USA und Grönland: Friedrich Merz sieht Einlenken Donald Trumps denn Erfolg Europas


  • US-Präsident Donald Trump erhebt US-Besitzansprüche auf Grönland. 
  • Nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte am 21. Januar sprach Trump von einer „Einigung“ in der Grönland-Frage. Militärische Gewalt schloss er aus. 
  • Die selbstverwaltete Insel gehört zum Königreich Dänemark.
  • Die Regierungen von Grönland, Dänemark und auch eine Mehrheit der grönländischen Bevölkerung lehnen die US-Übernahmepläne ab.
  • Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zu Grönland.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa und Reuters.


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António Costa kündigt Sondergipfel des EU-Rats an

Angesichts der US-Zolldrohungen hat EU-Ratschef António Costa einen Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs "in den kommenden Tagen" angekündigt. Das gab Costa auf X bekannt. Den Gipfel begründete er mit der "Bedeutung der jüngsten Entwicklungen" und der Notwendigkeit, das Vorgehen der EU zu koordinieren.

In bisherigen Gesprächen mit EU-Regierungschefs habe er den Eindruck gewonnen, dass die EU-Partner hinter der territorialen Integrität und Souveränität Dänemarks und Grönlands stünden, schrieb Costa. Zudem stünden die EU-Länder weiter zur transatlantischen Zusammenarbeit innerhalb der Nato. Sie seien bereit, sich gegen "jede Art des Zwangs zu verteidigen". 

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Donald Trump beschuldigt Dänemark erneut

In einem Post auf der Plattform Truth Social hat US-Präsident Trump Dänemark zum wiederholten Male Vorwürfe gemacht. Seit zwei Jahrzehnten warne die Nato Dänemark in Bezug auf Grönland vor der "russischen Bedrohung", schrieb Trump. "Leider war Dänemark bisher nicht in der Lage, etwas dagegen zu unternehmen. Jetzt ist es an der Zeit, und es wird erledigt werden."

Trump ließ offen, was er damit konkret meint.

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Trump bestreitet in Brief an Norwegens Regierungschef Dänemarks Anspruch auf Grönland

In einem Brief, den die Nachrichtenagentur Reuters und internationale Journalisten einsehen konnten, zweifelt US-Präsident Trump gegenüber Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre Dänemarks Anspruch auf Grönland an.

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In dem Brief behauptet Trump fälschlicherweise, es gebe keine schriftlichen Dokumente darüber, "nur dass vor Hunderten von Jahren ein Boot dort gelandet ist – aber unsere Boote sind dort ebenfalls gelandet". Ähnliches hatte er in der Vergangenheit schon einmal gesagt. Tatsächlich ist die Zugehörigkeit Grönlands zu Dänemark im Kieler Frieden von 1814 schriftlich und völkerrechtlich bindend niedergelegt. Vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag wurde dies 1933 gegen Ansprüche Norwegens international nochmals bestätigt. Diese Ansprüche reichten bis 1261 zurück, als Dänemark zum norwegischen Königreich gehörte. Für diese Zeit ist bekundet, dass sich die Grönländer der norwegischen Krone unterwarfen.

"Die Welt ist nicht sicher, solange wir nicht die vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben", schrieb Trump dessen ungeachtet in seinem Brief. Außerdem begründete er sein Handeln damit, den Friedensnobelpreis nicht erhalten zu haben. Das Nobelpreiskomitee sitzt in Oslo.

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Seine Prämisse, so Trump in dem Brief, sei nun vielmehr, das zu tun, was gut und richtig für die Vereinigten Staaten von Amerika sei.

Mehr zu dem Thema lesen Sie in dieser Meldung:

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Trump äußert sich nicht zu möglichem Militäreinsatz in Grönland

US-Präsident Donald Trump hat sich nicht dazu äußern wollen, ob er zur Übernahme Grönlands militärische Gewalt einsetzen würde. Auf die Frage, ob er Gewalt anwenden würde, um die zu Dänemark ⁠gehörende Insel in Besitz zu nehmen, antwortete Trump in einem kurzen Telefoninterview ⁠mit dem Sender NBC News: "Kein Kommentar".

Zugleich bekräftigte er seine Zolldrohungen. Er werde "100-prozentig" weitere Zölle gegen europäische Länder erheben, sollten sie die Übernahme Grönlands behindern. Europa sollte ⁠sich eher auf den Ukrainekrieg ⁠fokussieren – nicht auf Grönland, sagte er.

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Dänischer Außenminister fordert EU-Antwort auf Trumps Drohungen 

Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen hat die EU-Staaten zu einer Reaktion auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump aufgerufen. Dies sei keine alleinige Angelegenheit Dänemarks, sagte der Minister vor Journalisten in London. Die EU müsse über die Antwort auf die Drohungen entscheiden.

Dänemark freue sich über die Unterstützung, die es erhalte. "Wir haben rote Linien, die nicht überschritten werden dürfen", sagte Rasmussen. 

Trump hatte zusätzliche Zölle gegen Dänemark, Deutschland, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland angedroht, sollten die USA Grönland nicht kaufen können. 

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Dänemark schlägt Nato-Mission auf Grönland vor

Dänemark hat ein Nato-Mandat für Grönland und die Arktis ins Spiel gebracht, durch die US-Präsident Donald Trump von der Übernahme der Insel abgebracht werden soll. Man hoffe nun auf die Umsetzung des Plans, sagte Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen ‌nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Brüssel. Dänemark habe sich mit der grönländischen Regierung in Nuuk abgestimmt.

