Das Lager von US-Präsident Donald Trump hat Diversitätsprogrammen den Kampf angesagt erklärt. Auch Nike ist ins Visier geraten.
Nike hat einst ambitionierte Diversitätsziele beschlossen. Im Lager von Donald Trump kommt das schlecht an. Jetzt wird ein schon seit 2024 laufendes Vorgehen gegen den Sportartikel-Riesen bekannt.
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Feldzug gegen Initiativen für Vielfalt
Das Lager von US-Präsident Donald Trump in der Republikanischen Partei hat Diversitätsprogrammen zugunsten von Minderheiten den Krieg erklärt − mit dem Argument, sie kämen einer Diskriminierung anderer Bevölkerungsgruppen gleich. In der Telekommunikationsbranche setzte die US-Regierung durch, dass Unternehmen wie die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile und der Konkurrent Verizon ihre Diversitätsinitiativen aufgeben mussten. Erst danach wurde ihnen die Übernahme andere Firmen genehmigt.
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Engagement für Minderheiten ist Nike schon lange wichtig
Nach Trumps Amtsantritt bekamen Vertreter der Republikaner die Mehrheit in der dreiköpfigen Kommission, und Lucas wurde die Vorsitzende. Nachdem Nike aus Sicht der EEOC nicht ausreichend detaillierte Antworten auf die Anfragen gegeben hatte, folgte im vergangenen Herbst eine Auskunftsanordnung. Nike wehrt sich dagegen. Vor Gericht geht es zurzeit lediglich darum, ob die Aufforderung rechtens war.
Für Nike ist der Einsatz gegen die Diskriminierung von Minderheiten seit Jahren ein wichtiges Thema. In den USA sind viele Spitzenathleten, die zu den zentralen Werbeträgern des Konzerns gehören, Schwarze. Nike setzte sich unter anderem das Ziel, den Anteil von Minderheiten an der US-Belegschaft auf 35% zu erhöhen.
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