Ukrainekrieg: Selenskyj wirft US-Regierung vor, Putin Liebenswürdigkeit zu wollen


  • Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg in der Ukraine. Eine Übersichtskarte mit den aktuellen Entwicklungen aktualisieren wir täglich hier.
  • Russische oder ukrainische Angaben zum Kriegsverlauf sowie zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Wie wir bei ZEIT ONLINE
    Nachrichten zum Ukrainekrieg machen, finden Sie hier.

Gebiete mit schweren Kämpfen, letzte 24h

Russische Befestigungsanlagen

Russische Kontrolle

Vortag

seit Kriegsbeginn

vor Kriegsbeginn

Zurückerobert

Vortag

seit Kriegsbeginn

Zusätzl. erobert

Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project


"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Roman Pilipey/AFP/Getty Images","media_local_id":"mnhef17H47mw2ATE0tEj","title":"Eine Frau verkauft Anfang Februar Fleisch auf einem Straßenstand in der Donezk-Region."}],"local_id":"bnheevyK47mw2ATE0tEi"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhefRe447mw2ATE0tEk","text":"

Die Analyse zeigt:
  • 55 Prozent der 873 Befragten in der Ukraine können ihre Miete nicht pünktlich zahlen. 
  • 46 Prozent können Nebenkosten nur mit finanzieller Hilfe decken.
  • Rund 42 Prozent haben kaum Zugang zu Hygieneartikeln wie Seife oder Shampoo.
  • Millionen von Menschen haben ihre Arbeit verloren
  • Löhne sind seit 2022 von 7.000 Hrywna (rund 160 Euro) im Monatsdurchschnitt auf 5.000 Hrywna (114 Euro) gesunken.
  • Lebensmittelpreise sind drastisch gestiegen. Allein der Preis für Kohl, Karotten und Kartoffeln hat sich seit 2022 mehr als verdoppelt.

"}],"created_at":1739771188,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enheXotc47mw2ATE0tEd","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1739771667,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":683,"local_id":"mnhef17H47mw2ATE0tEj","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1739771842,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/enheXotc47mw2ATE0tEd/mnhef17H47mw2ATE0tEj.jpeg","user_id":"60ef79ef7e0f2d7f645c972c","user_locale":"en","version":134774,"width":1024}],"sort":"0000000067b2cd34","updated_at":1739771842,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"60ef79ef7e0f2d7f645c972c","user_locale":"en","version":134774},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhfL2mF3GtZsyiPFe5R","text":"

EU-Chefs kommen zu Krisengipfel in Paris zusammen

Nach dem Kurswechsel der USA in der Ukrainepolitik wollen die europäischen Regierungschefs am Nachmittag in Paris ihre Positionen abstimmen. "Wir befinden uns an einem Wendepunkt", sagte Frankreichs Minister für Überseegebiete, Manuel Valls. "Das zwingt uns mehr denn je, unsere Verteidigung für die Ukraine zu unterstützen, unser Budget für Verteidigungsausgaben zu erhöhen und an vorderster Front zu stehen“, sagte der frühere Premier.

Spaniens Außenminister José Manuel Albares sagte vor dem Treffen in Paris: "Die EU-Chefs werden auf dem Gipfel erörtern, was die Europäer tun müssen, um einen gerechten und nachhaltigen Frieden in der Ukraine zu gewährleisten." Ungarns Außenminister Péter Szijjártó begrüßte unterdessen die Gespräche zwischen den USA und Russland. Er warf den EU-Chefs vor, den Krieg zu befürworten und ein Friedensabkommen verhindern zu wollen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron empfängt unter anderem die Regierungschefs von Deutschland, Großbritannien, Polen und Italien. Auch Nato-Chef Marc Rutte und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen werden erwartet. 

"}],"created_at":1739781313,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enhfL2mF3GtZsyiPFe5Q","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000067b2f4c1","updated_at":1739783507,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"60d358f60b362262a5c3ad04","user_locale":"en","version":134803},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhfLqseuxR75uBARsnG","text":"

Russland meldet Einnahme von weiterem Ort in Region Charkiw

Russland hat nach eigenen Angaben eine weitere Ortschaft in der ukrainischen Region Charkiw eingenommen. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte, handelte es sich um das Dorf Fyholiwka im Osten von Charkiw. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig geprüft werden.

