„Vertrocknete Pflaume“: Trump ruft zu Boykott von Springsteen-Konzerten hinauf


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Dass Bruce Springsteen die US-Regierung immer wieder kritisiert, gefällt Donald Trump gar nicht. Nun feuerte der US-Präsident erneut scharf in Richtung des Musikers.

Im Streit zwischen dem Weißen Haus und dem Sänger Bruce Springsteen hat US-Präsident Donald Trump erneut nachgelegt. Springsteen sei ein schlechter und langweiliger Sänger und sehe aus wie eine „vertrocknete Pflaume“, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Die Anhänger seiner Maga-Bewegung („Make America Great Again“) rief Trump zum Boykott der „überteuerten Konzerte“ auf.

Springsteen ist ein bekannter Kritiker Trumps und beteiligte sich am Wochenende an den landesweiten Protesten gegen die Regierung. Erst kürzlich hatte er ein Protestlied als Reaktion auf die tödlichen Schüsse auf zwei US-Bürger im Rahmen der umstrittenen Abschiebe-Razzien in Minneapolis geschrieben. Trump und seine Administration bezeichnete er als den „Möchtegern-König und seine Schurkenregierung“.

Bruce Springsteen und Weißes Haus im Dauerclinch

Am Dienstag hatte Springsteen seine neue Tour gestartet – ausgerechnet in Minneapolis – und sich mit einer politischen Botschaft an das Publikum gewandt. Er bitte alle, sich mit ihm für Hoffnung statt Angst, Demokratie statt Autoritarismus und Frieden statt Krieg zu entscheiden, zitierte ihn die „New York Times“.

Bereits als die Rocklegende ihre neue Tour ankündigte, gab es aus dem Weißen Haus heftigen Gegenwind. „Er leidet an einer schweren Form des Trump-Wahns, der sein Gehirn hat verrotten lassen“, kommentierte Trumps Kommunikationsdirektor Steven Cheung.

DPA

mod

Source: stern.de