US-Angriff gen Venezuela: Außenminister Wadephul will US-Angriff nicht rechtlich kategorisieren



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Die USA seien aber vorbereitet auf eine "zweite Welle" gegen Venezuela. Diese würde "so viel größer" als die erste sein. Die US-Regierung habe viele Male bereits mit Rodríguez gesprochen und diese habe Verständnis gezeigt.

Zuvor hatte Trump auf einer Pressekonferenz gesagt, die USA würden "das Land führen", um einen demokratischen Übergang einzuleiten. Diese Aussage hatte Spekulationen über eine mögliche US-Besatzung Venezuelas ausgelöst. Auf die Nachfrage, ob US-Truppen vor Ort sein würden, um das Land zu verwalten, sagte Trump: Dies sei nicht geplant, sofern Rodríguez "das tut, was wir wollen". In diesem Fall sei eine Stationierung amerikanischer Soldaten nicht notwendig.

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Interimspräsidentin Rodríguez will nicht mit den USA zusammenarbeiten

Die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez will nicht mit den USA kooperieren. Damit widersprach sie Aussagen von US-Präsident Donald Trump, sie sei bereit, mit den USA zusammenzuarbeiten. "Wir werden nie wieder eine Kolonie, egal von welchem Imperium“, sagte Rodríguez laut der venezolanischen staatlichen Zeitung Correo del Orinoco in einer Fernsehansprache. Sie stehe weiter fest hinter Nicolás Maduro als Präsidenten.

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Die wichtigsten Fakten über Delcy Rodríguez 

Nach ‌der Festsetzung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte rückt seine Stellvertreterin Delcy Rodríguez an die Spitze der Regierung. Der Oberste Gerichtshof ernannte sie gestern zur Interimspräsidentin. Doch wer ist diese Frau?
  • Rodríguez ist 56 Jahre alt. Sie wurde 1969 in Caracas geboren und ist die Tochter des linksgerichteten Guerillakämpfers Jorge Antonio Rodríguez, der in ⁠den 1970er-Jahren die revolutionäre Partei ​Liga Socialista gegründet hatte.
  • 2017 leitete sie ‌die regierungstreue verfassunggebende Versammlung, die Maduros Machtbefugnisse erweiterte. Das Parlament wurde damals entmachtet. Ein Jahr später ernannte Maduro Rodríguez zur Vizepräsidentin. Er beschrieb sie bei der Bekanntgabe ⁠als "Revolutionärin und ‍in tausend Schlachten erprobt".
  • Bisher war Rodríguez nicht nur Vizepräsidentin, sondern auch Finanz- und Ölministerin. Dadurch ist sie eine Schlüsselfigur in der venezolanischen Wirtschaftspolitik und hat großen Einfluss auf den geschwächten Privatsektor ​des Landes. Mit orthodoxen wirtschaftspolitischen Maßnahmen versucht sie, die Hyperinflation zu bekämpfen.
Mehr zur neuen venezolanischen Interimspräsidentin lesen Sie hier:

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Papst mahnt Souveränität Venezuelas an

Papst Leo XIV. hat sich besorgt über das Vorgehen der USA in Venezuela gezeigt. Der erste US-amerikanische Papst forderte, das Land solle unabhängig bleiben, die Menschenrechte müssten geachtet werden. Den Sturz von Machthaber Nicolás Maduro habe er mit einer "Seele voller Sorge" verfolgt. 

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Der Großteil der Bevölkerung in Venezuela ist katholisch. Zuletzt hatte Maduro auch die katholische Kirche im Land attackiert. So wurde einem Kardinal beispielsweise der Reisepass abgenommen, nachdem dieser im Vatikan über die schweren Menschenrechtsverletzungen in Venezuela berichtet und gefordert hatte, alle politischen Gefangenen freizulassen.

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Luftraumbeschränkung soll ab Mitternacht Ortszeit aufgehoben werden

Die USA haben angekündigt, dass der Luftraum über der Karibik ab Mitternacht Ortszeit (6 Uhr mitteleuropäischer Zeit) wieder geöffnet wird. Fluggesellschaften seien informiert und würden ihre Pläne entsprechend umstellen, teilte Verkehrsminister Sean Duffy auf X mit. Zuvor hatten die USA den Luftraum gesperrt. 

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UPDATE: The original restrictions around the Caribbean airspace are expiring at 12:00am ET and flights can resume.

Airlines are informed, and will update their schedules quickly. Please continue to work with your airline if your flight was affected by the restrictions. https://t.co/5Cv46Xnjy4

— Secretary Sean Duffy (@SecDuffy) January 4, 2026

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Rubio schließt weitere Angriffe auf Boote nicht aus

In einem Interview mit dem Sender NBC hat US-Außenminister Marco Rubio weitere Angriffe auf Boote in der Karibik und sogar eine Intervention in Kuba nicht ausgeschlossen. "Wir werden weiterhin auf Drogenboote zielen, falls sie versuchen, in Richtung der Vereinigten Staaten zu gelangen“, sagte Rubio. Soldaten seien aktuell nicht mehr in Venezuela, versicherte Rubio. Trump hatte gestern gesagt, man habe keine Angst davor, Soldaten in das Land zu schicken. 

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Auf die Frage, ob Kuba das nächste Ziel der US-Regierung sei, antwortete Rubio, dass die Regierung in Kuba in großen Schwierigkeiten stecke. Er nannte die kubanische Regierung "ein riesiges Problem" und wies darauf hin, dass es Kubaner waren, die Nicolás Maduro vor seiner Gefangennahme bewachten.  Er werde nicht über konkrete Schritte in der Zukunft sprechen, sagte Rubio, aber es sei kein Geheimnis, dass "wir keine großen Fans des Kuba-Regimes sind“. 

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Militär Venezuelas steht hinter Vizepräsidentin

Das venezolanische Militär hat sich hinter Vizepräsidentin Delcy Rodríguez gestellt. Die Streitkräfte erkennen sie als vorübergehende Staatschefin an. Nach der Gefangennahme von Staatschef Nicolás Maduro durch die USA übernehme sie verfassungsgemäß die Führung des Landes, sagte Verteidigungsminister Wladimir Padrino.

