Trump setzt dem Iran eine Frist im Atomstreit
Im Streit um das Atomprogramm hat US-Präsident Donald Trump dem Iran eine Frist bis Anfang März für eine Einigung gesetzt. Er drohte auch erneut mit militärischer Gewalt. „Wir müssen ein sinnvolles Abkommen schließen, sonst passieren schlimme Dinge“, sagte Trump. Der Iran habe nun zehn bis 15 Tagen Zeit für „einen Deal mit den USA“. Medien berichteten, das US-Militär sei bereit, schon dieses Wochenende einen Angriff auf den Iran zu starten. Auch der Iran bereitet sich offenbar auf einen möglichen Angriff vor.
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Dokumente zu Außerirdischen sollen veröffentlicht werden
Der US-Präsident will Akten seiner Regierung zu Außerirdischen und Ufos veröffentlichen lassen. Aufgrund des „enormen Interesses“ habe er Ministerien und Behörden angewiesen, entsprechendes Material zu freizugeben, teilte Trump mit. Seine Aussagen zu Aliens hängen mit einem Interview des früheren US-Präsidenten Barack Obama zusammen, der auf die Frage zur Existenz von Aliens gescherzt hatte: „Es gibt sie, aber ich habe sie nicht gesehen.“ Später stellte er klar, dass seine Überzeugung auf statistischen Wahrscheinlichkeiten angesichts der Größe des Universums beruhe. Trump warf Obama jedoch vor, er habe nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Informationen geteilt und einen „großen Fehler“ begangen. Um welche Art Informationen es sich handelte, sagte Trump nicht.
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Palm Beach Airport vor Umbenennung
Das Parlament des US-Bundesstaats Florida hat ein Gesetz zur Umbenennung des Palm Beach Airports gebilligt. Der internationale Flughafen in der Nähe von Miami soll künftig den Namen von US-Präsident Trump tragen. Die meisten republikanischen Abgeordneten unterstützten den Gesetzentwurf, während die Demokraten die Umbenennung ablehnten. Der Entwurf geht nun an Floridas Gouverneur, den Republikaner Ron DeSantis. Trumps ehemaliger Konkurrent im Streit um die Präsidentschaftskandidatur hat sich noch nicht dazu geäußert, ob er unterzeichnen wird. Demokraten kritisierten, dass Einwohner des Bezirks nicht in die Entscheidung einbezogen wurden.
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Trump-Sprecher greift Bruce Springsteen an
Nach Bruce Springsteens Kritik an der US-Regierung hat Trumps Kommunikationsdirektor Steven Cheung die Rocklegende verbal angegriffen. „Er leidet an einer schweren Form des Trump-Wahns, der sein Gehirn hat verrotten lassen“, sagte Cheung über den Musiker. Springsteen hatte kürzlich ein Protestlied als Reaktion auf die tödlichen Schüsse auf zwei US-Bürger während der umstrittenen Abschieberazzien geschrieben. Ende Januar sang Springsteen den Song Streets of Minneapolis während eines Auftritts in der Stadt. Trump und seine Administration bezeichnete er als den „Möchtegern-König“ einer „Schurkenregierung“. Die Attacke aus dem Weißen Haus folgt auf eine Tour-Ankündigung Springsteens, die ihren Auftakt in Minneapolis haben soll.
USA bezahlen Teil ihrer Schulden bei UN
Die US-Regierung hat einen Teil ihrer noch ausstehenden Beitragszahlungen in Milliardenhöhe an die Vereinten Nationen beglichen. 160 Millionen US-Dollar seien vergangene Woche überwiesen worden, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric der Nachrichtenagentur AP. Nach Angaben aus UN-Kreisen schulden die USA den Vereinten Nationen rund 2,2 Milliarden Dollar für das reguläre UN-Budget sowie 1,8 Milliarden Dollar für die Friedensmissionen der UN.