Wahl in Baden-Württemberg: Konservative verringert Abstand zu Grünen aufwärts rund zusammensetzen Prozentpunkt


Landtagswahl 2026 : Ergebnisse der Wahl in Baden-Württemberg live

  • Stimmenverteilung: Hochrechnung

    70,2 % Wahlbeteiligung Stand: 20.07 Uhr •
    Quelle: 

    • Grüne

      30,7 % −1,9

      ’21 2026

    • CDU

      29,7 % +5,6

    • AfD

      18,4 % +8,7

    • SPD

      5,5 % −5,5

    • Linke

      4,4 % +0,8

    • FDP

      4,3 % −6,2

  • Mögliche Koalitionen

    Mehrheit mit 61 Sitzen

    • Grüne +CDU

      86 Sitze

    • CDU +SPD

      50 Sitze

  • Wahlkreise

    2 / 70 ausgezählt


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Die zwei Kunststücke des Cem Özdemir

Mein Kollege Peter Dausend analysiert den voraussichtlichen Wahlsieg der Grünen und schreibt über deren Spitzenkandidat: Cem Özdemir habe nicht nur "einen Sieg errungen, den vor zwei Wochen kaum jemand für möglich gehalten hat". Er habe auch eine Grundregel der Politik auf den Kopf gestellt: "Nicht die Einheit von Kandidat und Partei strebte er im Wahlkampf an, sondern die maximale Distanz zwischen beiden."

Die ganze Analyse lesen Sie hier:

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ZDF-Hochrechnung sieht Grüne weiterhin vorne

Das ZDF hat eine neue Hochrechnung geliefert. Demnach sieht die Forschungsgruppe Wahlen die Grünen weiterhin vorne. Sie liegen anderthalb Prozentpunkte vor der CDU und würden die Wahl nach aktuellem Stand gewinnen. Hier die genauen Zahlen:

Grüne: 31,4 Prozent
CDU: 29,9 Prozent
AfD: 18,1 Prozent
SPD: 5,4 Prozent
FDP: 4,4 Prozent
Linke: 4,4 Prozent

Damit säßen künftig nur noch vier Parteien im neuen Stuttgarter Landtag.

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Linken-Chefin Schwerdtner ist zufrieden mit dem Ergebnis 

Trotz des wahrscheinlichen Scheiterns ihrer Partei an der Fünf-Prozent-Hürde ist Linken-Chefin Ines Schwerdtner zufrieden mit dem sich abzeichnenden Wahlausgang ihrer Partei. "Unsere Zeit im Landtag wird kommen", sagte Schwerdtner in der ARD. Die Linke habe ihr historisch bestes Ergebnis in dem Land erreicht.

Sie selbst könne die Menschen gut verstehen, die CDU-Kandidaten Manuel Hagel nicht als Ministerpräsidenten wollten und grün gewählt haben. Durch diesen Zweikampf sei die Linke zerrieben worden. Trotzdem glaube sie, dass die Zeit für die Linke in Baden-Württemberg "auf jeden Fall noch kommen wird".

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FDP-Chef Dürr spricht von "bitterem Wahlabend"

Nach dem sich abzeichnenden enttäuschenden Ergebnis spricht FDP-Chef Christian Dürr von einem "bitteren Wahlabend". Er begründete das Ergebnis mit dem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und Grünen. Dadurch sei seine Partei unter Druck geraten, sagte er in der ARD. Dies sei aber nicht das Ende der FDP. "Wir sind nach der Bundestagswahl bei null gestartet, und mir war klar, dass das ein Marathonlauf wird und kein Sprint ist", sagte er. Ihm zufolge gehörten dazu auch Niederlagen, die FDP sei mitten in der Erneuerung.

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CDU-Spitzenkandidat Hagel sieht Auftrag zur Regierungsbildung bei Grünen

Manuel Hagel, Spitzenkandidat der Christdemokraten in Baden-Württemberg, sieht den Auftrag, eine neue Regierung zu bilden, bei den Grünen – sofern sich die aktuellen Zahlen bewahrheiten. Der Ball liege nun bei den Grünen, sagte Hagel.

