USA: US-Sonderermittler Robert Mueller ist tot

Der Leiter der Sonderermittlungen in der Russlandaffäre um US-Präsident Donald Trump, Robert Mueller, ist tot. Dies berichten der US-Sender MS Now und die New York Times unter Berufung auf seine Familie. Der frühere langjährige FBI-Direktor sei im Alter von 81 Jahren gestorben. Im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass Mueller an Parkinson erkrankt war.

Mueller untersuchte von 2017 bis 2019 eine mögliche Einmischung Russlands bei der US-Wahl
2016 zugunsten Trumps. In einer ersten Reaktion schrieb Trump zu Muellers Tod auf Truth Social: „Gut, ich bin froh, dass er tot ist. Er kann unschuldigen Menschen nicht mehr schaden!“

Trump beklagte „Hexenjagd“

Mueller hatte nicht hinreichend belegen können, dass es vor der Wahl tatsächlich Geheimabsprachen zwischen dem Wahlkampfteam von Trump und Vertretern Russlands gegeben habe. Er schloss nicht aus, dass Trump die Ermittlungen der Justiz behindert haben könnte. Trump selbst wertete den Bericht jedoch als Entlastung und bezeichnete die Ermittlungen als „Hexenjagd“.

Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung, bei der Zellen, die den Botenstoff Dopamin produzieren, absterben, die für die Steuerung von Bewegungen zuständig sind. Typische Symptome sind Zittern, verlangsamte Bewegungen und Gleichgewichtsstörungen.

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