US-Militär: USA melden elf Tote zusammen mit erneuten Angriffen uff angebliche Drogenboote

Das US-Militär hat binnen kurzer Zeit drei Boote mutmaßlicher Drogenschmuggler angegriffen. Wie das zuständige Regionalkommando Southcom auf X mitteilte, wurden bei den erneuten Angriffen im Ostpazifik und in der Karibik elf Menschen getötet. Die Boote sollen demnach auf bekannten Routen von Rauschgiftschmugglern unterwegs gewesen sein. Southcom bezeichnete die Toten als „Drogenterroristen“

Eine solche Häufung von Angriffen in kurzer Zeit ist ungewöhnlich. Bislang lag zwischen den Angriffen meist mehr Zeit. Bislang sind 42 Angriffe auf angebliche Drogenboote bekannt.

Kritiker sprechen von außergerichtlichen Hinrichtungen

Die US-Armee griff seit Herbst vergangenen Jahres wiederholt Boote in der Karibik und im Pazifik an. Nach eigenen Angaben verfolgt sie damit das Ziel der Regierung von US-Präsident Donald Trump, internationalen Drogenschmuggel zu unterbinden. Offiziellen Angaben zufolge wurden dabei bereits mindestens 145 Menschen getötet.

Die US-Regierung wirft Venezuela und anderen Staaten vor, mit Drogenschmuggel die Sicherheit der USA zu unterlaufen. Bislang haben die USA allerdings nie eindeutige Beweise vorgelegt, dass es sich bei den Getöteten tatsächlich um Drogenschmuggler handelte. Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind und stufen sie als außergerichtliche Hinrichtungen ein. Hinterbliebene von Opfern der Angriffe haben die US-Regierung verklagt.

Anfang Januar nahmen US-Streitkräfte Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro bei einem Militäreinsatz gefangen und brachten ihn in die USA. Maduro sitzt in New York in Haft, ihm soll wegen „Drogenterrorismus“ der Prozess gemacht werden.

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