USA und Grönland: António Costa kündigt EU-Sondergipfel zu US-Zolldrohung an


  • US-Präsident Donald Trump erhebt seit Langem US-Besitzansprüche auf Grönland. Dabei schließt er auch militärische Gewalt nicht aus.
  • Die selbstverwaltete Insel gehört offiziell zum Königreich Dänemark.
  • Die Regierungen von Grönland, Dänemark und auch eine Mehrheit der grönländischen Bevölkerung lehnen die US-Übernahmepläne ab.
  • Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zu Grönland.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa und Reuters.


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Treffen zwischen Vertretern Dänemarks, Grönlands und der USA ist beendet

Der dänische Fernsehsender TV2 berichtet, dass das Treffen in Washington, D. C. nach etwa 50 Minuten beendet wurde. Neben den Außenministern der USA, Grönlands und Dänemarks nahmen demnach auch die Botschafter und außenpolitischen Berater teil.

Zum Verlauf des Gesprächs drang zunächst nichts nach außen. Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen und seine grönländische Amtskollegin Vivian Motzfeldt wurden später noch am Kapitol erwartet, dem Sitz des US-Kongresses.

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Bundeswehr entsendet 13 Soldaten nach Grönland

Neben Norwegen und Schweden entsendet auch Deutschland eine kleine Gruppe Soldaten für einen Aufklärungseinsatz nach Grönland. Das kündigte das Verteidigungsministerium an. Ein Erkundungsteam aus 13 Soldaten werde morgen in die grönländische Hauptstadt Nuuk aufbrechen, teilte das Ministerium mit, um auf Einladung Dänemarks an einem Aufklärungseinsatz teilzunehmen, der die Sicherheit der Region stärken solle. Die Mission soll demnach bis Samstag anhalten.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Russland sieht Grönland als dänisches Territorium

Die russische Führung hat angesichts der US-Ansprüche erklärt, dass man Grönland als dänisches Territorium ansehe. Die Sicherheitslage rund um die Insel sei ‍aus Sicht des ​Völkerrechts "außergewöhnlich", erklärte das russische Präsidialamt.

Anfang der Woche hatte Russland es als inakzeptabel bezeichnet, dass der Westen behaupte, Russland und China bedrohten Grönland. 

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Delegation des US-Kongresses besucht Dänemark aus Solidarität

Eine parteiübergreifende Delegation aus elf Abgeordneten des US-Kongresses ist aus Solidarität mit Dänemark nach Kopenhagen gereist. Angeführt wird die Delegation vom Senator Chris Coons von den oppositionellen Demokraten. Neben mehreren demokratischen Abgeordneten und Senatoren sind auch zwei Abgeordnete von Trumps republikanischer Partei dabei.

Coons erklärte im Vorfeld, dass man mit dänischen Vertretern über eine "Stärkung der Sicherheit in der Arktis und die Konsolidierung der Handelsbeziehungen" sprechen wolle. Geplant ist unter anderem ein Treffen mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, an dem auch der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen teilnehmen soll.

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US-Präsident Trump droht Gegnern seiner Grönland-Pläne mit Zöllen

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, Länder mit Strafzöllen belegen zu wollen, die seinen Plan zur Kontrolle Grönlands nicht unterstützen. Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus behauptete Trump erneut, Grönland sei aus Sicht der USA wichtig für die nationale Sicherheit.

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USA zu Militärübungen in Grönland eingeladen

Die USA haben nach Angaben des Leiters des dänischen Arktis-Kommandos eine Einladung zu gemeinsamen Übungen in Grönland erhalten. "Natürlich sind die USA als Teil der Nato hier eingeladen", sagte Generalmajor Søren Andersen der Nachrichtenagentur AFP. Er habe mit Vertretern der Nato-Verbündeten, darunter die USA, gesprochen und diesen angeboten "hierherzukommen".

Die Übungen hingen damit zusammen, "was derzeit in der Ukraine passiert", sagte Andersen weiter. Sollte der Krieg in der Ukraine beendet sein, gehe er davon aus, "dass Russland die Ressourcen, die es derzeit in der Ukraine einsetzt, auf andere Einsatzgebiete, einschließlich der Arktis, verlagern wird". Bislang habe er aber "kein russisches oder chinesisches Kriegsschiff in der Region gesehen".

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Nato-Übung auf Grönland soll Monate dauern

Die militärische Übung europäischer Nato-Staaten auf Grönland soll über einen längeren Zeitraum fortgesetzt werden. "Das, was wir gerade machen, ist, eine länger andauernde Übung zu planen, kontinuierlich das ganze Jahr 2026 hindurch und vielleicht auch ins Jahr 2027 hinein", sagte der Chef des Arktischen Kommandos, Søren Andersen, der Deutschen Presse-Agentur in Nuuk.

Angesichts der wiederholt von US-Präsident Donald Trump geäußerten Annexionspläne waren gestern unter anderem Angehörige der Bundeswehr in Grönland angekommen. 

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Trump kündigt Zölle gegen Gegner von Grönland-Annexion an

Der US-Präsident hat Sonderzölle gegen europäische Länder angekündigt, die sich den US-Übernahmeplänen für Grönland in den Weg stellen – darunter auch Deutschland. Die betroffenen Staaten müssten laut Donald Trump ab Februar einen Zusatzzoll von zehn Prozent zahlen. Ab Juni steige der Satz auf 25 Prozent, wenn bis dahin keine Einigung für die US-Übernahme Grönlands erzielt ist, schrieb Trump auf Truth Social.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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EU-Botschafter planen Krisensitzung am Sonntag

Die Botschafter der EU-Staaten wollen sich am Sonntagnachmittag auf einer Krisensitzung zu den angekündigten Sonderzöllen der USA beratschlagen. Das teilt die zyprische Ratspräsidentschaft mit.