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Trump will in Davos über Grönland sprechen

US-Präsident Donald Trump hat ⁠seine Forderung nach einem Erwerb ​Grönlands durch die USA bekräftigt. Zugleich kündigte er Gespräche mit europäischen Staaten auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos an, das heute eröffnet wird. 

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Trump wiederholte seinen Standpunkt, dass die zu Dänemark gehörende Arktisinsel ⁠entscheidend für die nationale und weltweite Sicherheit sei. Er habe dazu ein "sehr gutes" Telefonat mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte geführt, schrieb Trump auf seiner Onlineplattform. "Grönland ist für die nationale und ‍weltweite Sicherheit unerlässlich", schrieb der US-Präsident. "Es kann kein Zurück geben – darüber sind sich alle einig!"

Trump sagte weiter, Dänemark könne ⁠das riesige Territorium nicht schützen. "Wir ⁠müssen es haben", sagte Trump vor Reportern. "Ich kenne die führenden ​Politiker, das sind sehr gute Leute, aber sie ⁠fahren nicht einmal dorthin."

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Ehemaliger Nato-Generalsekretär fordert härteren Umgang mit Trump

Der ehemalige Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat Europa zu einem Kurswechsel im Umgang mit Donald Trump aufgefordert. "Die Zeit für Schmeicheleien ist vorbei", sagte Rasmussen der Nachrichtenagentur AFP. Europa müssen "Kraft, Stärke und Einheit" demonstrieren. Das sei das einzige, was Trump respektiere.

Der Konflikt um die US-Annexionspläne zu Grönland sei nicht nur eine Krise für die Nato, sondern auch eine Krise "für die transatlantische Gemeinschaft allgemein", sagte Rasmussen weiter:

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Trumps Handeln habe bereits einen "mentalen Bruch" zwischen den USA und ihren langjährigen europäischen Verbündeten verursacht. "Das ist eine neue Situation, die sich von allen anderen Auseinandersetzungen in der Geschichte der Nato unterscheidet." Ein US-Angriff auf Grönland würde das Ende der transatlantischen Allianz bedeuten, sagte Rasmussen.

Rasmussen war von 2009 bis 2014 Nato-Generalsekretär. Der jetzige Amtsinhaber Mark Rutte ist unter anderem für sein diplomatisches und betont freundliches Auftreten gegenüber Trump bekannt

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Dänemarks Regierungschefin will Grönland nicht aufgeben

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hat ihren Widerstand gegen eine US-Übernahme Grönlands bekräftigt. "Ich werde Grönland nicht preisgeben", sagte sie. Ihre Regierung schlage eine dauerhafte Präsenz in der Arktis vor, um Donald Trumps Interesse an der arktischen Sicherheit zu adressieren. "Wir sind rund um die Uhr im Dialog mit den Verbündeten in Europa und anderswo", sicherte Frederiksen zu. Die USA hätten von den Vorschlägen einer größeren Präsenz in der Arktis schon lange gewusst.

Frederiksen forderte eine europäische Reaktion auf Trumps Zolldrohungen. "Europa muss antworten. Dazu sind wir gezwungen", sagte Frederiksen im dänischen Parlament. "Niemand in Europa wünscht sich das, aber es ist das Richtige." Ein Handelskonflikt würde Arbeitsplätze auf beiden Seiten des Atlantiks kosten. Doch Werte wie Souveränität, Identität, Grenzen und Demokratie seien nicht verhandelbar – weswegen man sich auf die möglichen Folgen einstellen müsse:

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EU-Parlament setzt Handelsdeal mit den USA zunächst aus

Das Europaparlament hat die Umsetzung einer Handelsvereinbarung mit den USA aus dem vergangenen Sommer vorerst ausgesetzt. Das Parlament werde erst einmal nicht über eine Abschaffung der EU-Zölle auf Industrieprodukte aus den USA abstimmen, teilten die Fraktionsvorsitzenden der Konservativen, Sozialdemokraten und Liberalen in Straßburg mit.

Frankreich unterstützt Außenminister Jean-Noël Barrot zufolge die Aussetzung des Abkommens ausdrücklich. "Die Androhung von Zöllen wird als Erpressung benutzt, um nicht zu rechtfertigende Zugeständnisse zu erhalten“, sagte Barrot. Die EU-Kommission verfüge über "sehr schlagkräftige Instrumente“, um auf die Drohungen von US-Präsident Donald Trump zu reagieren. 

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Briten und Dänen beraten über Sicherheit in der Arktis

Als Reaktion auf die Grönlandkrise haben ‌Großbritannien und Dänemark Verteidigungsgespräche angekündigt, die sich auf die Sicherheit in der Arktis konzentrieren sollen. Der britische Verteidigungsminister John Healey werde dazu heute nach Kopenhagen reisen, teilte sein Ministerium mit. Bei den Gesprächen soll ‍es darum gehen, wie die europäischen Nationen ​die Sicherheit im europäischen Teil ‌der Arktis, einschließlich Grönlands, verstärken können.

Zudem wollen beide Länder über den Schutz kritischer Infrastruktur ⁠in der Ostsee sowie über eine von Großbritannien geführte Militärübung beraten. Auch die Unterstützung für die Ukraine und die ⁠Zusammenarbeit bei der Drohnenabwehr stehen auf der Agenda.

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Frankreich fordert Nato-Übung auf Grönland 

Frankreich ruft inmitten des Konflikts um US-Annexionspläne zu Grönland zu einer Nato-Übung auf der Insel auf. Man sei bereit, "dazu beizutragen", teilte das französische Präsidialamt mit. Einzelheiten zu Ausmaß, Zweck und Zeitplan für die vorgeschlagene Militärübung sindn noch nicht bekannt.

