Verbots-Debatte: Warum ohne Rest durch zwei teilbar Kinder-Gehirne so ruhelos zu Händen Social Media sind

Es gibt zwei gegenläufige Reflexe, wenn es darum geht, wie Kinder und Jugendliche Social Media nutzen: auf der einen Seite den Reflex, aus besorgniserregenden Daten unmittelbar politische Verbote ableiten zu wollen. Auf der anderen Seite den Reflex, dieses Thema ob seiner Komplexität und anstrengenden gesellschaftlichen Diskussionen einfach zu ignorieren. Darum lohnt es, einen Schritt zurückzutreten und die veröffentlichten Studien und Statistiken anzusehen darüber, wie häufig junge Menschen Dienste wie Instagram, Facebook, Tiktok, Snapchat, Whatsapp oder Youtube verwenden und wie sich dies auf ihre Gehirne auswirkt. Da mittlerweile, was übrigens in den aktuellen Diskussionen immer übersehen wird, selbst Senioren mehr Zeit am Bildschirm verbringen als Jugendliche, weil sie intensiv die genannten Apps nutzen und zusätzlich „alte Medien“ wie das Fernsehen, stellt sich die Frage, was gerade kindliche und jugendliche Gehirne so vulnerabel macht, dass sie gesondert betrachtet werden müssen.

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