Verschwörungstheorie: Alles nur Show? MAGA zweifelt am Attentat uff Donald Trump


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Donald Trump wurde bei einem Attentat 2024 leicht am Ohr verletzt. Nun zweifelt eine wachsende Zahl seiner MAGA-Anhänger an der Echtheit des Angriffes. Alles nur für Stimmen?

Die Bilder vom Attentat auf Donald Trump gingen im Juli 2024 um die Welt. Mit Blut im Gesicht und umringt von seinen Sicherheitsleuten, reckt er die Faust und ruft: „Fight, fight, fight.“ Der mutmaßliche Schütze Matthew Crooks wird von einem Scharfschützen des Secret Service getötet. Der damalige Präsidentschaftskandidat kam mit einer leichten Verletzung am Ohr davon. Schon kurz nach dem Attentat kamen Spekulationen darüber auf, ob es vielleicht inszeniert worden sei, um die Siegchancen im Rennen um die Präsidentschaft für Trump zu erhöhen. Damals stellten hauptsächlich linke US-Politiker diese Frage. 

Aber seit ein paar Wochen nehmen die Spekulationen wieder Fahrt auf – dieses Mal allerdings unter Trump-Anhängern. Eine wachsende Zahl MAGA-Anhänger argumentiert jetzt auch, der Präsident habe alles nur inszeniert, um mehr Stimmen zu bekommen. Beweise dafür liefern sie keine, eine Untersuchungskommission war schon zu dem Schluss gekommen, es habe sich um einen echten Anschlag auf den Präsidenten gehandelt.

Donald Trump habe nur einmal über das Attentat geredet

Nun steigt aber auch die ehemalige Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene in das Thema ein. Die frühere Trump-Anhängerin schrieb auf X: Vor allem Präsident Trump sollte daran interessiert sein, alle Fakten zu bekommen, was damals in Butler, Pennsylvania, während seiner Rede vor zwei Jahren passiert sei. „Warum macht er das nicht?“, fragt sie in Richtung Trump gerichtet. 

Trisha Hope, eine frühere Delegierte der Republikaner, hat ebenfalls auf X ihre Zweifel am Attentat auf Trump geäußert. Für sie sei es schon früh eine „red flag“ gewesen, dass der Präsident auf der kurz nach dem Attentat stattfindenden Convention der Republikaner nur ein einziges Mal darüber gesprochen habe. Und danach erklärt habe, dass die Erinnerung „zu schmerzhaft“ sei. Hope schrieb weiter: „Wenn Menschen eine Lüge erzählen, sicher bei einer sehr großen, ist es schwierig, alle Details richtig zu behalten. (…) Aus meiner Sicht hat Trump das gesagt, um jedes weitere Gespräch zu beenden.“ Das sei verdächtig, schließlich liebe der Präsident nichts mehr als sich selbst. Auch habe der Präsident darauf verzichtet, sich über die Secret-Service-Agenten zu beschweren, die ihn nicht richtig beschützt hätten.

Unter Anschlagszweiflern wird auch das ikonische Foto von Trump mit der geballten Faust kritisch betrachtet. Hope sieht darin ebenfalls Belege, dass das gesamte Attentat nur eine Inszenierung gewesen sei. Die Agenten seien perfekt für das Foto um den Präsidenten gruppiert – und ließen eigentlich frei, was sie schützen sollten: den Kopf. 

akr

Source: stern.de