Padrino bezeichnete den US-Einsatz als "feige Entführung“. Seine Landsleute rief er auf, "in den kommenden Tagen alle Aktivitäten wieder aufzunehmen, sei es in der Wirtschaft, im Arbeitsleben oder im Bildungswesen". Sie sollten Frieden und Ordnung wahren und nicht "Drohungen und der Angst nachgeben, die man uns aufzwingen will".

Rodríguez hatte in ihrer ersten Stellungnahme mitgeteilt, Maduro sei "der einzige Präsident Venezuelas". Von den USA forderte sie dessen Freilassung und erklärte zugleich, ihre Regierung werde Venezuela und seine "natürlichen Ressourcen verteidigen"

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Trump droht Venezuelas neuer Staatschefin Delcy Rodríguez

In einem Interview mit The Atlantic hat US-Präsident Donald Trump der neuen venezolanischen Staatschefin Delcy Rodríguez gedroht. Sollte sie "nicht das Richtige" tun, werde sie einen sehr hohen Preis zahlen, wahrscheinlich sogar größer als der von Maduro, sagte Trump mit Anspielung auf die Entführung von Staatsoberhaupt Nicolás Maduro, der sich nun in Haft in New York befindet. In dem Gespräch habe er den Autoren zufolge deutlich gemacht, dass er eine Ablehnung der US-Intervention von Rodríguez nicht hinnehmen werde.

Venezuela werde vielleicht nicht das einzige Land bleiben, in dem die USA intervenieren. "Wir brauchen Grönland, auf jeden Fall“, zitierte das Magazin den US-Präsidenten. Zuvor war aus der US-Regierung zudem eine mögliche Intervention in Kuba angesprochen worden. 

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EU-Staaten dringen auf Selbstbestimmungsrecht der Venezolaner 

In einer gemeinsamen Erklärung fordern 26 der 27 EU-Mitgliedstaaten, den Willen der Menschen in Venezuela zu respektieren. Nur so könne die aktuelle Krise überwunden und Demokratie hergestellt werden. Das Papier wurde von EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas und allen EU-Staaten, mit Ausnahme von Ungarn, unterzeichnet.

Die EU-Länder teilen demnach die Einschätzung, dass internationaler Drogenhandel und organisiertes Verbrechen eine große Bedrohung für die Sicherheit darstellten. Sie forderten gleichzeitig alle Beteiligten, insbesondere die USA und Venezuela, dazu auf, eine Eskalation des Konflikts zu vermeiden. Die EU sei dazu in engem Kontakt mit der US-Regierung. 

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Oppositionspolitiker González sieht sich als Präsident der Venezolaner

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Der im Exil lebende venezolanische Oppositionspolitiker und ehemalige Präsidentschaftskandidat Edmundo González Urrutia hat sich erstmals zur Entmachtung von Staatschef Nicolás Maduro durch die USA geäußert. Die Geschehnisse seien "ein wichtiger Schritt, der aber nicht ausreicht", teilte er mit. Die politische Lage in Venezuela könne sich erst normalisieren, wenn politische Gefangene freigelassen würden und das Wahlergebnis von 2024 respektiert werde.

Er richte "als Präsident der Venezolaner" einen "ruhigen und klaren Appell an die nationalen Streitkräfte und Strafverfolgungsbehörden", sagte der Oppositionelle: 

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Der venezolanische Politiker war im Juli 2024 bei der Präsidentschaftswahl gegen Maduro angetreten. Die Opposition erklärte ihn mit 67 Prozent der Stimmen zum Wahlsieger. Die regierungstreue Wahlbehörde rief hingegen Maduro mit 52 Prozent zum erneuten Wahlsieger aus, ohne dafür detaillierte Berechnungen vorzulegen. González floh daraufhin nach Spanien ins Exil.  

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Ölpreise fallen nach US-Schlag gegen Maduro

Die Ungewissheit über die Ölproduktion in Venezuela drückt auf die Ölpreise. Zum Börsenstart in Asien sank der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent um rund 0,6 Prozent auf rund 51,60 Euro. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate fiel um 0,7 Prozent auf knapp 51,20 Euro. 

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Trump droht Kolumbien mit Militärschlag

US-Präsident Donald ​Trump kann sich nach dem Blitzangriff in Venezuela einen ähnlichen Militäreinsatz auch in Kolumbien vorstellen. Eine Militäroperation gegen die kolumbianische Regierung "hört sich für mich gut an", sagt Trump zu Journalisten an Bord seiner Präsidentenmaschine Air Force One.

Weiter sagte er in Anspielung auf den kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro:

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Kuba meldet 32 tote Staatsbürger bei US-Einsatz in Venezuela

Bei dem Angriff des US-Militärs auf Venezuela sind nach kubanischen Angaben auch kubanische Soldaten gestorben. Nach kubanischen Angaben sollen 32 Staatsbürger bei der Militäroperation getötet worden sein. Sie waren auf Bitten der venezolanischen Behörden in das südamerikanische Land entsandt gewesen, wie die regierende Kommunistische Partei Kubas mitteilte. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen. Die Regierung in ​Havanna hat für den 5. und 6. Januar eine zweitägige Staatstrauer angesetzt.

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Außenminister hält an Maduro als Staatschef fest 

Der venezolanische Außenminister beharrt darauf, dass Nicolás Maduro weiterhin der legitime Staatschef Venezuelas ist. "In Venezuela gibt es einen verfassungsmäßigen Präsidenten, Nicolás Maduro Moros, der zwar derzeit illegal festgehalten wird, aber weiterhin das Staatsoberhaupt in voller Ausübung seines Mandats ist", behauptete Außenminister Yván Gil laut dem regierungsnahen Sender Telesur. Er gab an, die Institutionen in Venezuela funktionierten weiterhin uneingeschränkt.

Venezuelas Oberster Gerichtshof hat inzwischen die bisherige Vizepräsidentin Delcy Rodríguez zur Interimspräsidentin ernannt. Auch das Militär stellte sich öffentlich hinter Rodríguez. Mehrere Staaten, darunter Deutschland, hatten Maduros Wahlsieg bei der Präsidentschaftswahl 2024 nicht anerkannt.

