US-Journalistin in Bagdad von einer Gruppe Männer entführt

Seit Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an. Nuklearanlagen und Militäreinrichtungen wurden zerstört, Führungsfiguren des Regimes in Teheran ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgt Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nehmen Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockieren die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft.

Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:

19:31 Uhr – US-Journalistin in Bagdad von einer Gruppe Männer entführt

Im Irak ist eine Journalistin aus den USA entführt worden. Das Innenministerium nannte weder den Namen noch die Nationalität der Verschleppten, doch nach mehreren übereinstimmenden Medienberichten handelt es sich um Shelly Kittleson, die als freie Journalistin bisher unter anderem für die BBC und die WELT-Partnerpublikation „Politico“ gearbeit hatte.

Wie das englischsprachige irakische Medium „The New Region“ berichtet, soll Kittleson in Bagdad in der Nähe eines Hotels von einer Gruppe Männer entführt worden sein. Das Innenministerium erklärte, ein Fahrzeug der Entführer sei auf der Flucht umgekippt, hieß es. Ein Verdächtiger sei festgenommen worden, weitere seien flüchtig. Ein Sprecher der US-Botschaft in Bagdad lehnte eine Stellungnahme ab.

18:15 Uhr – Großbritannien verstärkt Luftabwehr im Nahen Osten

Großbritannien wird das Luftabwehrsystem Sky Sabre in Saudi-Arabien stationieren und den Einsatz von Kampfflugzeugen vom Typ Eurofighter in Katar verlängern, wie Verteidigungsminister John Healey während einer Reise in die Golfstaaten bekanntgab. Zusätzliche Luftabwehrteams und -systeme seien außerdem in Bahrain und Kuwait eingetroffen.

17:06 Uhr – Nvidia, Tesla und Google – Revolutionsgarden drohen mit Angriffen auf Vertretungen von US-Konzernen

Die Revolutionsgarden im Iran drohen, Niederlassungen von US-Tech-Konzernen wie Apple, Google und Meta in der Region anzugreifen, falls weitere Vertreter der iranischen Führung in Teheran getötet werden. „Diese Firmen müssen ab Mittwoch, den 1. April um 20.00 Uhr Ortszeit Teheran (18.30 Uhr MESZ) mit der Zerstörung ihrer Niederlassungen als Vergeltung für jeden Mord im Iran rechnen“, hieß es in einer Erklärung der Revolutionsgarden am Dienstag.

Die Erklärung listet zudem 18 Firmen auf, die den Revolutionsgarden zufolge an der „gezielten Ermordung“ der iranischen Führungspersönlichkeiten beteiligt gewesen sein sollen. Darunter sind auch Cisco, HP, Intel, Nvidia sowie der Autobauer Tesla und der Flugzeughersteller Boeing.

„Wir empfehlen den Mitarbeitern dieser Firmen, umgehend ihren Arbeitsplatz zu verlassen, um ihr Leben zu retten“, hieß es weiter. Zudem sollten Bewohner in einem Umkreis von einem Kilometer rund um die „terroristischen Unternehmen im gesamten Land und in der Region“ ihre Häuser verlassen.

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16:30 Uhr – Iran verschärft Todesstrafe

Die iranische Justiz will die Todesstrafe künftig für mehr Delikte als bisher „ohne Gnade und Nachsicht“ vollstrecken. Das sagte Justizsprecher Asghar Dschahangir dem staatlichen Sender Irib. Zudem sollen die Behörden das gesamte Vermögen der Betroffenen im Land einziehen.

Laut Dschahangir betreffen die Maßnahmen nicht mehr nur Spionage für die USA, Israel oder andere „feindliche Staaten“. Auch Terrorhandlungen, die Zerstörung staatlicher Einrichtungen sowie Taten, die „Angst und Schrecken“ in der Bevölkerung auslösten, sollen mit der Todesstrafe geahndet werden. Personen, die durch Fotos oder Videos dem Feind Zielhinweise gäben, würden auch mit der Todesstrafe und der Einziehung ihres gesamten Vermögens bestraft.

