Venezuela ist nach dem politisch aufgeladenen Finale der World Baseball Classic gegen die USA erstmals Weltmeister. In Miami setzten sich die Südamerikaner mit 3:2 gegen den Topfavoriten USA durch. Die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez rief daraufhin den 18. März zum nationalen Feiertag aus. Fortan müssen nur Beschäftigte in systemrelevanten Berufen an diesem Tag arbeiten.
Das Duell war unter anderem wegen der politischen Lage brisant. Anfang des Jahres hatte das US-Militär den autoritären venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro und seine Ehefrau entführt. Beide befinden sich inzwischen in New York. Dort soll ihnen wegen angeblicher Verwicklung ins internationale Drogengeschäft der Prozess gemacht werden.
Beim Einzug Venezuelas ins Finale hatte US-Präsident Donald Trump auf seiner Onlineplattform geschrieben, dass Venezuela zuletzt viele gute Dinge passiert seien. Er implizierte, dass das südamerikanische Land der 51. Bundesstaat der USA werden könnte.
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