Offen ist zunächst, ob die Staatsvertreter auch mögliche Gegenmaßnahmen erörtern. Die EU verfügt seit 2023 über ein Instrument gegen handelspolitischen Druck, das etwa Gegenzölle ermöglicht, jedoch nur als letztes Mittel vorgesehen ist.

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Maschinenbauer fordern klare Haltung gegen Trumps Zoll-Drohungen

Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, mehreren EU-Staaten wegen des Grönland-Streits Strafzölle aufzuerlegen, fordert der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) eine entschlossene Reaktion. "Europa darf sich nicht erpressen lassen, auch nicht von den Vereinigten Staaten", sagte VDMA-Präsident Bertram Kawlath.

Grönland sei ein Teil Europas und müsse es auch bleiben. Nach seiner Einschätzung würde ein Nachgeben die USA nur ermutigen, weitere unvernünftige Forderungen zu stellen und mit neuen Zöllen zu drohen.

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Meloni warnt vor "Eskalation" zwischen Europa und USA

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Sonderzölle als "Fehler" bezeichnet. Bei einem Besuch in Südkorea warnte sie vor einer Eskalation.

Offensichtlich gebe es zwischen beiden Seiten ein Kommunikationsproblem, sagte die italienische Regierungschefin. Jetzt sei es notwendig, "den Dialog wieder aufzunehmen und eine Eskalation zu vermeiden". Die Ministerpräsidentin berichtete, dass sie deshalb selbst mit Trump telefoniert habe. "Ich glaube, dass es in dieser Phase sehr wichtig ist, miteinander zu sprechen."

Die Entsendung von Soldaten durch acht andere europäische Länder zu einer Erkundungsmission auf die dänische Insel sei nicht gegen die USA gerichtet, sagte Meloni. Dies dürfe nicht als "anti-amerikanisch" interpretiert werden.

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Deutschland darf sich laut Vizekanzler Klingbeil nicht von den USA erpressen lassen

Der deutsche Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat den Kurs von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit kritisiert und eine geschlossene europäische Antwort gefordert. "Sehr klar ist, dass wir diesen Weg, den Trump einschlägt, nicht mitgehen werden“, sagte Klingbeil am Rande eines Neujahrsempfangs in Daaden in Rheinland-Pfalz.

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Der Bundesfinanzminister und SPD-Chef betonte gleichzeitig die grundsätzliche Bedeutung der Partnerschaft mit den USA und signalisierte Gesprächsbereitschaft. Dies sei auch ein Zeichen an autoritäre Regime, dass Demokratien gut zusammenarbeiten. Aber bei dem "ständigen Gegeneinander, das von Präsident Trump gesucht wird, muss jetzt jeder in den USA auch merken: Die Europäer machen das nicht mit. Hier ist eine Grenze erreicht.“

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Erkundungsteam der Bundeswehr zieht aus Grönland ab

Schon heute soll das Erkundungsteam der Bundeswehr wieder aus Grönland abziehen. Die 15 Soldaten werden die Insel mit einem Zivilflugzeug in Richtung Kopenhagen verlassen, wie ein Sprecher des operativen Führungskommandos der Nachrichtenagentur dpa mitteilte.

"Das Erkundungsergebnis ist so, dass alle ‌zufrieden sind und in Deutschland nun die Auswertung vorgenommen ⁠wird." Der Einsatz sei nicht ​etwa abgebrochen worden. "Die Erkundung ist auftragsgemäß abgearbeitet worden." Noch gestern Abend hatte es geheißen, es sei nicht absehbar, wie lang der Aufenthalt sein werde.

Der Trupp war erst am Freitag auf der Insel angekommen und hatte gemeinsam mit Soldaten anderer Staaten an einer Erkundungsmission teilgenommen. Auftrag war es, Möglichkeiten zur besseren Sicherung Grönlands gegen eine Bedrohung, etwa aus Russland, zu erkunden. Die USA waren ausdrücklich eingeladen worden, sich zu beteiligen, hatten das aber nicht getan.

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Trumps Zollpolitik bringt die Berliner Strategie ins Wanken

Die Zolldrohung der USA trifft Berlin unvorbereitet – und legt ein Dilemma offen: Während Kanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche weiter auf Zurückhaltung setzen, mehren sich in CDU und SPD die Stimmen, die ein härteres Auftreten gegenüber Trump fordern. Vizekanzler Klingbeil spricht offen von "Erpressung", auch Unionspolitiker zeigen sich zunehmend unzufrieden mit dem bisherigen Kurs der Bundesregierung.

Die Frage, wie Deutschland und die EU auf die außenpolitischen Provokationen reagieren sollen, spaltet nicht nur die Koalition, sondern auch die öffentliche Debatte, findet ZEIT-Autor Michael Schlieben.

Seine Analyse zur deutschen Reaktion auf Trumps Drohung können Sie hier lesen:

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Europäer warnen nach Trumps Zollankündigung vor einer "Eskalation"

Deutschland und sieben weitere betroffene Länder haben die von US-Präsident Donald Trump wegen des Streits um Grönland angekündigten Sonderzölle kritisiert. "Zolldrohungen untergraben die transatlantischen Beziehungen und bergen das Risiko einer Eskalation", schreiben die Länder in einer gemeinsamen Erklärung.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Nato-Generalsekretär empfängt Minister Grönlands und Dänemarks

Wegen der US-Drohungen gegen Grönland treffen Grönlands Außenministerin Vivian Motzfeldt und der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen morgen Nato-Generalsekretär Mark Rutte zu Gesprächen in Brüssel. Bei dem Treffen dürfte es darum gehen, welche Schritte die Nato als Nächstes ergreifen kann, um die Sicherheit in der Arktis zu gewährleisten.

