Klimapolitik: Besserverdienende Businessflieger mit einer Steuer belegen? Gute Idee!

Wer weiß, was ein Flug nach New York kostet? Die Economy-Class ist in
diesen Tagen sehr billig. Schon für rund 300 Euro kommt man einmal über den
Atlantik. In der Business-Class kostet das Vergnügen allerdings schnell das
Zehnfache, so um die 3.000 Euro. Fliegen dokumentiert also eindeutig, wer sich
Luxus leisten kann: Leute, die für eine achtstündige Reise im weichen Sessel
mal eben zehnmal mehr bezahlen können als die auf den billigen Bänken.

Genau hier setzt ein Antrag der Grünen an, über den am heutigen Donnerstagmorgen
im Bundestag abgestimmt wird. „Luxusflüge besteuern“ heißt er, und es geht im
Kern darum, dass solche Leute künftig mehr Steuern zahlen. Das Argument dafür
ist schlüssig: Diejenigen, die so reisen, sind für deutlich mehr CO₂-Ausstoß
verantwortlich als der Rest und damit auch überproportional an der
Verschlimmerung der Klimakrise schuld. (Diese Schuld wird auch durch den
Emissionshandel nicht komplett abgetragen. Warum nicht, kann man hier
nachlesen
.)