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China lehnt einzelne Staaten als "Weltpolizei" ab

Der chinesische Außenminister hat sich nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela deutlich gegen das völkerrechtswidrige Verhalten einzelner Staaten ausgesprochen: 

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Wang machte die Äußerung bei einem Treffen mit dem pakistanischen Außenminister Ishaq Dar in Peking, ohne die USA konkret zu nennen.

Das Völkerrecht sollte die Souveränität und Sicherheit aller Nationen schützen, sagte der Außenminister weiter. China habe sich stets gegen die Anwendung von Gewalt in internationalen Beziehungen ausgesprochen, sagte Wang. China importiert viel Öl aus Venezuela. 

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Die Ereignisse der Nacht im Überblick

  • US-Vizepräsident JD Vance hat den US-Militäreinsatz in Venezuela mit dem Kokainhandel gerechtfertigt. Kokain, nicht Fentanyl, sei die wichtigste Droge, die aus Venezuela geschmuggelt werde. Die USA versuchten, lateinamerikanischen Kartellen diese Einnahmequelle zu schmälern. 
  • 26 der 27 EU-Staaten haben in einer gemeinsamen Erklärung mit der EU-Kommission darauf gepocht, dass "der Wille des Volkes" in Venezuela respektiert werden müsse. Ungarn enthielt sich.
  • Der im Exil lebende venezolanische Oppositionspolitiker Edmundo González Urrutia hat die Entmachtung von Nicolás Maduro als wichtigen Schritt bezeichnet, der aber nicht ausreiche. Er sieht sich selbst als "Präsident der Venezolaner".
  • Der Iran hat die US-Regierung vor ähnlichen Militärschlägen gewarnt. Banner in der iranischen Hauptstadt Teheran drohen den USA und Israel mit der Tötung ihrer Soldaten, sollten sie den Iran attackieren.
  • Die Unsicherheit um den Ölhandel in Venezuela belastet die Märkte. Die Ölpreise sind leicht gefallen.
  • US-Präsident Donald Trump hat vor Journalisten angedeutet, dass er sich einen ähnlichen Militärschlag auch in Kolumbien vorstellen kann.
  • Bei dem US-Militäreinsatz sind nach Angaben der kubanischen Regierung 32 kubanische Staatsbürger getötet worden.
  • China kritisiert, ohne die USA namentlich zu nennen, dass sich kein Land als "Weltpolizei" aufspielen dürfe.
  • Viele Republikaner und Konservative in den USA begrüßen das Vorgehen der Trump-Regierung in Venezuela. 
  • Die Interimspräsidentin Delcy Rodríguez hat sich zur Kooperation mit der US-Regierung bereit erklärt.
  • Trump hat seinen Willen bekräftigt, Grönland unter US-Kontrolle zu stellen.

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Vertreter der Maga-Bewegung unterstützen US-Vorgehen in Venezuela

Die von US-Präsident Donald Trump veranlasste Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro findet bei Anhängern der Maga-Bewegung breite Zustimmung. Die Aktion sei "kühn und brillant", sagte der frühere Trump-Berater Steve Bannon. Die rechte Maga-Aktivistin Laura Loomer argumentierte, die USA müssten die riesigen Ölreserven Venezuelas sichern, bevor diese in die Hände von Gegnern wie dem Iran, China oder Russland fielen. Doch auch unter Republikanern gibt es vereinzelt Kritik am militärischen Vorgehen in Venezuela – etwa von der republikanischen Abgeordneten Marjorie Taylor Greene.

Lesen Sie hier mehr dazu:

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Wahlen in Venezuela sind Trump zufolge keine Priorität

US-Präsident Donald Trump sieht nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Neuwahlen in dem südamerikanischen Land derzeit nicht als Dringlichkeit. "Wir werden zur richtigen Zeit Wahlen haben, aber das Wichtigste ist, dass sie das Problem lösen. Das Land ist kaputt", sagte Trump vor der Presse. Wichtiger seien nun Investitionen von Ölgesellschaften, um die venezolanische Infrastruktur zu fördern.

Auf die Frage von Reportern, ob die USA von Venezuelas geschäftsführender Präsidentin Delcy Rodríguez verlangen werden, dass sie Oppositionelle zurückkehren lässt oder politische Gefangene freilässt, sagte Trump: "So weit sind wir noch nicht. Im Moment wollen wir erst einmal die Ölindustrie wieder in Gang bringen, das Land wieder aufbauen, es wieder auf die Beine stellen und dann Wahlen abhalten."

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Interimspräsidentin Rodríguez bereit zur Kooperation mit den USA

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Die zur Übergangspräsidentin ernannte Maduro-Vertraute Delcy Rodríguez ist den USA nach Drohungen von US-Präsident Donald Trump entgegengekommen. "Wir laden die Regierung der Vereinigten Staaten ein, gemeinsam an einer Agenda der Kooperation zu arbeiten, die auf gemeinsame Entwicklung ausgerichtet ist und im Rahmen des Völkerrechts ein dauerhaftes Zusammenleben in der Gemeinschaft stärkt", teilte Rodríguez auf Instagram mit.

Rodríguez hatte sich zunächst gegen eine Zusammenarbeit mit den USA ausgesprochen und die Freilassung Maduros gefordert. Der US-Präsident hatte ihr daraufhin mit weiteren Militärschlägen gedroht.  

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UN-Sicherheitsrat tagt am Nachmittag

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen kommt heute zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen, um über den US-Militäreinsatz in Venezuela zu beraten. Das Treffen findet um zehn Uhr Ortszeit (16 Uhr deutscher Zeit) auf Bitten Venezuelas statt. 

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Trump strebt weiterhin Kontrolle über Grönland an

US-Präsident Donald Trump hat bekräftigt, weiterhin an einer Kontrolle seines Landes über Grönland interessiert zu sein. "Wir brauchen Grönland, absolut", sagte Trump dem Magazin The Atlantic. Er begründete dies damit, dass die Insel, die als autonome Region zu Dänemark gehört, im Visier Russlands und Chinas stehe und von Schiffen der beiden Staaten "umzingelt" sei.

Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen warf Trump daraufhin "Drohungen" vor, die "keinen Sinn" ergäben. Trump hatte bereits kurz nach Beginn seiner Amtszeit vor einem Jahr angekündigt, er strebe die Übernahme Grönlands an – auch gegen den Willen des Nato-Partners Dänemark.

Mehr dazu können Sie hier lesen:

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Venezuelas Interimspräsidentin ernennt Kommission zur Freilassung von Maduro

Delcy Rodríguez, nach der Gefangennahme von Nicolás Maduro Interimspräsidentin von Venezuela, hat eine Kommission gegründet, die sich der Freilassung Maduros und seiner Ehefrau widmen soll. Der Kommission gehört demnach unter anderem Jorge Rodríguez, der Bruder der neuen Staatschefin und Präsident der Nationalversammlung, an. Zu den weiteren Mitgliedern des neuen Gremiums gehören Außenminister Yván Gil und Informationsminister Freddy Ñáñez.

Die ehemalige Vizepräsidentin Rodríguez berief am Sonntag (Ortszeit) ihre erste Kabinettssitzung ein. Dabei demonstrierte sie die Bereitschaft, mit den USA zu kooperieren: Man wolle eine "ausgewogene und respektvolle" Beziehung, sagte sie. Zuvor hatte sie sich gegen eine Zusammenarbeit mit den USA ausgesprochen, woraufhin Trump weitere Militärschläge angedroht hat.

Mehr zu Delcy Rodríguez können Sie hier lesen:

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Grünenchefin fordert EU zu mehr Kritik an Trump auf

Die Parteivorsitzende der Grünen wünscht sich von der EU eine entschlossenere Reaktion auf den US-Angriff auf Venezuela. "Berlin und die EU müssen jetzt deutliche Worte finden", sagte Franziska Brantner der Augsburger Allgemeinen. US-Präsident Donald Trump reagiere nur auf Entschlossenheit. "Europa muss diese Entschlossenheit nun unter Beweis stellen."

Brantner kritisierte dabei Bundeskanzler Friedrich Merz, der auf deutliche Kritik an den USA bislang verzichtet hat. Der Kanzler müsse voranschreiten, sagte die Grünenpolitikerin, doch seine bisherigen Äußerungen wirkten wie eine Flucht vor der Konfrontation. "Wer sich klein macht vor Trump, der wird überrollt. Wer stark auftritt, wird respektiert", sagte Brantner.

Sie selbst äußerte Kritik an Trump: Zwar sei der von den USA gefangen genommene venezolanische Präsident Nicolás Maduro unbestreitbar ein Tyrann, sagte Brantner. "Doch ein Land militärisch zu bedrohen, ohne jede völkerrechtliche Legitimation, und dabei unverhohlen zu erklären, man habe es auf dessen Ölressourcen abgesehen – das ist Imperialismus in Reinform."

Zugleich warnte sie mit Verweis auf Trumps Ankündigung, er wolle auch die Kontrolle über Grönland übernehmen, vor den Folgen einer schwachen Reaktion auf dessen Politik: Die Welt stehe womöglich "vor einem neuen Zeitalter der Großmachtpolitik", die von "hemmungslosem Expansionsdrang, neokolonialen Praktiken und der Herabsetzung souveräner Nationen zu bloßen Interessengebieten der Mächtigen" geprägt sei.

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Außenminister Wadephul will US-Angriff nicht bewerten

Johann Wadephul will den US-Angriff auf Venezuela nach eigenen Worten völkerrechtlich nicht bewerten. Die USA müssten die internationale Rechtslage beachten und darlegen, auf welcher Grundlage der Angriff erfolgte, sagte der Außenminister im Deutschlandfunk. Doch die Gesamtlage sei "außerordentlich komplex".

So habe etwa Venezuelas Präsident Nicolás Maduro an der Spitze eines Unrechtsregimes gestanden und sei für Menschenrechtsverletzungen verantwortlich. Zugleich gebe es in der Region ein "starkes chinesisches, iranisches, auch russisches Engagement", gab Wadephul zu bedenken – und deutete Verständnis für die US-Intervention an: "Also geopolitisch haben wir auch ein Interesse, haben die USA ein Interesse, das zurückzudrängen."

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"Den Imperialisten Trump abschrecken"

ZEIT-Korrespondent Ulrich Ladurner warnt in seinem Kommentar davor, dass Donald Trump gewaltsam Grönland einnehmen könnte. "Das Recht ist ihm egal, für ihn zählt nur die Macht", schreibt er. Da Grönland zu Dänemark gehört, fordert Ladurner von der EU eine klare Zurückweisung von Trumps Ansprüchen. "Bisher musste die EU in erster Linie den russischen Imperialisten Wladimir Putin abschrecken. Jetzt muss sie eiligst lernen, auch den Imperialisten Donald Trump abzuschrecken."