US-Präsident Donald Trump begründet seine Forderungen damit, dass Grönland angeblich nur sicher vor einem drohenden Angriff seitens Russlands oder Chinas sei, wenn es zu den USA gehöre. Die europäischen Länder verweisen darauf, dass die USA auf Grönland einen Militärstützpunkt unterhalten, der schon jetzt deutlich ausgebaut werden könnte, wenn die US-Regierung dies für nötig hielte.

Am Wochenende hatten mehrere Länder, darunter Deutschland, kleine Erkundungsteams ihrer Streitkräfte nach Grönland entsandt, um Militärübungen vorzubereiten, zu denen auch die USA eingeladen wurden. Damit wollten sie ihre Bereitschaft demonstrieren, sich an einer Verteidigung der Insel zu beteiligen. Diesen Ländern drohte Trump am Samstag neue Zölle an. 

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Nato-Generalsekretär will sich nicht öffentlich zu Grönlandstreit äußern

Die Veröffentlichung privater Nachrichten durch Donald Trump ist ein diplomatischer Fauxpas. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos will sich Nato-Generalsekretär Mark Rutte, der zu den Betroffenen zählt, jedoch nicht äußern. Meine Kollegin Marlies Uken berichtet von einem Panel aus Davos:

"Dass immer mehr private Nachrichten zwischen den Staats- und Regierungschefs öffentlich werden – zum Missfallen mancher Beteiligten – ist gleich zu Beginn eines Panels mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte ein Thema. Der betont, dass hinter den Kulissen gerade sehr engagiert über die Grönlandfrage verhandelt werde. ‚Aber das machen wir nicht öffentlich.‘

Die Moderatorin fängt, wie das gesamte Publikum, an, zu lachen. Schließlich hat Trump jüngst eine private Nachricht von Rutte veröffentlicht, in der dieser dem US-Präsidenten schmeichelt. ‚Nun, manchmal werden diese Verhandlungen auch öffentlich‘, sagt sie. Daraufhin muss Rutte selbst lachen – ein wenig gute Miene zum bösen Spiel: ‚Ja, das ist wahr.’"

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Dänemark verweigert Verhandlungen über Souveränität

Regierungschefin Mette Frederiksen verbittet sich Diskussionen zur Hoheit Dänemarks über Grönland. "Wir können über alles Politische verhandeln: Sicherheit, Investitionen, Ökonomie", sagte sie in einer Mitteilung. "Aber wir können nicht über unsere Souveränität verhandeln." Sie sei darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass dies in Gesprächen mit Blick auf eine neue Nato-Rahmenvereinbarung zur Sicherheit in der Arktis auch kein Thema gewesen sei.

Die Nato sei sich der Position des Königreichs bewusst. Dänemark wolle weiterhin einen konstruktiven Dialog mit seinen Verbündeten führen. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump nach einem Treffen mit Nato-Chef Mark Rutte von einer Verabredung über ein Abkommen zum Grönlandkonflikt gesprochen. Es sei "gut und normal", dass der US-Präsident und der Nato-Generalsekretär darüber diskutierten. Mit Rutte sei sie vor und nach dem Treffen mit Trump kontinuierlich in Kontakt gewesen, sagte Frederiksen.

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Trump bekräftigt Annexionspläne in Davos – "ohne Gewalt"

Auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos macht der US-Präsident deutlich, dass es ihm ernst ist mit seinen Grönland-Drohungen. Um Grönland verteidigen zu können, benötigten die USA das "Eigentumsrecht" über die Insel, sagte er. Er wolle "sofort" in Verhandlungen über den Kauf Grönlands einsteigen.

Dänemark griff er in der Rede direkt an. Alles, was die USA von Dänemark wollten, sei "dieser Ort namens Grönland", ein "kleiner Gefallen", wie Trump sagt. Er fügte hinzu: "Wir haben nie um etwas gebeten und wir haben nie etwas bekommen. Wir werden wahrscheinlich auch nichts bekommen, es sei denn, ich entscheide mich, übermäßige Gewalt anzuwenden, wodurch wir, offen gesagt, nicht mehr aufzuhalten wären. Aber das werde ich nicht tun." Später kommt Trump noch einmal auf die Frage nach einem möglichen Militäreinsatz zur Übernahme Grönlands zurück – diesmal mit etwas anderer Formulierung: "Ich will keine Gewalt anwenden. Ich werde keine Gewalt anwenden." 

Trump bekräftigte in der Rede auch seine Pläne für ein Raketenabwehrsystem, den Golden Dome, auf Grönland. Dies diene dem Schutz der USA, aber auch anderer Staaten wie Kanada. 

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Dänischer Außenminister sieht Trumps angekündigten Gewaltverzicht positiv

Nach der Rede von US-Präsident Donald Trump in Davos hat sich der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen besorgt gezeigt. US-Präsident Donald Trump halte an seinem Plan zur Übernahme Grönlands fest, sagte Rasmussen vor Journalisten in Davos. Positiv sei jedoch, dass er offenbar nicht plane, Gewalt einzusetzen.

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Dänemark setze im Streit um Grönland weiter auf Diplomatie, sagte Rasmussen. Einige Grundprinzipien seien aber nicht verhandelbar.

Die Sicherheit der Arktis liege nicht nur in der Verantwortung Dänemarks, sondern auch in jener der Nato, betonte Rasmussen. Gestern hatte die dänische Regierung um eine dauerhafte Nato-Präsenz auf der Insel gebeten. 

