US-Angriffe im Jemen: USA drohen Huthi-Miliz mit „vollständiger Auslöschung“

US-Angriffe im Jemen: USA drohen Huthi-Miliz mit „vollständiger Auslöschung“

Nach der Fortsetzung der US-Angriffe gegen die proiranische Huthi-Miliz im Jemen hat US-Präsident Donald Trump mit weiteren Attacken gegen die Miliz gedroht. „Den Huthi-Barbaren wurde enormer Schaden zugefügt, und sehen Sie zu, wie
es immer schlimmer wird“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Der US-Präsident drohte damit, die vom Iran unterstützte Miliz „vollständig auszulöschen“.

Den Iran forderte Trump auf, seine Unterstützung für die Huthis „umgehend“ einzustellen. Dabei verwies er auf Berichte, wonach sich das iranische Militär bei der Unterstützung der Miliz angeblich zunehmend zurückhalte, legte dafür aber keine Belege vor. Dennoch müsse die „immer noch umfangreiche Unterstützung“ aufhören. Der Iran versorgt die Miliz unter anderem mit Raketen.

Weitere US-Angriffe im Jemen

In der Nacht zum Mittwoch hatten die USA Stellungen der Huthi-Miliz im Jemen angegriffen. Betroffen waren laut dem Fernsehsender der Miliz die jemenitische Hauptstadt Sanaa, die Umgebung der Stadt Saada und der Bezirk al-Sawadija in der Provinz al-Bayda. Mindestens sieben Frauen und zwei Kinder sollen nach Angaben des von den Huthi geführten Gesundheitsministeriums verletzt worden sein. 

Auch das zuständige US-Regionalkommando Centcom sprach von einer Fortsetzung der Operation. Die Miliz gab wiederum an, zuvor zum vierten Mal binnen 72 Stunden den Flugzeugträger USS Harry S. Truman angegriffen zu haben.

Nach Beginn des Gaza-Krieges hatten die Huthi wiederholt Frachtschiffe im Roten Meer attackiert und damit eine der weltweit wichtigsten Handelsrouten bedroht. Die Miliz beherrscht große Teile des Jemens. Auch griff sie immer wieder Israel mit Drohnen und Raketen an.

Als Reaktion auf das Vorgehen begannen die USA vor wenigen Tagen mit einer umfassenden Militäroperation gegen die Terrormiliz. Seit Samstag sollen nach Darstellung der Huthis dabei mindestens 53 Menschen getötet worden sein.

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