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"Berlin und die EU müssen jetzt deutliche Worte finden", sagte Franziska Brantner der Augsburger Allgemeinen. US-Präsident Donald Trump reagiere nur auf Entschlossenheit. "Europa muss diese Entschlossenheit nun unter Beweis stellen." Brantner kritisierte dabei Bundeskanzler Friedrich Merz, der auf deutliche Kritik an den USA bislang verzichtet hat. Der Kanzler müsse voranschreiten, sagte die Grünenpolitikerin, doch seine bisherigen Äußerungen wirkten wie eine Flucht vor der Konfrontation. "Wer sich klein macht vor Trump, der wird überrollt. Wer stark auftritt, wird respektiert", sagte Brantner.Sie selbst äußerte Kritik an Trump: Zwar sei der von den USA gefangen genommene venezolanische Präsident Nicolás Maduro unbestreitbar ein Tyrann, sagte Brantner. "Doch ein Land militärisch zu bedrohen, ohne jede völkerrechtliche Legitimation, und dabei unverhohlen zu erklären, man habe es auf dessen Ölressourcen abgesehen – das ist Imperialismus in Reinform." Zugleich warnte sie mit Verweis auf Trumps Ankündigung, er wolle auch die Kontrolle über Grönland übernehmen, vor den Folgen einer schwachen Reaktion auf dessen Politik: Die Welt stehe womöglich "vor einem neuen Zeitalter der Großmachtpolitik", die von "hemmungslosem Expansionsdrang, neokolonialen Praktiken und der Herabsetzung souveräner Nationen zu bloßen Interessengebieten der Mächtigen" geprägt sei.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-05T07:13:02.000Z","dateModified":"2026-01-05T07:46:34.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Venezuelas Interimspräsidentin ernennt Kommission zur Freilassung von Maduro","articleBody":"Venezuelas Interimspräsidentin ernennt Kommission zur Freilassung von MaduroDelcy Rodríguez, nach der Gefangennahme von Nicolás Maduro Interimspräsidentin von Venezuela, hat eine Kommission gegründet, die sich der Freilassung Maduros und seiner Ehefrau widmen soll. Der Kommission gehört demnach unter anderem Jorge Rodríguez, der Bruder der neuen Staatschefin und Präsident der Nationalversammlung, an. Zu den weiteren Mitgliedern des neuen Gremiums gehören Außenminister Yván Gil und Informationsminister Freddy Ñáñez. Die ehemalige Vizepräsidentin Rodríguez berief am Sonntag (Ortszeit) ihre erste Kabinettssitzung ein. Dabei demonstrierte sie die Bereitschaft, mit den USA zu kooperieren: Man wolle eine "ausgewogene und respektvolle" Beziehung, sagte sie. Zuvor hatte sie sich gegen eine Zusammenarbeit mit den USA ausgesprochen, woraufhin Trump weitere Militärschläge angedroht hat.Mehr zu Delcy Rodríguez können Sie hier lesen:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-05T06:30:15.000Z","dateModified":"2026-01-05T06:46:32.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/2026-01/delcy-rodriguez-venezuela-interimspraesidentin-militaer-usa","headline":"Die Rächerin","description":"Delcy Rodríguez übernimmt in Venezuela als Interimspräsidentin die Macht. Wer ist die Frau, die zwischen ihrer sozialistischen Regierung und Trump vermitteln soll?","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"UN-Sicherheitsrat tagt am Nachmittag","articleBody":"UN-Sicherheitsrat tagt am NachmittagDer Sicherheitsrat der Vereinten Nationen kommt heute zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen, um über den US-Militäreinsatz in Venezuela zu beraten. Das Treffen findet um zehn Uhr Ortszeit (16 Uhr deutscher Zeit) auf Bitten Venezuelas statt. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-05T05:16:18.000Z","dateModified":"2026-01-05T05:24:31.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Vera Sprothen"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Die Ereignisse der Nacht im Überblick","articleBody":"Die Ereignisse der Nacht im ÜberblickUS-Vizepräsident JD Vance hat den US-Militäreinsatz in Venezuela mit dem Kokainhandel gerechtfertigt. Kokain, nicht Fentanyl, sei die wichtigste Droge, die aus Venezuela geschmuggelt werde. Die USA versuchten, lateinamerikanischen Kartellen diese Einnahmequelle zu schmälern. 26 der 27 EU-Staaten haben in einer gemeinsamen Erklärung mit der EU-Kommission darauf gepocht, dass "der Wille des Volkes" in Venezuela respektiert werden müsse. Ungarn enthielt sich.Der im Exil lebende venezolanische Oppositionspolitiker Edmundo González Urrutia hat die Entmachtung von Nicolás Maduro als wichtigen Schritt bezeichnet, der aber nicht ausreiche. Er sieht sich selbst als "Präsident der Venezolaner".Der Iran hat die US-Regierung vor ähnlichen Militärschlägen gewarnt. Banner in der iranischen Hauptstadt Teheran drohen den USA und Israel mit der Tötung ihrer Soldaten, sollten sie den Iran attackieren.Die Unsicherheit um den Ölhandel in Venezuela belastet die Märkte. Die Ölpreise sind leicht gefallen.US-Präsident Donald Trump hat vor Journalisten angedeutet, dass er sich einen ähnlichen Militärschlag auch in Kolumbien vorstellen kann.Bei dem US-Militäreinsatz sind nach Angaben der kubanischen Regierung 32 kubanische Staatsbürger getötet worden.China kritisiert, ohne die USA namentlich zu nennen, dass sich kein Land als "Weltpolizei" aufspielen dürfe.Viele Republikaner und Konservative in den USA begrüßen das Vorgehen der Trump-Regierung in Venezuela. Die Interimspräsidentin Delcy Rodríguez hat sich zur Kooperation mit der US-Regierung bereit erklärt.Trump hat seinen Willen bekräftigt, Grönland unter US-Kontrolle zu stellen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-05T04:46:40.000Z","dateModified":"2026-01-05T06:19:47.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Vera Sprothen"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trump strebt weiterhin Kontrolle über Grönland an","articleBody":"Trump strebt weiterhin Kontrolle über Grönland anUS-Präsident Donald Trump hat bekräftigt, weiterhin an einer Kontrolle seines Landes über Grönland interessiert zu sein. "Wir brauchen Grönland, absolut", sagte Trump dem Magazin The Atlantic. Er begründete dies damit, dass die Insel, die als autonome Region zu Dänemark gehört, im Visier Russlands und Chinas stehe und von Schiffen der beiden Staaten "umzingelt" sei. Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen warf Trump daraufhin "Drohungen" vor, die "keinen Sinn" ergäben. Trump hatte bereits kurz nach Beginn seiner Amtszeit vor einem Jahr angekündigt, er strebe die Übernahme Grönlands an – auch gegen den Willen des Nato-Partners Dänemark.Mehr dazu können Sie hier lesen:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-05T04:45:00.000Z","dateModified":"2026-01-05T06:56:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-01/groenland-usa-daenemark-donald-trump-mette-frederiksen","headline":"Donald Trump bekräftigt Anspruch der USA auf Grönland","description":""Wir brauchen Grönland", wiederholt der US-Präsident nach dem Schlag in Venezuela. Grönland und skandinavische Länder weisen die Äußerung als respektlos zurück.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Interimspräsidentin Rodríguez bereit zur Kooperation mit den USA","articleBody":"Interimspräsidentin Rodríguez bereit zur Kooperation mit den USA","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-05T04:41:48.000Z","dateModified":"2026-01-05T06:09:05.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Simon Sales Prado"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goNtWM147So864RGKWKG/eoS2h7CURUrv57kZ6eds/moS2iKA5RUrv57kZ6edy.jpeg","caption":"Interimspräsidentin Delcy Rodríguez.","creditText":"Ariana Cubillos/AP","uploadDate":"2026-01-05T04:42:54.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goNtWM147So864RGKWKG/eoS2h7CURUrv57kZ6eds/moS2iKA5RUrv57kZ6edy.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Wahlen in Venezuela sind Trump zufolge keine Priorität","articleBody":"Wahlen in Venezuela sind Trump zufolge keine PrioritätUS-Präsident Donald Trump sieht nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Neuwahlen in dem südamerikanischen Land derzeit nicht als Dringlichkeit. "Wir werden zur richtigen Zeit Wahlen haben, aber das Wichtigste ist, dass sie das Problem lösen. Das Land ist kaputt", sagte Trump vor der Presse. Wichtiger seien nun Investitionen von Ölgesellschaften, um die venezolanische Infrastruktur zu fördern.Auf die Frage von Reportern, ob die USA von Venezuelas geschäftsführender Präsidentin Delcy Rodríguez verlangen werden, dass sie Oppositionelle zurückkehren lässt oder politische Gefangene freilässt, sagte Trump: "So weit sind wir noch nicht. 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Die rechte Maga-Aktivistin Laura Loomer argumentierte, die USA müssten die riesigen Ölreserven Venezuelas sichern, bevor diese in die Hände von Gegnern wie dem Iran, China oder Russland fielen. Doch auch unter Republikanern gibt es vereinzelt Kritik am militärischen Vorgehen in Venezuela – etwa von der republikanischen Abgeordneten Marjorie Taylor Greene. Lesen Sie hier mehr dazu:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-05T04:33:12.000Z","dateModified":"2026-01-05T04:36:34.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Simon Sales Prado"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-01/usa-politik-venezuela-trump-anhaenger-steve-bannon","headline":"Konservative in den USA begrüßen Trumps Militärschlag","description":"Wortführer wie Trumps Ex-Berater Steve Bannon loben die Gefangennahme von Nicolás Maduro als "kühn und brillant". 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"In Venezuela gibt es einen verfassungsmäßigen Präsidenten, Nicolás Maduro Moros, der zwar derzeit illegal festgehalten wird, aber weiterhin das Staatsoberhaupt in voller Ausübung seines Mandats ist", behauptete Außenminister Yván Gil laut dem regierungsnahen Sender Telesur. Er gab an, die Institutionen in Venezuela funktionierten weiterhin uneingeschränkt. Venezuelas Oberster Gerichtshof hat inzwischen die bisherige Vizepräsidentin Delcy Rodríguez zur Interimspräsidentin ernannt. Auch das Militär stellte sich öffentlich hinter Rodríguez. 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Yannick von Eisenhart Rothe

