Von Kufe im Gesicht getroffen – Polin siegreich operiert

Bei einem Sturz im Shorttrack wird die Polen Kamila Sellier von der Kufe einer Kontrahentin im Gesicht verletzt. Das Rennen bei den Olympischen Spielen in Italien wird sofort abgebrochen. Nun gibt es Neuigkeiten über den Zustand der Athletin.

Nach ihrem schlimmen Sturz im Shorttrack bei Olympia in Italien und einer Verletzung im Gesicht durch die Kufe einer Kontrahentin hat die Polin Kamila Sellier eine Operation erfolgreich überstanden.

„Kamila wurde operiert, wobei der auf dem CT-Scan zu sehende, beschädigte Knochen wieder zusammengesetzt und alles gereinigt wurde“, sagte der polnische Funktionär Konrad Niedzwiedzki dem Sender Eurosport.

Die 25 Jahre alte Sportlerin sei am Morgen aufgestanden, habe aber in der Nacht nicht viel geschlafen und zeige starke Schwellungen. Weitere Tests zur Beweglichkeit des Augapfels stehen noch aus, wie Niedzwiedzki weiter sagte. Derzeit sei noch unklar, wie lange Sellier im Krankenhaus bleiben müsse.

Schnittwunde mit mehreren Stichen genäht

Die 25-Jährige war am vergangenen Freitag im Viertelfinale über die 1500 Meter in Mailand zu Fall gekommen. Dabei schlitterte sie so unglücklich über das Eis, dass sie von der hinteren Kufenkante der noch laufenden US-Amerikanerin Kristen Santos-Griswold unter dem linken Auge getroffen wurde. Das Rennen wurde sofort abgebrochen.

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Sellier wurde gleich auf dem Eis versorgt und kam anschließend ins Krankenhaus. „Da es sich um einen Schnitt im Gesicht handelt, der mit mehreren Stichen genäht wurde, und die Stelle stark durchblutet ist, müssen wir uns in Geduld üben. Das gilt auch für Kamila“, sagte Sportfunktionär Niedzwiedzki.

jwo mit dpa

Source: welt.de

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