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16:15 Uhr – US-Generalstabschef: Angriffe auf Marine und Rüstungsindustrie

„Wir haben erneut mehr als 150 Schiffe versenkt“, sagte US-Generalstabschef Dan Caine und fügte hinzu, dass nun auch Kampfhubschrauber an den Angriffen auf iranische Marineziele beteiligt seien. Ein weiteres Hauptziel des Krieges sei die Ausschaltung der iranischen Rüstungsindustrie, einschließlich der Nuklearforschungsanlagen, sagte Caine auf einer Pressekonferenz im Pentagon. Dazu gehörten Fabriken, Lagerhallen, Forschungs- und Entwicklungslabore für Atomwaffen sowie die dazugehörige Infrastruktur, die der Iran benötige, um seine Kampffähigkeit wiederherzustellen, sagte der Generalstabschef.

15:20 Uhr – Hegseth warnt Iran – und sieht entscheidende Tage

Die nächsten Tage werden im Iran-Krieg entscheidend sein, sagt US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. „Wir haben immer mehr Optionen, und sie haben immer weniger. (…) In nur einem Monat haben wir die Bedingungen festgelegt“ sagt Hegseth, nachdem US-Präsident wiederholt gesagt hatte, die USA hätten den Krieg bereits gewonnen. Hegseth sagt unter Berufung auf Geheimdienstinformationen weiter, die Angriffe würden die Moral des iranischen Militärs untergraben.

„Was Russland und China angeht, wissen wir genau, was sie tun oder nicht tun“, sagt Hegseth zudem. Er werde nicht öffentlich sagen, worum es dabei genau gehe. „Aber wo es notwendig ist, gehen wir darauf ein, mildern die Auswirkungen oder stellen uns dem Problem direkt.“ Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte ​gesagt, Russland habe den Iran mit Drohnen und Geheimdienstinformationen versorgt.

An den Iran richtet er eine Drohung und pocht auf eine schnelle Einigung – andernfalls werde das Kriegsministerium mit „noch mehr Intensität“ vorgehen. „Trump blufft nicht“, warnt er.

14:02 Uhr – Trump an Verbündete: „Holt euch euer eigenes Öl!“

US-Präsident Donald Trump hat auf seiner Plattform Truth Social seinem Frust über die verbündeten Staaten Luft gemacht, die sich nicht an einem Einsatz in der Straße von Hormus beteiligen wollen, aber über die hohen Benzinpreise klagen. „Holt euch euer eigenes Öl!“, schrieb Trump am Dienstag.

„All jene Länder, die wegen der Straße von Hormus kein Kerosin bekommen können – wie das Vereinigte Königreich, das sich geweigert hat, sich an der „Enthauptung“ des Iran zu beteiligen –, habe ich einen Vorschlag: Erstens: Kauft bei den USA, wir haben genug davon. Und zweitens: Fasst endlich Mut, fahrt zur Straße von Hormus und nehmt es euch einfach. Ihr müsst anfangen, zu lernen, wie man für sich selbst kämpft; die USA werden nicht mehr da sein, um euch zu helfen, genauso wie ihr nicht für uns da wart. Der Iran ist im Grunde genommen dezimiert worden. Der schwierige Teil ist geschafft.“

Konkret nahm Trump auch Frankreich ins Visier. In einem weiteren Beitrag auf Truth Social schrieb er: „Frankreich hat Flugzeugen, die mit Militärgütern beladen nach Israel fliegen wollten, den Überflug über französisches Hoheitsgebiet verweigert. Frankreich hat sich in Bezug auf den „Schlächter des Iran“, der nun erfolgreich ausgeschaltet wurde, sehr unkooperativ verhalten“, schrieb Trump und fügte hinzu: „Die USA werden das nicht vergessen!“

12:55 Uhr – UNHCR: 200.000 suchen in Syrien Schutz vor Gewalt im Libanon

Seit Beginn der neuen israelischen Offensive im Libanon Anfang März haben mehr als 200.000 Menschen das Land Richtung Syrien verlassen. Knapp 180.000 sind Syrer, die vor Gewalt in ihrem Heimatland in den Libanon geflüchtet waren, wie das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in Genf berichtet. Auch 28.000 Libanesen, die durch die Angriffe aus dem Süden des Landes geflohen sind, hätten die Grenze auf der Suche nach mehr Sicherheit überquert. „Sie kommen erschöpft, traumatisiert und mit nur wenigen Habseligkeiten an“, sagte Aseer Al-Madaien, amtierende UNHCR-Vertreterin in Syrien.