Donald Trump begründet seine Annexionspläne zu Grönland mit der Sicherheit der Insel vor Russland und China. Seine Androhung neuer Zölle gegen europäische Länder, die militärische Erkundungsteams nach Grönland entsandt haben, hat jedoch mehrere Regierungen am Motiv der arktischen Sicherheit zweifeln lassen.

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Wadephul hält Zollabkommen der EU mit USA nicht für möglich

Angesichts des Grönland-Konflikts rechnet Außenminister Johann Wadephul vorerst nicht damit, dass das EU-Parlament das geplante Handelsabkommen mit den USA in nächster Zeit billigen wird. In der ARD-Sendung Bericht aus Berlin versicherte der CDU-Politiker aber auch, dass er keinerlei Zweifel daran habe, dass die US-Regierung trotz des Streits weiterhin zur Nato stehe

Mehr dazu können Sie hier lesen:

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Nato-Generalsekretär Rutte spricht mit Trump über Grönland

Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat nach eigenen Angaben mit US-Präsident Donald Trump über die Sicherheitslage in Grönland und der Arktis gesprochen. „Wir werden weiter daran arbeiten, und ich freue mich darauf, ihn später in dieser Woche in Davos zu treffen“, schrieb Rutte auf X.

In dem Schweizer Kurort werden am Montag etwa 64 Staats- und Regierungschefs und etwa 850 Unternehmenschefs zum Weltwirtschaftsforum erwartet. Erstmals seit 2020 nimmt Trump, begleitet von einer großen Delegation, wieder persönlich an dem Treffen teil. 

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Italien will im Konflikt um Grönland vermitteln 

Italien hat sich im Konflikt mit den USA um die Zukunft von Grönland als Vermittler angeboten. "Ich glaube, dass Italien aufgrund seiner Natur, seiner Vermittlungsfähigkeit und seiner Fähigkeit, mit allen zu sprechen, eine positive Rolle dabei spielen kann, Vereinbarungen zu finden", sagte Außenminister Antonio Tajani. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni steht dazu demnach im Dialog mit den Vereinigten Staaten, aber auch mit den anderen europäischen Ländern.

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Zuvor hatte Italiens rechte Regierungschefin angesichts der Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Deutschland und andere europäische Länder vor einer Eskalation gewarnt. Italien hatte keine Soldaten zur Erkundungsmission acht anderer europäischer Staaten unter dänischer Führung nach Grönland entsandt. 

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US-Regierung begründet Annexionswunsch mit Vermeidung von Konflikt

Die USA halten auch nach Beginn des Zollstreits mit der EU an ihrer Begründung fest,  sich Grönland aus Sicherheitsgründen einverleiben zu wollen. US-Finanzminister Scott Bessent sagte in der Sendung Meet the Press des Senders NBC News über Donald Trump: "Der Präsident versucht, einen Konflikt zu vermeiden."

Seine Argumentation: Falls Russland oder eine andere Macht Grönland angreifen würde, würden die USA in den Konflikt hineingezogen werden. Wenn die Insel Teil der USA sei, traute sich kein Land, sie anzugreifen – angeblich anders als jetzt, während sie zu Dänemark gehöre. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"US-Finanzminister Scott Bessent","local_id":"boTpeS1ycDZHtkAVYu68","text":""Die Europäer wirken schwach. Die USA wirken stark.""}],"created_at":1768764190,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoTpV5H24kwe2CAtC4UE","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"00000000696d331e","updated_at":1768766159,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"5fa1930166f22ea813a3c371","user_locale":"en","version":300},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boTpn4oR6q5v7SD99VY4","text":"

Keir Starmer kritisiert US-Zölle gegen Nato-Verbündete 

Der britische Premierminister Keir Starmer hat US-Präsident Donald Trump mitgeteilt, dass er "die Verhängung von Zöllen gegen Verbündete, die sich für die kollektive Sicherheit der Nato-Verbündeten einsetzen, für falsch" halte. Zuvor habe Starmer Telefonate mit der dänischen Premierministerin Mette Frederiksen, der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen und dem Nato-Generalsekretär Mark Rutte geführt, teilte ein Sprecher des britischen Regierungschefs mit.

Anschließend sprach Starmer den Angaben nach mit Trump. Mit dem US-Präsidenten hatte zuvor auch Rutte telefoniert. In den Gesprächen habe der Premierminister seine Position zu Grönland bekräftigt, sagte Starmers Sprecher weiter. Die Sicherheit im hohen Norden sei für alle Nato-Verbündeten eine Priorität, um die euro-atlantischen Interessen zu schützen.

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António Costa kündigt Sondergipfel des EU-Rats an

Angesichts der US-Zolldrohungen hat EU-Ratschef António Costa einen Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs "in den kommenden Tagen" angekündigt. Das gab Costa auf X bekannt. Den Gipfel begründete er mit der "Bedeutung der jüngsten Entwicklungen" und der Notwendigkeit, das Vorgehen der EU zu koordinieren.

In bisherigen Gesprächen mit EU-Regierungschefs habe er den Eindruck gewonnen, dass die EU-Partner hinter der territorialen Integrität und Souveränität Dänemarks und Grönlands stünden, schrieb Costa. Zudem stünden die EU-Länder weiter zur transatlantischen Zusammenarbeit innerhalb der Nato. Sie seien bereit, sich gegen "jede Art des Zwangs zu verteidigen". 

