Krieg gegen die Ukraine: Russische Einnahmen durch Öl und Gas aufwärts niedrigstem Stand seither 2020



US-Geheimdienst CIA die Behauptung Russlands widerlegt und Trump darüber unterrichtet habe.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte in der vergangenen Woche behauptet, die Ukraine hätte Angriffe auf Putins Staatsresidenz in der Region Nowgorod ausgeführt. Die Ukraine weist die Vorwürfe zurück. 

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Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen in und um Kyjiw

Bei russischen Angriffen sind in der Nacht zum Montag mindestens zwei Menschen getötet worden. Ein Mensch wurde in der Hauptstadt Kyjiw getötet, teilte der Leiter der Kyjiwer Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, mit.

In der Stadt Fastiw rund 70 Kilometer südwestlich von Kyjiw, wurde ein 70-jähriger Mann getötet, schrieb der Kyjiwer Gouverneur Mykola Kalaschnyk. Nach Behördenangaben wurde zudem eine medizinische Einrichtung getroffen. Dabei seien vier Menschen verletzt worden. Mehrere Wohnhäuser sowie kritische Infrastruktur in Vororten der Stadt seien beschädigt.

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Selenskyj entlässt SBU-Chef Wassyl Maljuk

Generalleutnant Wassyl Maljuk, Chef des ukrainischen Inlandsgeheimdiensts SBU, verlässt seinen Posten. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte auf X Berichte, wonach Maljuk das Amt abgeben wird. Er habe ihn bei einem Treffen gebeten, sich künftig mehr auf militärische Operationen zu konzentrieren, teilte Selenskyj mit, insbesondere "asymmetrische Operationen" gegen Russland.

Damit deutete Selenskyj an, dass Maljuk den SBU künftig nicht mehr leiten, jedoch weiter in der Behörde arbeiten werde. Das geht auch aus einer auf Telegram veröffentlichten Erklärung Maljuks hervor: "Ich verlasse den Posten des Chefs des Sicherheitsdiensts", schrieb Maljuk. Er werde aber "im SBU-System" verbleiben. Eine genaue Zuständigkeit geht aus den Erklärungen Maljuks und Selenskyjs nicht hervor.

Nachdem Selenskyj den Chef des Militärgeheimdiensts HUR, Kyrylo Budanow, zum neuen Leiter der Präsidentenverwaltung ernannt und die Führung des HUR auf den bisherigen Chef des Auslandsgeheimdiensts SZRU übertragen hat, werden mit der Entlassung Maljuks die Spitzen von allen drei ukrainischen Geheimdiensten ausgetauscht.

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Maljuk war seit Sommer 2022 Chef des SBU. Ihm wird zugesprochen, den Geheimdienst tiefgreifend reformiert und seine Effektivität stark gesteigert zu haben. Obwohl der SBU ein Inlandsgeheimdienst ist, hat er im Abwehrkampf gegen Russland vor allem mit Drohnenangriffen auf Russlands strategisch-militärische Infrastruktur international Bekanntheit erlangt.

Als spektakulärste Aktion des SBU unter Maljuks Führung gilt die Operation Spinnennetz, bei der im vergangenen Sommer mithilfe nach Russland hineingeschmuggelter russischer Drohnen mehr als ein Dutzend strategische Bomber der russischen Luftwaffe zerstört oder schwer beschädigt worden sind.

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Witkoff und Kushner vertreten USA auf Pariser Ukrainegipfel

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Wenn morgen in Paris die sogenannte Koalition der Willigen über ein Ende des Ukrainekriegs berät, werden die Vereinigten Staaten vom Sondergesandten Steve Witkoff sowie Jared Kushner vertreten, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump. Das teilte ein Sprecher des Weißen Hauses mit.

Zuvor war bekannt geworden, dass Bundeskanzler Friedrich Merz an den Gesprächen teilnimmt. Darüber hinaus werden Staats- und Regierungschefs aus Europa, Vertreter der EU, Nato sowie der Ukraine erwartet. Im Vordergrund stünden die "anhaltende Unterstützung für die Ukraine und die Fragen nach einem Erreichen des Waffenstillstandes", hatte Regierungssprecher Sebastian Hille mitgeteilt.

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Selenskyj ernennt ehemalige stellvertretende Premierministerin von Kanada zur Wirtschaftsberaterin

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Chrystia Freeland, frühere stellvertretende Premierministerin von Kanada, zur Beraterin in Wirtschaftsfragen ernannt. In einer Mitteilung auf der Plattform X begründete Selenskyj dies mit Freelands Erfahrung darin, Investoren zu gewinnen.

Als stellvertretende Premierministerin in Kanada (2019 bis 2024) hatte Freeland sich für Hilfslieferungen in die Ukraine eingesetzt. Sie ist derzeit  Abgeordnete im kanadischen Parlament. Freeland teilte mit, sie werde dort in den kommenden Wochen ausscheiden. Auch das Amt als kanadische Sonderbotschafterin für die Ukraine werde sie aufgeben.

"Die Ukraine steht beim derzeitigen globalen Kampf für die Demokratie an vorderster Front, und ich begrüße die Chance, dazu auf ehrenamtlicher Basis als Wirtschaftsberaterin beizutragen", schrieb Freeland auf X.

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Ukraine is at the forefront of today’s global fight for democracy, and I welcome this chance to contribute on an unpaid basis as an economic advisor to President Zelensky.

In accepting this voluntary position, I will be stepping aside from my role as the Prime Minister’s Special…

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EU-Ratspräsident sichert der Ukraine die Bereitschaft für verbindliche Garantien zu

Die Unterstützerstaaten der Ukraine haben sich bei einem Treffen in Paris auf Beiträge zu den Bemühungen für ein Ende des russischen Angriffskrieges verständigt. "Wir sind bereit, uns zu einem System politisch und rechtlich verbindlicher Garantien zu verpflichten, das in Kraft tritt, sobald eine Waffenruhe in Kraft tritt", sagte EU-Ratspräsident António Costa nach den Beratungen. Die EU werde zu den Bemühungen beitragen, die Sicherheitsgarantien zu gewährleisten, die die Ukraine für jede Vereinbarung für einen dauerhaften Frieden benötige.

Konkret nannte Costa dabei die Unterstützung der Ukraine auf dem Weg zu einem EU-Beitritt, der auch den künftigen Wohlstand des Landes sichern soll. Zudem verwies er auf neue geplante Finanzhilfen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre sowie auf den bereits laufenden EU-Ausbildungseinsatz für die ukrainischen Streitkräfte. "Die Ukraine muss in der stärkstmöglichen Position sein – vor, während und nach jeder Waffenruhe", teilte Costa dazu mit.

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Merz will Waffenstillstand in der Ukraine mit absichern

Nach Gesprächen in Paris über Sicherheitsgarantien für die Ukraine hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine mögliche militärische Beteiligung Deutschlands an der Absicherung eines künftigen Waffenstillstands angekündigt. Über die genaue Ausgestaltung müssten Bundesregierung und Bundestag entscheiden, sobald weitere Rahmenbedingungen geklärt sind.

Bei dem Treffen in Paris verständigten sich die Unterstützer der Ukraine zunächst auf die Grundzüge eines Plans für das Land nach einem möglichen Waffenstillstand. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj unterzeichneten dazu eine gemeinsame Absichtserklärung.

Lesen Sie hier mehr zu den geplanten Sicherheitsgarantien:

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Russland soll ukrainische Häfen angegriffen haben

Nach Angaben ukrainischer Behörden hat Russland die Häfen von Tschornomorsk und Piwdenne in der Region Odessa angegriffen. Vizeministerpräsident Oleksiy Kuleba sagte, dass bei den Angriffen ein Mensch getötet und fünf verletzt worden seien. Hafenanlagen und mit Pflanzenöl gefüllte Tanks seien beschädigt worden. 