Auf die Frage, ob er künftig Vize-Ministerpräsident werde, sagte Hagel: "Wir als CDU werden sehr sortiert mit klarem Kopf und klarem Kurs morgen im CDU-Landesvorstand und am Dienstag in der CDU-Landtagsfraktion das weitere Vorgehen beraten."

Hagel kritisierte zudem den Stil in den letzten Tagen des Wahlkampfes. Der CDU sei es immer wichtig gewesen, "dass wir unseren Wahlkampf mit Anstand führen, mit Stil führen und vor allen Dingen entlang von den Inhalten, wo wir überzeugt sind, dass sie für unser Land wichtig sind". Leider hätten aber in den letzten Tagen dieses Wahlkampfs eher andere Themen eine Rolle gespielt"zum Teil mit Angriffen weit unter der Gürtellinie". Das sei aber nicht sein Thema. "Das müssen andere für sich verantworten, und nach dem 8. März kommt der 9. März. Da müssen alle wieder runter vom Baum."

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SPD erreicht ihr womöglich schlechtestes Ergebnis 

Die rund 5,5 Prozent für die SPD in den Hochrechnungen sind das schlechteste Ergebnis, das die Partei je auf Landes- oder Bundesebene in der Bundesrepublik verzeichnet hat. 2021 hatte sie in Baden-Württemberg noch 11,0 Prozent erreicht. Nun hat sich ihr Ergebnis halbiert. Die rund 5,5 Prozent lösen ihr bisher schlechtestes Ergebnis in Thüringen mit 6,1 Prozent im September 2024 ab. 

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Hagel und Frei lehnen Zusammenarbeit mit AfD deutlich ab

Beifall ist bei der CDU-Wahlparty zu hören, als auf den Monitoren Manuel Hagel auftaucht und sagt, er schließe aus, sich mithilfe der AfD zum Ministerpräsident wählen zu lassen. Das bekräftigt auf der Party auch Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramtes: "Es ist vollkommen klar, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben wird.“

Aber die Verdopplung der AfD-Ergebnisse gebe natürlich zu denken, sagt der Badener. "Wir in der Mitte geben offensichtlich nicht ausreichend befriedigende Antworten." Vor allem der Wegfall der Industriearbeitsplätze mache Menschen skeptisch.

Und stimmt er ein in den Befund seines Parteifreunds Mappus, dass die CDU "zu brav“ aufgetreten sei? Dass sie einen schärferen Wahlkampf gegen die Grünen hätte führen müssen? Das wäre gar nicht möglich gewesen, sagt Frei. "Als bürgerliche Partei agieren wir bürgerlich.“ Aber er sei überrascht gewesen über die Art und Weise des grünen Wahlkampfs, das sei ein Unterschied zur Ära des Winfried Kretschmann.

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Vorsprung der Grünen wird knapper

Die jüngste Hochrechnung von Infratest dimap für die ARD sieht die Grünen zwar weiterhin vorne, aber der Abstand zur CDU schrumpft auf nur noch 0,7 Prozentpunkte. Hier die genauen Zahlen: 

Grüne: 30,4 Prozent
CDU: 29,7 Prozent
AfD: 18,6 Prozent
SPD: 5,6 Prozent
FDP: 4,4 Prozent
Linke: 4,3 Prozent

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CDU-Verpflegung, die nach Zeitgeist schmeckt

Konservative Mahlzeit mit progressiver Füllung: Die Verpflegung bei der CDU-Wahlparty erinnert wenn nicht optisch, dann doch zumindest kulinarisch an Schwarz-Grün. Wie wohl umgekehrt eine grün-schwarze Verpflegung aussähe? 

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FDP-Landeschef Rülke bestätigt Rücktritt

Angekündigt hatte er ihn bereits kurz nach Schließung der Wahllokale, sofern die erste Prognose sich bestätigen würde. Nun hat FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke tatsächlich seinen Rücktritt als Chef der Landespartei verkündet.

Seine Partei wird aller Voraussicht nach nicht im neuen Landtag vertreten sein.