„Den Imperialisten Trump abschrecken“

ZEIT-Korrespondent Ulrich Ladurner warnt in seinem Kommentar davor, dass Donald Trump gewaltsam Grönland einnehmen könnte. „Das Recht ist ihm egal, für ihn zählt nur die Macht“, schreibt er. Da Grönland zu Dänemark gehört, fordert Ladurner von der EU eine klare Zurückweisung von Trumps Ansprüchen. „Bisher musste die EU in erster Linie den russischen Imperialisten Wladimir Putin abschrecken. Jetzt muss sie eiligst lernen, auch den Imperialisten Donald Trump abzuschrecken.“

Den ganzen Kommentar lesen Sie hier: 

Alexander Eydlin

Außenminister Wadephul will US-Angriff nicht bewerten

Johann Wadephul will den US-Angriff auf Venezuela nach eigenen Worten völkerrechtlich nicht bewerten. Die USA müssten die internationale Rechtslage beachten und darlegen, auf welcher Grundlage der Angriff erfolgte, sagte der Außenminister im Deutschlandfunk. Doch die Gesamtlage sei „außerordentlich komplex“.

So habe etwa Venezuelas Präsident Nicolás Maduro an der Spitze eines Unrechtsregimes gestanden und sei für Menschenrechtsverletzungen verantwortlich. Zugleich gebe es in der Region ein „starkes chinesisches, iranisches, auch russisches Engagement“, gab Wadephul zu bedenken – und deutete Verständnis für die US-Intervention an: „Also geopolitisch haben wir auch ein Interesse, haben die USA ein Interesse, das zurückzudrängen.

Außenminister Johann Wadephul. Kira Hofmann/Imago images

Alexander Eydlin

Grünenchefin fordert EU zu mehr Kritik an Trump auf

Die Parteivorsitzende der Grünen wünscht sich von der EU eine entschlossenere Reaktion auf den US-Angriff auf Venezuela. „Berlin und die EU müssen jetzt deutliche Worte finden“, sagte Franziska Brantner der Augsburger Allgemeinen. US-Präsident Donald Trump reagiere nur auf Entschlossenheit. „Europa muss diese Entschlossenheit nun unter Beweis stellen.“

Brantner kritisierte dabei Bundeskanzler Friedrich Merz, der auf deutliche Kritik an den USA bislang verzichtet hat. Der Kanzler müsse voranschreiten, sagte die Grünenpolitikerin, doch seine bisherigen Äußerungen wirkten wie eine Flucht vor der Konfrontation. „Wer sich klein macht vor Trump, der wird überrollt. Wer stark auftritt, wird respektiert“, sagte Brantner.

Sie selbst äußerte Kritik an Trump: Zwar sei der von den USA gefangen genommene venezolanische Präsident Nicolás Maduro unbestreitbar ein Tyrann, sagte Brantner. „Doch ein Land militärisch zu bedrohen, ohne jede völkerrechtliche Legitimation, und dabei unverhohlen zu erklären, man habe es auf dessen Ölressourcen abgesehen – das ist Imperialismus in Reinform.

Zugleich warnte sie mit Verweis auf Trumps Ankündigung, er wolle auch die Kontrolle über Grönland übernehmen, vor den Folgen einer schwachen Reaktion auf dessen Politik: Die Welt stehe womöglich „vor einem neuen Zeitalter der Großmachtpolitik„, die von „hemmungslosem Expansionsdrang, neokolonialen Praktiken und der Herabsetzung souveräner Nationen zu bloßen Interessengebieten der Mächtigen“ geprägt sei.