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Russische Angriffe legen Strom in zwei Regionen lahm

Russische Angriffe haben in Teilen der Südost-Ukraine zu weitreichenden Strom- und Wasserausfällen geführt. Angaben des Energieministeriums zufolge ist die Stromversorgung in den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja im Südosten der Ukraine nahezu vollständig lahmgelegt. Momentan wird die kritische Infrastruktur laut einer Stellungnahme des Ministeriums auf Telegram mit Reserveenergie betrieben. In der Stadt Dnipro führte der Stromausfall dazu, dass die U-Bahn ihren Betrieb einstellen musste, wie der öffentlich-rechtliche Sender Suspilne berichtete.

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Sicherheitsabkommen zwischen USA und Ukraine laut Selenskyj fast fertig

Das ​Sicherheitsabkommen zwischen der Ukraine und ‌den USA steht laut Präsident Wolodymyr ⁠Selenskyj kurz vor dem Abschluss ​mit US-Präsident Donald Trump. Bei Treffen von Vertretern beider Länder ⁠in Paris seien "komplexe Fragen" des Rahmenwerks zur Beendigung des Krieges erörtert worden, schrieb Selenskyj auf X.

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Selenskyj warnt vor verstärkten russischen Angriffen

Die Ukraine stellt sich nach Angaben des Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf noch intensivere russische Luftangriffe in der aktuellen Frostperiode ein. In seiner abendlichen Videobotschaft warnte er: "Es gibt Hinweise, dass heute Nacht ein neuer massiver Angriff bevorstehen könnte.“ Die Bevölkerung rief er dazu auf, bei Luftalarm unbedingt Schutzräume aufzusuchen.

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Selenskyj sagte, Russland setze derzeit "mehr auf den Winter als auf Diplomatie“ und greife gezielt mit ballistischen Raketen die ukrainische Energieversorgung an, statt auf Verhandlungen mit den USA und Präsident Donald Trump zu setzen.

Ab Freitag werden in der Hauptstadt Kyjiw und im Norden der Ukraine Temperaturen von minus zehn Grad und niedriger erwartet. Die ohnehin angeschlagene Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser steht damit in dem Land noch mehr unter Druck.

Selenskyj teilte mit, er habe mit Regierungschefin Julija Swyrydenko beraten, dass Schulen, Büros und nicht lebenswichtige Einrichtungen in den kommenden zwei Wochen ihren Betrieb einschränken könnten.

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Russland meldet zweiten Einsatz von Mittelstreckenrakete Oreschnik

Russland hat nach eigenen Angaben bei dem Angriff auf die Westukraine die neue Mittelstreckenrakete Oreschnik eingesetzt. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

Die ukrainische Luftwaffe bestätigte ‌den Einsatz der Rakete, die vom Testgelände Kapustin Jar nahe dem Kaspischen Meer gestartet ⁠worden sei. Der Gouverneur der westukrainischen ​Region Lwiw hatte zuvor erklärt, ein russischer Angriff habe ein Infrastrukturziel getroffen.

Bei der sogenannten Oreschnik-Rakete handelt es sich um eine Mittelstreckenrakete mit einer Reichweite zwischen 5.000 und 6.000 Kilometern. Experten gehen davon aus, dass die Rakete auch nuklear bestückt werden kann.

Die Oreschnik war erstmals im November 2024 auf die südukrainische Großstadt Dnipro abgefeuert worden. Die sechs Gefechtsköpfe enthielten damals nach ukrainischen Angaben keinen Sprengstoff. Wladimir Putin sprach von einem Test und drohte an, dass weitere folgen sollten. 

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Klitschko empfiehlt Bürgern, Kyjiw zu verlassen

Der Bürgermeister von Kyjiw, Vitali Klitschko, hat den Einwohnern geraten, die Stadt zeitweilig zu verlassen. In der Hauptstadt der Ukraine könnten nach einem schweren russischen Luftangriff 6.000 Wohnblocks nicht beheizt werden, schrieb Klitschko auf Telegram. Das sei die Hälfte der Mehrfamilienhäuser der ukrainischen Hauptstadt. Wer anderswo Energie und Wärme finden könne, sollte die Hauptstadt vorübergehend verlassen, schrieb Klitschko.

Nach Angaben des Energieministeriums haben in Kyjiw und dem Umland seit dem Morgen etwa 500.000 Verbrauchsstellen keinen Strom.

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Ukraine meldet russische Angriffe auf zwei Frachter im Schwarzen Meer

Russland hat nach Angaben der ukrainischen Regierung zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer beschossen. Wie der ukrainische Wiederaufbauminister Olexij Kuleba auf Telegram mitteilte, war eines der Schiffe auf dem Weg zum südukrainischen Hafen Tschornomorsk, während das andere nahe dem Hafen von Odessa getroffen worden sei. Bei dem Angriff sei ein aus Syrien stammendes Besatzungsmitglied getötet worden.

Kuleba sagte, der Angriff sei ein weiteres Beispiel dafür, dass Russland bewusst zivile Objekte, internationale Schifffahrt und Lebensmittellogistik angreife. Eines der Schiffe sei für eine Getreideladung vorgesehen gewesen, das andere beim Transport von Sojabohnen getroffen worden.

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UN-Sicherheitsrat soll am Montag Dringlichkeitssitzung zur Ukraine abhalten

Nach russischen Angriffen auf Kyjiw kommt der UN-Sicherheitsrat übermorgen laut einem Bericht zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. "Russland hat mit seinen Angriffen auf Zivilisten und zivile Infrastruktur in der Ukraine ein neues erschreckendes Ausmaß an Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit erreicht", teilte der ukrainische UN-Botschafter Andrij Jermak in einem Schreiben mit, in dem er um die Einberufung der Sitzung bittet und das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.
Der Antrag der Ukraine wurde von sechs Mitgliedern des Sicherheitsrates unterstützt, wie die AFP aus Diplomatenkreisen erfuhr. Dabei handelt es sich demnach um Frankreich, Großbritannien, Lettland, Dänemark, Griechenland und Liberia.

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Kyjiw muss komplette Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung abstellen

Nach Angaben des Stadtrats von Kyjiw hat die Stadt die Stromversorgung genauso wie die Wasser- und Wärmeversorgung vollständig abstellen müssen. Der Netzbetreiber hatte darum gebeten, nachdem der Strom in weiten Teilen der Stadt bereits ausgefallen war. Russland hatte zuvor die ukrainische Infrastruktur angegriffen und wichtige Teile zerstört. Auch der elektrifizierte öffentliche Nahverkehr musste eingestellt werden, wie der Stadtrat auf Telegram mitteilte.

Reparaturen seien im Gange, schrieb die Stadtverwaltung, es wurde aber nicht angegeben, wie lange die Systeme außer Betrieb bleiben würden. Die Hälfte der Wohnblocks in Kyjiw war am Freitag nach dem neuesten russischen Angriff ohne Stromversorgung. Die Temperaturen fielen unter minus 10 Grad Celsius.

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Selenskyj wirft Russland Terror gegen Zivilbevölkerung vor

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland gezielten Terror gegen die Zivilbevölkerung vorgeworfen. Die russischen Streitkräfte hätten innerhalb der vergangenen Woche rund 1.100 Drohnen, 890 gelenkte Fliegerbomben und 50 Raketen sowie Marschflugkörper gegen die Ukraine eingesetzt. "Auf Ziele, die keine militärische Bedeutung haben: Energieanlagen und Wohnhäuser", schrieb Selenskyj in den sozialen Medien.

Die russische Führung um Präsident Wladimir Putin habe das frostige Wetter abgewartet, um den einfachen Ukrainern das Leben so hart wie möglich zu machen. "Das ist bewusster, zynischer russischer Terror gegen die Menschen", schrieb Selenskyj. 

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Erneut Stromausfälle in der Ukraine nach russischen Angriffen

Nach Angaben des privaten Energieunternehmens DTEK ist in der Region Odessa nach russischen Angriffen in der Nacht großflächig der Strom ausgefallen. 33.500 Familien seien wegen der Angriffe ohne Strom, der Schaden sei erheblich, teilte DTEK bei Telegram mit.

In der Hafenstadt Odessa traf der Angriff ein Objekt der Infrastruktur und ein Wohnhaus, wie Bürgermeister Serhij Lyssak auf Telegram mitteilte. Zwei Menschen seien verletzt worden.

