy/Getty Images

Ivana Sokola
Ivana Sokola

Übergabe sechs weiterer Geiseln geplant

Am Samstag könnten sechs weitere Gefangene von der Hamas an Israel übergeben werden. Daran werde derzeit gearbeitet, sagte ein israelischer Sicherheitsbeamter. Zudem bereite das Militär sich darauf vor, am Donnerstag die Leichen von vier Geiseln aus dem Gazastreifen zu erhalten.

Sollten die beiden Übergaben erfolgreich verlaufen, müssten von den 33 Geiseln, die im Rahmen der ersten Phase eines im vergangenen Monat geschlossenen Waffenruheabkommens mit der Hamas freigelassen werden sollen, nur noch vier weitere Geiseln übergeben werden. Auch diese könnten allerdings inzwischen tot sein. In einer zweiten Phase des Abkommens sollen dann die übrigen Gefangenen freikommen, die sich noch im Gazastreifen befinden.

Lissy Kleer
Lissy Kleer

Angehörige fordern mehr Einsatz für Geiseln

Die Angehörigen der im Gazastreifen gefangen gehaltenen Geiseln haben 500 Tage nach deren Entführung erneut gegen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu protestiert. Die Demonstrierenden zogen in Jerusalem von Netanjahus Privatresidenz zur Knesset, wo sie zu Treffen mit israelischen Parlamentsabgeordneten eingeladen waren. 
Sie hielten Porträts der Geiseln sowie Banner mit der Aufschrift „Holt sie jetzt nach Hause!“ Einige forderten die israelischen Behörden auf, mehr für die Befreiung ihrer Familienangehörigen zu tun. In Jerusalem und Tel Aviv sollen im Laufe des Tages noch weitere Versammlungen stattfinden, um an die verschleppten Israelis zu erinnern. 

Alexandra Engert
Alexandra Engert

Fünf israelische Truppen sollen im Libanon stationiert bleiben 

Die israelischen Streitkräfte wollen sich nicht wie in einem Waffenruheabkommen vereinbart vollständig aus dem Südlibanon zurückziehen. Das sagte ein israelischer Vertreter der Nachrichtenagentur AP. Das Militär werde an fünf Stützpunkten im Südlibanon präsent bleiben.

Die israelischen Truppen sollten sich ursprünglich bis Ende Januar aus dem Gebiet zurückziehen. Die Frist wurde auf den 18. Februar verlängert. Eine weitere Verzögerung lehnt die libanesische Regierung ab. Israel solle dem Waffenruheabkommen nachkommen, um die Gefechte zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz zu beenden.

Auch während der Waffenruhe setzte Israel seine Luftangriffe im Süd- und Ostlibanon fort und gab an, militärische Einrichtungen und Waffenlager ins Visier zu nehmen. Beide Seiten beschuldigen einander, die Waffenruhe zu verletzen.

Lissy Kleer
Lissy Kleer

Hamas-Kommandeur bei Luftangriff im Libanon getötet

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben ein führendes Mitglied der Hamas getötet. Es handle sich um den Leiter der Einsatzabteilung der Hamas im Libanon, Mohammed Schahin. Er sei für die Planung von Terrorangriffen auf Israel verantwortlich gewesen.

Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, ein offizieller Vertreter der Hamas sei Ziel eines israelischen Angriffs auf ein Auto in der Hafenstadt Sidon, im Süden Libanons, gewesen. Staatliche libanesische Medien meldeten, Rettungskräfte hätten eine Leiche aus einem Auto geborgen.

Am Dienstag läuft eine Frist aus, bis zu der Israel seine Streitkräfte aus dem Südlibanon abziehen muss. Die Vereinbarung ist Teil einer Waffenruhe zwischen Israel und der mit der Hamas verbündeten libanesischen Hisbollah.

Lissy Kleer
Lissy Kleer

Friedensaktivisten werfen Israel verstärkten Siedlungsbau vor

Israelische NGOs werfen Israel vor, den Ausbau illegaler Siedlungen voranzutreiben. Für das Westjordanland habe Israel eine Ausschreibung für den Bau von rund 1.000 Siedlerhäusern bei Bethlehem veröffentlicht, schreibt die Organisation Peace Now in einer Erklärung.

Seit der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump im Januar habe Israel sechs jüdische Siedlungsprojekte in Ostjerusalem vorangetrieben, teilte die Organisation Ir Amim mit, die sich für Gleichberechtigung in Jerusalem einsetzt. Laut der NGO fühlt sich die israelische Regierung von Trump ermutigt, mehr Siedlungen zu bauen.

