Wirklich sicher ist vor der Wahl der drei neuen Bundesverfassungsrichter an diesem Donnerstag eigentlich nichts. Jedenfalls, was den Ausgang betrifft. Für die beiden Regierungsfraktionen gibt es nur eine Gewissheit: Es darf nicht schiefgehen. Nicht noch einmal. Denn sonst droht dem Land eine Staatskrise. Schon der fehlgeschlagene erste Versuch im Juli stürzte die Koalition bekanntlich in ein tiefes Zerwürfnis. Das Problem: Es ist eine geheime Wahl. Am Ende wird also niemand ganz genau wissen,
an wem es gelegen hat, wenn es geklappt hat. Oder wenn es nicht geklappt
hat.