Wahl-Debakel in Rheinland-PfalzFDP-Landeschefin Schmitt zieht sich zurück
24.03.2026, 00:04 Uhr
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Für die Liberalen ist der Fall tief. Statt wie bisher mitzuregieren, ist die FDP künftig nicht einmal mehr im Mainzer Landtag vertreten. Die Partei will daher neu sortieren – auch personell.
Dem Absturz der FDP bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz folgen weitere personelle Konsequenzen: Spitzenkandidatin Daniela Schmitt wird den Landesvorsitz abgeben. Bei einer im Mai vorgesehenen Wahl eines neuen Vorstandes werde sie nicht mehr antreten, sagte sie am Abend.
„Dieses Ergebnis ist für uns ein tiefer Einschnitt“, teilte Schmitt nach einer Sitzung des Landesvorstandes mit. „Ich trage als Spitzenkandidatin und Vorsitzende der Partei dafür die Verantwortung.“ Für sie bedeute das, im Sinne der Partei nun für einen geordneten Übergang mit einem klaren Fahrplan zu sorgen.
Die FDP hatte bei der Wahl am Sonntag lediglich 2,1 Prozent der Stimmen geholt und war damit nach 2011 ein weiteres Mal aus dem Landtag in Mainz geflogen.
Nötig sei nun eine „intensive Beratung zur künftigen inhaltlichen und strukturellen Aufstellung der Freien Demokraten“, teilte Schmitt weiter mit. Gemeinsam mit dem geschäftsführenden Landesvorstand habe sie vorgeschlagen, dass ein neuer Vorstand beim kommenden Landesparteitag am 9. Mai gewählt wird. Dem sei der erweiterte Landesvorstand gefolgt.
Source: n-tv.de