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"Was jetzt?" mit einer Blitzanalyse der Wahl 

In der Sonderfolge unseres Podcasts Was jetzt? haben meine Kolleginnen Rita Lauter und Lisa Caspari über die (noch vorläufigen) Ergebnisse der Wahl gesprochen. Sie blicken zurück auf den Wahlkampf und schauen sich an, welche Rolle die Bundespolitik der CDU und der Grünen bei dieser Wahl spielte.

Hören Sie hier mehr zu den Einschätzungen der beiden: 

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Weiterhin knappes Rennen um den Wahlsieg

Auch die neuen Zahlen der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF zeigen: Das Rennen um den Wahlsieg bleibt knapp. Die Grünen liegen nach wie vor auf Platz eins, allerdings nur einen Prozentpunkt vor der CDU. Hier die jüngsten Zahlen (Stand 20:07 Uhr):

Grüne: 30,7 Prozent
CDU: 29,7 Prozent
AfD: 18,4 Prozent
SPD: 5,5 Prozent
FDP: 4,4 Prozent
Linke: 4,4 Prozent

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Grünen haben viele Stimmen an CDU verloren 

Die vorläufigen Hochrechnungen zeigen, dass die Grünen rund 150.000 Stimmen an die mitregierende CDU verloren haben. Dies geht aus Zahlen einer vorläufigen Analyse der Wählerwanderungen durch Infratest dimap für die ARD hervor. Die Grünen gewann jedoch 110.000 Stimmen von der SPD, je 15.000 von FDP und Linkspartei sowie 105.000 aus dem Lager bisheriger Nichtwählender. Im Gegenzug gingen 30.000 Stimmen der Grünen an die AfD.

Die CDU verlor mit 70.000 die meisten Stimmen an die AfD. Von der FDP gewann sie hingegen 150.000 Stimmen, von der SPD 60.000 und 155.000 von bisherigen Nichtwählerinnen und -wählern. Die SPD gab außer den Verlusten an CDU und Grüne auch 30.000 Stimmen an die AfD ab, die FDP sogar 60.000 und die Linkspartei 10.000.

Die Linke gewann dafür 20.000 Stimmen aus dem Nichtwähler-Lager. Die AfD bekam mehr als 195.000 Stimmen von bisher Nichtwählenden. 

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Deutlich höhere Wahlbeteiligung

Mit einer vorläufigen Wahlbeteiligung von 70,5 Prozent haben deutlich mehr Menschen in Baden-Württemberg diesmal ihre Stimme abgegeben als noch bei der vorigen Landtagswahl 2021. So zeigen es die Daten von Infratest dimap. Damals hatte die Wahlbeteiligung bei 63,8 Prozent gelegen.

Der Anteil der Menschen, die per Brief ihre Stimme abgegeben haben, lag bei 36 Prozent. Auch diese Zahlen sind vorläufig. 2021 waren es 51,3 Prozent gewesen. 

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"Nicht in Berlin, sondern in Baden-Württemberg"

Am Abend des Wahltages stellen im Berliner Delphi-Filmpalast zwei Grünen-Granden ein Buch vor: Erinnerungen eines Vaterlandslosen von Daniel Cohn-Bendit, der sich dazu von Robert Habeck interviewen lässt. Beide freuen sich hörbar über das, was an Informationen aus Baden-Württemberg zu ihnen dringt: „Für unsere geliebte Partei war das ein guter Abend“, sagt der frühere Vizekanzler Habeck: "Cem Özdemir wird vermutlich Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Wer hätte das vor vier Wochen gedacht?"

Und Cohn-Bendit, der Özdemir einst ins Europaparlament geholt hatte, würdigt das voraussichtliche Wahlergebnis so: "Der erste türkische Deutsche wird Ministerpräsident: nicht in Berlin, nicht in Kreuzberg, sondern in Baden-Württemberg."

