„Wunsch, den sie mit ins Grab nehmen zu tun sein“ – Iran reagiert uff US-Kapitulationsforderung

Eine Woche nach Kriegsbeginn kündigt Irans Präsident Peseschkian an, Angriffe auf Nachbarländer einzuschränken und entschuldigt sich für frühere Attacken. Zugleich warnt er: Die Feinde sollten ihren Wunsch nach Irans Kapitulation „mit ins Grab nehmen“. Mehr im Liveticker.

Israel und die USA greifen seit einer Woche den Iran an. Am vergangenen Samstag wurde das geistliche Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet. Der Iran beschießt Israel und die Golf-Staaten mit Drohnen und Raketen. Zwischen Israel und der im Libanon operierenden Terrormiliz Hisbollah ist eine zweite Front entstanden. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

Alle Ereignisse rund um den Angriff auf den Iran im Liveticker:

09:42 Uhr – Iran: Revolutionsgarden greifen nach eigenen Angaben Öltanker in Straße von Hormus an

Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben einen Öltanker in der strategisch und wirtschaftlich wichtigen Straße von Hormus angegriffen. Das Schiff „Prima“ sei am Morgen von einer Drohne getroffen worden, teilten die Revolutionsgarden der Islamischen Republik laut der Nachrichtenagentur Tasnim mit. Der Tanker habe „wiederholte Warnungen“ der Revolutionsgarden zur Sperrung der Meerenge im Persischen Golf ignoriert.

09:17 Uhr – Israel greift Militär-Uni in Teheran und Raketenlager an

Die israelische Armee hat in der Nacht nach eigenen Angaben unter anderem ein unterirdisches Lager für ballistische Raketen sowie eine Militär-Universität der Revolutionsgarden in Teheran angegriffen. Mehr als 80 Kampfflugzeuge seien im Einsatz gewesen, schrieb die Armee auf Telegram.

Die Imam-Hossein-Universität in Teheran sei von den Revolutionsgarden als Versammlungsort genutzt worden und daher ein legitimes militärisches Ziel gewesen, betonte die Armee. In dem unterirdischen Raketenlager seien Hunderte von Mitarbeitern des „iranischen Terrorregimes“ tätig gewesen.

09:06 Uhr – Emirates will Flugbetrieb wieder aufnehmen

Nachdem der Flugbetrieb wegen eines iranischen Angriffs vorübergehend ausgesetzt worden war, will die Fluggesellschaft Emirates nun wieder Flüge von und nach Dubai aufnehmen.

09:02 Uhr – Iran begrenzt Angriffe auf Nachbarn – warnt aber die „Feinde“ vor Kapitulation

Eine Woche nach dem Beginn des Kriegs hat der iranische Präsident Peseschkian eine Einschränkung der Angriffe auf andere Staaten in der Region angekündigt. Die Interimsführung des Iran habe am Freitag „beschlossen, dass keine weiteren Angriffe auf Nachbarländer ausgeführt und keine Raketen abgefeuert werden, es sei denn, ein Angriff auf den Iran geht von diesen Ländern aus“, sagte Peseschkian in einer im Staatsfernsehen übertragenen Rede.

Peseschkian entschuldigte sich zudem „bei den Nachbarländern, die vom Iran angegriffen wurden“. Mit Blick auf Israel und die USA gab Peseschkian sich kämpferisch. „Die Feinde müssen ihren Wunsch nach der Kapitulation des iranischen Volks mit ins Grab nehmen“, sagte der Präsident.

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08:58 Uhr – Libanon: Mindestens 16 Tote bei israelischen Angriffen

Im Libanon sind bei israelischen Luftangriffen laut Behördenangaben mindestens 16 Menschen getötet und 35 weitere verletzt ​worden. Die Zahl der Opfer könne noch steigen, teilt das Gesundheitsministerium weiter mit. Die Attacke galt der Stadt Nabi Schith im Osten des Landes. Seit dem jüngsten Wiederaufflammen der Kämpfe ist dies ⁠einer der Angriffe mit den meisten Toten. Insgesamt sind seit Montag bei israelischen Angriffen im Libanon mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Auslöser der schweren Bombardements war der Beschuss Israels mit Raketen und Drohnen durch die Hisbollah im Libanon.

