Wichtige Verbindung z. Hd. Pendler: Höchste Brücke des Iran zwischen Angriffen zerstört

Wichtige Verbindung für PendlerHöchste Brücke des Iran bei Angriffen zerstört

02.04.2026, 20:39 Uhr

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Die Brücke war bereits einmal Ziel der US-israelischen Luftangriffe. (Foto: x.com/war_intell)

Mit einer Höhe von 132 Metern ist die „B1“ nicht nur die höchste Brücke im Iran, sondern auch eine wichtige Verbindungsroute für Pendler in die Hauptstadt Teheran. Bei einem Luftangriff wird sie zerstört. Trump schickt warnende Worte hinterher.

Im Iran ist eine wichtige Autobahnbrücke zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit bombardiert und teilweise zerstört worden. In der Großstadt Karadsch, einem Vorort westlich von Teheran, wurde die als „B1“ bekannte Brücke erneut bei einem Luftangriff getroffen, wie iranische Medien übereinstimmend berichteten. Der neue Angriff ereignete sich, als Rettungskräfte vor Ort im Einsatz waren, berichtete unter anderem die Nachrichtenagentur Fars.

Videos in den sozialen Medien zeigten dunkelgraue Rauchwolken nach den Raketeneinschlägen und Brückenelemente, die in sich zusammenstürzten. Das israelische Militär teilte auf Anfrage mit, nicht für den Angriff verantwortlich zu sein. „Die größte Brücke im Iran stürzt ein und wird nie wieder genutzt werden“, schrieb US-Präsident Donald Trump auf Truth Social. Es sei an der Zeit, dass der Iran ein Abkommen schließe, bevor es zu spät sei, so Trump weiter.

Bei dem ersten Angriff auf die Brücke, die erst im vergangenen Sommer fertiggestellt worden war, kamen iranischen Medienberichten zufolge mindestens zwei Menschen ums Leben. Mit einer Höhe von 132 Metern war sie die höchste Brücke im Iran und eine wichtige Verbindungsroute für Pendler aus Karadsch in die Hauptstadt und Millionenmetropole Teheran.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor weitere heftige Angriffe gegen den Iran angekündigt. „Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen. Wir werden sie zurück in die Steinzeit versetzen, wo sie hingehören“, sagte er in einer Rede an die Nation. Bei vielen Iranerinnen und Iranern, auch Regierungsgegnern, löste dies große Empörung aus.

Quelle: ntv.de, mba/dpa

Source: n-tv.de