Verstorbene Ex-Bundestagspräsidentin: Staatsakt zum Besten von Rita Süssmuth findet am 24. Februar statt

Die verstorbene CDU-Politikerin und frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth wird am 24. Februar mit einem Staatsakt geehrt. Die Trauerzeremonie beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst in der
Sankt-Hedwigs-Kathedrale in Berlin, teilte der Bundestag mit. Im Anschluss folgt der eigentliche Staatsakt im Plenarsaal
des Bundestags. Auf Wunsch von Süssmuth wird bei dem Staatsakt neben Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner der Journalist Heribert Prantl sprechen. Die Veranstaltung werde im Beisein der Familie, aller Verfassungsorgane sowie
von Weggefährtinnen und Weggefährten und weiteren geladenen Gästen
stattfinden.

Süssmuth
war am Sonntag im Alter von 88 Jahren gestorben. Im Juni 2024 hatte sie eine Brustkrebserkrankung öffentlich gemacht. Süssmuth wurde 1937 in Wuppertal geboren. 1981 trat sie in die CDU
ein
und wurde unter dem damaligen Kanzler Helmut Kohl 1985
Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit. Ein Jahr später
wurde ihr zusätzlich das Ressort Frauen zugesprochen. So wurde sie
Deutschlands erste Bundesfrauenministerin. Von 1988 bis 1998 war sie als zweite Frau nach Annemarie Renger (SPD)
Bundestagspräsidentin.

„Herausragende politische und gesellschaftliche Lebensleistung“

Klöckner sagte, Süssmuth
sei eine der „prägendsten Politikerinnen und Persönlichkeiten der
deutschen Nachkriegsgeschichte“ gewesen. „Mit dem Staatsakt wollen wir
nun ihre herausragende politische und gesellschaftliche Lebensleistung
würdigen und ihr ein bleibendes Andenken setzen“, sagte sie.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte den Staatsakt für Süssmuth
am Montag angeordnet. Damit werden Personen des öffentlichen Lebens
gewürdigt, die sich in besonderer Weise verdient gemacht haben. Der
letzte Trauerstaatsakt in Berlin fand im vergangenen Februar für den
früheren Bundespräsidenten Horst Köhler statt. 

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