 
Wegen der schweren Luftangriffe der vergangenen Tage gibt es in der Hauptstadt Kyjiw, in Dnipro, Odessa und anderen Städten der Ukraine so gut wie keinen Strom. Deshalb fallen auch Heizung und Wasser aus. Zugleich herrscht strenger Frost von Nachttemperaturen bis minus 18 Grad. Die Lage ist für Millionen Menschen äußerst angespannt.
Russland greift in den vergangenen Wochen immer wieder gezielt die ukrainische Energieinfrastruktur an. Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland vor, absichtlich auf den Kälteeinbruch gewartet zu haben, ‌um die Lage für die ukrainische Bevölkerung zu verschlimmern. 

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Ukraine soll bald erste Lynx-Schützenpanzer erhalten

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall will demnächst mit der Auslieferung von Schützenpanzern des Typs Lynx an die Ukraine beginnen. Das Land werde "bereits Anfang 2026" die ersten fünf Gefechtsfahrzeuge des Typs erhalten, teilte Rheinmetall mit.

Die Lieferung im Wert eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags wird demnach von Deutschland finanziert. Wie viele Lynx-Schützenpanzer die Ukraine insgesamt in Zukunft erhalten soll, ließ Rheinmetall offen.

Der Konzern hatte bereits 2023 bekannt gegeben, die Ukraine mit Lynx-Schützenpanzern beliefern zu wollen. Der moderne Typ wird auch von Ungarn genutzt. Von Deutschland hat die Ukraine bislang mindestens 140 Schützenpanzer des deutlich älteren Typs Marder erhalten. 

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UN-Mission verzeichnet starken Anstieg ziviler Opfer

Im vergangenen Jahr wurden in der Ukraine deutlich mehr Zivilisten getötet und verletzt als 2024. Das berichtet die UN-Mission zur Überwachung der Menschenrechtslage in dem Land.

Demnach wurden in der Ukraine im vergangenen Jahr mindestens 2.514 Zivilisten getötet und 12.142 verletzt. Die Gesamtzahl der Opfer sei gegenüber dem Vorjahr um 31 Prozent gestiegen. Das vergangene Jahr sei "das tödlichste" seit 2022 gewesen, teilte die UN-Mission mit.

Fast zwei Drittel der Opfer lebten demnach in frontnahen Gebieten. Oft treffe es ältere Menschen, die trotz heranrückender russischer Truppen häufiger als andere in ihren Wohnorten blieben. 96 Prozent aller Getöteten oder Verletzten lebten nach UN-Angaben auf ukrainisch kontrolliertem, vier Prozent auf russisch besetztem Gebiet.

Die UN-Mission warnte zudem davor, dass der zunehmende Einsatz von Drohnen auf dem Schlachtfeld zu mehr zivilen Opfern führe. Gegenüber dem Vorjahr sei die Zahl von Menschen, die durch kleine Drohnen mit kurzer Reichweite getötet oder verletzt wurden, um 120 Prozent gestiegen:

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Seit Kriegsbeginn sind nach UN-Angaben mindestens 14.999 Zivilisten getötet und 40.601 verletzt worden. Dabei handelt es sich um ausschließlich zweifelsfrei bestätigte Fälle. Die Dunkelziffer ist unbekannt. So befürchtet die Ukraine allein in der von Russland 2022 schwer zerstörten südukrainischen Großstadt Mariupol Zehntausende Getötete. Luftaufnahmen von Massengräbern in der Nähe der Stadt legen nahe, dass dort mindestens 8.000 nicht identifizierte Zivilisten getötet wurden. 

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Selenskyj warnt vor umfangreichem russischen Luftangriff

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Ukrainerinnen und Ukrainer vor groß angelegten russischen Luftangriffen gewarnt. Es gebe Geheimdienstinformationen, wonach die russische Regierung derartige Attacken vorbereite, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Diese könne in den nächsten Tagen geschehen, sagte er.

Russland wolle die Kälte ausnutzen, sagte Selenskyj. In vielen Regionen der Ukraine fallen die Temperaturen nachts derzeit in den zweistelligen Minusbereich, Russland beschießt derweil intensiv die ukrainische Energieinfrastruktur.

Bereits am vergangenen Donnerstag hatte Selenskyj vor einem umfangreichen Angriff Russlands in der Nacht gewarnt. Tatsächlich attackierte Russlands Militär die Ukraine in der Nacht zum Freitag. In der Hauptstadt Kyjiw kam es in der Folge zu so heftigen Ausfällen von Strom-, Wasser- und Heizungsversorgung, dass Bürgermeister Vitali Klitschko zum vorübergehenden Verlassen der Stadt riet. 

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Tote und Verletzte nach russischen Angriffen 

Bei einem russischen Angriff am Stadtrand von Charkiw im Nordosten der Ukraine sind nach ukrainischen Angaben vier Menschen getötet worden. Bei dem Angriff wurden zudem sechs weitere Menschen verletzt, teilte der Gouverneur Oleh Synjehubow mit. Zuvor hatte Synehubow auf Telegram zwei Todesopfer gemeldet.
Nach Angaben des Bürgermeisters von Charkiw, Ihor Terechow, traf eine russische Langstreckendrohne eine medizinische Einrichtung für Kinder und löste ein Feuer aus. Auch in der Hauptstadt Kyjiw war die Luftabwehr wegen russischer Angriffe aktiv. 

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Ukrainisches Parlament bestätigt Mychajlo Fedorow als neuen Verteidigungsminister

Der frühere Digitalisierungsminister der Ukraine, Mychajlo Fedorow, ist neuer Verteidigungsminister des Landes. Im Parlament stimmte eine deutliche Mehrheit von 277 Abgeordneten für die Ernennung. Tags zuvor hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj bereits versucht, Fedorow einzusetzen. Es waren aber nicht hinreichend Abgeordnete im Parlament anwesend, um eine Abstimmung über seine Kandidatur anzusetzen.

Fedorow ist bereits der vierte Verteidigungsminister der Ukraine seit dem Überfall Russlands im Februar 2022.

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Denys Schmyhal ist neuer Energieminister der Ukraine

Das ukrainische Parlament hat den bisherigen Verteidigungsminister Denys Schmyhal auf Vorschlag von Präsident Wolodymyr Selenskyj zum Energieminister ernannt. Seine Ernennung war gestern noch gescheitert, ebenso wie die des neuen Verteidigungsministers Fedorow. Schmyhal war von 2020 bis 2025 ukrainischer Ministerpräsident. 

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Antikorruptionsermittler werfen Tymoschenko Stimmenkauf vor

Die ehemalige ukrainische Regierungschefin und Oppositionspolitikerin Julija Tymoschenko steht unter Korruptionsverdacht. Ermittler des Antikorruptionsbüros Nabu warfen Tymoschenko ohne deren namentliche Nennung vor, Stimmenkauf betrieben zu haben. Sie habe als Fraktionschefin ihrer Partei Abgeordneten "unrechtmäßige Vorteile" angeboten, damit diese in ihrem Sinne abstimmten oder bestimmten Abstimmungen fernblieben, teilte das Nabu in einer Pressemitteilung mit.

In einem vom Nabu veröffentlichten Video sind Beamte zu sehen, die in einem Büro mit US-Dollar gefüllte Umschläge öffnen. Auf der Aufnahme ist ein unkenntlich gemachtes Foto einer Frau zu sehen, bei der es sich mutmaßlich um Tymoschenko handelt. Zudem veröffentlichte das Nabu Mitschnitte von Gesprächen, welche die Vorwürfe belegen sollen. Es laufe eine Vorermittlung, Tymoschenko sei von dem Verdacht gegen sie amtlich informiert worden. 

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Die Politikerin sprach auf Facebook von "absurden" Anschuldigungen, die einen "politisch motivierten Angriff" auf sie darstellten. Tymoschenko, eine Galionsfigur der sogenannten Orangenen Revolution im Jahr 2004 und Regierungschefin in den Jahren 2005 und 2007 bis 2010, hatte bereits im Sommer harte Kritik an den Antikorruptionsbehörden geübt und unbelegte Vorwürfe gegen diese geäußert.

