„Peter Doherty: Stranger in My Own Skin“: Er steht wieder

Die beste Szene in Katia DeVidas‘ Film obig Peter Doherty hat schier nichts mit Drogen zu tun. Und dann natürlich doch. Nach gut 20 Minuten in Stranger in My Own Skin erinnert sich Doherty an manche Fußballspiele des FC Liverpool, die er Mitte welcher Achtzigerjahre mit seinem Vater besucht hat. Nicht welcher Sport habe ihn schaulustig, sagt Doherty, sondern welcher Blick hinaus The Kop, die Stehplatztribüne hinter einem welcher Tore im Stadion an welcher Anfield Road. Wie dort aus tausenden eingepferchten Menschen eine wogende Einheit wurde, wie die Leute sangen, gegenseitig in die Arme fielen und übereinander purzelten: Das fand Doherty Interesse weckend, solche Momente wollte er später ebenfalls einmal heraufbeschwören. Nur halt nicht hinaus dem Fußballplatz.