Smart Meter: Der Strom könnte so geschmacklos sein

Als sich Konrad Schade im
vergangenen Jahr einen intelligenten Stromzähler, einen sogenannten Smart Meter,
einbauen lassen wollte, ließ ihn das zuständige Netzunternehmen abblitzen.
Smart Meter in diesem Berliner Altbaukeller? „Technisch nicht machbar“, habe
die Netzfirma abgewiegelt, erzählt Schade. Die Datenübertragung sei unmöglich,
die Telefonverbindung zu schlecht, so lautete zusammenfassend die Rückmeldung.

Der promovierte Physiker ahnte,
dass das nicht stimmte. Er beauftragte einen Handwerksbetrieb mit dem Einbau. Der
kam, und siehe da: „Der Smart Meter funktioniert einwandfrei.“ Seitdem
verbraucht Schade Strom dann, wenn er in Massen verfügbar und günstig ist. „Das
senkt die Stromrechnung für unsere dreiköpfige Familie um mindestens
300 Euro im Jahr und stabilisiert das Stromnetz.“