12:44 Uhr – Iranische Medien berichten von vier Toten und Schäden an Moschee

Bei US-israelischen Angriffen im Iran ist nach iranischen Angaben eine schiitische Moschee im Nordwesten des Landes beschädigt worden. Ferner wurden bei den Angriffen in der Gegend der Großen Husseinija Moschee vier Menschen getötet und 26 weitere verletzt, wie der Vizegouverneur der Provinz Sandschan, Ali Sadeghi, laut der Nachrichtenagentur Isna mitteilte.

12:30 Uhr – Italien verweigert US-Militär Landung auf Stützpunkt

Italien hat mehreren US-Flugzeugen die Landung auf einem Stützpunkt auf der Mittelmeerinsel Sizilien für den Krieg gegen den Iran verweigert. Nach Informationen der Tageszeitung „Corriere della Sera“ gab Verteidigungsminister Guido Crosetto dem US-Militär vor einigen Tagen keine Erlaubnis, den Militärflughafen Sigonella zu nutzen, um dann in den Nahen Osten weiterzufliegen. Aus dem Umfeld des Ministeriums in Rom wurde die Darstellung bestätigt.

Demnach wurde Italien von dem Vorhaben des US-Militärs erst informiert, als die Flugzeuge längst in der Luft waren. Zuvor habe niemand eine Genehmigung beantragt oder den Nato-Partner auch nur informiert, hieß es. Zudem sei unklar geblieben, um welche Art von Flügen es sich handle. Der Flugplatz Sigonella liegt in der Nähe von Catania im Osten von Sizilien. Dort befindet sich sowohl ein Stützpunkt der italienischen Luftwaffe als auch der US Navy. Das Gelände wird auch von der Nato genutzt, dem westlichen Verteidigungsbündnis.

10:17 Uhr – Drohne trifft kuwaitischen Supertanker und entfacht Feuer

Eine iranische Drohne hat am frühen Dienstagmorgen vor Dubai einen voll beladenen kuwaitischen Öltanker getroffen. Der Angriff zählt zu den schwerwiegendsten Vorfällen gegen ein Schiff seit Beginn des Kriegs und ließ die Ölpreise steigen.

Der unter kuwaitischer Flagge fahrende Supertanker „Al-Salmi“ befand sich in der Ankerzone des Hafens von Dubai, etwa 31 Seemeilen nordwestlich des Emirats, in einem Gebiet mit zahlreichen Schiffen, die auf die Ausfahrt aus dem Persischen Golf warten. Der Angriff beschädigte den Rumpf und löste ein Feuer an Bord aus.

Das Medienbüro von Dubai teilte auf X mit, dass das Feuer gelöscht worden sei. Es sei kein Öl aus dem Tanker ausgetreten und alle 24 Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit, teilte das Medienbüro von Dubai in einem weiteren Beitrag auf X mit.

09:41 Uhr – „Russland will einen langen Krieg“, sagt Selenskyj

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj glaubt, dass Russland von einem lang anhaltenden Krieg in Nahost profitiert. „Stand heute bin ich mir sicher, dass Russland einen langen Krieg will“, sagt er dem US-Portal „Axios“.

„Die USA konzentrieren sich auf den Nahen Osten, was bedeutet, dass sie ihre militärische Unterstützung für die Ukraine reduzieren werden. Außerdem wurden die Sanktionen – wenn auch nur teilweise – aufgehoben, und Russland erlebt ein Wirtschaftswachstum“

07:56 Uhr – Verletzte durch herabfallende Trümmerteile in Dubai

Der Iran hat am Dienstag mehrere Golfstaaten erneut mit Drohnen und Raketen angegriffen. In Dubai wurden den Behörden zufolge vier Menschen durch herabstürzende Trümmerteile eines abgefangenen Geschosses verletzt. Im Hafen der Stadt löste demnach ein iranischer Angriff einen Brand auf einem kuwaitischen Öltanker aus.

Bei dem „direkten und böswilligen“ Angriff sei niemand verletzt worden, berichtete die kuwaitische staatliche Nachrichtenagentur Kuna unter Berufung auf den staatlichen Ölkonzern. Der Öltanker sei zum Zeitpunkt des Angriffs voll beladen gewesen. „Der Angriff verursachte Sachschäden am Schiffsrumpf und einen Brand an Bord, wodurch die Gefahr einer Ölpest in den umliegenden Gewässern besteht“, berichtete Kuna. Die kuwaitische Armee erklärte derweil im Onlinedienst X, ihre Luftabwehrsysteme reagierten auf „feindliche Raketen- und Drohnenangriffe“.

