Wirtschaftskrise: Mercedes-Benz verkauft erneut weniger Autos, vor allem in China

Der Stuttgarter Autobauer Mercedes-Benz hat im ersten Quartal erneut weniger Fahrzeuge verkauft als im Vorjahresquartal. Zwischen Januar und März verkaufte Mercedes-Benz 499.700 Pkw und Vans, das entspricht nach Angaben des Konzerns einem Rückgang von insgesamt sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Grund sind zurückgehende Absatzzahlen in China.

Der Van-Absatz ging um drei Prozent zurück, im ersten Quartal verkaufte Mercedes 80.300 Fahrzeuge. Mit 419.400 verkauften Fahrzeugen ging der Pkw-Absatz allein um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zurück. Grund ist vor allem der schlechte Absatz in China. Hier verkaufte Mercedes-Benz 27 Prozent weniger Pkws als im Vorjahreszeitraum.

Ohne China stieg der Pkw-Absatz nach Angaben des Konzerns tatsächlich um fünf
Prozent – wegen teils deutlichem Anstieg der Verkaufszahlen in Europa und
den USA. Doch die Pkw-Verkäufe gehen schon seit Längerem zurück: 2023 stagnierten die Verkäufe, 2024
betrug das Minus drei Prozent, 2025 sogar neun Prozent. Zuletzt brachen auch die Gewinne stark ein.

Mittelfristig will das Unternehmen in der Pkw-Sparte wieder einen
Absatz von rund zwei Millionen Fahrzeugen erzielen. Helfen sollen nach Angaben des Konzerns dabei zahlreiche neue Modelle und ein Anstieg im Top-End-Segment, zu dem etwa die hochpreisigen S- und
G-Klasse-Autos zählen
. Außerdem soll es im Einstiegssegment einen Nachfolger für die auslaufende
A-Klasse geben.

AbsatzAutosBenzBetrugChinaDreiEuropaFahrzeugeGGewinneMercedesSStarkUnternehmenUSAWillWirtschaft