Damals hatte sie den später gescheiterten Versuch von Präsident Wolodymyr Selenskyj, die unabhängigen Antikorruptionsbehörden der Generalstaatsanwaltschaft zu unterstellen, unterstützt. Im Zuge dessen bezeichnete sie die Antikorruptionsermittler als angebliches Instrument ausländischer Einflussnahme auf die ukrainische Politik.

Proteste in mehreren ukrainischen Städten und harte Kritik der EU an dem Vorgehen Selenskyjs führten schließlich dazu, dass die Unabhängigkeit der Antikorruptionsbehörden wiederhergestellt wurde. Mehrere Monate später deckten die Ermittler eine Korruptionsaffäre im ukrainischen Energieministerium auf. 

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Russland macht Ukraine für Angriff auf griechischen Tanker verantwortlich 

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Das russische Verteidigungsministerium hat die Ukraine beschuldigt, für den gestrigen Angriff auf einen griechischen Tanker im Schwarzen Meer verantwortlich zu sein. Der unter maltesischer Flagge fahrende Tanker Matilda sei etwa 100 Kilometer vor der Stadt Anapa von zwei ukrainischen Drohnen angegriffen worden, teilte das Ministerium auf Telegram mit. Im Schwarzen Meer sei ein Notsignal empfangen worden.

Am Dienstag hatte die griechische Regierung Drohnenangriffe auf die Öltanker Matilda und Delta Harmony gemeldet. Der Tanker Matilda war demnach auf dem Weg nach Russland, um dort mit Öl aus Kasachstan befüllt zu werden. Das russische Verteidigungsministerium erwähnte Delta Harmony nicht. 

Von der ukrainischen Regierung gab es zunächst keine Stellungnahme. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. 

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Selenskyj kündigt Reformen bei Truppenmobilisierung an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mitgeteilt, dass "weitreichende Änderungen" am Mobilisierungssystem für Truppen im Krieg mit Russland erforderlich seien. "Es wurden bereits Entscheidungen getroffen, um eine gerechtere Verteilung des Personals auf die Kampfbrigaden zu gewährleisten”, schrieb Selenskyj auf X nach einem Treffen mit dem neuen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Darüber hinaus müsse es allerdings noch weitere Veränderungen geben, "die sowohl den Verteidigungs- und Sicherheitskräften der Ukraine als auch den wirtschaftlichen Prozessen in unserem Staat mehr Möglichkeiten garantieren".

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Ukraine ruft nach russischen Angriffen den Notstand für den Energiesektor aus

Die ukrainische Regierung hat wegen der schweren Schäden im Energiesektor und der anhaltenden russischen Angriffe den Notstand ausgerufen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte auf der Onlineplattform X mit: Die Folgen der Angriffe seien "schwerwiegend" und stellten angesichts der sich verschlechternden Wetterbedingungen eine Herausforderung dar.

Nach Angaben Selenskyjs ist besonders die Hauptstadt Kyjiw betroffen, wo demnach Reparaturteams und Versorger weiterhin rund um die Uhr an der Wiederherstellung von Strom- und Wärmeversorgung arbeiten. "Es wird eine ständige Koordinierungszentrale eingerichtet, um die Lage in der Stadt zu bewältigen", schrieb der ukrainische Präsident. "Insgesamt wird für den Energiesektor der Ukraine der Ausnahmezustand ausgerufen.”

Zu den Beschlüssen der Notstandsregelung gehören außerdem die Überarbeitung der Ausgangssperren und die Einführung einer Deregulierung für den Anschluss von Notstromaggregaten. Selenskyj sagte zudem, dass auch daran gearbeitet werde, das "Volumen der Stromimporte in die Ukraine deutlich zu erhöhen“.

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Selenskyj kritisiert Klitschko wegen Krisenmanagement

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko mit Blick auf die Notlage in der Stadt kritisiert. Die Versorgungsnetze in der Stadt waren bei einem russischen Luftangriff außer Gefecht gesetzt worden. Hunderttausende Menschen hatten keine Heizung, Strom und Wasser. Auch andere Städte waren betroffen.

"Wir sehen, dass viel gemacht worden ist – insbesondere in Charkiw, wo sich die lokalen Behörden vorbereitet haben", sagte Selenskyj nach einer Krisensitzung. "Kyjiw hat leider deutlich weniger getan. In der Hauptstadt wurde sehr wenig unternommen." Auch jetzt gingen die Reparaturarbeiten dort nicht intensiv genug voran, kritisierte er und forderte mehr Anlaufpunkte für Betroffene zum Aufwärmen. Selenskyj und Klitschko gelten seit Langem als politische Gegner.

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Trump macht Selenskyj für zähe Verhandlungen verantwortlich 

Nach Meinung von US-Präsident Trump hält der ukrainische Präsident Selenskyj die Verhandlungen über ein Ende des Ukrainekriegs auf. Das sagte Trump der Nachrichtenagentur Reuters in einem Interview. "Ich glaube, Russland ist bereit, einen Deal zu machen. Die Ukraine weniger." Darauf angesprochen, warum die Verhandlungen noch zu keinem Ergebnis geführt hätten, antwortete der US-Präsident: "Selenskyj."

Trumps Äußerungen stehen in deutlichem Kontrast zur Haltung der europäischen Staaten. Sie sehen die Verantwortung für die kaum vorhandenen Fortschritte im diplomatischen Prozess klar bei Russlands Staatschef Wladimir Putin.

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Ukrainische Soldaten wehren Angriffe bei Sumy und Kostjantyniwka ab

Russlands Armee hat ihre Angriffe im Norden der Region Sumy wieder aufgenommen – allerdings ohne Erfolg. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen, dass die Armee unter anderem nordwestlich, nördlich, nordöstlich und südöstlich von Sumy angriff. Ukrainische Truppen konnten die Attacken demnach aber abwehren.
Auch rund um Kostjantyniwka und in Lyman griffen russische Soldaten den Angaben zufolge erneut an, konnten aber nicht weiter vorrücken. 
Erfahren Sie hier mehr über den aktuellen Frontverlauf:

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Donald Tusk weist Donald Trumps Äußerung zu Selenskyj zurück

Polens Regierungschef Donald Tusk hat die Äußerung von US-Präsident Donald Trump kritisiert, wonach der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Hindernis für den Abschluss einer Friedensvereinbarung sei. Nicht Selenskyj, sondern Russland sei es gewesen, das den von den USA vorbereiteten Friedensplan abgelehnt habe, schrieb Tusk auf der Plattform X. "Die einzige Antwort Russlands waren weitere Raketenangriffe auf ukrainische Städte." Die einzige Lösung sei mehr Druck auf Russland.

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Bundespolizei geht offenbar stärker gegen russische Schattenflotte vor 

Deutsche Behörden gehen einem Medienbericht zufolge härter gegen die sogenannte russische Schattenflotte vor als bisher. Einer Recherche von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung zufolge hat die Bundespolizei in mehreren Fällen Schiffe überwacht, kontrolliert oder die Einfahrt in deutsches Küstenmeer untersagt.

Das soll zum einen an einer veränderten Rechtsauffassung liegen, nach der westliche Behörden nun robuster auftreten, zum anderen daran, dass Russland seine Schattenflotte militärisch nicht mehr so sehr schütze, wie das wohl bisher der Fall war. 

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Ukraine meldet russischen Angriff auf große Energieanlage

Russische Streitkräfte sollen eine große Energieanlage in der Großstadt ‍Charkiw zerstört haben. Das teilte Bürgermeister Ihor Terechow mit. Rettungskräfte seien rund um die Uhr im ‌Einsatz, schreibt Terechow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Um welche Anlage es sich handelt, teilte ⁠er nicht mit.

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Rutte und Selenskyj sprechen über Energiekrise in der Ukraine

Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über die jüngsten russischen Angriffe gesprochen, die in der Ukraine großflächige Stromausfälle verursacht haben. Auf der Onlineplattform X teilte Rutte mit, er habe mit Selenskyj über die angespannte Energiesituation gesprochen, bei der die russischen Attacken enormes menschliches Leid auslösten.