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Trump zieht geplante Zölle gegen europäische Staaten zurück

Nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte will US-Präsident Donald Trump auf die angekündigten Zölle gegen die europäischen Staaten verzichten. Zur Begründung verwies Trump in einem Post auf seiner Online-Plattform darauf, dass ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion entstanden sei.

Die Zölle hätten am 1. Februar in Kraft treten sollen.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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USA sollen Einfluss auf Grönland ausbauen dürfen

Donald Trump hat seinen Verzicht auf neue Zölle mit einem Rahmenabkommen zu Grönland begründet, auf das er sich mit der Nato verständigt habe. Details der Vereinbarung nannte Trump nicht.

Wie die ZEIT aus Teilnehmerkreisen erfuhr, sieht die Vereinbarung vor, dass die USA ihren Einfluss auf Grönland vertiefen dürfen. So soll das Dokument über die Stationierung von US-Truppen auf der Insel aus dem Jahr 1951 überarbeitet und an Trumps Forderung, Grönland in einen US-Raketenabwehrschirm aufzunehmen, angepasst werden. 

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Außerdem sollen die USA mitbestimmen dürfen, wer Investitionen auf Grönland tätigt. Das soll vor allem Aktivitäten von Russland und China auf der Insel verhindern.

Ähnlich berichteten auch weitere Medien. Dem Handelsblatt zufolge sieht die Vereinbarung etwa zusätzlich vor, dass sich die europäischen Nato-Länder zu einem stärkeren Engagement in der Arktis verpflichten.

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"Trump always chickens out"

Im Streit um Grönland hat sich ein vor allem von den US-Demokraten genutzter Spruch wieder einmal bewährt: "Trump always chickens out", kurz Taco. Damit ist gemeint, der US-Präsident zieht seine Vorhaben in der letzten Sekunde wieder zurück – so geschehen etwa nach diversen Zollankündigungen. Aber warum jetzt auch beim Thema Grönland?

Dafür gibt es mehrere Gründe, schreibt meine Kollegin Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT. Nicht zuletzt dürfte – wieder einmal – die Börse für einen Stimmungswechsel des US-Präsidenten gesorgt haben.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Merz sieht Trump im Grönlandkonflikt auf dem "richtigen Weg"

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Kursänderung von US-Präsident Donald Trump nach dessen Annexionsandrohungen gegenüber Grönland begrüßt. Damit habe Trump den "richtigen Weg" eingeschlagen, sagte Merz in einer auf Englisch gehaltenen Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Jede Drohung, europäisches Territorium mit Gewalt in Besitz zu nehmen, wäre "inakzeptabel". Neue Zölle würden zudem "die Grundlagen der transatlantischen Beziehungen untergraben."

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Die Nato sei "für die Sicherung des hohen Nordens verantwortlich", sagte Merz. Dies sei ein "gemeinsames transatlantisches Interesse", für das sich auch Deutschland einsetze. "Wir tun dies im Rahmen der Nato und werden unser Engagement noch ausweiten", kündigte der Kanzler an.

Zugleich sprach Merz von einer Bedrohung durch Russland in der Arktis. "Wir werden Dänemark, Grönland und den Norden vor der Bedrohung durch Russland schützen", sagte der Kanzler. Dabei müssten aber die Prinzipien gewahrt werden, "auf denen die transatlantische Partnerschaft beruht: Souveränität und territoriale Integrität". Die Bundesregierung unterstütze Gespräche zwischen Dänemark, Grönland und den USA auf der Grundlage dieser Prinzipien.

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Nato-Oberbefehlshaber sieht Bündnis als bereit für eine Arktismission an

Der US-General Alexus Grynkewich, Oberbefehlshaber der Nato in Europa, hat die militärische Bereitschaft seiner Truppen für eine Arktismission bekräftigt. "Wir sind bereit", sagte Grynkewich nach einer Tagung des Militärausschusses der Nato in Brüssel. Die Nato verfüge über "enorme Expertise" für einen solchen Einsatz. Eine politische Weisung, dafür Pläne zu entwerfen, habe er noch nicht erhalten. Die Militärführung denke jedoch bereits darüber nach, "wie wir uns dafür organisieren würden", sagte Grynkewich.

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Trump erwartet "uneingeschränkten" und "kostenlosen" Zugang zu Grönland

US-Präsident Donald Trump rechnet bei den anstehenden Gesprächen über Grönland damit, dass die USA unbegrenzten und dauerhaften Zugang zu der weltgrößten Insel erhalten werden. Die Einzelheiten müssten zwar noch ausgehandelt werden, sagte er dem US-Sender Fox Business, doch "im Wesentlichen geht es um uneingeschränkten Zugang. Es gibt kein Ende, keine zeitliche Begrenzung“. Dem Republikaner zufolge solle eine Übereinkunft darauf hinauslaufen, dass die USA "alles bekommen, was wir wollen, kostenlos".

Fox Business sagte Trump außerdem, dass auf Grönland ein Teil des geplanten Verteidigungssystems Golden Dome gebaut werden solle. Eine Installation auf der Insel sei wichtig, da "alles" über Grönland fliege.

