Ungelöste Tarifkonflikte: Neue Streikgefahr unter Lufthansa

Fluggesellschaft Ungelöste Tarifkonflikte: Neue Streikgefahr unter Lufthansa

Bald wieder Streik? Die Lufthansa befindet sich gleich in mehreren Tarifkonflikten. Foto: Boris Roessler/dpa

Bald wieder Streik? Die Lufthansa befindet sich gleich in mehreren Tarifkonflikten. Foto

© Boris Roessler/dpa

Die Lufthansa kommt nicht zur Ruhe: Das Risiko z. Hd. zusammensetzen weiteren Warnstreik des Bodenpersonals steigt. Auch ein Verhandlungsmarathon brachte keine Annäherung. Und dies ist nicht welcher einzige Tarifkonflikt des Konzerns.

Im Tarifkonflikt um dies Lufthansa-Bodenpersonal zeichnet sich keine schnelle Problembeseitigung ab. Das neue Angebot welcher Lufthansa habe die Situation nicht verbessert, sagte Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky nachdem zweitägigen Tarifverhandlungen in Frankfurt. „Das sind Trippelschritte und kein großer Wurf.“

Parallel blieben Verhandlungen zwischen Verdi und den Luftsicherheitsunternehmen ohne Ergebnis. Die Gewerkschaft Ufo erklärte die Tarifverhandlungen z. Hd. die Kabinenbeschäftigten indes z. Hd. gescheitert.

Tarifkonflikt des Bodenpersonals

Bislang hat Verdi in dem Konflikt zwei mehr qua ganztägige Warnstreiks geführt, unter denen jeweils mehrere hundert Flüge eigen waren. Wie nachdem den vorangegangenen Verhandlungsrunden wolle man dies neue Angebot nun verbinden mit den Belegschaften einstufen und gut weitere Schritte beratschlagen, sagte welcher Verdi-Verhandlungsführer. Das könne wenige Tage dauern. „Wir sind zu weiteren Streiks bereit, wenn ihr es seid“, hieß es in einem Rundschreiben an die Mitglieder.

Nach welcher jüngsten Warnstreikwelle des Bodenpersonals hat die Lufthansa ein neues Angebot vorgelegt. „Wir haben erneut einen großen Schritt auf Verdi zugemacht und ein neues, noch einmal verbessertes Angebot vorgelegt“, sagte Personalvorstand Michael Niggemann laut einer Mitteilung. Im Detail würde die erste von zwei geplanten Tabellenerhöhungen um 4 Prozent von Dezember 2024 hinaus März dieses Jahres vorgezogen. Zudem soll die Inflationsausgleichsprämie von 3000 Euro nun schneller ausgezahlt werden.

Verdi: „Nicht mal die Hälfte unserer Forderung erfüllt“

Verdi-Vertreter Reschinsky zeigte sich nebensächlich gut die absolute Höhe welcher vorgeschlagenen Lohnsteigerungen frustriert. Bei einer mehr qua zweigleisig so langen Laufzeit werde noch nicht einmal die Höhe welcher Ursprungsforderung erreicht. „Das bedeutet, dass das Angebot nicht einmal die Hälfte unserer Forderung erfüllt.“

Bei einer um 3 hinaus 28 Monate erhöhten Laufzeit soll es nachdem dem Lufthansa-Angebot 10 Prozent höhere Gehälter spendieren. Verdi hatte z. Hd. die mehr qua 20.000 Beschäftigten 12,5 Prozent mehr Geld und die Inflationsausgleichsprämie unter zwölf Monaten Laufzeit gefordert.

Neue Runde unter Tarifgesprächen mit Luftsicherheitsunternehmen

Auch unter den parallelen Gesprächen zwischen Verdi und den Luftsicherheitsunternehmen in Berlin zeichnet sich keine Einigung ab. Das verbesserte Angebot welcher Arbeitgeber z. Hd. rund 25.000 Beschäftigte lehnte Verdi-Verhandlungsführer Wolfgang Pieper qua „unzureichend“ ab.

Nach dem Vorschlag des Bundesverbands welcher Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) sollte welcher Stundenlohn in drei Schritten solange bis zum 1. April 2025 um 2,70 Euro steigen. „Das ist nach zwei Jahren weniger, als wir für ein Jahr gefordert haben. Das reicht nicht“, meinte Pieper. Verdi hatte 2,80 Euro unter einer Laufzeit von zwölf Monaten verlangt. Man werde nun intern gut dies weitere Vorgehen beratschlagen. Die nächste Verhandlungsrunde ist z. Hd. den 20. März in Berlin angesetzt.

Weitere Streikgefahr: Gewerkschaft Ufo startet Urabstimmung

Außerdem zu tun sein sich Passagiere welcher Lufthansa hinaus neuerliche Streiks in einem weiteren Tarifkonflikt unter welcher Airline tun. Die Gewerkschaft Ufo erklärte die Tarifverhandlungen z. Hd. rund 18.000 Kabinenbeschäftigte z. Hd. gescheitert. Sie rief ihre Mitglieder hinaus, in einer Urabstimmung ab kommender Woche solange bis 6. März gut Streiks zu entscheiden. Die Lufthansa habe in einem weiteren Spitzengespräch kein ausreichendes Angebot vorgelegt, teilte die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) in Frankfurt mit.

„Wir gehen den Weg der Eskalation nicht gerne, es bleibt uns aber keine Alternative, solange die Lufthansa nicht auf unsere berechtigten Forderungen eingeht“, sagte welcher Ufo-Vorsitzende Joachim Vázquez Landsmann. Die Kabine habe Forderungen, die mehr qua rechtens seien. In welcher Krise hätten die Beschäftigten große Zugeständnisse gemacht, um Arbeitsplätze zu sichern. Er rechne unter welcher Urabstimmung mit einer hohen Beteiligung, sagte Landsmann.

Die Gewerkschaft hatte schon Ende Januar die Gehaltsverhandlungen z. Hd. die Flugbegleiter welcher Stammgesellschaft subjektiv abgebrochen und sich kampfbereit gezeigt. Den Vergütungstarifvertrag z. Hd. die Lufthansa Kabine hatte sie zum Jahresende 2023 gekündigt.

Lufthansa wechselt nahezu kompletten Vorstand aus

Bei welcher Deutschen Lufthansa wird außerdem nahezu die komplette Vorhut ausgewechselt. Gleich vier welcher sechs Vorstände verlassen den Konzern nahezu taktgesteuert, zudem streicht welcher Aufsichtsrat zusammensetzen Vorstandsposten ganz. Nur welcher Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr und welcher bisherige Personalvorstand Michael Niggemann bleiben.

Wie dies Unternehmen erstaunlich mitteilte, hat welcher Aufsichtsrat welcher Deutschen Lufthansa AG eine „weitreichende Umstrukturierung des Vorstands“ beschlossen. Ab dem 1. Juli habe dies Lufthansa-Führungsgremium nur noch fünf statt wie bisher sechs Mitglieder.

dpa

Source: stern.de