Außerdem betonte der Niederländer die laufenden internationalen Bemühungen, einen Weg zur Beendigung des Krieges zu finden. Rutte versicherte, dass die Nato weiterhin entschlossen sei, der Ukraine die notwendige Unterstützung zu geben – sowohl für ihre aktuelle Verteidigung als auch für die Sicherung eines dauerhaften Friedens.

Selenskyj hob in einer Mitteilung auf Telegram über das Gespräch hervor, dass die jüngsten russischen Angriffe "ernste Herausforderungen“ darstellen und eine Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung dringend notwendig sei. Der ukrainische Präsident teilte weiter mit, dass die diplomatischen Gespräche mit den USA und Europa zur Beendigung des nun fast vier Jahre andauernden Krieges "deutliche Fortschritte“ gemacht hätten. Er versprach, das "Tempo nicht zu drosseln“.

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Selenskyj fordert höhere Stromimporte

Angesichts neuer russischer Attacken auf Energieanlagen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vom Ministerkabinett Lösungen innerhalb eines Tages gefordert. "Vor allem damit der Import von Strom und aller Möglichkeiten für die Reserveversorgung erhöht wird", sagte Selenskyj in seiner täglichen Videobotschaft. Dafür sei auch eine stärkere Kooperation zwischen den örtlichen Regierungsorganen und den Energieunternehmen notwendig.

Zudem kündigte Selenskyj tägliche Beratungen mit Regierungsmitgliedern und regionalen Verantwortlichen zur Lage im Energiesektor an. Es habe zudem gesondert eine Beratung mit Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow und dem Chef der Luftstreitkräfte Anatolij Krywonoschko zum Schutz der Energieanlagen gegeben. Nach Angaben des staatlichen Stromnetzbetreibers Ukrenergo kann die Ukraine bis zu 2.450 Megawatt zur Deckung seines Defizits Strom aus den EU-Nachbarstaaten Polen, Rumänien, Slowakei und Ungarn importieren.

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Russische Einnahmen durch Öl und Gas sinken auf Fünf-Jahres-Tief

Die von Russland zur Finanzierung seines Angriffskriegs in der Ukraine genutzten Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft sind neuesten Daten des russischen Finanzministeriums zufolge auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren gesunken. Öl- und Gasverkäufe erbrachten 2025 demnach Einnahmen in Höhe von umgerechnet knapp 93 Milliarden Euro. Das ist der niedrigste Stand seit 2020 und ein Rückgang um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Angesichts der russischen Offensive in der Ukraine vor knapp vier Jahren ist der russische Öl- und Gassektor von zahlreichen Sanktionen der EU und der USA betroffen. Zuletzt hatten die USA im Oktober die beiden größten russischen Ölunternehmen Lukoil und Rosneft auf ihre Sanktionsliste gesetzt. Russland vertreibt jedoch weiterhin Öl und Gas an Partner wie China, Indien und die Türkei – Experten zufolge teils unter Umgehung westlicher Sanktionen.

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Großbritannien sagt Ukraine Millionenhilfen für Stromnetz zu

Großbritannien kündigt eine neue Nothilfe in Höhe von 20 ⁠Millionen Pfund (rund 23 Millionen Euro) für die Ukraine an. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte nach anhaltenden Angriffen auf die ​Energieinfrastruktur den Notstand ausgerufen.

Die ‍zusätzlichen Mittel sollen laut Großbritannien etwa in die Reparatur, den Wiederaufbau und den Schutz des ⁠ukrainischen Stromnetzes fließen. Zudem soll damit die Stromversorgung in Häusern, Krankenhäusern und Schulen ⁠während des strengen ⁠Winters aufrechterhalten werden. Mit dem neuen Hilfspaket ‌erhöht sich die britische ​Unterstützung für den ukrainischen Energiesektor seit dem ⁠Einmarsch Russlands auf umgerechnet über 540 Millionen Euro.