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EU erwägt offenbar milliardenschwere Gegenzölle auf US-Waren

Falls der jüngste Zollstreit mit den USA eskaliert, will die EU offenbar mitziehen – und Gegenzölle in Höhe von 93 Milliarden Euro zulassen. Diese werden Berichten zufolge automatisch in Kraft treten, wenn das Europäische Parlament das geplante Handelsabkommen mit den USA nicht verabschiedet – und genau das ist laut dem Chef der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber, wegen der US-Zolldrohungen geplant. Weber sagte, US-Präsident Donald Trump müsse erst beweisen, dass man mit ihm "regelbasiert arbeiten" könne. Die EU sei alles andere als machtlos. 
Trump hatte angekündigt, ab ⁠dem 1. Februar einen zusätzlichen zehnprozentigen ⁠Zoll auf Waren aus Deutschland und anderen EU-Ländern zu erheben, wenn ‌sich die EU weiter gegen einen ​US-Kauf des zu Dänemark gehörenden Grönlands wehrt.

Mehr dazu können Sie hier lesen: 

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Von der Leyen betont Standhaftigkeit der EU

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Souveränität Grönlands und des Königreichs Dänemark bekräftigt. "Wir werden unsere strategischen Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen stets schützen", sagte von der Leyen. Sie habe die Entwicklungen um Grönland mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte, dem britischen Premierminister Keir Starmer, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Bundeskanzler Friedrich Merz und der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni besprochen. "Wir werden diesen Herausforderungen für unsere europäische Solidarität mit Standhaftigkeit und Entschlossenheit begegnen."

