Zollstreit | Ursula und die 27 Zwerge: Warum dies Handelsabkommen mit Trump ein Desaster pro die EU ist

Günstiger für Trump, teurer für Europa: Während Winzer Strafzölle schlucken und die Pharmaindustrie weiter neue Hürden fürchtet, feiert die EU-Kommission einen Deal, der vor allem eines zeigt – wie Brüssel sich unter Wert verkauft hat


Die EU hat größere Zugeständnisse gemacht als Japan oder Großbritannien

Collage: der Freitag, Material: Midjourney, Foto von der Leyen: Wikimedia/CC BY 2.0


Man kann diesen Deal nur als Niederlage für die Europäische Union bewerten. Die EU-Kommission und ihre Präsidentin Ursula von der Leyen sind weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, die sie selbst geweckt haben – mit der stolzen Erklärung schon vor Wochen, als größter Handelspartner der USA werde man US-Präsident Donald Trump ein weit besseres Abkommen abtrotzen als jenes, das er dem Vereinigten Königreich gewährt hat. Dem ist nun ganz und gar nicht so.

Verglichen mit dem Zehn-Prozent-Basiszoll für Einfuhren aus Großbritannien steht die EU mit 15 Prozent deutlich schlechter da. Die EU-Kommission möchte es als Erfolg verkaufen, Schlimmeres – nämlich die angedrohten Mindestzölle von 30 Prozent auf alle

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