In Saudi-Arabien meldeten die Behörden acht abgefangene ballistische Raketen. Nur wenige Stunden zuvor hatte Irans Außenminister Abbas Araghtschi Riad aufgefordert, die „US-Streitkräfte auszuweisen“.

07:12 Uhr – Bericht: Trump will Iran-Krieg beenden, auch wenn Straße von Hormus noch blockiert ist

Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ ist US-Präsident Donald Trump bereit, den Militäreinsatz gegen Iran auch dann zu beenden, wenn die Straße von Hormus weitgehend blockiert bleibt. Trump habe Mitarbeitern gesagt, eine militärische Öffnung der Meerenge würde den Krieg über seinen selbst gesetzten Zeitrahmen von vier bis sechs Wochen hinaus verlängern. Stattdessen wolle er die wichtigsten Ziele der USA erreichen – nämlich Irans Marine und Raketenarsenal empfindlich zu schwächen – und dann die Kämpfe herunterfahren. Anschließend solle Teheran diplomatisch dazu gedrängt werden, den Handel durch die Meerenge wieder zuzulassen.

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Sollte das nicht gelingen, würden die USA laut „Wall Street Journal“ vor allem europäische und arabische Partner am Golf dazu drängen, die Führung bei einer Öffnung der Straße von Hormus zu übernehmen. Militärische Optionen blieben zwar grundsätzlich auf dem Tisch, hätten für Trump aber derzeit keine Priorität. Der Bericht verweist zugleich auf widersprüchliche Signale aus Washington: Trump hat öffentlich mit Angriffen auf zivile Energieinfrastruktur gedroht, falls die Meerenge nicht geöffnet werde, ihre Bedeutung für die USA an anderer Stelle aber heruntergespielt.

06:07 Uhr – Israelische Armee: Vier israelische Soldaten im Süden des Libanon getötet

Bei Kämpfen im Süden des Libanon sind nach Angaben der israelischen Armee vier israelische Soldaten getötet worden. Die israelische Armee identifizierte in einer Erklärung am Dienstag drei Soldaten, die „im Kampf gefallen“ seien. Ein weiterer Soldat, dessen Name vorerst nicht veröffentlicht werden könne, sei bei demselben Vorfall ebenfalls getötet worden. Außerdem seien ein weiterer Soldat schwer verletzt und ein Reservist leicht verletzt worden.

05:12 Uhr – Iranische Staatsmedien: Explosionen und Stromausfälle in Teheran

In Teilen der iranischen Hauptstadt Teheran ist Staatsmedien zufolge nach Explosionen der Strom ausgefallen. „Stromausfälle in Teilen Teherans, nachdem mehrere Explosionen zu hören waren“, meldete die iranische staatliche Nachrichtenagentur Fars am Dienstag. Die iranische staatliche Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, einige Bewohner im Osten Teherans seien ohne Strom, und die Behörden arbeiteten daran, die Versorgung wiederherzustellen.

04:26 Uhr – Bericht: Massiver US-Angriff auf Munitionsdepot in Isfahan

Die USA haben einem Medienbericht zufolge einen massiven Angriff auf ein großes Munitionsdepot in der iranischen Stadt Isfahan durchgeführt. Dafür hätten sie in der Nacht eine große Menge bunkerbrechende Bomben mit einem Gewicht von jeweils rund 2000 Pfund (etwa 900 Kilogramm) eingesetzt, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf einen US-Beamten.

US-Präsident Donald Trump postete am Montagabend (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social einen Videoclip, der Explosionen zeigte. Er nannte dazu allerdings keinerlei Kontext. Der Zeitung zufolge handelte es sich dabei um ein Video des Angriffs in Isfahan. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Der 31 Sekunden lange Videoclip zeigt eine Reihe von Explosionen. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass nach dem ursprünglichen Angriff dort gelagerte Munition explodierte.