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Diese werden Berichten zufolge automatisch in Kraft treten, wenn das Europäische Parlament das geplante Handelsabkommen mit den USA nicht verabschiedet – und genau das ist laut dem Chef der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber, wegen der US-Zolldrohungen geplant. Weber sagte, US-Präsident Donald Trump müsse erst beweisen, dass man mit ihm "regelbasiert arbeiten" könne. Die EU sei alles andere als machtlos. Trump hatte angekündigt, ab ⁠dem 1. 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Laut EVP-Chef Manfred Weber soll Trump beweisen, dass man mit ihm "regelbasiert arbeiten" kann.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"António Costa kündigt Sondergipfel des EU-Rats an","articleBody":"António Costa kündigt Sondergipfel des EU-Rats anAngesichts der US-Zolldrohungen hat EU-Ratschef António Costa einen Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs "in den kommenden Tagen" angekündigt. Das gab Costa auf X bekannt. Den Gipfel begründete er mit der "Bedeutung der jüngsten Entwicklungen" und der Notwendigkeit, das Vorgehen der EU zu koordinieren.In bisherigen Gesprächen mit EU-Regierungschefs habe er den Eindruck gewonnen, dass die EU-Partner hinter der territorialen Integrität und Souveränität Dänemarks und Grönlands stünden, schrieb Costa. Zudem stünden die EU-Länder weiter zur transatlantischen Zusammenarbeit innerhalb der Nato. Sie seien bereit, sich gegen "jede Art des Zwangs zu verteidigen". ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T20:06:11.000Z","dateModified":"2026-01-18T20:06:11.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Keir Starmer kritisiert US-Zölle gegen Nato-Verbündete ","articleBody":"Keir Starmer kritisiert US-Zölle gegen Nato-Verbündete Der britische Premierminister Keir Starmer hat US-Präsident Donald Trump mitgeteilt, dass er "die Verhängung von Zöllen gegen Verbündete, die sich für die kollektive Sicherheit der Nato-Verbündeten einsetzen, für falsch" halte. Zuvor habe Starmer Telefonate mit der dänischen Premierministerin Mette Frederiksen, der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen und dem Nato-Generalsekretär Mark Rutte geführt, teilte ein Sprecher des britischen Regierungschefs mit. Anschließend sprach Starmer den Angaben nach mit Trump. Mit dem US-Präsidenten hatte zuvor auch Rutte telefoniert. In den Gesprächen habe der Premierminister seine Position zu Grönland bekräftigt, sagte Starmers Sprecher weiter. Die Sicherheit im hohen Norden sei für alle Nato-Verbündeten eine Priorität, um die euro-atlantischen Interessen zu schützen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T19:57:48.000Z","dateModified":"2026-01-18T20:03:54.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marlena Wessollek"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"US-Regierung begründet Annexionswunsch mit Vermeidung von Konflikt","articleBody":"US-Regierung begründet Annexionswunsch mit Vermeidung von KonfliktDie USA halten auch nach Beginn des Zollstreits mit der EU an ihrer Begründung fest,  sich Grönland aus Sicherheitsgründen einverleiben zu wollen. US-Finanzminister Scott Bessent sagte in der Sendung Meet the Press des Senders NBC News über Donald Trump: "Der Präsident versucht, einen Konflikt zu vermeiden."Seine Argumentation: Falls Russland oder eine andere Macht Grönland angreifen würde, würden die USA in den Konflikt hineingezogen werden. Wenn die Insel Teil der USA sei, traute sich kein Land, sie anzugreifen – angeblich anders als jetzt, während sie zu Dänemark gehöre. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T19:23:10.000Z","dateModified":"2026-01-18T19:55:59.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Christina Felschen"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Wadephul hält Zollabkommen der EU mit USA nicht für möglich","articleBody":"Wadephul hält Zollabkommen der EU mit USA nicht für möglichAngesichts des Grönland-Konflikts rechnet Außenminister Johann Wadephul vorerst nicht damit, dass das EU-Parlament das geplante Handelsabkommen mit den USA in nächster Zeit billigen wird. In der ARD-Sendung Bericht aus Berlin versicherte der CDU-Politiker aber auch, dass er keinerlei Zweifel daran habe, dass die US-Regierung trotz des Streits weiterhin zur Nato stehe. Mehr dazu können Sie hier lesen:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T18:53:32.000Z","dateModified":"2026-01-18T19:04:24.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Christina Felschen"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-01/usa-eu-konflikt-groenland-zoelle-johann-wadephul","headline":"Wadephul hält Zollabkommen zwischen USA und EU aktuell für unmöglich","description":"Angesichts des Grönland-Konflikts rechnet der Außenminister vorerst nicht mit einem Handelsabkommen. Folgen für die Nato-Bündnistreue befürchtet er aber nicht.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Italien will im Konflikt um Grönland vermitteln ","articleBody":"Italien will im Konflikt um Grönland vermitteln Italien hat sich im Konflikt mit den USA um die Zukunft von Grönland als Vermittler angeboten. "Ich glaube, dass Italien aufgrund seiner Natur, seiner Vermittlungsfähigkeit und seiner Fähigkeit, mit allen zu sprechen, eine positive Rolle dabei spielen kann, Vereinbarungen zu finden", sagte Außenminister Antonio Tajani. 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Erstmals seit 2020 nimmt Trump, begleitet von einer großen Delegation, wieder persönlich an dem Treffen teil. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T16:58:28.000Z","dateModified":"2026-01-18T17:05:41.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marlena Wessollek"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Nato-Generalsekretär empfängt Minister Grönlands und Dänemarks","articleBody":"Nato-Generalsekretär empfängt Minister Grönlands und DänemarksWegen der US-Drohungen gegen Grönland treffen Grönlands Außenministerin Vivian Motzfeldt und der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen morgen Nato-Generalsekretär Mark Rutte zu Gesprächen in Brüssel. Bei dem Treffen dürfte es darum gehen, welche Schritte die Nato als Nächstes ergreifen kann, um die Sicherheit in der Arktis zu gewährleisten.Donald Trump begründet seine Annexionspläne zu Grönland mit der Sicherheit der Insel vor Russland und China. Seine Androhung neuer Zölle gegen europäische Länder, die militärische Erkundungsteams nach Grönland entsandt haben, hat jedoch mehrere Regierungen am Motiv der arktischen Sicherheit zweifeln lassen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T16:01:36.000Z","dateModified":"2026-01-18T16:04:27.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Christina Felschen"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Europäer warnen nach Trumps Zollankündigung vor einer "Eskalation"","articleBody":"Europäer warnen nach Trumps Zollankündigung vor einer "Eskalation"Deutschland und sieben weitere betroffene Länder haben die von US-Präsident Donald Trump wegen des Streits um Grönland angekündigten Sonderzölle kritisiert. "Zolldrohungen untergraben die transatlantischen Beziehungen und bergen das Risiko einer Eskalation", schreiben die Länder in einer gemeinsamen Erklärung.Mehr dazu lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T13:46:11.000Z","dateModified":"2026-01-18T13:47:15.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alena Kammer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-01/zolldrohungen-usa-groenland-nato-souveraenitaet-daenemark","headline":"Europäische Staaten wollen im Streit um Grönland Souveränität wahren","description":"Deutschland und sieben weitere Länder haben Donald Trumps Zolldrohungen im Grönland-Streit zurückgewiesen. Diese gefährdeten die transatlantischen Beziehungen.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trumps Zollpolitik bringt die Berliner Strategie ins Wanken","articleBody":"Trumps Zollpolitik bringt die Berliner Strategie ins WankenDie Zolldrohung der USA trifft Berlin unvorbereitet – und legt ein Dilemma offen: Während Kanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche weiter auf Zurückhaltung setzen, mehren sich in CDU und SPD die Stimmen, die ein härteres Auftreten gegenüber Trump fordern. Vizekanzler Klingbeil spricht offen von "Erpressung", auch Unionspolitiker zeigen sich zunehmend unzufrieden mit dem bisherigen Kurs der Bundesregierung. Die Frage, wie Deutschland und die EU auf die außenpolitischen Provokationen reagieren sollen, spaltet nicht nur die Koalition, sondern auch die öffentliche Debatte, findet ZEIT-Autor Michael Schlieben.Seine Analyse zur deutschen Reaktion auf Trumps Drohung können Sie hier lesen:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T13:16:51.000Z","dateModified":"2026-01-18T13:19:20.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Omid Rezaee"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-01/umgang-donald-trump-zoelle-bundesregierung-cdu-spd","headline":"No more schmeicheln","description":"In der CDU wachsen Zweifel an der zahmen US-Strategie des Kanzlers: Deutschland müsse klar auf Trumps Zollankündigung reagieren. Noch deutlicher wird Lars Klingbeil.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Erkundungsteam der Bundeswehr zieht aus Grönland ab","articleBody":"Erkundungsteam der Bundeswehr zieht aus Grönland abSchon heute soll das Erkundungsteam der Bundeswehr wieder aus Grönland abziehen. Die 15 Soldaten werden die Insel mit einem Zivilflugzeug in Richtung Kopenhagen verlassen, wie ein Sprecher des operativen Führungskommandos der Nachrichtenagentur dpa mitteilte. "Das Erkundungsergebnis ist so, dass alle ‌zufrieden sind und in Deutschland nun die Auswertung vorgenommen ⁠wird." Der Einsatz sei nicht ​etwa abgebrochen worden. "Die Erkundung ist auftragsgemäß abgearbeitet worden." Noch gestern Abend hatte es geheißen, es sei nicht absehbar, wie lang der Aufenthalt sein werde.Der Trupp war erst am Freitag auf der Insel angekommen und hatte gemeinsam mit Soldaten anderer Staaten an einer Erkundungsmission teilgenommen. Auftrag war es, Möglichkeiten zur besseren Sicherung Grönlands gegen eine Bedrohung, etwa aus Russland, zu erkunden. Die USA waren ausdrücklich eingeladen worden, sich zu beteiligen, hatten das aber nicht getan.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T12:33:44.000Z","dateModified":"2026-01-18T13:14:55.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hannah Prasuhn"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Meloni warnt vor "Eskalation" zwischen Europa und USA","articleBody":"Meloni warnt vor "Eskalation" zwischen Europa und USAItaliens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Sonderzölle als "Fehler" bezeichnet. Bei einem Besuch in Südkorea warnte sie vor einer Eskalation.Offensichtlich gebe es zwischen beiden Seiten ein Kommunikationsproblem, sagte die italienische Regierungschefin. Jetzt sei es notwendig, "den Dialog wieder aufzunehmen und eine Eskalation zu vermeiden". Die Ministerpräsidentin berichtete, dass sie deshalb selbst mit Trump telefoniert habe. "Ich glaube, dass es in dieser Phase sehr wichtig ist, miteinander zu sprechen." Die Entsendung von Soldaten durch acht andere europäische Länder zu einer Erkundungsmission auf die dänische Insel sei nicht gegen die USA gerichtet, sagte Meloni. Dies dürfe nicht als "anti-amerikanisch" interpretiert werden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T12:19:37.000Z","dateModified":"2026-01-18T12:29:57.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alena Kammer"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTmuNGF65tB35Fb02cF/moTnSbJi5eFA4vfMVMjH.jpeg","caption":"Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni","creditText":"Andrew Medichini/dpa/AP/picture alliance","uploadDate":"2026-01-18T12:29:57.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTmuNGF65tB35Fb02cF/moTnSbJi5eFA4vfMVMjH.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Deutschland darf sich laut Vizekanzler Klingbeil nicht von den USA erpressen lassen","articleBody":"Deutschland darf sich laut Vizekanzler Klingbeil nicht von den USA erpressen lassenDer deutsche Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat den Kurs von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit kritisiert und eine geschlossene europäische Antwort gefordert. "Sehr klar ist, dass wir diesen Weg, den Trump einschlägt, nicht mitgehen werden“, sagte Klingbeil am Rande eines Neujahrsempfangs in Daaden in Rheinland-Pfalz.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-18T12:03:21.000Z","dateModified":"2026-01-18T12:23:50.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hannah Prasuhn"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTnEWcn5eFA4vfMCXuy/moTnNKxU5eFA4vfMK5iW.jpeg","caption":"Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) spricht beim Neujahrsempfang in Daaden","creditText":"Thomas Frey/dpa/picture alliance","uploadDate":"2026-01-18T12:16:14.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoTnEWcn5eFA4vfMCXuy/moTnNKxU5eFA4vfMK5iW.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Maschinenbauer fordern klare Haltung gegen Trumps Zoll-Drohungen","articleBody":"Maschinenbauer fordern klare Haltung gegen Trumps Zoll-DrohungenNach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, mehreren EU-Staaten wegen des Grönland-Streits Strafzölle aufzuerlegen, fordert der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) eine entschlossene Reaktion. "Europa darf sich nicht erpressen lassen, auch nicht von den Vereinigten Staaten", sagte VDMA-Präsident Bertram Kawlath. Grönland sei ein Teil Europas und müsse es auch bleiben. 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"Wir werden unsere strategischen Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen stets schützen", sagte von der Leyen. Sie habe die Entwicklungen um Grönland mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte, dem britischen Premierminister Keir Starmer, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Bundeskanzler Friedrich Merz und der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni besprochen. "Wir werden diesen Herausforderungen für unsere europäische Solidarität mit Standhaftigkeit und Entschlossenheit begegnen."","video":[]}"}“>

