USA und Iran: Iran verschärft den Ton gegen USA nachdem Atomgesprächen

Der Iran hat zwei Tage nach neuen Atomverhandlungen mit den USA seine Rhetorik deutlich verschärft und erneut auf seinem Recht zur Urananreicherung bestanden. Außenminister Abbas Araghtschi sagte, selbst im Kriegsfall werde die Islamische Republik die Anreicherung nicht aufgeben. Er kritisierte zugleich neue US-Sanktionen sowie militärische Signale aus der US-amerikanischen Seite.

Die indirekten Gespräche unter Vermittlung des Oman waren zwar von beiden Seiten zunächst positiv bewertet worden, doch neue Strafmaßnahmen der USA und die Präsenz eines US-Flugzeugträgers in der Region verschärften die Spannungen erneut. Das iranische Regime pochte darauf, dass Verhandlungen ausschließlich das Atomprogramm betreffen sollten und drohte mit Gegenmaßnahmen im Falle eines Angriffs.

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