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Dies geht aus Zahlen einer vorläufigen Analyse der Wählerwanderungen durch Infratest dimap für die ARD hervor. Die Grünen gewann jedoch 110.000 Stimmen von der SPD, je 15.000 von FDP und Linkspartei sowie 105.000 aus dem Lager bisheriger Nichtwählender. Im Gegenzug gingen 30.000 Stimmen der Grünen an die AfD. Die CDU verlor mit 70.000 die meisten Stimmen an die AfD. Von der FDP gewann sie hingegen 150.000 Stimmen, von der SPD 60.000 und 155.000 von bisherigen Nichtwählerinnen und -wählern. Die SPD gab außer den Verlusten an CDU und Grüne auch 30.000 Stimmen an die AfD ab, die FDP sogar 60.000 und die Linkspartei 10.000. Die Linke gewann dafür 20.000 Stimmen aus dem Nichtwähler-Lager. 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Hier die jüngsten Zahlen (Stand 20:07 Uhr):Grüne: 30,7 ProzentCDU: 29,7 ProzentAfD: 18,4 ProzentSPD: 5,5 ProzentFDP: 4,4 ProzentLinke: 4,4 Prozent","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-08T19:26:21.000Z","dateModified":"2026-03-08T19:40:46.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Leon Ginzel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":""Was jetzt?" mit einer Blitzanalyse der Wahl ","articleBody":""Was jetzt?" mit einer Blitzanalyse der Wahl In der Sonderfolge unseres Podcasts Was jetzt? haben meine Kolleginnen Rita Lauter und Lisa Caspari über die (noch vorläufigen) Ergebnisse der Wahl gesprochen. 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Nun hat FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke tatsächlich seinen Rücktritt als Chef der Landespartei verkündet.Seine Partei wird aller Voraussicht nach nicht im neuen Landtag vertreten sein.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-08T19:07:34.000Z","dateModified":"2026-03-08T19:13:19.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Katrin Scheib"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"SPD erreicht ihr womöglich schlechtestes Ergebnis ","articleBody":"SPD erreicht ihr womöglich schlechtestes Ergebnis Die rund 5,5 Prozent für die SPD in den Hochrechnungen sind das schlechteste Ergebnis, das die Partei je auf Landes- oder Bundesebene in der Bundesrepublik verzeichnet hat. 2021 hatte sie in Baden-Württemberg noch 11,0 Prozent erreicht. 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Er begründete das Ergebnis mit dem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und Grünen. Dadurch sei seine Partei unter Druck geraten, sagte er in der ARD. Dies sei aber nicht das Ende der FDP. "Wir sind nach der Bundestagswahl bei null gestartet, und mir war klar, dass das ein Marathonlauf wird und kein Sprint ist", sagte er. 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Der Ball liege nun bei den Grünen, sagte Hagel.Auf die Frage, ob er künftig Vize-Ministerpräsident werde, sagte Hagel: "Wir als CDU werden sehr sortiert mit klarem Kopf und klarem Kurs morgen im CDU-Landesvorstand und am Dienstag in der CDU-Landtagsfraktion das weitere Vorgehen beraten."Hagel kritisierte zudem den Stil in den letzten Tagen des Wahlkampfes. Der CDU sei es immer wichtig gewesen, "dass wir unseren Wahlkampf mit Anstand führen, mit Stil führen und vor allen Dingen entlang von den Inhalten, wo wir überzeugt sind, dass sie für unser Land wichtig sind". Leider hätten aber in den letzten Tagen dieses Wahlkampfs eher andere Themen eine Rolle gespielt – "zum Teil mit Angriffen weit unter der Gürtellinie". Das sei aber nicht sein Thema. "Das müssen andere für sich verantworten, und nach dem 8. März kommt der 9. März. 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"Unsere Zeit im Landtag wird kommen", sagte Schwerdtner in der ARD. Die Linke habe ihr historisch bestes Ergebnis in dem Land erreicht.Sie selbst könne die Menschen gut verstehen, die CDU-Kandidaten Manuel Hagel nicht als Ministerpräsidenten wollten und grün gewählt haben. Durch diesen Zweikampf sei die Linke zerrieben worden. Trotzdem glaube sie, dass die Zeit für die Linke in Baden-Württemberg "auf jeden Fall noch kommen wird".","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-08T18:36:51.000Z","dateModified":"2026-03-08T18:58:19.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marla Noss"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Die zwei Kunststücke des Cem Özdemir","articleBody":"Die zwei Kunststücke des Cem ÖzdemirMein Kollege Peter Dausend analysiert den voraussichtlichen Wahlsieg der Grünen und schreibt über deren Spitzenkandidat: Cem Özdemir habe nicht nur "einen Sieg errungen, den vor zwei Wochen kaum jemand für möglich gehalten hat". 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Leon Ginzel