Simon Sales Prado

Von der Leyen betont Standhaftigkeit der EU

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Souveränität Grönlands und des Königreichs Dänemark bekräftigt. „Wir werden unsere strategischen Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen stets schützen“, sagte von der Leyen. Sie habe die Entwicklungen um Grönland mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte, dem britischen Premierminister Keir Starmer, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Bundeskanzler Friedrich Merz und der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni besprochen. „Wir werden diesen Herausforderungen für unsere europäische Solidarität mit Standhaftigkeit und Entschlossenheit begegnen.“

Christina Felschen

EU erwägt offenbar milliardenschwere Gegenzölle auf US-Waren

Falls der jüngste Zollstreit mit den USA eskaliert, will die EU offenbar mitziehen – und Gegenzölle in Höhe von 93 Milliarden Euro zulassen. Diese werden Berichten zufolge automatisch in Kraft treten, wenn das Europäische Parlament das geplante Handelsabkommen mit den USA nicht verabschiedet – und genau das ist laut dem Chef der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber, wegen der US-Zolldrohungen geplant. Weber sagte, US-Präsident Donald Trump müsse erst beweisen, dass man mit ihm „regelbasiert arbeiten“ könne. Die EU sei alles andere als machtlos. 
Trump hatte angekündigt, ab ⁠dem 1. Februar einen zusätzlichen zehnprozentigen ⁠Zoll auf Waren aus Deutschland und anderen EU-Ländern zu erheben, wenn ‌sich die EU weiter gegen einen ​US-Kauf des zu Dänemark gehörenden Grönlands wehrt.

