Zweifach-Mama Helene Fischer: Fitness qua organisatorische Herausforderung


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Helene Fischer verrät: Seit sie Mutter von zwei Kindern ist, ist Training ein „organisatorisches Riesenprojekt“.

Zwei Kinder, volle Karriere, und dazu noch regelmäßig Sport: Helene Fischer (41) jongliert derzeit einige Bälle gleichzeitig. Die Schlager-Queen ist inzwischen zweifache Mutter und macht keinen Hehl daraus, dass das ihren Alltag grundlegend verändert hat. Besonders ihr Verhältnis zu Fitness und Training hat sich gewandelt – nicht was die Priorität angeht, aber sehr wohl was den Aufwand betrifft.

Im Interview mit dem Magazin „Madame“ spricht Fischer offen darüber, wie sie Sport und Mutterrolle unter einen Hut bekommt. Die Zeit müsse sehr bewusst eingeteilt werden, sagt sie. Alles rund ums Training müsse organisiert sein, das Training selbst dafür umso gezielter und disziplinierter ablaufen. Ihr Fazit: „Es bedeutet einfach mittlerweile ein organisatorisches Riesenprojekt.“

Kein Verzicht trotz vollem Terminkalender

Trotz des Mehraufwands steht für Fischer eines fest: Auf Bewegung verzichten kommt nicht infrage. Sie wisse schlicht, wie gut sie sich nach dem Sport fühle und wie wichtig er für sie sei. Fitness sei schon immer ein bedeutender und geliebter Teil ihres Lebens gewesen – und daran ändere auch das Mama-Dasein nichts. Jede Art von Bewegung tue ihr gut, das spüre sie deutlich.

Im Juni und Juli geht Helene Fischer auf ihre lange angekündigte „360° Stadion Tour“. In der Schweizer Talkshow „Gredig direkt“ gab die Sängerin im vergangenen Februar einen Einblick in ihre Gefühlslage, nachdem sie nach der Babypause bald wieder auf die große Bühne treten wird. Großen Respekt davor habe sie nicht, „weil ich da absolut in meinem Element bin. Ich habe so eine große Leidenschaft in mir, ich möchte jetzt auch endlich raus und diesen Sommer mein Jubiläum mit den Fans feiern“, sagte Fischer. Aber natürlich sei es eine komplett neue Aufgabe, was das Organisatorische betreffe, räumte sie ein.

Weiter führte sie aus: „Jeder wird das als Eltern nachempfinden können, dann muss man rund um die Kinder planen. Ich bin gar nicht mehr so wichtig, sondern alle müssen glücklich sein.“ Das sei das größte Ziel, dass „wir niemanden dabei vergessen und alles unter einen Hut bekommen“. Wieder in den Beruf einzusteigen, dafür gebe es „wahrscheinlich nie den perfekten Zeitpunkt“, sagte die Musikerin. Deshalb sei sie froh, dass sie mit ihrer Tour einen festen Termin hat, auf den man nun hinarbeiten könne.

In dem „Madame“-Interview erklärte Fischer zu ihrer aktuellen Lebenseinstellung: „Ich bin bei mir angekommen. Ich bin gerade sehr glücklich. Es gibt gefühlt nichts, was mich erschüttern könnte und was ich mich nicht trauen würde zu machen. Ich stehe für mich ein. Ich gehe nach vorne und bleibe neugierig auf alles, was auf mich zukommt.“

SpotOnNews

Source: stern.de