08:30 Uhr – Geschoss über Flughafen Dubai abgefangen – Emirates stoppt erneut Flüge

Über dem Flughafen von Dubai hat die Luftabwehr am Samstagvormittag offenbar ein Geschoss abgefangen. Ein Augenzeuge sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einer heftigen Explosion und einer Rauchwolke am Himmel. Dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate zufolge attackierte der Iran erneut den Golfstaat. Die Fluglinie Emirates setzte bis auf Weiteres alle Flüge von und nach Dubai aus.

Auf dem Flugüberwachungsportal Flightradar24 war am Samstag zu sehen, dass mehrere Flugzeuge sich über dem Flughafen von Dubai im Kreis bewegten und offenbar Warteschleifen flogen.

07:50 Uhr – Iran: Marine greift Israel und US-Stützpunkte in Emiraten und Kuwait an

Der Iran hat nach Armeeangaben am Samstag Israel und US-Militärstützpunkte in zwei Golfstaaten mit massiven Drohnenangriffen ins Visier genommen. Die Armee schrieb in einer Mitteilung von einer „massiven Welle von Drohnenangriffen“, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna meldete.

Unter den Zielen seien die US-Basis Minhad in den Vereinigten Arabischen Emiraten und ein weiterer US-Stützpunkt in Kuwait gewesen. Zudem hätten sich die Drohnenangriffe gegen eine „strategische Einrichtung“ in Israel gerichtet.

05:05 Uhr – Israelischer Botschafter sieht auch Deutschland „existenziell“ bedroht

Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, sieht auch Deutschland „existenziell“ durch die Führung in Teheran bedroht. Kanzler Merz (CDU) sei „bewusst, dass die iranischen Terror-Proxies und ihre ballistischen Raketen auch Europa bedrohen“, sagte Prosor. Auch deutsche Wirtschaftsinteressen seien betroffen. Die Situation sei ernst. „Die Mullahs haben wiederholt bewiesen, dass sie Terror als politisches Mittel einsetzen.“

03:38 Uhr – Saudi-Arabien fängt Rakte ab

Saudi-Arabien hat eigenen Angaben zufolge eine Rakete abgefangen, die auf einen Luftwaffenstützpunkt zielte, auf dem US-Soldaten stationiert sind.

03:32 Uhr – US-Regierung dementiert Berichte über Russlands Unterstützung für den Iran nicht

Die US-Regierung dementiert Medienberichte, wonach Russland dem Iran Informationen über amerikanische Truppen und mögliche Ziele liefert, nicht. Darauf angesprochen, sagte Verteidigungsminister Pete Hegseth dem Sender CBS News, dass die USA alles beobachteten. „Wir verfügen über die besten Geheimdienstinformationen der Welt“, betonte er.

Auch Trump selbst wurde bei einer Veranstaltung im Weißen Haus auf die Berichte angesprochen. Witzelnd sprach er zunächst von einem vergleichsweise einfachen Problem – und bügelte die Frage kurz darauf ab.

03:14 Uhr – USA verkauft Israel Waffen ohne Kongresszustimmung

Das US-Außenministerium genehmigt einen möglichen ⁠Verkauf von Munition und dazugehöriger Ausrüstung im Wert von 151,8 Millionen Dollar an Israel. Nach Angaben des Ministeriums hat US-Außenminister Marco Rubio einen Notfall festgestellt, der einen sofortigen Verkauf erfordere und im nationalen Sicherheitsinteresse der USA ⁠liege. ​Daher werde ‌es die sonst übliche Überprüfung durch den US-Kongress nicht geben.

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02:35 Uhr – Irans Vizeaußenminister warnt EU vor Einmischung

Ein hochrangiger Vertreter der iranischen Regierung hat Staaten der Europäischen Union mit Vergeltung gedroht, falls sie sich den gemeinsamen Luftangriffen der USA und Israels anschließen. In diesem Fall würde der Iran EU-Staaten als „legitime Ziele“ betrachten, sagt Irans Vizeaußenminister Madschid Tacht-Rawanchi in einem Interview mit dem französischen Sender France 24.