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte nach anhaltenden Angriffen auf die ​Energieinfrastruktur den Notstand ausgerufen.Die ‍zusätzlichen Mittel sollen laut Großbritannien etwa in die Reparatur, den Wiederaufbau und den Schutz des ⁠ukrainischen Stromnetzes fließen. Zudem soll damit die Stromversorgung in Häusern, Krankenhäusern und Schulen ⁠während des strengen ⁠Winters aufrechterhalten werden. Mit dem neuen Hilfspaket ‌erhöht sich die britische ​Unterstützung für den ukrainischen Energiesektor seit dem ⁠Einmarsch Russlands auf umgerechnet über 540 Millionen Euro.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-16T02:14:47.000Z","dateModified":"2026-01-16T02:15:13.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Lisa Pausch"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russische Einnahmen durch Öl und Gas sinken auf Fünf-Jahres-Tief","articleBody":"Russische Einnahmen durch Öl und Gas sinken auf Fünf-Jahres-TiefDie von Russland zur Finanzierung seines Angriffskriegs in der Ukraine genutzten Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft sind neuesten Daten des russischen Finanzministeriums zufolge auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren gesunken. Öl- und Gasverkäufe erbrachten 2025 demnach Einnahmen in Höhe von umgerechnet knapp 93 Milliarden Euro. Das ist der niedrigste Stand seit 2020 und ein Rückgang um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.Angesichts der russischen Offensive in der Ukraine vor knapp vier Jahren ist der russische Öl- und Gassektor von zahlreichen Sanktionen der EU und der USA betroffen. Zuletzt hatten die USA im Oktober die beiden größten russischen Ölunternehmen Lukoil und Rosneft auf ihre Sanktionsliste gesetzt. Russland vertreibt jedoch weiterhin Öl und Gas an Partner wie China, Indien und die Türkei – Experten zufolge teils unter Umgehung westlicher Sanktionen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-15T20:32:46.000Z","dateModified":"2026-01-15T20:34:16.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marlena Wessollek"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj fordert höhere Stromimporte","articleBody":"Selenskyj fordert höhere StromimporteAngesichts neuer russischer Attacken auf Energieanlagen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vom Ministerkabinett Lösungen innerhalb eines Tages gefordert. "Vor allem damit der Import von Strom und aller Möglichkeiten für die Reserveversorgung erhöht wird", sagte Selenskyj in seiner täglichen Videobotschaft. Dafür sei auch eine stärkere Kooperation zwischen den örtlichen Regierungsorganen und den Energieunternehmen notwendig. Zudem kündigte Selenskyj tägliche Beratungen mit Regierungsmitgliedern und regionalen Verantwortlichen zur Lage im Energiesektor an. Es habe zudem gesondert eine Beratung mit Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow und dem Chef der Luftstreitkräfte Anatolij Krywonoschko zum Schutz der Energieanlagen gegeben. Nach Angaben des staatlichen Stromnetzbetreibers Ukrenergo kann die Ukraine bis zu 2.450 Megawatt zur Deckung seines Defizits Strom aus den EU-Nachbarstaaten Polen, Rumänien, Slowakei und Ungarn importieren.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-15T20:11:10.000Z","dateModified":"2026-01-15T20:11:10.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marlena Wessollek"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Rutte und Selenskyj sprechen über Energiekrise in der Ukraine","articleBody":"Rutte und Selenskyj sprechen über Energiekrise in der UkraineNato-Generalsekretär Mark Rutte hat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über die jüngsten russischen Angriffe gesprochen, die in der Ukraine großflächige Stromausfälle verursacht haben. Auf der Onlineplattform X teilte Rutte mit, er habe mit Selenskyj über die angespannte Energiesituation gesprochen, bei der die russischen Attacken enormes menschliches Leid auslösten. Außerdem betonte der Niederländer die laufenden internationalen Bemühungen, einen Weg zur Beendigung des Krieges zu finden. Rutte versicherte, dass die Nato weiterhin entschlossen sei, der Ukraine die notwendige Unterstützung zu geben – sowohl für ihre aktuelle Verteidigung als auch für die Sicherung eines dauerhaften Friedens.Selenskyj hob in einer Mitteilung auf Telegram über das Gespräch hervor, dass die jüngsten russischen Angriffe "ernste Herausforderungen“ darstellen und eine Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung dringend notwendig sei. Der ukrainische Präsident teilte weiter mit, dass die diplomatischen Gespräche mit den USA und Europa zur Beendigung des nun fast vier Jahre andauernden Krieges "deutliche Fortschritte“ gemacht hätten. Er versprach, das "Tempo nicht zu drosseln“.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-15T19:58:46.000Z","dateModified":"2026-01-15T19:59:16.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eric Voigt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine meldet russischen Angriff auf große Energieanlage","articleBody":"Ukraine meldet russischen Angriff auf große EnergieanlageRussische Streitkräfte sollen eine große Energieanlage in der Großstadt ‍Charkiw zerstört haben. Das teilte Bürgermeister Ihor Terechow mit. Rettungskräfte seien rund um die Uhr im ‌Einsatz, schreibt Terechow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Um welche Anlage es sich handelt, teilte ⁠er nicht mit.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-15T15:40:35.000Z","dateModified":"2026-01-15T15:40:53.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marie N’gouan"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Donald Tusk weist Donald Trumps Äußerung zu Selenskyj zurück","articleBody":"Donald Tusk weist Donald Trumps Äußerung zu Selenskyj zurückPolens Regierungschef Donald Tusk hat die Äußerung von US-Präsident Donald Trump kritisiert, wonach der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Hindernis für den Abschluss einer Friedensvereinbarung sei. Nicht Selenskyj, sondern Russland sei es gewesen, das den von den USA vorbereiteten Friedensplan abgelehnt habe, schrieb Tusk auf der Plattform X. "Die einzige Antwort Russlands waren weitere Raketenangriffe auf ukrainische Städte." 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Einer Recherche von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung zufolge hat die Bundespolizei in mehreren Fällen Schiffe überwacht, kontrolliert oder die Einfahrt in deutsches Küstenmeer untersagt.Das soll zum einen an einer veränderten Rechtsauffassung liegen, nach der westliche Behörden nun robuster auftreten, zum anderen daran, dass Russland seine Schattenflotte militärisch nicht mehr so sehr schütze, wie das wohl bisher der Fall war. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-15T11:43:35.000Z","dateModified":"2026-01-15T11:55:15.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukrainische Soldaten wehren Angriffe bei Sumy und Kostjantyniwka ab","articleBody":"Ukrainische Soldaten wehren Angriffe bei Sumy und Kostjantyniwka abRusslands Armee hat ihre Angriffe im Norden der Region Sumy wieder aufgenommen – allerdings ohne Erfolg. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen, dass die Armee unter anderem nordwestlich, nördlich, nordöstlich und südöstlich von Sumy angriff. Ukrainische Truppen konnten die Attacken demnach aber abwehren.Auch rund um Kostjantyniwka und in Lyman griffen russische Soldaten den Angaben zufolge erneut an, konnten aber nicht weiter vorrücken. Erfahren Sie hier mehr über den aktuellen Frontverlauf:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-15T08:28:02.000Z","dateModified":"2026-01-15T09:38:41.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Christina Felschen"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/karte-ukraine-krieg-russland-frontverlauf-truppenbewegungen","headline":"Russische Armee rückt bei Saporischschja weiter vor","description":"Im Westen der Region Saporischschja, in Kostjantyniwka und bei Borowa sind die Angreifer etwas weitergekommen. Zeitgleich wurden sie dort von anderen Flächen vertrieben.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trump macht Selenskyj für zähe Verhandlungen verantwortlich ","articleBody":"Trump macht Selenskyj für zähe Verhandlungen verantwortlich Nach Meinung von US-Präsident Trump hält der ukrainische Präsident Selenskyj die Verhandlungen über ein Ende des Ukrainekriegs auf. Das sagte Trump der Nachrichtenagentur Reuters in einem Interview. "Ich glaube, Russland ist bereit, einen Deal zu machen. Die Ukraine weniger." Darauf angesprochen, warum die Verhandlungen noch zu keinem Ergebnis geführt hätten, antwortete der US-Präsident: "Selenskyj."Trumps Äußerungen stehen in deutlichem Kontrast zur Haltung der europäischen Staaten. Sie sehen die Verantwortung für die kaum vorhandenen Fortschritte im diplomatischen Prozess klar bei Russlands Staatschef Wladimir Putin.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-15T06:19:36.000Z","dateModified":"2026-01-15T07:09:23.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Leon Ginzel"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_707/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoTMUP3R4VsJ5wsj9Bih/moTMdJdHtrgJ34UKT24y.jpeg","caption":"Präsident Donald Trump wird von Steve Holland, Korrespondent von Reuters im Weißen Haus, interviewt.","creditText":"Evelyn Hockstein/Reuters","uploadDate":"2026-01-15T06:30:05.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_331/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoTMUP3R4VsJ5wsj9Bih/moTMdJdHtrgJ34UKT24y.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj kritisiert Klitschko wegen Krisenmanagement","articleBody":"Selenskyj kritisiert Klitschko wegen KrisenmanagementDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko mit Blick auf die Notlage in der Stadt kritisiert. Die Versorgungsnetze in der Stadt waren bei einem russischen Luftangriff außer Gefecht gesetzt worden. Hunderttausende Menschen hatten keine Heizung, Strom und Wasser. Auch andere Städte waren betroffen."Wir sehen, dass viel gemacht worden ist – insbesondere in Charkiw, wo sich die lokalen Behörden vorbereitet haben", sagte Selenskyj nach einer Krisensitzung. "Kyjiw hat leider deutlich weniger getan. In der Hauptstadt wurde sehr wenig unternommen." Auch jetzt gingen die Reparaturarbeiten dort nicht intensiv genug voran, kritisierte er und forderte mehr Anlaufpunkte für Betroffene zum Aufwärmen. Selenskyj und Klitschko gelten seit Langem als politische Gegner.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-15T06:00:05.000Z","dateModified":"2026-01-15T07:08:43.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Leon Ginzel"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoTMLtZq4VsJ5wsj9Bie/moTMjW2i4oXd7WZnAgYF.jpeg","caption":"Eine Temperaturanzeige in Kyjiw zeigt minus 19 Grad an.","creditText":"Sergei Gapon/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-01-15T06:49:44.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoTMLtZq4VsJ5wsj9Bie/moTMjW2i4oXd7WZnAgYF.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine ruft nach russischen Angriffen den Notstand für den Energiesektor aus","articleBody":"Ukraine ruft nach russischen Angriffen den Notstand für den Energiesektor ausDie ukrainische Regierung hat wegen der schweren Schäden im Energiesektor und der anhaltenden russischen Angriffe den Notstand ausgerufen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte auf der Onlineplattform X mit: Die Folgen der Angriffe seien "schwerwiegend" und stellten angesichts der sich verschlechternden Wetterbedingungen eine Herausforderung dar.Nach Angaben Selenskyjs ist besonders die Hauptstadt Kyjiw betroffen, wo demnach Reparaturteams und Versorger weiterhin rund um die Uhr an der Wiederherstellung von Strom- und Wärmeversorgung arbeiten. "Es wird eine ständige Koordinierungszentrale eingerichtet, um die Lage in der Stadt zu bewältigen", schrieb der ukrainische Präsident. "Insgesamt wird für den Energiesektor der Ukraine der Ausnahmezustand ausgerufen.”Zu den Beschlüssen der Notstandsregelung gehören außerdem die Überarbeitung der Ausgangssperren und die Einführung einer Deregulierung für den Anschluss von Notstromaggregaten. 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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte nach anhaltenden Angriffen auf die ​Energieinfrastruktur den Notstand ausgerufen.Die ‍zusätzlichen Mittel sollen laut Großbritannien etwa in die Reparatur, den Wiederaufbau und den Schutz des ⁠ukrainischen Stromnetzes fließen. Zudem soll damit die Stromversorgung in Häusern, Krankenhäusern und Schulen ⁠während des strengen ⁠Winters aufrechterhalten werden. Mit dem neuen Hilfspaket ‌erhöht sich die britische ​Unterstützung für den ukrainischen Energiesektor seit dem ⁠Einmarsch Russlands auf umgerechnet über 540 Millionen Euro.","video":[]}"}“>

Lisa Pausch
Lisa Pausch

Großbritannien sagt Ukraine Millionenhilfen für Stromnetz zu

Großbritannien kündigt eine neue Nothilfe in Höhe von 20 ⁠Millionen Pfund (rund 23 Millionen Euro) für die Ukraine an. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte nach anhaltenden Angriffen auf die ​Energieinfrastruktur den Notstand ausgerufen.

