Wahllokale sind geöffnet – Letzte Umfrage sieht Die Schwarzen notdürftig vorn

Rheinland-Pfalz wählt am Sonntag einen neuen Landtag. Erwartet wird ein knappes Duell zwischen dem amtierenden Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (SPD) und dem CDU-Spitzenkandidaten Gordon Schnieder. Die derzeit in der Ampelkoalition mitregierende FDP muss um den Einzug ins Landesparlament bangen.

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08:00 Uhr – Wahllokale öffnen

In Rheinland-Pfalz haben die Wahllokale für die Landtagswahl geöffnet. Knapp drei Millionen Bürger ab 18 Jahren sind wahlberechtigt. Die Wahllokale sind bis 18.00 Uhr geöffnet.

04:00 – Diese zwölf Parteien treten zur Landtagswahl an

Nach Angaben des Landeswahlleiters hat der Landeswahlausschuss die Landeslisten von zwölf Parteien zur Wahl zugelassen. Insgesamt waren 16 Landeslisten eingereicht worden, vier wurden vom Landeswahlausschuss nicht zugelassen.

Die Landeslisten der Parteien können die Menschen mit der Zweitstimme wählen. „Die Landesstimme ist maßgebend für die spätere Berechnung der Sitze, die eine Partei oder Wählervereinigung im Landtag erhält“, heißt es auf der Homepage des Landeswahlleiters. Das Kreuz für die Zweitstimme können die Wählerinnen und Wähler in der rechten Spalte des Wahlzettels setzen. Auf den Landeslisten kandidieren insgesamt 547 Menschen.

In dieser Reihenfolge stehen die Parteien auf dem Stimmzettel:

  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  • Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  • Bündnis 90/Die Grünen (Grüne)
  • Alternative für Deutschland (AfD)
  • Freie Demokratische Partei (FDP)
  • Freie Wähler
  • Die Linke
  • Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  • Volt Deutschland
  • Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  • Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit (BSW)
  • Partei der Humanisten (PdH)

Die Reihenfolge richtet sich demnach nach der Zahl der Zweitstimmen, die bei der letzten Landtagswahl für die jeweilige Partei abgegeben wurden. Die Parteien „Bündnis C“, „Team Freiheit“, „WerteUnion“ und „die Basis“ hätten nicht die erforderlichen Unterstützungsunterschriften vorlegen können und seien daher nicht zur Wahl zugelassen worden.

Mit der Erststimme entscheiden die Menschen, welcher Bewerber oder welche Bewerberin in den 52 Wahlkreisen direkt in den Landtag gewählt werden. Das Kreuz für den Direktkandidaten können Wähler in der linken Spalte des Wahlzettels setzen. In den Wahlkreisen stellen sich 404 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl.

Samstag, 21. März

17:03 Uhr – Letzte Umfrage prognostiziert knappes Rennen

Laut dem ZDF-„Politbarometer“ liegt die CDU kurz vor der Wahl knapp vor der SPD. Die Christdemokraten mit Spitzenkandidat Gordon Schnieder kommen auf 29 Prozent, zwei Punkte mehr als SPD-Kandidat Alexander Schweitzer mit 27 Prozent. Für die Erhebung hatte die Forschungsgruppe Wahlen am Mittwoch und Donnerstag 1139 Wahlberechtigte in Rheinland-Pfalz telefonisch und online befragt. Sie ist den Angaben zufolge repräsentativ.

Die Umfragewerte im Überblick:

  • CDU: 29 Prozent (+1 Prozentpunkt)
  • SPD: 27 Prozent (+1 Prozentpunkt)
  • AfD: 19 Prozent (+/-0)
  • Grüne: 9 Prozent (+/-0)
  • Linke: 5 Prozent (+/-0)
  • Freie Wähler: 4,5 Prozent (-0,5 Prozentpunkte)
  • Sonstige: 6,5 Prozent (- 1,5 Prozentpunkte)

09:00 Uhr – Spitzenkandidaten von SPD und CDU bei Wahlkampfabschluss mit prominenter Unterstützung

SPD und CDU haben auf den letzten Metern des Landtagswahlkampfes in Rheinland-Pfalz noch einmal alle Kräfte mobilisiert. Nur rund 30 Kilometer voneinander entfernt gaben sich in der Pfalz sowohl Schweitzer als auch Schnieder am Freitag siegesgewiss – beide mit prominenter Unterstützung.

Bei der CDU in Bad Dürkheim war Bundeskanzler Friedrich Merz zu Gast, zur SPD in Landau kamen mit Malu Dreyer, Kurt Beck und Rudolf Scharping alle drei sozialdemokratischen Amtsvorgänger Schweitzers.

04:00 Uhr – Kleinste Gemeinde schon jetzt mit 100 % Wahlbeteiligung

Dierfeld ist nicht nur die kleinste Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Die Mini-Kommune hat auch schon via Briefwahl gewählt und die höchstmögliche Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl erreicht: 100 Prozent. Der Ortsbürgermeister Roderich von Greve-Dierfeld (parteilos) habe von allen acht Wahlberechtigten die Wahlbriefe eingesammelt.

Source: welt.de

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