Die Regierung des Iran hätte schon „die Europäer und alle anderen informiert, dass sie sich davor hüten sollten, sich in diesen Krieg der Aggression gegen den Iran einzumischen“, so Tacht-Rawanchi weiter.

02:21 Uhr – Israelische Armee fliegt „groß angelegte“ Angriffe auf Teheran

Die israelische Luftwaffe fliegt in der Nacht nach eigenen Angaben weitere Angriffe im Iran. Man habe „groß angelegte“ Attacken auf Ziele der Regierung in Teheran gestartet, erklärte die Armee. Beteiligt seien mehr als 80 Kampfjets. Iranische Staatsmedien berichteten indes von einer Explosion im Westen der Hauptstadt.

02:29 Uhr – Saudi-Arabien wehrt Angriff auf Ölfeld ab

Saudi-Arabien hat einen Drohnenangriff auf das Ölfeld Schaiba abgewehrt. Mehrere Drohnen seien über der fast menschenleeren Wüste Rub al-Chali abgefangen und zerstört worden, teilte das Verteidigungsministerium in Riad mit.

01:52 Uhr – US-Rüstungsunternehmen fahren Produktion hoch

US-Rüstungsunternehmen haben sich laut einem „Truth-Social“-Post von Donald Trump bereit erklärt, die Produktion „exquisiter“ Waffen zu vervierfachen. Gemeint sind damit häufig besondere, teure oder technisch komplexe Waffen, etwa Hyperschallwaffen oder Abfangraketen mit hoher Reichweite, die in der Regel in geringerer Stückzahl vorgehalten werden als herkömmlichere Kriegsgeräte.

01:18 Uhr – US-Minister stellt „schwerstes Bombardement“ in Aussicht

US-Finanzminister Scott Bessent kündigt besonders heftige Angriffe im Iran an. „Heute Nacht wird unser schwerstes Bombardement stattfinden“, sagte er dem Sender Fox Business. Man werde den iranischen Raketenabschussrampen und den Fabriken, in denen die Raketen hergestellt würden, den „größten Schaden“ zufügen, sagte er.

00:59 Uhr – USA könnten Sanktionen lockern, um Öl-Angebot zu erhöhen

Wegen der angespannten Situation auf dem Ölmarkt hält es Scott Bessent für möglich, Sanktionen auf russisches Öl zu lockern. „Wir könnten weitere russische Öllieferungen von Sanktionen befreien“, sagte Bessent dem Sender Fox Business.

Es gebe Hunderte Millionen Barrel sanktionierten Rohöls auf dem Wasser. Sein Ministerium könne mit einer Lockerung der Sanktionen das globale Angebot erhöhen. Diese Möglichkeit werde derzeit geprüft. Mehr Öl auf dem Markt würde dem jüngsten Preisanstieg infolge des Iran-Kriegs entgegenlaufen, so die Logik hinter der Erwägung. „Wir werden weiterhin regelmäßig Maßnahmen ankündigen, um den Markt während dieses Konflikts zu entlasten.“

00:39 Uhr – USA setzen auf neues Anti-Drohnen-System

Die USA wollen ein amerikanisches Anti-Drohnen-System im Nahen Osten einsetzen, das sich in der Ukraine bei der Abwehr russischer Drohnen als wirksam erwiesen hat. Das als Merops bekannte System solle bald in die Region gebracht werden, um die Verteidigung gegen iranische Drohnen zu stärken, teilten zwei US-Vertreter der Nachrichtenagentur AP am Freitag mit.

Bisher setzen die USA die Luftabwehrsysteme Patriot und THAAD ein, deren Munition jedoch um ein vielfaches teurer ist als iranische Drohnen. Das Waffensystem Merops setzt Abfangdrohnen gegen feindliche Drohnen ein. Es ist klein und kompakt genug, um im hinteren Teil eines mittelgroßen Pickup-Trucks Platz zu finden. Die Nato-Staaten Polen und Rumänien nutzten das System im vergangenen Jahr, nachdem russische Angriffsdrohnen wiederholt in den Nato-Luftraum eingedrungen waren.

