Vorfall in dieser Nordsee: Gestrandete Pottwale vor dänischer Insel sind tot

Stand: 22.02.2026 • 16:41 Uhr

Sie verirrten sich wohl auf dem Weg in wärmere Gewässer: Erneut sind Pottwale an der dänischen Küste gestrandet. Nun sind alle tot. Derlei Fälle häuften sich zuletzt.

Die in den vergangenen Tagen vor der dänischen Insel Fanø gestrandeten Pottwale sind tot. Knochen der sechs toten Tiere sollen nun zur weiteren Analyse an die Universität Kopenhagen geschickt werden, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau. Bei den gestrandeten Walen soll es sich demnach um junge Männchen handeln.

Am Freitag waren vier Pottwale zwischen Fanø und der Halbinsel Skallingen entdeckt worden. Zwei weitere kamen am Samstag hinzu. Mindestens einer der Wale war erst noch am Leben. Behörden riefen Anwohner zunächst auf, sich fernzuhalten, um eine mögliche Rettung nicht zu erschweren.

Wale wanderten wohl gen Süden

Der Vorfall war bereits der dritte dieser Art in diesem Jahr an Dänemarks Küste. Vor drei Wochen strandete ein fast 14 Meter langes Tier an einem Strand in Nordjütland. Wenige Tage später wurde ein weiterer Pottwal auf einer Sandbank in der Nähe der Stadt Esbjerg entdeckt. Vor den aktuellen Vorfällen war der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge zuletzt vor zehn Jahren ein Pottwal in Dänemark gestrandet.

Zu dieser Jahreszeit wandern männliche Wale laut der dänischen Umweltschutzbehörde aus den kalten Gewässern der Arktis in wärmere Gebiete südlich von England. Manchmal verirren sie sich dabei und geraten in flachere Gewässer.

Source: tagesschau.de