Die ‍zusätzlichen Mittel sollen laut Großbritannien etwa in die Reparatur, den Wiederaufbau und den Schutz des ⁠ukrainischen Stromnetzes fließen. Zudem soll damit die Stromversorgung in Häusern, Krankenhäusern und Schulen ⁠während des strengen ⁠Winters aufrechterhalten werden. Mit dem neuen Hilfspaket ‌erhöht sich die britische ​Unterstützung für den ukrainischen Energiesektor seit dem ⁠Einmarsch Russlands auf umgerechnet über 540 Millionen Euro.

Marlena Wessollek
Marlena Wessollek

Russische Einnahmen durch Öl und Gas sinken auf Fünf-Jahres-Tief

Die von Russland zur Finanzierung seines Angriffskriegs in der Ukraine genutzten Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft sind neuesten Daten des russischen Finanzministeriums zufolge auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren gesunken. Öl- und Gasverkäufe erbrachten 2025 demnach Einnahmen in Höhe von umgerechnet knapp 93 Milliarden Euro. Das ist der niedrigste Stand seit 2020 und ein Rückgang um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Angesichts der russischen Offensive in der Ukraine vor knapp vier Jahren ist der russische Öl- und Gassektor von zahlreichen Sanktionen der EU und der USA betroffen. Zuletzt hatten die USA im Oktober die beiden größten russischen Ölunternehmen Lukoil und Rosneft auf ihre Sanktionsliste gesetzt. Russland vertreibt jedoch weiterhin Öl und Gas an Partner wie China, Indien und die Türkei – Experten zufolge teils unter Umgehung westlicher Sanktionen.

Marlena Wessollek
Marlena Wessollek

Selenskyj fordert höhere Stromimporte

Angesichts neuer russischer Attacken auf Energieanlagen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vom Ministerkabinett Lösungen innerhalb eines Tages gefordert. „Vor allem damit der Import von Strom und aller Möglichkeiten für die Reserveversorgung erhöht wird“, sagte Selenskyj in seiner täglichen Videobotschaft. Dafür sei auch eine stärkere Kooperation zwischen den örtlichen Regierungsorganen und den Energieunternehmen notwendig.

Zudem kündigte Selenskyj tägliche Beratungen mit Regierungsmitgliedern und regionalen Verantwortlichen zur Lage im Energiesektor an. Es habe zudem gesondert eine Beratung mit Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow und dem Chef der Luftstreitkräfte Anatolij Krywonoschko zum Schutz der Energieanlagen gegeben. Nach Angaben des staatlichen Stromnetzbetreibers Ukrenergo kann die Ukraine bis zu 2.450 Megawatt zur Deckung seines Defizits Strom aus den EU-Nachbarstaaten Polen, Rumänien, Slowakei und Ungarn importieren.

Eric Voigt
Eric Voigt

Rutte und Selenskyj sprechen über Energiekrise in der Ukraine

Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über die jüngsten russischen Angriffe gesprochen, die in der Ukraine großflächige Stromausfälle verursacht haben. Auf der Onlineplattform X teilte Rutte mit, er habe mit Selenskyj über die angespannte Energiesituation gesprochen, bei der die russischen Attacken enormes menschliches Leid auslösten.

Außerdem betonte der Niederländer die laufenden internationalen Bemühungen, einen Weg zur Beendigung des Krieges zu finden. Rutte versicherte, dass die Nato weiterhin entschlossen sei, der Ukraine die notwendige Unterstützung zu geben – sowohl für ihre aktuelle Verteidigung als auch für die Sicherung eines dauerhaften Friedens.

Selenskyj hob in einer Mitteilung auf Telegram über das Gespräch hervor, dass die jüngsten russischen Angriffe „ernste Herausforderungen“ darstellen und eine Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung dringend notwendig sei. Der ukrainische Präsident teilte weiter mit, dass die diplomatischen Gespräche mit den USA und Europa zur Beendigung des nun fast vier Jahre andauernden Krieges „deutliche Fortschritte“ gemacht hätten. Er versprach, das „Tempo nicht zu drosseln“.

Marie N’gouan
Marie N'gouan

Ukraine meldet russischen Angriff auf große Energieanlage

Russische Streitkräfte sollen eine große Energieanlage in der Großstadt ‍Charkiw zerstört haben. Das teilte Bürgermeister Ihor Terechow mit. Rettungskräfte seien rund um die Uhr im ‌Einsatz, schreibt Terechow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Um welche Anlage es sich handelt, teilte ⁠er nicht mit.

Marie N’gouan
Marie N'gouan

Donald Tusk weist Donald Trumps Äußerung zu Selenskyj zurück

Polens Regierungschef Donald Tusk hat die Äußerung von US-Präsident Donald Trump kritisiert, wonach der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Hindernis für den Abschluss einer Friedensvereinbarung sei. Nicht Selenskyj, sondern Russland sei es gewesen, das den von den USA vorbereiteten Friedensplan abgelehnt habe, schrieb Tusk auf der Plattform X. „Die einzige Antwort Russlands waren weitere Raketenangriffe auf ukrainische Städte.“ Die einzige Lösung sei mehr Druck auf Russland.
Der polnische Regierungschef Donald Tusk reagiert auf US-Präsident Donald Trump.
Der polnische Regierungschef Donald Tusk reagiert auf US-Präsident Donald Trump. Omar Marques/Getty Images

David Rech
David Rech

Bundespolizei geht offenbar stärker gegen russische Schattenflotte vor 

Deutsche Behörden gehen einem Medienbericht zufolge härter gegen die sogenannte russische Schattenflotte vor als bisher. Einer Recherche von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung zufolge hat die Bundespolizei in mehreren Fällen Schiffe überwacht, kontrolliert oder die Einfahrt in deutsches Küstenmeer untersagt.

Das soll zum einen an einer veränderten Rechtsauffassung liegen, nach der westliche Behörden nun robuster auftreten, zum anderen daran, dass Russland seine Schattenflotte militärisch nicht mehr so sehr schütze, wie das wohl bisher der Fall war. 

Christina Felschen
Christina Felschen

Ukrainische Soldaten wehren Angriffe bei Sumy und Kostjantyniwka ab

Russlands Armee hat ihre Angriffe im Norden der Region Sumy wieder aufgenommen – allerdings ohne Erfolg. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen, dass die Armee unter anderem nordwestlich, nördlich, nordöstlich und südöstlich von Sumy angriff. Ukrainische Truppen konnten die Attacken demnach aber abwehren.
Auch rund um Kostjantyniwka und in Lyman griffen russische Soldaten den Angaben zufolge erneut an, konnten aber nicht weiter vorrücken. 
Erfahren Sie hier mehr über den aktuellen Frontverlauf:

Leon Ginzel
Leon Ginzel

Trump macht Selenskyj für zähe Verhandlungen verantwortlich 

Nach Meinung von US-Präsident Trump hält der ukrainische Präsident Selenskyj die Verhandlungen über ein Ende des Ukrainekriegs auf. Das sagte Trump der Nachrichtenagentur Reuters in einem Interview. „Ich glaube, Russland ist bereit, einen Deal zu machen. Die Ukraine weniger.“ Darauf angesprochen, warum die Verhandlungen noch zu keinem Ergebnis geführt hätten, antwortete der US-Präsident: „Selenskyj.“

Trumps Äußerungen stehen in deutlichem Kontrast zur Haltung der europäischen Staaten. Sie sehen die Verantwortung für die kaum vorhandenen Fortschritte im diplomatischen Prozess klar bei Russlands Staatschef Wladimir Putin.