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Starmer sieht noch keine Entspannung in Grönlandkrise

Der britische Premier Keir Starmer sieht den schwierigsten Teil bei der Einigung im Streit um Grönland noch nicht bewältigt. "Die eigentliche harte Arbeit besteht nun darin, einen besseren Weg nach vorn in der Frage zu finden, über die wir uns alle einig sind – der Sicherheit in der Arktis", sagte Starmer vor einem Gespräch mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen auf seinem Landsitz Chequers. Das sei das nächste Kapitel, sagte Starmer. Er freue sich darauf, mit Frederiksen zu beraten, wie man die entscheidenden Schritte auf diesem Weg nehme.

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Finnland dringt auf schnellen Plan für Arktissicherheit

Nach der angekündigten Einigung im Grönland-Streit mit den USA hat sich der finnische Präsident Alexander Stubb für einen schnellen Plan zur Stärkung der Sicherheit in der Arktis ausgesprochen. Dieser solle idealerweise bis zum Nato-Gipfel im Juli in Ankara fertig sein, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters in Davos. Er sei zudem überzeugt, dass die EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem Sondergipfel in Brüssel heute Abend zu einer einheitlichen Haltung in der Frage gelangen würden.

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Wadephul sieht Einigkeit mit Trump bei neuer Grönlandposition

Außenminister Johann Wadephul hat die Wende von US-Präsident Donald Trump bei dessen Plänen zur Übernahme Grönlands begrüßt. "Ich setze jetzt darauf, dass das Königreich Dänemark, Grönland und die Vereinigten Staaten die Einzelheiten sehr schnell und effektiv aushandeln werden", sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem äthiopischen Kollegen Gedion Timothewos in Addis Abeba.

"Die Lösung, die jetzt für die Grönlandfrage gefunden ist, ist exakt diejenige, für die die Bundesregierung von Anfang an eingetreten ist", sagte Wadephul. Der US-Präsident habe zu Recht auf Sicherheitsaspekte hingewiesen, die sich im arktischen Raum neu stellten und wo man sich Russland und China in einer neuen Weise gegenübersehe. Die Bundesregierung habe von Anfang an dafür plädiert, hier im Nato-Rahmen unter Bündnispartnern sicherheitspolitisch zu gemeinsamen Lösungen zu kommen. "Genau auf diesem Weg bewegen wir uns weiter."

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Merz und von der Leyen sprechen vor Sondergipfel

Eine Eskalation im Grönlandstreit scheint vorerst abgewendet – trotzdem dürfte das Thema den EU-Sondergipfel in Brüssel heute Abend weiter bestimmen. Zuvor trafen sich Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen zu einem Vieraugengespräch. Donald Trump drohte den Europäern erneut.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Klingbeil will enge Beziehung zu USA bewahren 

Vizekanzler Lars Klingbeil will trotz des Grönlandstreits weiter eng mit den USA zusammenarbeiten. "Es geht überhaupt nicht darum, mit den Amerikanern zu brechen, das Verhältnis aufzulösen", sagte der Bundesfinanzminister und SPD-Co-Chef vor Journalisten in Davos.

Donald Trumps Ankündigung, bei einer Übernahme Grönlands auf Gewalt verzichten zu wollen, wertete er positiv. "Über alles andere können wir reden", sagte Klingbeil. Berechtigte Sicherheitsinteressen der USA würden innerhalb der Nato geklärt. Das von Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte angekündigte Rahmenabkommen zu Grönland sei ein Schritt in die richtige Richtung. "Das ist der Anfang von Gesprächen", sagte Klingbeil. 

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Grönlands Premier unterstreicht Souveränität

Vor Beginn des EU-Gipfels hat Grönlands Premierminister Jens-Frederik Nielsen noch einmal klargemacht, bei welchen Themen er verhandlungsbereit ist – und bei welchen nicht. "Unsere Souveränität ist eine rote Linie", sagte er bei einer Pressekonferenz. 

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Nielsen fügte hinzu, er kenne den Inhalt des Gesprächs zwischen US-Präsident Donald Trump und Nato-Chef Mark Rutte zwar nicht. Grönlands Regierung sei aber bereit, vieles "als Partner und auf respektvolle Weise" zu diskutieren. Als Beispiele nannte er eine stärkere militärische US-Präsenz und die grönländischen Rohstoffvorkommen.

Der Regierungschef sprach sich zudem für eine permanente Nato-Mission in seinem Land aus. Man sei sich bewusst, dass die Sicherheit der Arktis wichtig sei und Grönland dabei eine Verantwortung trage.

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Dänische Regierungschefin fordert stärkere Nato-Präsenz in der Arktis

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen will eine dauerhafte Nato-Mission in der Arktis. "Wir brauchen eine ständige Präsenz der Nato in der Arktis, auch um Grönland herum", sagte sie vor dem EU-Sondergipfel in Brüssel. Es sei für jeden klar, dass Dänemark ein souveräner Staat sei und dies nicht verhandelbar sei. "Aber natürlich können wir mit den USA erörtern, wie wir unsere gemeinsame Zusammenarbeit bei der Sicherheit in der Arktis stärken können."

Wie schon zuvor sprach Frederiksen von roten Linien für ihr Land. Dazu gehöre die Souveränität Dänemarks, die Teil der demokratischen Grundwerte sei. Die vergangenen Tage hätten gezeigt, wie stark die EU sei, wenn sie geeint auftrete. 

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Friedrich Merz sieht Einlenken Donald Trumps als Erfolg Europas

Bundeskanzler Friedrich Merz hat nach der vorläufigen Einigung mit den USA über Grönland die Geschlossenheit der Europäischen Union hervorgehoben. "Es hat sich gezeigt, dass Geschlossenheit und Entschlossenheit auf der europäischen Seite durchaus etwas bewirken können", sagte Merz vor dem EU-Sondergipfel in Brüssel. Trotz des "guten Ergebnisses“ müsse jedoch "die Resilienz, die Widerstandsfähigkeit der Europäischen Union“ weiter gestärkt werden.