00:34 Uhr – USA: Mehr als 3.000 Ziele im Iran angegriffen

Das US-Militär hat im Iran seit Kriegsbeginn nach eigenen Angaben mehr als 3.000 Ziele angegriffen. Die Streitkräfte hätten auch 43 iranische Schiffe zerstört oder beschädigt, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X mit. Erklärtes Ziel des US-Militärs ist es, die gesamte iranische Marine außer Gefecht zu setzen.

00:01 Uhr – Ischinger „negativ überrascht“ von fehlendem Plan der Amerikaner

Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, vermisst einen klaren Plan der US-Regierung. „Negativ überrascht hat mich, dass die amerikanische Regierung weiterhin keinen halbwegs verlässlichen Plan kommunizieren kann, was das Ziel der Intervention im Iran ist“, sagte Ischinger dem Magazin „Stern“. „Das Schlimmste, was passieren kann, ist, wenn man ohne klaren Plan, der auch mit den Verbündeten geteilt wird, in solche Operationen hineinstolpert.“

Freitag, 6. März

22:22 Uhr – Baku wirft Teheran geplante Terroranschläge vor

Der Geheimdienst der Südkaukasusrepublik Aserbaidschan hat nach eigenen Angaben mehrere iranische Terroranschläge verhindert. Zur Destabilisierung der Lage seien Angriffe auf die Ölpipeline Baku – Tiflis – Ceyhan, die Botschaft Israels in Aserbaidschan, eine Synagoge und einen hohen jüdischen Geistlichen im Land vorbereitet worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Azertag unter Berufung auf eine Mitteilung des Geheimdienstes.

Demnach schmuggelten iranische Staatsbürger mehrere Sprengsätze ins Land, darunter auch einen Container mit knapp acht Kilogramm des Militärsprengstoffs C4. Baku macht dafür die iranischen Revolutionsgarden verantwortlich.

20:42 Uhr – Krieg soll laut Weißem Haus vier bis sechs Wochen dauern

Im Konflikt mit dem Iran geht das Weiße Haus von einer Kriegsdauer von vier bis sechs Wochen aus. Das sagte die Sprecherin der US-Regierung, Karoline Leavitt, in Washington vor Journalisten. „Und wir sind auf dem besten Weg, diese Ziele zu erreichen.“ In dem seit Samstag laufenden Krieg mit dem Iran änderte die US-Regierung damit zum wiederholten Mal ihre Einschätzung zur Kriegsdauer. Donald Trump hatte am Donnerstag noch erklärt, er habe kein Zeitlimit, nachdem er selbst zuerst von vier bis fünf Wochen gesprochen hatte.

Zu den zentralen Kriegszielen der USA gehören nach früheren Angaben die Zerstörung der iranischen Marine sowie ein Ende der Bedrohung durch Raketen und Atomwaffen. US-Präsident Donald Trump hatte Sonntag gesagt, er gehe von einem etwa vierwöchigen Krieg aus. Der Iran sei ein großes Land. „Es wird vier Wochen dauern – oder weniger.“ Später passte der Präsident seine Einschätzung auf vier bis fünf Wochen an.

19:58 Uhr – Washington kündigt Reaktion auf iranische Angriffe auf Zivilisten an

Die USA kündigen eine Reaktion auf iranische Angriffe auf Zivilisten im gesamten Nahen Osten an. Der Iran habe seit ​den US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf die Islamische Republik in der vergangenen Woche zwölf verschiedene Länder attackiert, erklärt Brad Cooper, Chef des US-Zentralkommandos. Dazu gehöre der Abschuss von sieben Angriffsdrohnen auf zivile Wohnviertel in Bahrain am Donnerstagabend. „Das ist inakzeptabel und wird nicht unbeantwortet bleiben“, sagt Cooper.