Mehr dazu können Sie hier lesen: 

Alexander Eydlin

António Costa kündigt Sondergipfel des EU-Rats an

Angesichts der US-Zolldrohungen hat EU-Ratschef António Costa einen Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs „in den kommenden Tagen“ angekündigt. Das gab Costa auf X bekannt. Den Gipfel begründete er mit der „Bedeutung der jüngsten Entwicklungen“ und der Notwendigkeit, das Vorgehen der EU zu koordinieren.

In bisherigen Gesprächen mit EU-Regierungschefs habe er den Eindruck gewonnen, dass die EU-Partner hinter der territorialen Integrität und Souveränität Dänemarks und Grönlands stünden, schrieb Costa. Zudem stünden die EU-Länder weiter zur transatlantischen Zusammenarbeit innerhalb der Nato. Sie seien bereit, sich gegen „jede Art des Zwangs zu verteidigen“. 

Marlena Wessollek

Keir Starmer kritisiert US-Zölle gegen Nato-Verbündete 

Der britische Premierminister Keir Starmer hat US-Präsident Donald Trump mitgeteilt, dass er „die Verhängung von Zöllen gegen Verbündete, die sich für die kollektive Sicherheit der Nato-Verbündeten einsetzen, für falsch“ halte. Zuvor habe Starmer Telefonate mit der dänischen Premierministerin Mette Frederiksen, der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen und dem Nato-Generalsekretär Mark Rutte geführt, teilte ein Sprecher des britischen Regierungschefs mit.

Anschließend sprach Starmer den Angaben nach mit Trump. Mit dem US-Präsidenten hatte zuvor auch Rutte telefoniert. In den Gesprächen habe der Premierminister seine Position zu Grönland bekräftigt, sagte Starmers Sprecher weiter. Die Sicherheit im hohen Norden sei für alle Nato-Verbündeten eine Priorität, um die euro-atlantischen Interessen zu schützen.

Christina Felschen

US-Regierung begründet Annexionswunsch mit Vermeidung von Konflikt

Die USA halten auch nach Beginn des Zollstreits mit der EU an ihrer Begründung fest,  sich Grönland aus Sicherheitsgründen einverleiben zu wollen. US-Finanzminister Scott Bessent sagte in der Sendung Meet the Press des Senders NBC News über Donald Trump: „Der Präsident versucht, einen Konflikt zu vermeiden.“

Seine Argumentation: Falls Russland oder eine andere Macht Grönland angreifen würde, würden die USA in den Konflikt hineingezogen werden. Wenn die Insel Teil der USA sei, traute sich kein Land, sie anzugreifen – angeblich anders als jetzt, während sie zu Dänemark gehöre. 

„Die Europäer wirken schwach. Die USA wirken stark.“

US-Finanzminister Scott Bessent

Christina Felschen

Wadephul hält Zollabkommen der EU mit USA nicht für möglich

Angesichts des Grönland-Konflikts rechnet Außenminister Johann Wadephul vorerst nicht damit, dass das EU-Parlament das geplante Handelsabkommen mit den USA in nächster Zeit billigen wird. In der ARD-Sendung Bericht aus Berlin versicherte der CDU-Politiker aber auch, dass er keinerlei Zweifel daran habe, dass die US-Regierung trotz des Streits weiterhin zur Nato stehe

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Marlena Wessollek

Italien will im Konflikt um Grönland vermitteln 

Italien hat sich im Konflikt mit den USA um die Zukunft von Grönland als Vermittler angeboten. „Ich glaube, dass Italien aufgrund seiner Natur, seiner Vermittlungsfähigkeit und seiner Fähigkeit, mit allen zu sprechen, eine positive Rolle dabei spielen kann, Vereinbarungen zu finden“, sagte Außenminister Antonio Tajani. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni steht dazu demnach im Dialog mit den Vereinigten Staaten, aber auch mit den anderen europäischen Ländern.
„Es besteht absolut kein Bedarf an Handelskriegen oder Konflikten. Wir brauchen den Dialog und müssen Lösungen finden, die niemanden benachteiligen.“

Italiens Außenminister Antonio Tajani

Zuvor hatte Italiens rechte Regierungschefin angesichts der Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Deutschland und andere europäische Länder vor einer Eskalation gewarnt. Italien hatte keine Soldaten zur Erkundungsmission acht anderer europäischer Staaten unter dänischer Führung nach Grönland entsandt. 

Marlena Wessollek

Nato-Generalsekretär Rutte spricht mit Trump über Grönland

Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat nach eigenen Angaben mit US-Präsident Donald Trump über die Sicherheitslage in Grönland und der Arktis gesprochen. „Wir werden weiter daran arbeiten, und ich freue mich darauf, ihn später in dieser Woche in Davos zu treffen“, schrieb Rutte auf X.

In dem Schweizer Kurort werden am Montag etwa 64 Staats- und Regierungschefs und etwa 850 Unternehmenschefs zum Weltwirtschaftsforum erwartet. Erstmals seit 2020 nimmt Trump, begleitet von einer großen Delegation, wieder persönlich an dem Treffen teil. 

Christina Felschen

Nato-Generalsekretär empfängt Minister Grönlands und Dänemarks

Wegen der US-Drohungen gegen Grönland treffen Grönlands Außenministerin Vivian Motzfeldt und der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen morgen Nato-Generalsekretär Mark Rutte zu Gesprächen in Brüssel. Bei dem Treffen dürfte es darum gehen, welche Schritte die Nato als Nächstes ergreifen kann, um die Sicherheit in der Arktis zu gewährleisten.

Donald Trump begründet seine Annexionspläne zu Grönland mit der Sicherheit der Insel vor Russland und China. Seine Androhung neuer Zölle gegen europäische Länder, die militärische Erkundungsteams nach Grönland entsandt haben, hat jedoch mehrere Regierungen am Motiv der arktischen Sicherheit zweifeln lassen.