„Die Weltordnung läuft Gefahr, in eine Ära des nackten Faustrechts zurückzufallen.“

Grünenchefin Franziska Brantner

Alexander Eydlin

Venezuelas Interimspräsidentin ernennt Kommission zur Freilassung von Maduro

Delcy Rodríguez, nach der Gefangennahme von Nicolás Maduro Interimspräsidentin von Venezuela, hat eine Kommission gegründet, die sich der Freilassung Maduros und seiner Ehefrau widmen soll. Der Kommission gehört demnach unter anderem Jorge Rodríguez, der Bruder der neuen Staatschefin und Präsident der Nationalversammlung, an. Zu den weiteren Mitgliedern des neuen Gremiums gehören Außenminister Yván Gil und Informationsminister Freddy Ñáñez.

Die ehemalige Vizepräsidentin Rodríguez berief am Sonntag (Ortszeit) ihre erste Kabinettssitzung ein. Dabei demonstrierte sie die Bereitschaft, mit den USA zu kooperieren: Man wolle eine „ausgewogene und respektvolle“ Beziehung, sagte sie. Zuvor hatte sie sich gegen eine Zusammenarbeit mit den USA ausgesprochen, woraufhin Trump weitere Militärschläge angedroht hat.

Mehr zu Delcy Rodríguez können Sie hier lesen:

Vera Sprothen

UN-Sicherheitsrat tagt am Nachmittag

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen kommt heute zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen, um über den US-Militäreinsatz in Venezuela zu beraten. Das Treffen findet um zehn Uhr Ortszeit (16 Uhr deutscher Zeit) auf Bitten Venezuelas statt. 

Vera Sprothen

Die Ereignisse der Nacht im Überblick

  • US-Vizepräsident JD Vance hat den US-Militäreinsatz in Venezuela mit dem Kokainhandel gerechtfertigt. Kokain, nicht Fentanyl, sei die wichtigste Droge, die aus Venezuela geschmuggelt werde. Die USA versuchten, lateinamerikanischen Kartellen diese Einnahmequelle zu schmälern. 
  • 26 der 27 EU-Staaten haben in einer gemeinsamen Erklärung mit der EU-Kommission darauf gepocht, dass „der Wille des Volkes“ in Venezuela respektiert werden müsse. Ungarn enthielt sich.
  • Der im Exil lebende venezolanische Oppositionspolitiker Edmundo González Urrutia hat die Entmachtung von Nicolás Maduro als wichtigen Schritt bezeichnet, der aber nicht ausreiche. Er sieht sich selbst als „Präsident der Venezolaner“.
  • Der Iran hat die US-Regierung vor ähnlichen Militärschlägen gewarnt. Banner in der iranischen Hauptstadt Teheran drohen den USA und Israel mit der Tötung ihrer Soldaten, sollten sie den Iran attackieren.
  • Die Unsicherheit um den Ölhandel in Venezuela belastet die Märkte. Die Ölpreise sind leicht gefallen.
  • US-Präsident Donald Trump hat vor Journalisten angedeutet, dass er sich einen ähnlichen Militärschlag auch in Kolumbien vorstellen kann.
  • Bei dem US-Militäreinsatz sind nach Angaben der kubanischen Regierung 32 kubanische Staatsbürger getötet worden.
  • China kritisiert, ohne die USA namentlich zu nennen, dass sich kein Land als „Weltpolizei“ aufspielen dürfe.
  • Viele Republikaner und Konservative in den USA begrüßen das Vorgehen der Trump-Regierung in Venezuela. 
  • Die Interimspräsidentin Delcy Rodríguez hat sich zur Kooperation mit der US-Regierung bereit erklärt.
  • Trump hat seinen Willen bekräftigt, Grönland unter US-Kontrolle zu stellen.

Alexander Eydlin

Trump strebt weiterhin Kontrolle über Grönland an

US-Präsident Donald Trump hat bekräftigt, weiterhin an einer Kontrolle seines Landes über Grönland interessiert zu sein. „Wir brauchen Grönland, absolut“, sagte Trump dem Magazin The Atlantic. Er begründete dies damit, dass die Insel, die als autonome Region zu Dänemark gehört, im Visier Russlands und Chinas stehe und von Schiffen der beiden Staaten „umzingelt“ sei.

Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen warf Trump daraufhin „Drohungen“ vor, die „keinen Sinn“ ergäben. Trump hatte bereits kurz nach Beginn seiner Amtszeit vor einem Jahr angekündigt, er strebe die Übernahme Grönlands an – auch gegen den Willen des Nato-Partners Dänemark.

Mehr dazu können Sie hier lesen:

Simon Sales Prado

Interimspräsidentin Rodríguez bereit zur Kooperation mit den USA

Interimspräsidentin Delcy Rodríguez. Ariana Cubillos/AP
Die zur Übergangspräsidentin ernannte Maduro-Vertraute Delcy Rodríguez ist den USA nach Drohungen von US-Präsident Donald Trump entgegengekommen. „Wir laden die Regierung der Vereinigten Staaten ein, gemeinsam an einer Agenda der Kooperation zu arbeiten, die auf gemeinsame Entwicklung ausgerichtet ist und im Rahmen des Völkerrechts ein dauerhaftes Zusammenleben in der Gemeinschaft stärkt“, teilte Rodríguez auf Instagram mit.

Rodríguez hatte sich zunächst gegen eine Zusammenarbeit mit den USA ausgesprochen und die Freilassung Maduros gefordert. Der US-Präsident hatte ihr daraufhin mit weiteren Militärschlägen gedroht.  

Simon Sales Prado

Wahlen in Venezuela sind Trump zufolge keine Priorität

US-Präsident Donald Trump sieht nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Neuwahlen in dem südamerikanischen Land derzeit nicht als Dringlichkeit. „Wir werden zur richtigen Zeit Wahlen haben, aber das Wichtigste ist, dass sie das Problem lösen. Das Land ist kaputt“, sagte Trump vor der Presse. Wichtiger seien nun Investitionen von Ölgesellschaften, um die venezolanische Infrastruktur zu fördern.

