Vion-Retirade aus Deutschland: Schlacht-Standorte werden versteigert

Der Verkaufspoker um die Standorte für Rinderschlachtung des niederländischen Konzerns Vion Food Group geht in die entscheidende Phase. Nach Informationen der F.A.Z. dürften in dieser Woche die letzten Gebote in der zweiten Bieterrunde abgegeben werden. Interessiert sind dabei vor allem ausländische Großschlachter, wie es in Kreisen heißt, die mit dem Bieterverfahren vertraut sind. Nicht einmischen wollen sich dabei die Amerikaner, Chinesen oder Südamerikaner, die in Märkten zwar starke Positionen haben, aber den europäischen Fleischmarkt eher skeptisch betrachten: Sinkende Erträge, schärfere Regulatorik und der zurückgehende Fleischkonsum gerade in Deutschland schrecken die internationalen Investoren ab. Zwar steigt global gesehen der Rindfleischverbrauch, doch ist die Nachfrage in Europa rückläufig.