Vertrag verlängert: Galeria: Atempause zu Gunsten von die Beschäftigten am Berliner Alexanderplatz

Galeria bleibt bis mindestens August kommenden Jahres Mieter des Gebäudes am Berliner Alexanderplatz.

Rund 350 Beschäftigte des Galeria-Warenhauses am Alex können vorerst aufatmen. Der Standort bleibt für ein weiteres Jahr erhalten. Wie es danach weitergeht, ist offen.

Der Standort des Galeria-Warenhauses am Alexanderplatz mit rund 350 Beschäftigten ist für ein weiteres Jahr gesichert. Die Eigentümer-Gesellschaft Commerz Real und Galeria haben sich auf eine Verlängerung der Nutzungsvereinbarung bis Ende August des kommenden Jahres geeinigt, teilten beide Seiten an diesem Montagabend mit.

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Entwicklung und Mischnutzung im Fokus

Ziel sei es nun, den Standort in den kommenden Monaten weiterzuentwickeln. Beide Seiten teilten die Vision, das Warenhaus am Alex zu einem lebendigen Zentrum aus Handel und Kultur zu gestalten – durch eine mögliche künftige Mischnutzung mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB).

Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) äußerte sich erfreut über die Einigung. Damit sei ein wichtiger Zwischenschritt gelungen. Das Ziel bleibe, die Zukunft des Kaufhauses dauerhaft zu sichern.

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Nachhaltige Lösung gesucht

„Diese Einigung gibt uns die notwendige Zeit, um gemeinsam mit allen Beteiligten an einer nachhaltigen Gesamtlösung für den Standort zu arbeiten“, teilte Giffey mit. „Dazu gehört neben dem Erhalt des Warenhauses auch die Frage, wie die Bedarfe der Zentralen Landesbibliothek in die Planungen einbezogen werden können.“

Die Gespräche über eine Verlängerung der Nutzungsvereinbarung liefen über mehrere Monate und waren zuletzt ins Stocken geraten. Commerz Real strebt eine Mischnutzung an und würde gerne die ZLB für den Standort gewinnen. Die Senatsverwaltung hatte der Commerz Real zwischenzeitlich unter anderem vorgeworfen, zu teure Vorbedingungen für eine Verlängerung der Nutzungsvereinbarung zu stellen.

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