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Mit Blick auf mögliche Folgen für das transatlantische Verhältnis und die Nato sagte der CDU-Chef, er lege "sehr viel Wert darauf", dass "wir jedenfalls versuchen sollten, die Nato zu erhalten“. Es sei "das erfolgreichste politische Bündnis, das es jemals zwischen Europa und Amerika gegeben" habe. Dieses transatlantische Fundament dürfe man nicht einfach aufgeben, sagte der Kanzler. Er habe den Eindruck, dass die USA auch weiter die Zusammenarbeit suchten.

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Kallas sieht Beziehung zu den USA beeinträchtigt

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat die Entwicklungen der vergangenen Tage als schweren Schlag für das transatlantische Verhältnis bezeichnet. Bei einer Pressekonferenz sagte Kallas, von Streitigkeiten zwischen Europa und den USA "profitieren bloß unsere Gegner, die zuschauen und sich über diesen Anblick freuen".

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Damit ist gemeint, der US-Präsident zieht seine Vorhaben in der letzten Sekunde wieder zurück – so geschehen etwa nach diversen Zollankündigungen. Aber warum jetzt auch beim Thema Grönland? Dafür gibt es mehrere Gründe, schreibt meine Kollegin Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT. 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Bei einer Pressekonferenz sagte Kallas, von Streitigkeiten zwischen Europa und den USA "profitieren bloß unsere Gegner, die zuschauen und sich über diesen Anblick freuen".","video":[]}"}“>

Katrin Scheib

Kallas sieht Beziehung zu den USA beeinträchtigt

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat die Entwicklungen der vergangenen Tage als schweren Schlag für das transatlantische Verhältnis bezeichnet. Bei einer Pressekonferenz sagte Kallas, von Streitigkeiten zwischen Europa und den USA „profitieren bloß unsere Gegner, die zuschauen und sich über diesen Anblick freuen“.

Eric Voigt

Friedrich Merz sieht Einlenken Donald Trumps als Erfolg Europas

Bundeskanzler Friedrich Merz hat nach der vorläufigen Einigung mit den USA über Grönland die Geschlossenheit der Europäischen Union hervorgehoben. „Es hat sich gezeigt, dass Geschlossenheit und Entschlossenheit auf der europäischen Seite durchaus etwas bewirken können„, sagte Merz vor dem EU-Sondergipfel in Brüssel. Trotz des „guten Ergebnisses“ müsse jedoch „die Resilienz, die Widerstandsfähigkeit der Europäischen Union“ weiter gestärkt werden.
Bundeskanzler Friedrich Merz. NICOLAS TUCAT / AFP via Getty Images
Mit Blick auf mögliche Folgen für das transatlantische Verhältnis und die Nato sagte der CDU-Chef, er lege „sehr viel Wert darauf“, dass „wir jedenfalls versuchen sollten, die Nato zu erhalten“. Es sei „das erfolgreichste politische Bündnis, das es jemals zwischen Europa und Amerika gegeben“ habe. Dieses transatlantische Fundament dürfe man nicht einfach aufgeben, sagte der Kanzler. Er habe den Eindruck, dass die USA auch weiter die Zusammenarbeit suchten.

Isabelle Daniel

Dänische Regierungschefin fordert stärkere Nato-Präsenz in der Arktis

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen will eine dauerhafte Nato-Mission in der Arktis. „Wir brauchen eine ständige Präsenz der Nato in der Arktis, auch um Grönland herum„, sagte sie vor dem EU-Sondergipfel in Brüssel. Es sei für jeden klar, dass Dänemark ein souveräner Staat sei und dies nicht verhandelbar sei. „Aber natürlich können wir mit den USA erörtern, wie wir unsere gemeinsame Zusammenarbeit bei der Sicherheit in der Arktis stärken können.“

Wie schon zuvor sprach Frederiksen von roten Linien für ihr Land. Dazu gehöre die Souveränität Dänemarks, die Teil der demokratischen Grundwerte sei. Die vergangenen Tage hätten gezeigt, wie stark die EU sei, wenn sie geeint auftrete. 

Katrin Scheib

Grönlands Premier unterstreicht Souveränität

Vor Beginn des EU-Gipfels hat Grönlands Premierminister Jens-Frederik Nielsen noch einmal klargemacht, bei welchen Themen er verhandlungsbereit ist – und bei welchen nicht. „Unsere Souveränität ist eine rote Linie“, sagte er bei einer Pressekonferenz. 
„Unsere Integrität und unsere Grenzen und das Völkerrecht sind rote Linien, die niemand überschreiten darf.“

Grönlands Premier Jens-Frederik Nielsen

Nielsen fügte hinzu, er kenne den Inhalt des Gesprächs zwischen US-Präsident Donald Trump und Nato-Chef Mark Rutte zwar nicht. Grönlands Regierung sei aber bereit, vieles „als Partner und auf respektvolle Weise“ zu diskutieren. Als Beispiele nannte er eine stärkere militärische US-Präsenz und die grönländischen Rohstoffvorkommen.

Der Regierungschef sprach sich zudem für eine permanente Nato-Mission in seinem Land aus. Man sei sich bewusst, dass die Sicherheit der Arktis wichtig sei und Grönland dabei eine Verantwortung trage.