Auf die Frage von Reportern, ob die USA von Venezuelas geschäftsführender Präsidentin Delcy Rodríguez verlangen werden, dass sie Oppositionelle zurückkehren lässt oder politische Gefangene freilässt, sagte Trump: „So weit sind wir noch nicht. Im Moment wollen wir erst einmal die Ölindustrie wieder in Gang bringen, das Land wieder aufbauen, es wieder auf die Beine stellen und dann Wahlen abhalten.“

US-Präsident Donald Trump. Alex Brandon/dpa/AP

Simon Sales Prado

Vertreter der Maga-Bewegung unterstützen US-Vorgehen in Venezuela

Die von US-Präsident Donald Trump veranlasste Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro findet bei Anhängern der Maga-Bewegung breite Zustimmung. Die Aktion sei „kühn und brillant“, sagte der frühere Trump-Berater Steve Bannon. Die rechte Maga-Aktivistin Laura Loomer argumentierte, die USA müssten die riesigen Ölreserven Venezuelas sichern, bevor diese in die Hände von Gegnern wie dem Iran, China oder Russland fielen. Doch auch unter Republikanern gibt es vereinzelt Kritik am militärischen Vorgehen in Venezuela – etwa von der republikanischen Abgeordneten Marjorie Taylor Greene.

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Vera Sprothen

China lehnt einzelne Staaten als „Weltpolizei“ ab

Der chinesische Außenminister hat sich nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela deutlich gegen das völkerrechtswidrige Verhalten einzelner Staaten ausgesprochen: 
„Wir haben nie geglaubt, dass irgendein Land die Rolle eines Weltpolizisten spielen darf, noch akzeptieren wir, dass sich irgendein Land als Weltrichter brüsten darf.“ 

Chinas Außenminister Wang Yi

Wang machte die Äußerung bei einem Treffen mit dem pakistanischen Außenminister Ishaq Dar in Peking, ohne die USA konkret zu nennen.

Das Völkerrecht sollte die Souveränität und Sicherheit aller Nationen schützen, sagte der Außenminister weiter. China habe sich stets gegen die Anwendung von Gewalt in internationalen Beziehungen ausgesprochen, sagte Wang. China importiert viel Öl aus Venezuela. 

Simon Sales Prado

Außenminister hält an Maduro als Staatschef fest 

Der venezolanische Außenminister beharrt darauf, dass Nicolás Maduro weiterhin der legitime Staatschef Venezuelas ist. „In Venezuela gibt es einen verfassungsmäßigen Präsidenten, Nicolás Maduro Moros, der zwar derzeit illegal festgehalten wird, aber weiterhin das Staatsoberhaupt in voller Ausübung seines Mandats ist“, behauptete Außenminister Yván Gil laut dem regierungsnahen Sender Telesur. Er gab an, die Institutionen in Venezuela funktionierten weiterhin uneingeschränkt.

Venezuelas Oberster Gerichtshof hat inzwischen die bisherige Vizepräsidentin Delcy Rodríguez zur Interimspräsidentin ernannt. Auch das Militär stellte sich öffentlich hinter Rodríguez. Mehrere Staaten, darunter Deutschland, hatten Maduros Wahlsieg bei der Präsidentschaftswahl 2024 nicht anerkannt.

Simon Sales Prado

Kuba meldet 32 tote Staatsbürger bei US-Einsatz in Venezuela

Bei dem Angriff des US-Militärs auf Venezuela sind nach kubanischen Angaben auch kubanische Soldaten gestorben. Nach kubanischen Angaben sollen 32 Staatsbürger bei der Militäroperation getötet worden sein. Sie waren auf Bitten der venezolanischen Behörden in das südamerikanische Land entsandt gewesen, wie die regierende Kommunistische Partei Kubas mitteilte. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen. Die Regierung in ​Havanna hat für den 5. und 6. Januar eine zweitägige Staatstrauer angesetzt.

Vera Sprothen

Trump droht Kolumbien mit Militärschlag

US-Präsident Donald ​Trump kann sich nach dem Blitzangriff in Venezuela einen ähnlichen Militäreinsatz auch in Kolumbien vorstellen. Eine Militäroperation gegen die kolumbianische Regierung „hört sich für mich gut an“, sagt Trump zu Journalisten an Bord seiner Präsidentenmaschine Air Force One.

Weiter sagte er in Anspielung auf den kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro:

„Kolumbien ist auch sehr krank, regiert von einem kranken Mann, der gern Kokain herstellt und es in die Vereinigten Staaten verkauft. Und er wird es nicht mehr lange tun.“

US-Präsident Donald Trump

Vera Sprothen

Ölpreise fallen nach US-Schlag gegen Maduro

Die Ungewissheit über die Ölproduktion in Venezuela drückt auf die Ölpreise. Zum Börsenstart in Asien sank der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent um rund 0,6 Prozent auf rund 51,60 Euro. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate fiel um 0,7 Prozent auf knapp 51,20 Euro. 

AlexAnalystenArianaAsienAuslandBannonBehördenBeraterBerlinBeziehungBeziehungenBrantnerBundeskanzlerCaracasChinaDänemarkDeutschlandDeutschlandfunkDie WeltDonalddpaEntwicklungEUEU-KommissionEuroEuropaExilExplosionenFentanylFielFluchtFranziskaFreddyFrederiksenFriedrichFriedrich MerzGewaltGreeneGrönlandGustavoInfrastrukturInselInstagramInvestitionenIranIsraelJohannJournalistenKanzlerKleinKokainKolumbienKommentarKritikKurzLangeLauraLernenMaduroMANMannMarjorie TaylorMerzMetteMilitärNATONeuwahlenÖlölhandelÖlindustrieÖlpreiseÖltankerOppositionellePekingPetroPolitikPolitische GefangenePressePutinRechtRegierungRusslandSelbstSicherheitSinnSoftwareSoldatenStarkSteveTaylorTeheranTexasToteTrumpUlrichUNUN-SicherheitsratUngarnUSUSAVanceVenezuelaVerhaltenVerwandteWadephulWahlenWELTWestWillWladimirZeit