Deutlich höhere Wahlbeteiligung

Mit einer vorläufigen Wahlbeteiligung von 70,5 Prozent haben deutlich mehr Menschen in Baden-Württemberg diesmal ihre Stimme abgegeben als noch bei der vorigen Landtagswahl 2021. So zeigen es die Daten von Infratest dimap. Damals hatte die Wahlbeteiligung bei 63,8 Prozent gelegen.

Der Anteil der Menschen, die per Brief ihre Stimme abgegeben haben, lag bei 36 Prozent. Auch diese Zahlen sind vorläufig. 2021 waren es 51,3 Prozent gewesen. 

David Will

„Nicht in Berlin, sondern in Baden-Württemberg“

Am Abend des Wahltages stellen im Berliner Delphi-Filmpalast zwei Grünen-Granden ein Buch vor: Erinnerungen eines Vaterlandslosen von Daniel Cohn-Bendit, der sich dazu von Robert Habeck interviewen lässt. Beide freuen sich hörbar über das, was an Informationen aus Baden-Württemberg zu ihnen dringt: „Für unsere geliebte Partei war das ein guter Abend“, sagt der frühere Vizekanzler Habeck: „Cem Özdemir wird vermutlich Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Wer hätte das vor vier Wochen gedacht?“

Und Cohn-Bendit, der Özdemir einst ins Europaparlament geholt hatte, würdigt das voraussichtliche Wahlergebnis so: „Der erste türkische Deutsche wird Ministerpräsident: nicht in Berlin, nicht in Kreuzberg, sondern in Baden-Württemberg.“

Marla Noss

Grünen haben viele Stimmen an CDU verloren 

Die vorläufigen Hochrechnungen zeigen, dass die Grünen rund 150.000 Stimmen an die mitregierende CDU verloren haben. Dies geht aus Zahlen einer vorläufigen Analyse der Wählerwanderungen durch Infratest dimap für die ARD hervor. Die Grünen gewann jedoch 110.000 Stimmen von der SPD, je 15.000 von FDP und Linkspartei sowie 105.000 aus dem Lager bisheriger Nichtwählender. Im Gegenzug gingen 30.000 Stimmen der Grünen an die AfD.

Die CDU verlor mit 70.000 die meisten Stimmen an die AfD. Von der FDP gewann sie hingegen 150.000 Stimmen, von der SPD 60.000 und 155.000 von bisherigen Nichtwählerinnen und -wählern. Die SPD gab außer den Verlusten an CDU und Grüne auch 30.000 Stimmen an die AfD ab, die FDP sogar 60.000 und die Linkspartei 10.000.

Die Linke gewann dafür 20.000 Stimmen aus dem Nichtwähler-Lager. Die AfD bekam mehr als 195.000 Stimmen von bisher Nichtwählenden. 

Leon Ginzel

Weiterhin knappes Rennen um den Wahlsieg

Auch die neuen Zahlen der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF zeigen: Das Rennen um den Wahlsieg bleibt knapp. Die Grünen liegen nach wie vor auf Platz eins, allerdings nur einen Prozentpunkt vor der CDU. Hier die jüngsten Zahlen (Stand 20:07 Uhr):

Grüne: 30,7 Prozent
CDU: 29,7 Prozent
AfD: 18,4 Prozent
SPD: 5,5 Prozent
FDP: 4,4 Prozent
Linke: 4,4 Prozent

Marla Noss

„Was jetzt?“ mit einer Blitzanalyse der Wahl 

In der Sonderfolge unseres Podcasts Was jetzt? haben meine Kolleginnen Rita Lauter und Lisa Caspari über die (noch vorläufigen) Ergebnisse der Wahl gesprochen. Sie blicken zurück auf den Wahlkampf und schauen sich an, welche Rolle die Bundespolitik der CDU und der Grünen bei dieser Wahl spielte.