Anna-Lena Schlitt

Klingbeil will enge Beziehung zu USA bewahren 

Vizekanzler Lars Klingbeil will trotz des Grönlandstreits weiter eng mit den USA zusammenarbeiten. „Es geht überhaupt nicht darum, mit den Amerikanern zu brechen, das Verhältnis aufzulösen“, sagte der Bundesfinanzminister und SPD-Co-Chef vor Journalisten in Davos.

Donald Trumps Ankündigung, bei einer Übernahme Grönlands auf Gewalt verzichten zu wollen, wertete er positiv. „Über alles andere können wir reden“, sagte Klingbeil. Berechtigte Sicherheitsinteressen der USA würden innerhalb der Nato geklärt. Das von Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte angekündigte Rahmenabkommen zu Grönland sei ein Schritt in die richtige Richtung. „Das ist der Anfang von Gesprächen“, sagte Klingbeil. 

Isabelle Daniel

Merz und von der Leyen sprechen vor Sondergipfel

Eine Eskalation im Grönlandstreit scheint vorerst abgewendet – trotzdem dürfte das Thema den EU-Sondergipfel in Brüssel heute Abend weiter bestimmen. Zuvor trafen sich Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen zu einem Vieraugengespräch. Donald Trump drohte den Europäern erneut.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Isabelle Daniel

Wadephul sieht Einigkeit mit Trump bei neuer Grönlandposition

Außenminister Johann Wadephul hat die Wende von US-Präsident Donald Trump bei dessen Plänen zur Übernahme Grönlands begrüßt. „Ich setze jetzt darauf, dass das Königreich Dänemark, Grönland und die Vereinigten Staaten die Einzelheiten sehr schnell und effektiv aushandeln werden“, sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem äthiopischen Kollegen Gedion Timothewos in Addis Abeba.

„Die Lösung, die jetzt für die Grönlandfrage gefunden ist, ist exakt diejenige, für die die Bundesregierung von Anfang an eingetreten ist„, sagte Wadephul. Der US-Präsident habe zu Recht auf Sicherheitsaspekte hingewiesen, die sich im arktischen Raum neu stellten und wo man sich Russland und China in einer neuen Weise gegenübersehe. Die Bundesregierung habe von Anfang an dafür plädiert, hier im Nato-Rahmen unter Bündnispartnern sicherheitspolitisch zu gemeinsamen Lösungen zu kommen. „Genau auf diesem Weg bewegen wir uns weiter.“

Außenminister Johann Wadephul (CDU). Sebastian Gollnow/picture alliance/dpa

Isabelle Daniel

Finnland dringt auf schnellen Plan für Arktissicherheit

Nach der angekündigten Einigung im Grönland-Streit mit den USA hat sich der finnische Präsident Alexander Stubb für einen schnellen Plan zur Stärkung der Sicherheit in der Arktis ausgesprochen. Dieser solle idealerweise bis zum Nato-Gipfel im Juli in Ankara fertig sein, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters in Davos. Er sei zudem überzeugt, dass die EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem Sondergipfel in Brüssel heute Abend zu einer einheitlichen Haltung in der Frage gelangen würden.
Finnlands Präsident Alexander Stubb. Denis Balibouse/ Reuters

Isabelle Daniel

Starmer sieht noch keine Entspannung in Grönlandkrise

Der britische Premier Keir Starmer sieht den schwierigsten Teil bei der Einigung im Streit um Grönland noch nicht bewältigt. „Die eigentliche harte Arbeit besteht nun darin, einen besseren Weg nach vorn in der Frage zu finden, über die wir uns alle einig sind – der Sicherheit in der Arktis„, sagte Starmer vor einem Gespräch mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen auf seinem Landsitz Chequers. Das sei das nächste Kapitel, sagte Starmer. Er freue sich darauf, mit Frederiksen zu beraten, wie man die entscheidenden Schritte auf diesem Weg nehme.

Eric Voigt

Trump erwartet „uneingeschränkten“ und „kostenlosen“ Zugang zu Grönland

US-Präsident Donald Trump rechnet bei den anstehenden Gesprächen über Grönland damit, dass die USA unbegrenzten und dauerhaften Zugang zu der weltgrößten Insel erhalten werden. Die Einzelheiten müssten zwar noch ausgehandelt werden, sagte er dem US-Sender Fox Business, doch „im Wesentlichen geht es um uneingeschränkten Zugang. Es gibt kein Ende, keine zeitliche Begrenzung“. Dem Republikaner zufolge solle eine Übereinkunft darauf hinauslaufen, dass die USA „alles bekommen, was wir wollen, kostenlos“.

Fox Business sagte Trump außerdem, dass auf Grönland ein Teil des geplanten Verteidigungssystems Golden Dome gebaut werden solle. Eine Installation auf der Insel sei wichtig, da „alles“ über Grönland fliege.

Jannik Wilk

Nato-Oberbefehlshaber sieht Bündnis als bereit für eine Arktismission an

Der US-General Alexus Grynkewich, Oberbefehlshaber der Nato in Europa, hat die militärische Bereitschaft seiner Truppen für eine Arktismission bekräftigt. „Wir sind bereit“, sagte Grynkewich nach einer Tagung des Militärausschusses der Nato in Brüssel. Die Nato verfüge über „enorme Expertise“ für einen solchen Einsatz. Eine politische Weisung, dafür Pläne zu entwerfen, habe er noch nicht erhalten. Die Militärführung denke jedoch bereits darüber nach, „wie wir uns dafür organisieren würden“, sagte Grynkewich.

