Erst sagte Comedian und Autor Torsten Sträter seine kommenden Liveauftritte ab. Nun macht der 59-Jährige eine Tumorerkrankung publik. Er werde seit Wochen „engmaschig und kompetent betreut“.
Sorge um Comedian Torsten Sträter: Der 59-Jährige hatte jüngst seine im April anstehenden Auftritte abgesagt, zunächst ohne Begründung. Die Fans des TV-Stars und Buchautors sorgten sich, und sie hatten offenbar recht: Nun macht der Künstler eine schwere Erkrankung auf seiner Website publik.
„Ich weiß, viele haben sich in den letzten Monaten gefragt, was los ist. Ich kann Sie einerseits beruhigen: Es sind keine Depressionen. Dummerweise ist es stattdessen ein Tumor. Meine gesundheitlichen Probleme sind also eher physischer Natur“, schreibt Sträter, der in der Vergangenheit auch offen über seinen Kampf mit Depressionen gesprochen hatte. „Glücklicherweise befinde ich mich in den Händen überaus fähiger Ärztinnen und Ärzte. Dies führt natürlich dazu, dass ich seit Wochen sehr engmaschig und kompetent behandelt werde, und zwar so intensiv, dass ich kaum die Möglichkeit hätte, meine geliebten Auftritte wahrzunehmen.“
Sträter entschuldigte sich dann noch für sein längeres Schweigen, und bat um Verständnis: „Und verzeihen Sie, dass Sie so lange nichts von mir gehört haben. Es liegt einfach in der Natur der Sache, dass derartige Erkrankungen dazu führen, dass man sich um nichts anderes kümmert und erst einmal für nichts anderes einen Kopf hat.“ Gleichzeitig stellte er neue Termine für den Mai in Aussicht: „Da werden wir uns sehen, und darauf freue ich mich sehr.“ Weitere Stellungnahmen werde es nicht geben, der 59-Jährige bat zudem darum, seine Privatsphäre zu wahren.
Dass er trotzdem seinen Humor nicht verloren hat, zeigt ein weiterer Abschnitt seiner Erklärung. „Es ist auch nicht nötig, mir alternative Behandlungsmethoden anzubieten – ich bin schon froh, dass ich das alles bis hierhin sehr gut vertragen habe. Wenn man davon absieht, dass mir mein kompletter Bart auf den Pullover rieselte. Der wächst aber gerade nach, und vermutlich werden Bärte generell überschätzt“, so Torsten Sträter.
Der gebürtige Dortmunder Torsten Sträter tritt unter anderem regelmäßig bei „Nuhr im Ersten“ auf, er ist erfolgreich als Autor, Podcaster und Kabarettist. 2022 bekam er gemeinsam mit Kurt Krömer den Grimme-Preis in der Kategorie „Unterhaltung“ für eine Sendung aus der Reihe „Chez Krömer“, in der beide über ihre depressiven Erkrankungen und ihre persönlichen Erfahrungen damit sprachen.
krott
Source: welt.de