US-Vizepräsident Vance sieht Fortschritte c/o Verhandlungen mit Iran

Stand: 15.04.2026 • 03:48 Uhr

Die Gespräche zwischen den USA und Iran waren am Wochenende ohne Ergebnis zu Ende gegangen. US-Vizepräsident Vance sprach nun dennoch von Fortschritten: Teheran wolle eine Einigung, es brauche aber „einen wirklichen Deal“.

US-Vizepräsident JD Vance gibt sich zuversichtlich über den Verlauf der Verhandlungen zur Beendigung des Iran-Krieges. Es gebe zwar viel Misstrauen zwischen Washington und Teheran, das nicht über Nacht gelöst werden könne, sagte Vance. Die iranischen Unterhändler wollten jedoch eine Einigung erzielen. „Ich habe ein sehr gutes Gefühl, was unsere Position angeht“, so der Vizepräsident.

Laut Vance wurden bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan am vergangenen Wochenende enorme Fortschritte erzielt. Der Grund, dass noch kein „Deal“ zustande gekommen ist, sei , dass US-Präsident Donald Trump „wirklich einen Deal will, bei dem der Iran keine Atomwaffen besitzt“, sagte der US-Vize. Der Iran dürfe Terrorismus nicht staatlich fördern. Zudem müsse laut Trump auch „das iranische Volk gedeihen und wachsen und an der Weltwirtschaft teilnehmen“ können.

Trump: Glaube, der Krieg ist fast vorbei

Trump selbst sagte bei Fox News, er glaube, der Iran wolle unbedingt einen Deal eingehen. Er sehe den Krieg vor dem Ende. „Ich glaube, er ist fast vorbei“, so Trump. „Ich meine, ich sehe es so, dass er fast vorbei ist.“ Sollten die USA sich zurückziehen, würde der Iran 20 Jahre brauchen, um das Land wiederaufzubauen. „Und wir sind noch nicht fertig. Wir werden sehen, was passiert“, so der Präsident.

Vance: Waffenruhe hält

Die Feuerpause zwischen den USA und Israel auf der einen sowie Iran auf der anderen Seite hält Vance nach eigener Aussage für stabil. „Derzeit hält die Waffenruhe“, sagte er. Die auf zwei Wochen angelegte Feuerpause gilt noch eine Woche.

Source: tagesschau.de