Luis Kumpfmüller

Merz sieht Trump im Grönlandkonflikt auf dem „richtigen Weg“

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Kursänderung von US-Präsident Donald Trump nach dessen Annexionsandrohungen gegenüber Grönland begrüßt. Damit habe Trump den „richtigen Weg“ eingeschlagen, sagte Merz in einer auf Englisch gehaltenen Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Jede Drohung, europäisches Territorium mit Gewalt in Besitz zu nehmen, wäre „inakzeptabel“. Neue Zölle würden zudem „die Grundlagen der transatlantischen Beziehungen untergraben.“
Unsere Nachbarn und Partner in Europa, einschließlich Dänemark und der Bevölkerung Grönlands, können auf unsere Solidarität zählen.

Bundeskanzler Friedrich Merz

Die Nato sei „für die Sicherung des hohen Nordens verantwortlich“, sagte Merz. Dies sei ein „gemeinsames transatlantisches Interesse„, für das sich auch Deutschland einsetze. „Wir tun dies im Rahmen der Nato und werden unser Engagement noch ausweiten„, kündigte der Kanzler an.

Zugleich sprach Merz von einer Bedrohung durch Russland in der Arktis. „Wir werden Dänemark, Grönland und den Norden vor der Bedrohung durch Russland schützen“, sagte der Kanzler. Dabei müssten aber die Prinzipien gewahrt werden, „auf denen die transatlantische Partnerschaft beruht: Souveränität und territoriale Integrität„. Die Bundesregierung unterstütze Gespräche zwischen Dänemark, Grönland und den USA auf der Grundlage dieser Prinzipien.

Jannik Wilk

Dänemark verweigert Verhandlungen über Souveränität

Regierungschefin Mette Frederiksen verbittet sich Diskussionen zur Hoheit Dänemarks über Grönland. „Wir können über alles Politische verhandeln: Sicherheit, Investitionen, Ökonomie“, sagte sie in einer Mitteilung. „Aber wir können nicht über unsere Souveränität verhandeln.“ Sie sei darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass dies in Gesprächen mit Blick auf eine neue Nato-Rahmenvereinbarung zur Sicherheit in der Arktis auch kein Thema gewesen sei.

Die Nato sei sich der Position des Königreichs bewusst. Dänemark wolle weiterhin einen konstruktiven Dialog mit seinen Verbündeten führen. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump nach einem Treffen mit Nato-Chef Mark Rutte von einer Verabredung über ein Abkommen zum Grönlandkonflikt gesprochen. Es sei „gut und normal“, dass der US-Präsident und der Nato-Generalsekretär darüber diskutierten. Mit Rutte sei sie vor und nach dem Treffen mit Trump kontinuierlich in Kontakt gewesen, sagte Frederiksen.

Susanne Ködel

„Trump always chickens out“

Im Streit um Grönland hat sich ein vor allem von den US-Demokraten genutzter Spruch wieder einmal bewährt: „Trump always chickens out“, kurz Taco. Damit ist gemeint, der US-Präsident zieht seine Vorhaben in der letzten Sekunde wieder zurück – so geschehen etwa nach diversen Zollankündigungen. Aber warum jetzt auch beim Thema Grönland?

Dafür gibt es mehrere Gründe, schreibt meine Kollegin Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT. Nicht zuletzt dürfte – wieder einmal – die Börse für einen Stimmungswechsel des US-Präsidenten gesorgt haben.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Alexander Eydlin

USA sollen Einfluss auf Grönland ausbauen dürfen

Donald Trump hat seinen Verzicht auf neue Zölle mit einem Rahmenabkommen zu Grönland begründet, auf das er sich mit der Nato verständigt habe. Details der Vereinbarung nannte Trump nicht.

Wie die ZEIT aus Teilnehmerkreisen erfuhr, sieht die Vereinbarung vor, dass die USA ihren Einfluss auf Grönland vertiefen dürfen. So soll das Dokument über die Stationierung von US-Truppen auf der Insel aus dem Jahr 1951 überarbeitet und an Trumps Forderung, Grönland in einen US-Raketenabwehrschirm aufzunehmen, angepasst werden. 

Nato-Generalsekretär Mark Rutte (links) in Davos im Gespräch mit US-Präsident Donald Trump. Jonathan Ernst/Reuters
Außerdem sollen die USA mitbestimmen dürfen, wer Investitionen auf Grönland tätigt. Das soll vor allem Aktivitäten von Russland und China auf der Insel verhindern.

Ähnlich berichteten auch weitere Medien. Dem Handelsblatt zufolge sieht die Vereinbarung etwa zusätzlich vor, dass sich die europäischen Nato-Länder zu einem stärkeren Engagement in der Arktis verpflichten.

Addis AbebaAlexanderAnkaraArbeitArktisAuslandBedrohungBevölkerungBeziehungBeziehungenBoerseBrüsselBundeskanzlerBundesregierungCDUChinaCoDänemarkDenisDeutschlandDie ZeitDonalddpaEndeErnstEUEuropaEuropäischen UnionFoxFrederikFrederiksenFriedrichFriedrich MerzGewaltGrenzenGrönlandInselInvestitionenJensJohannJonathanJournalistenJuliKajaKallasKanzlerKeirKlingbeilKollegenKurzLarsLeyenMANMarkMedienMerzMetteNATONeuerNicolasÖkonomiePartnerschaftPolitikerRechtRegierungResilienzRusslandRutteSebastianSicherheitSoftwareSPDStarkStarmerStreitStubbTrumpUnionUrsulaUrsula von derUSUSAVerzichtWadephulWeiseWeltwirtschaftsforumWillZeitZölle