Hören Sie hier mehr zu den Einschätzungen der beiden: 

Leon Ginzel

Vorsprung der Grünen wird knapper

Die jüngste Hochrechnung von Infratest dimap für die ARD sieht die Grünen zwar weiterhin vorne, aber der Abstand zur CDU schrumpft auf nur noch 0,7 Prozentpunkte. Hier die genauen Zahlen: 

Grüne: 30,4 Prozent
CDU: 29,7 Prozent
AfD: 18,6 Prozent
SPD: 5,6 Prozent
FDP: 4,4 Prozent
Linke: 4,3 Prozent

Katrin Scheib

FDP-Landeschef Rülke bestätigt Rücktritt

Angekündigt hatte er ihn bereits kurz nach Schließung der Wahllokale, sofern die erste Prognose sich bestätigen würde. Nun hat FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke tatsächlich seinen Rücktritt als Chef der Landespartei verkündet.

Seine Partei wird aller Voraussicht nach nicht im neuen Landtag vertreten sein.

Marla Noss

SPD erreicht ihr womöglich schlechtestes Ergebnis 

Die rund 5,5 Prozent für die SPD in den Hochrechnungen sind das schlechteste Ergebnis, das die Partei je auf Landes- oder Bundesebene in der Bundesrepublik verzeichnet hat. 2021 hatte sie in Baden-Württemberg noch 11,0 Prozent erreicht. Nun hat sich ihr Ergebnis halbiert. Die rund 5,5 Prozent lösen ihr bisher schlechtestes Ergebnis in Thüringen mit 6,1 Prozent im September 2024 ab. 

Max Hägler
Stuttgart

CDU-Verpflegung, die nach Zeitgeist schmeckt

Konservative Mahlzeit mit progressiver Füllung: Die Verpflegung bei der CDU-Wahlparty erinnert wenn nicht optisch, dann doch zumindest kulinarisch an Schwarz-Grün. Wie wohl umgekehrt eine grün-schwarze Verpflegung aussähe? 
Sage niemand, dass die CDU nicht mit dem Zeitgeist gehe: Vegetarische Maultaschen, fürs eigene Publikum.

Max Hägler
Stuttgart

Hagel und Frei lehnen Zusammenarbeit mit AfD deutlich ab

Beifall ist bei der CDU-Wahlparty zu hören, als auf den Monitoren Manuel Hagel auftaucht und sagt, er schließe aus, sich mithilfe der AfD zum Ministerpräsident wählen zu lassen. Das bekräftigt auf der Party auch Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramtes: „Es ist vollkommen klar, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben wird.“

Aber die Verdopplung der AfD-Ergebnisse gebe natürlich zu denken, sagt der Badener. „Wir in der Mitte geben offensichtlich nicht ausreichend befriedigende Antworten.“ Vor allem der Wegfall der Industriearbeitsplätze mache Menschen skeptisch.

Und stimmt er ein in den Befund seines Parteifreunds Mappus, dass die CDU „zu brav“ aufgetreten sei? Dass sie einen schärferen Wahlkampf gegen die Grünen hätte führen müssen? Das wäre gar nicht möglich gewesen, sagt Frei. „Als bürgerliche Partei agieren wir bürgerlich.“ Aber er sei überrascht gewesen über die Art und Weise des grünen Wahlkampfs, das sei ein Unterschied zur Ära des Winfried Kretschmann.