Präsident Donald Trump wird von Steve Holland, Korrespondent von Reuters im Weißen Haus, interviewt.
Präsident Donald Trump wird von Steve Holland, Korrespondent von Reuters im Weißen Haus, interviewt. Evelyn Hockstein/Reuters

Leon Ginzel
Leon Ginzel

Selenskyj kritisiert Klitschko wegen Krisenmanagement

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko mit Blick auf die Notlage in der Stadt kritisiert. Die Versorgungsnetze in der Stadt waren bei einem russischen Luftangriff außer Gefecht gesetzt worden. Hunderttausende Menschen hatten keine Heizung, Strom und Wasser. Auch andere Städte waren betroffen.

„Wir sehen, dass viel gemacht worden ist – insbesondere in Charkiw, wo sich die lokalen Behörden vorbereitet haben“, sagte Selenskyj nach einer Krisensitzung. „Kyjiw hat leider deutlich weniger getan. In der Hauptstadt wurde sehr wenig unternommen.“ Auch jetzt gingen die Reparaturarbeiten dort nicht intensiv genug voran, kritisierte er und forderte mehr Anlaufpunkte für Betroffene zum Aufwärmen. Selenskyj und Klitschko gelten seit Langem als politische Gegner.

Eine Temperaturanzeige in Kyjiw zeigt  minus 19 Grad an.
Eine Temperaturanzeige in Kyjiw zeigt minus 19 Grad an. Sergei Gapon/AFP/Getty Images

Eric Voigt
Eric Voigt

Ukraine ruft nach russischen Angriffen den Notstand für den Energiesektor aus

Die ukrainische Regierung hat wegen der schweren Schäden im Energiesektor und der anhaltenden russischen Angriffe den Notstand ausgerufen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte auf der Onlineplattform X mit: Die Folgen der Angriffe seien „schwerwiegend“ und stellten angesichts der sich verschlechternden Wetterbedingungen eine Herausforderung dar.

Nach Angaben Selenskyjs ist besonders die Hauptstadt Kyjiw betroffen, wo demnach Reparaturteams und Versorger weiterhin rund um die Uhr an der Wiederherstellung von Strom- und Wärmeversorgung arbeiten. „Es wird eine ständige Koordinierungszentrale eingerichtet, um die Lage in der Stadt zu bewältigen“, schrieb der ukrainische Präsident. „Insgesamt wird für den Energiesektor der Ukraine der Ausnahmezustand ausgerufen.”

Zu den Beschlüssen der Notstandsregelung gehören außerdem die Überarbeitung der Ausgangssperren und die Einführung einer Deregulierung für den Anschluss von Notstromaggregaten. Selenskyj sagte zudem, dass auch daran gearbeitet werde, das „Volumen der Stromimporte in die Ukraine deutlich zu erhöhen“.

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Selenskyj kündigt Reformen bei Truppenmobilisierung an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mitgeteilt, dass „weitreichende Änderungen“ am Mobilisierungssystem für Truppen im Krieg mit Russland erforderlich seien. „Es wurden bereits Entscheidungen getroffen, um eine gerechtere Verteilung des Personals auf die Kampfbrigaden zu gewährleisten”, schrieb Selenskyj auf X nach einem Treffen mit dem neuen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Darüber hinaus müsse es allerdings noch weitere Veränderungen geben, „die sowohl den Verteidigungs- und Sicherheitskräften der Ukraine als auch den wirtschaftlichen Prozessen in unserem Staat mehr Möglichkeiten garantieren“.
Wolodymyr Selenskyj mit dem neuen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow
Wolodymyr Selenskyj mit dem neuen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow . Ukrainian Presidential Press Service/Reuters

Anna-Lena Schlitt
Anna-Lena Schlitt

Russland macht Ukraine für Angriff auf griechischen Tanker verantwortlich 

Neben dem Tanker "Matilda" wurde auch die "Delta Harmony" im Schwarzen Meer von einem Angriff getroffen.
Neben dem Tanker „Matilda“ wurde auch die „Delta Harmony“ im Schwarzen Meer von einem Angriff getroffen. Yoruk Isik/Reuters
Das russische Verteidigungsministerium hat die Ukraine beschuldigt, für den gestrigen Angriff auf einen griechischen Tanker im Schwarzen Meer verantwortlich zu sein. Der unter maltesischer Flagge fahrende Tanker Matilda sei etwa 100 Kilometer vor der Stadt Anapa von zwei ukrainischen Drohnen angegriffen worden, teilte das Ministerium auf Telegram mit. Im Schwarzen Meer sei ein Notsignal empfangen worden.

Am Dienstag hatte die griechische Regierung Drohnenangriffe auf die Öltanker Matilda und Delta Harmony gemeldet. Der Tanker Matilda war demnach auf dem Weg nach Russland, um dort mit Öl aus Kasachstan befüllt zu werden. Das russische Verteidigungsministerium erwähnte Delta Harmony nicht. 

Von der ukrainischen Regierung gab es zunächst keine Stellungnahme. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. 

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Antikorruptionsermittler werfen Tymoschenko Stimmenkauf vor

Die ehemalige ukrainische Regierungschefin und Oppositionspolitikerin Julija Tymoschenko steht unter Korruptionsverdacht. Ermittler des Antikorruptionsbüros Nabu warfen Tymoschenko ohne deren namentliche Nennung vor, Stimmenkauf betrieben zu haben. Sie habe als Fraktionschefin ihrer Partei Abgeordneten „unrechtmäßige Vorteile“ angeboten, damit diese in ihrem Sinne abstimmten oder bestimmten Abstimmungen fernblieben, teilte das Nabu in einer Pressemitteilung mit.

In einem vom Nabu veröffentlichten Video sind Beamte zu sehen, die in einem Büro mit US-Dollar gefüllte Umschläge öffnen. Auf der Aufnahme ist ein unkenntlich gemachtes Foto einer Frau zu sehen, bei der es sich mutmaßlich um Tymoschenko handelt. Zudem veröffentlichte das Nabu Mitschnitte von Gesprächen, welche die Vorwürfe belegen sollen. Es laufe eine Vorermittlung, Tymoschenko sei von dem Verdacht gegen sie amtlich informiert worden. 

Julija Tymoschenko im ukrainischen Parlament
Julija Tymoschenko im ukrainischen Parlament. Andrii Nesterenko/Reuters
Die Politikerin sprach auf Facebook von „absurden“ Anschuldigungen, die einen „politisch motivierten Angriff“ auf sie darstellten. Tymoschenko, eine Galionsfigur der sogenannten Orangenen Revolution im Jahr 2004 und Regierungschefin in den Jahren 2005 und 2007 bis 2010, hatte bereits im Sommer harte Kritik an den Antikorruptionsbehörden geübt und unbelegte Vorwürfe gegen diese geäußert.

Damals hatte sie den später gescheiterten Versuch von Präsident Wolodymyr Selenskyj, die unabhängigen Antikorruptionsbehörden der Generalstaatsanwaltschaft zu unterstellen, unterstützt. Im Zuge dessen bezeichnete sie die Antikorruptionsermittler als angebliches Instrument ausländischer Einflussnahme auf die ukrainische Politik.

Proteste in mehreren ukrainischen Städten und harte Kritik der EU an dem Vorgehen Selenskyjs führten schließlich dazu, dass die Unabhängigkeit der Antikorruptionsbehörden wiederhergestellt wurde. Mehrere Monate später deckten die Ermittler eine Korruptionsaffäre im ukrainischen Energieministerium auf. 

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Denys Schmyhal ist neuer Energieminister der Ukraine

Das ukrainische Parlament hat den bisherigen Verteidigungsminister Denys Schmyhal auf Vorschlag von Präsident Wolodymyr Selenskyj zum Energieminister ernannt. Seine Ernennung war gestern noch gescheitert, ebenso wie die des neuen Verteidigungsministers Fedorow. Schmyhal war von 2020 bis 2025 ukrainischer Ministerpräsident. 
Der neue ukrainische Energieminister, Denys Schmyhal, war zuvor Verteidigungsminister.
Der neue ukrainische Energieminister, Denys Schmyhal, war zuvor Verteidigungsminister. Alexander Welscher/picture alliance/dpa