Vera Sprothen
Vera Sprothen

Hisbollah fordert Komplettrückzug Israels aus dem Libanon

Der Chef der libanesischen Hisbollah-Miliz, Naim Kassem, hat die Regierung seines Landes aufgerufen, bis Dienstag den vereinbarten Abzug israelischer Soldaten aus dem Südlibanon durchzusetzen.
Israel muss sich bis zum 18. Februar komplett zurückziehen, da gibt es keine Ausrede.

Hisbollah-Chef Naim Kassem

Der Libanon habe die Pflicht, alles in seiner Macht Stehende dafür zu tun, „damit sich Israel zurückzieht“, fügte Kassem in der vom Hisbollah-Sender Al-Manar übertragenen Rede hinzu.

Ein Vertreter Israels hatte am Donnerstag angekündigt, die Armee werde sich wie vereinbart bis Dienstag zurückziehen. Am selben Tag aber sagte der libanesische Parlamentspräsident Nabih Berri, Israel habe gefordert, fünf Armeestellungen im Südlibanon beibehalten zu können.

Iven Fenker
Iven Fenker

Israels Sicherheitskabinett berät morgen über zweite Waffenruhephase 

Zerstörung im Gazastreifen am 13. Februar 2025
Zerstörung im Gazastreifen am 13. Februar 2025. Saeed Jaras/Middle East Images/AFP/Getty Images
Das israelische Sicherheitskabinett soll am Montag über die zweite Phase der Gaza-Waffenruhe beraten. Das teilte das Büro von Regierungschef Benjamin Netanjahu mit. Nach der Vereinbarung zu einer Waffenruhe im Gazakrieg hätten die Gespräche über eine zweite Phase laut Plan bereits beginnen sollen. 
In der zweiten Waffenruhephase sollen die Terrororganisation Hamas und mit ihr verbündete Gruppen alle verbliebenen Geiseln an Israel übergeben. Zudem soll ein endgültiges Ende des Gazakriegs erreicht werden. In der dritten Phase soll es um den Wiederaufbau des Gazastreifens gehen.

Sven Crefeld
Sven Crefeld

Hamas fordert palästinensische Regierung für Gazastreifen

Die militant-islamistische Palästinenserorganisation Hamas besteht auf einer palästinensischen Regierung für den Gazastreifen. Seine Organisation werde nur eine palästinensische Einheitsregierung oder ein Expertenkomitee für die Verwaltung des Küstenstreifens akzeptieren, sagte Hamas-Sprecher Abdul Latif al-Kanu.

US-Außenminister Marco Rubio sagte dagegen auf seiner Nahostreise, die Hamas dürfe nicht als Regierungs- oder Militärmacht fortbestehen: „Solange sie eine Kraft ist, die regieren kann, oder eine Kraft, die verwalten kann, oder eine Kraft, die mit Gewalt drohen kann, wird Frieden unmöglich“, sagte Rubio, „sie muss ausgerottet werden.“

Wenke Husmann
Wenke Husmann

Netanjahu und Rubio beraten über gemeinsame Gazastrategie 

Nach ihrem Treffen in Jerusalem haben der neue US-Außenminister Marco Rubio und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu Einigkeit demonstriert. Rubio betont, die islamistische Hamas dürfe nicht die herrschende Kraft im Gazastreifen bleiben. Netanjahu sprach von Donald Trump als dem besten Freund, den Israel je im Weißen Haus gehabt habe. Er habe eine „gemeinsame Strategie“ mit Trump, sagt Netanjahu. Darüber hinaus bekräftigten beide Politiker übereinstimmend, dass der Iran keine Atomwaffen entwickeln und besitzen dürfe.

Maline Hofmann
Maline Hofmann

Israel hat wieder MK-84-Bomben aus den USA erhalten

Nach Donald Trumps der Aufhebung eines Lieferstopps hat Israel wieder schwere MK-84-Bomben aus den Vereinigten Staaten erhalten. Die eingetroffene Lieferung sei eine bedeutende Stärkung der Luftwaffe sowie des gesamten israelischen Militärs und belege die starke Allianz mit den USA, sagte Verteidigungsminister Israel Katz. Die MK-84 ist eine ungelenkte Bombe mit einem Gewicht von rund 900 Kilogramm, die dicke Beton- und Metallschichten durchdringen kann und einen großen Explosionsradius erzeugt.

Die USA hatten nach dem Großangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 zunächst Tausende dieser Bomben an Israel geliefert. Ex-Präsident Joe Biden hatte die Lieferungen dann allerdings gestoppt – aus Sorge über die Auswirkungen im dicht besiedelten Gazastreifen. Trump hatte die Lieferungen im vergangenen Monat wieder freigegeben.