Marla Noss

FDP-Chef Dürr spricht von „bitterem Wahlabend“

Nach dem sich abzeichnenden enttäuschenden Ergebnis spricht FDP-Chef Christian Dürr von einem „bitteren Wahlabend“. Er begründete das Ergebnis mit dem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und Grünen. Dadurch sei seine Partei unter Druck geraten, sagte er in der ARD. Dies sei aber nicht das Ende der FDP. „Wir sind nach der Bundestagswahl bei null gestartet, und mir war klar, dass das ein Marathonlauf wird und kein Sprint ist“, sagte er. Ihm zufolge gehörten dazu auch Niederlagen, die FDP sei mitten in der Erneuerung.
Christian Dürr bewertet den Wahlabend als bitter. Bernd Weißbrod/dpa

Leon Ginzel

CDU-Spitzenkandidat Hagel sieht Auftrag zur Regierungsbildung bei Grünen

Manuel Hagel, Spitzenkandidat der Christdemokraten in Baden-Württemberg, sieht den Auftrag, eine neue Regierung zu bilden, bei den Grünen – sofern sich die aktuellen Zahlen bewahrheiten. Der Ball liege nun bei den Grünen, sagte Hagel.

Auf die Frage, ob er künftig Vize-Ministerpräsident werde, sagte Hagel: „Wir als CDU werden sehr sortiert mit klarem Kopf und klarem Kurs morgen im CDU-Landesvorstand und am Dienstag in der CDU-Landtagsfraktion das weitere Vorgehen beraten.

Hagel kritisierte zudem den Stil in den letzten Tagen des Wahlkampfes. Der CDU sei es immer wichtig gewesen, „dass wir unseren Wahlkampf mit Anstand führen, mit Stil führen und vor allen Dingen entlang von den Inhalten, wo wir überzeugt sind, dass sie für unser Land wichtig sind“. Leider hätten aber in den letzten Tagen dieses Wahlkampfs eher andere Themen eine Rolle gespielt„zum Teil mit Angriffen weit unter der Gürtellinie“. Das sei aber nicht sein Thema. „Das müssen andere für sich verantworten, und nach dem 8. März kommt der 9. März. Da müssen alle wieder runter vom Baum.“

Leon Ginzel

ZDF-Hochrechnung sieht Grüne weiterhin vorne

Das ZDF hat eine neue Hochrechnung geliefert. Demnach sieht die Forschungsgruppe Wahlen die Grünen weiterhin vorne. Sie liegen anderthalb Prozentpunkte vor der CDU und würden die Wahl nach aktuellem Stand gewinnen. Hier die genauen Zahlen:

Grüne: 31,4 Prozent
CDU: 29,9 Prozent
AfD: 18,1 Prozent
SPD: 5,4 Prozent
FDP: 4,4 Prozent
Linke: 4,4 Prozent

Damit säßen künftig nur noch vier Parteien im neuen Stuttgarter Landtag.

Marla Noss

Linken-Chefin Schwerdtner ist zufrieden mit dem Ergebnis 

Trotz des wahrscheinlichen Scheiterns ihrer Partei an der Fünf-Prozent-Hürde ist Linken-Chefin Ines Schwerdtner zufrieden mit dem sich abzeichnenden Wahlausgang ihrer Partei. „Unsere Zeit im Landtag wird kommen“, sagte Schwerdtner in der ARD. Die Linke habe ihr historisch bestes Ergebnis in dem Land erreicht.

Sie selbst könne die Menschen gut verstehen, die CDU-Kandidaten Manuel Hagel nicht als Ministerpräsidenten wollten und grün gewählt haben. Durch diesen Zweikampf sei die Linke zerrieben worden. Trotzdem glaube sie, dass die Zeit für die Linke in Baden-Württemberg „auf jeden Fall noch kommen wird“.

Katrin Scheib

Die zwei Kunststücke des Cem Özdemir

Mein Kollege Peter Dausend analysiert den voraussichtlichen Wahlsieg der Grünen und schreibt über deren Spitzenkandidat: Cem Özdemir habe nicht nur „einen Sieg errungen, den vor zwei Wochen kaum jemand für möglich gehalten hat“. Er habe auch eine Grundregel der Politik auf den Kopf gestellt: „Nicht die Einheit von Kandidat und Partei strebte er im Wahlkampf an, sondern die maximale Distanz zwischen beiden.“

Die ganze Analyse lesen Sie hier:

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