US-Raumfahrtbehörde ändert Pläne zu Gunsten von Artemis-Mondprogramm

Stand: 27.02.2026 • 21:24 Uhr

Die NASA strukturiert ihr krisengeplagtes Mondprogramm Artemis neu. Trotzdem hält die US-Raumfahrtbehörde an dem von Präsident Trump gesetzten Ziel fest, 2028 eine bemannte Mondlandung durchzuführen.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat nach einer Serie von Verzögerungen und Rückschlägen eine Kurskorrektur bei ihrem Mondprogramm angekündigt. Die Mission Artemis 3, mit der ursprünglich frühestens 2028 eine Crew auf dem Mond landen sollte, solle nun bereits im kommenden Jahr starten, aber nicht auf dem Mond landen, sagte NASA-Chef Jared Isaacman.

Anstelle dessen solle die „Orion“-Kapsel sich bei dieser Mission im Weltraum mit einem oder zwei Mondlandern zusammendocken, die von den US-Raumfahrtunternehmen SpaceX oder Blue Origin hergestellt wird.

Weiterhin bemannte Mondlandung für 2028 geplant

Offizielles Zieldatum für die bemannte Mondlandung, nunmehr mit der Mission Artemis 4, ist laut Isaacman weiterhin 2028, obwohl Experten dies für zu ehrgeizig halten. US-Präsident Donald Trump hatte dieses Ziel erst im Dezember in einem Dekret festgeschrieben.

Isaacman hatte zuvor mitgeteilt, dass die anstehende Mission Artemis 2, bei der vier Astronauten den Mond umrunden sollen, frühestens im April an den Start gehen kann. Zur Begründung nannte er technische Probleme mit der Rakete SLS.

Die bislang letzte bemannte Mondreise datiert in den Dezember 1972 zurück. Damals waren zwei der Astronauten von Apollo 17 auch auf dem Mond gelandet.

Source: tagesschau.de