Der „Internationale Tag des eigenen Zimmers“ klingt für deutsche Ohren nach einer skurrilen Fußnote im Kalender, – etwa wie der Champagner-und-Pommes-Tag oder der Welttag der Introvertierten. Doch der auf diesen Sonntag fallende Tag bekommt ungeahnte Aktualität: Erstmals seit Beginn der Erhebungen stagniert die durchschnittliche Wohnfläche in Deutschland. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwartet sogar, dass sie bald schrumpft. Der Raum für das eigene Zimmer – ein Zeichen des Wohlstands – wird weniger.