Alena Kammer

Europäer warnen nach Trumps Zollankündigung vor einer „Eskalation“

Deutschland und sieben weitere betroffene Länder haben die von US-Präsident Donald Trump wegen des Streits um Grönland angekündigten Sonderzölle kritisiert. „Zolldrohungen untergraben die transatlantischen Beziehungen und bergen das Risiko einer Eskalation“, schreiben die Länder in einer gemeinsamen Erklärung.

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Omid Rezaee

Trumps Zollpolitik bringt die Berliner Strategie ins Wanken

Die Zolldrohung der USA trifft Berlin unvorbereitet – und legt ein Dilemma offen: Während Kanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche weiter auf Zurückhaltung setzen, mehren sich in CDU und SPD die Stimmen, die ein härteres Auftreten gegenüber Trump fordern. Vizekanzler Klingbeil spricht offen von „Erpressung“, auch Unionspolitiker zeigen sich zunehmend unzufrieden mit dem bisherigen Kurs der Bundesregierung.

Die Frage, wie Deutschland und die EU auf die außenpolitischen Provokationen reagieren sollen, spaltet nicht nur die Koalition, sondern auch die öffentliche Debatte, findet ZEIT-Autor Michael Schlieben.

Seine Analyse zur deutschen Reaktion auf Trumps Drohung können Sie hier lesen:

Hannah Prasuhn

Erkundungsteam der Bundeswehr zieht aus Grönland ab

Schon heute soll das Erkundungsteam der Bundeswehr wieder aus Grönland abziehen. Die 15 Soldaten werden die Insel mit einem Zivilflugzeug in Richtung Kopenhagen verlassen, wie ein Sprecher des operativen Führungskommandos der Nachrichtenagentur dpa mitteilte.

„Das Erkundungsergebnis ist so, dass alle ‌zufrieden sind und in Deutschland nun die Auswertung vorgenommen ⁠wird.“ Der Einsatz sei nicht ​etwa abgebrochen worden. „Die Erkundung ist auftragsgemäß abgearbeitet worden.“ Noch gestern Abend hatte es geheißen, es sei nicht absehbar, wie lang der Aufenthalt sein werde.

Der Trupp war erst am Freitag auf der Insel angekommen und hatte gemeinsam mit Soldaten anderer Staaten an einer Erkundungsmission teilgenommen. Auftrag war es, Möglichkeiten zur besseren Sicherung Grönlands gegen eine Bedrohung, etwa aus Russland, zu erkunden. Die USA waren ausdrücklich eingeladen worden, sich zu beteiligen, hatten das aber nicht getan.

Alena Kammer

Meloni warnt vor „Eskalation“ zwischen Europa und USA

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Sonderzölle als „Fehler“ bezeichnet. Bei einem Besuch in Südkorea warnte sie vor einer Eskalation.

Offensichtlich gebe es zwischen beiden Seiten ein Kommunikationsproblem, sagte die italienische Regierungschefin. Jetzt sei es notwendig, „den Dialog wieder aufzunehmen und eine Eskalation zu vermeiden„. Die Ministerpräsidentin berichtete, dass sie deshalb selbst mit Trump telefoniert habe. „Ich glaube, dass es in dieser Phase sehr wichtig ist, miteinander zu sprechen.“

Die Entsendung von Soldaten durch acht andere europäische Länder zu einer Erkundungsmission auf die dänische Insel sei nicht gegen die USA gerichtet, sagte Meloni. Dies dürfe nicht als „anti-amerikanisch“ interpretiert werden.

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Andrew Medichini/dpa/AP/picture alliance

Hannah Prasuhn

Deutschland darf sich laut Vizekanzler Klingbeil nicht von den USA erpressen lassen

Der deutsche Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat den Kurs von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit kritisiert und eine geschlossene europäische Antwort gefordert. „Sehr klar ist, dass wir diesen Weg, den Trump einschlägt, nicht mitgehen werden“, sagte Klingbeil am Rande eines Neujahrsempfangs in Daaden in Rheinland-Pfalz.
„Wir lassen uns nicht erpressen. Wir lassen uns nicht provozieren. Nicht mit Zöllen, nicht mit Worten.“

Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD)

Der Bundesfinanzminister und SPD-Chef betonte gleichzeitig die grundsätzliche Bedeutung der Partnerschaft mit den USA und signalisierte Gesprächsbereitschaft. Dies sei auch ein Zeichen an autoritäre Regime, dass Demokratien gut zusammenarbeiten. Aber bei dem „ständigen Gegeneinander, das von Präsident Trump gesucht wird, muss jetzt jeder in den USA auch merken: Die Europäer machen das nicht mit. Hier ist eine Grenze erreicht.“
Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) spricht beim Neujahrsempfang in Daaden. Thomas Frey/dpa/picture alliance

Alena Kammer

Maschinenbauer fordern klare Haltung gegen Trumps Zoll-Drohungen

Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, mehreren EU-Staaten wegen des Grönland-Streits Strafzölle aufzuerlegen, fordert der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) eine entschlossene Reaktion. „Europa darf sich nicht erpressen lassen, auch nicht von den Vereinigten Staaten“, sagte VDMA-Präsident Bertram Kawlath.

Grönland sei ein Teil Europas und müsse es auch bleiben. Nach seiner Einschätzung würde ein Nachgeben die USA nur ermutigen, weitere unvernünftige Forderungen zu stellen und mit neuen Zöllen zu drohen.

Industrieroboter schweißen Karosserien im Volkswagenwerk in Zwickau. Sean Gallup/Getty Images

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