03:30 Uhr – Tod von Blauhelmsoldaten im Libanon: UN-Sicherheitsrat kommt am Dienstag zusammen

Nach dem Tod von drei Blauhelmsoldaten der UN-Mission Unifil im Südlibanon in den vergangenen Tagen kommt der UN-Sicherheitsrat am Dienstag zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Die Sitzung werde um 10 Uhr (Ortszeit, 16 Uhr MESZ) beginnen, wie am Montag aus Diplomatenkreisen verlautete. Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot hatte zuvor erklärt, sein Land habe wegen der „äußerst schwerwiegenden Vorfälle“ eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats beantragt.

Barrot warf der israelischen Armee außerdem vor, am Sonntag die Sicherheit französischer Blauhelmsoldaten in Nakura bedroht zu haben. Dem israelischen Botschafter in Paris sei „mit größter Entschiedenheit“ die Verurteilung durch Frankreich übermittelt worden.

Die israelische Armee teilte später mit, eine Untersuchung eingeleitet zu haben. „Die Vorfälle werden gründlich überprüft, um die Umstände zu klären und festzustellen, ob sie durch Aktivitäten der Hisbollah“ oder der israelischen Streitkräfte verursacht wurden, erklärte die Armee am Dienstag im Onlinedienst Telegram.

02:26 Uhr – Öltanker vor der Küste von Dubai beschossen

Ein riesiger kuwaitischer Öltanker ist vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate unter Beschuss geraten. Er sei Ziel eines iranischen Angriffs geworden, während vor dem Hafen von Dubai im Persischen Golf vor Anker lag, teilte die Kuwait Petroleum Corporation nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Kuna mit. Dabei brach ein Brand aus. Die Feuerwehr rückte aus, wie die Behörden in Dubai meldeten. Es habe aber keine Berichte über Verletzte gegeben. Die 24-köpfige Besatzung sei in Sicherheit.

Zuvor hatte bereits die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mitgeteilt, dass ein nicht näher beschriebenes Projektil ein Schiff rund 57 Kilometer nordwestlich von Dubai getroffen und einen Brand ausgelöst habe. Von wo und von wem das Geschoss abgefeuert wurde, ging aus der Mitteilung der Behörde nicht hervor. Zuvor hatten nach ihren Angaben zwei Geschosse im Persischen Golf vor der Küste Saudi-Arabiens ein Containerschiff verfehlt.

01:46 Uhr – Iranisches Staatsfernsehen: Parlamentskommission billigt Maut in Straße von Hormus

Eine Kommission im iranischen Parlament hat dem Staatsfernsehen zufolge Pläne für die Einführung von Mautgebühren in der strategisch und wirtschaftlich wichtigen Straße von Hormus gebilligt. Die Pläne sähen unter anderem „finanzielle Bestimmungen und Mautsysteme in Rial“, der iranischen Währung, sowie eine Zusammenarbeit mit dem Oman auf der gegenüberliegenden Seite der Meerenge vor, berichtete das iranische Staatsfernsehen am Montag unter Berufung auf ein Mitglied der Sicherheitskommission des Parlaments in Teheran.

Das Vorhaben umfasst dem Staatsfernsehen zufolge außerdem ein „Durchfahrtsverbot“ für die USA und Israel sowie für andere Länder, die den Iran sanktionieren.

00:58 Uhr – Netanjahu: Mehr als die Hälfte der Kriegsziele im Iran sind erreicht

In dem Krieg Israels und der USA gegen den Iran sind nach Auffassung des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu mehr als die Hälfte der Ziele erreicht worden. „Wir haben definitiv die Hälfte hinter uns“, sagte Netanjahu am Montag in einem Interview mit dem konservativen US-Sender Newsmax. Zugleich betonte er, der Krieg sei mehr als zur Hälfte erledigt „im Hinblick auf die Missionen, nicht unbedingt im Hinblick auf die Zeit“.

Netanjahu unterstrich derweil die Ziele, die bislang erreicht worden seien, darunter die Tötung von „tausenden“ Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarden. Die israelische und die US-Armee stünden außerdem „kurz davor, ihre Rüstungsindustrie zu zerstören“, fügte er mit Blick auf den Iran hinzu. Damit meine er die gesamte industrielle Basis und das Atomprogramm Teherans. Trump hatte das iranische Atomprogramm als einen der Gründe für den Krieg bezeichnet.

dpa/AFP/rtr/ll/sebe/jmr/saha/ceb/krö/nw/säd/lay

Source: welt.de

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