19:45 Uhr – Israel: Kommandozentrale der Revolutionsgarden im Libanon angegriffen

Israels Militär hat nach eigenen Angaben eine Kommandozentrale der iranischen Revolutionsgarden in den südlichen Vorstädten Beiruts angegriffen. Diese sei von der proiranischen Hisbollah-Miliz genutzt worden, teilte die Armee mit. In den als Dahija bezeichneten südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt seien auch drei Kommandozentralen der Schiitenmiliz angegriffen worden, hieß es weiter.

Im Laufe des Tages kam es zu mehreren Angriffen des israelischen Militärs südlich von Beirut, die Viertel gelten als Hochburg der Hisbollah. Die Miliz hatte am Montag als Reaktion auf die Tötung des iranischen obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei begonnen, Raketen auf Ziele in Israel zu feuern. Israel reagiert seitdem mit umfangreichen Luftangriffen in mehreren Teilen des Landes. Zehntausende Menschen wurden zur Flucht aufgerufen.

19:40 Uhr – 300.000 Binnenflüchtlinge im Libanon

Im Libanon sind nach Angaben des Norwegischen Flüchtlingsrats 300.000 Menschen durch israelische Angriffe vertrieben worden. Dies teilt die internationale Nichtregierungsorganisation mit. Der Norwegische Flüchtlingsrat hilft Menschen, die zur Flucht gezwungen werden, leistet Nothilfe und setzt sich für den Schutz von Menschenrechten in Krisengebieten weltweit ein.

19:25 Uhr – Merz verteidigt seinen Kurs beim Trump-Besuch in den USA

Friedrich Merz (CDU) verteidigt sein Agieren beim Besuch des Weißen Hauses in Washington. „Wenn da die Kameras laufen, dann werde ich nicht anfangen, mit dem amerikanischen Präsidenten zu streiten“, sagte er in Stockach beim Wahlkampfabschluss der CDU.

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18:46 Uhr – Bericht: Rubio geht von mehreren Wochen Krieg aus

US-Außenminister Marco Rubio geht laut einem Medienbericht davon aus, dass der Krieg im Iran noch mehrere Wochen dauern wird. Das teilte er arabischen Außenministern in einer Reihe von Telefonaten mit, wie das Portal „Axios“ unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete. Rubio sagte demnach, der derzeitige Fokus der Angriffe liege auf den Raketenwerfern, Lagerbeständen und Fabriken des Irans.

17:55 Uhr – Bericht: Russland versorgt Iran mit Zieldaten über US-Streitkräfte

Russland versorgt den Iran einem Medienbericht zufolge mit Informationen über Standorte von US-Kriegsschiffen und -Flugzeugen im ​Nahen Osten. Wie die „Washington Post“ berichtete, stützt sich die Zeitung dabei auf ⁠drei mit den Geheimdiensterkenntnissen vertraute Beamte. Das genaue Ausmaß der russischen Hilfe sei unklar. Die eigenen Fähigkeiten des iranischen Militärs zur Ortung von US-Streitkräften seien jedoch seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar beeinträchtigt.

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Das Weiße Haus äußerte sich nicht direkt zu der angeblichen russischen Unterstützung. „Das iranische Regime wird absolut ‌zerschlagen“, erklärte Sprecherin Anna Kelly. Die Raketenangriffe als Vergeltung ⁠nähmen täglich ab, ​die Marine werde ausgelöscht und die Produktionskapazitäten zerstört. Der Kreml bestätigte, im Dialog mit ⁠Vertretern der iranischen Führung zu stehen. Auf die Frage, ob Moskau Teheran helfe, gab er keine Details preis.

Der Konflikt bringt Russland wirtschaftliche ‌Vorteile. Die Nachfrage nach russischem ⁠Öl und ‌Gas ist ​deutlich gestiegen. Dies ⁠stärkt die durch ​Sanktionen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg belasteten Exporte. Die USA ‌versorgen ​ihrerseits die Ukraine während des Krieges mit Russland ‌mit Geheimdienstinformationen.

dpa/AFP/AP/Reuters/ll/sebe/jmr/krott

Source: welt.de

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