Russland meldet fast täglich die Einnahme weiterer, meist kleiner Ortschaften im Osten der Ukraine. Die Ukraine kommentiert die von Russland reklamierte Einnahme von Ortschaften üblicherweise nicht.

"}],"created_at":1739784934,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enhfLqseuxR75uBARsnF","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000067b302e6","updated_at":1739785795,"updated_by":"5eb11598d6606407ad5fd4df","user_id":"64a423b822c5bfae3ead21d4","user_locale":"en","version":134810},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhfWzV83GtZsyiPFe5U","text":"

Schweden hält Entsendung von Friedenstruppen für möglich

Schwedens Außenministerin Maria Malmer Stenergard schließt die Entsendung von schwedischen Soldaten zur Friedenssicherung in der Ukraine nicht aus. Zunächst aber müsse ein "gerechter und dauerhafter Frieden" ausgehandelt werden, "der das Völkerrecht respektiert, der die Ukraine respektiert und der vor allem sicherstellt, dass Russland sich nicht einfach zurückziehen, neue Kräfte aufbauen und in ein paar Jahren die Ukraine oder ein anderes Land angreifen kann", sagte Stenergard. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Gints Ivuskans/AFP/Getty Images","media_local_id":"mnhfbrUv3GtZsyiPFe5Z","title":"Maria Malmer Stenergard, Schwedens Außenministerin"}],"local_id":"bnhfbojH3GtZsyiPFe5Y"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhfc5Yp3GtZsyiPFe5a","text":"

Sobald ein solcher Frieden geschlossen sei, müsse sichergestellt werden, dass er aufrechterhalten werden kann – "und dann schließt unsere Regierung nichts mehr aus", sagte sie. Zuvor hatte sich Großbritannien bereit erklärt, eine Friedenstruppe in die Ukraine zu schicken.

"}],"created_at":1739781907,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enhfWzV83GtZsyiPFe5T","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1739782311,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1688,"local_id":"mnhfbrUv3GtZsyiPFe5Z","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1739782312,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/enhfWzV83GtZsyiPFe5T/mnhfbrUv3GtZsyiPFe5Z.jpeg","user_id":"60d358f60b362262a5c3ad04","user_locale":"en","version":134802,"width":3000}],"sort":"0000000067b2f713","updated_at":1739784968,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","user_id":"60d358f60b362262a5c3ad04","user_locale":"en","version":134807},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhfqxtkuxR75uBAMcMg","text":"

Russischer Außenminister trifft US-Delegation 

Russische Vertreter wollen sich laut Regierungsangaben morgen mit US-Vertretern treffen, um über die bilateralen Beziehungen sowie den Ukrainekrieg zu sprechen. Das teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow mit. Demnach sollen unter anderem der russische Außenminister Sergej Lawrow sowie Juri Uschakow, ein außenpolitischer Berater Wladimir Putins, an den Gesprächen mit Vertretern der Trump-Regierung in Saudi-Arabien teilnehmen. Heute sollen Lawrow und Uschakow bereits nach Riad fliegen.

Die Gespräche dienten der Wiederherstellung der Beziehungen zwischen Russland und den USA, sagte Peskow. Zudem solle es um mögliche Friedensgespräche im Ukrainekrieg gehen. Peskow gab keine Auskunft auf die Frage, ob sich auch Putin und Trump später persönlich treffen würden.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Mikhail Tereshchenko/Tass/imago images","media_local_id":"mnhfyZvnuxR75uBAMcMs","title":"Russlands Außenminister Lawrow (l) und Putins außenpolitischer Berater, Uschakow (r), reisen zu Gesprächen mit US-Vertretern nach Riad"}],"local_id":"bnhfyYq3uxR75uBAMcMr"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhgAHaQuxR75uBAMcN2","text":"

Lawrow sagte laut der Nachrichtenagentur Reuters, Europa habe bereits einige Möglichkeiten gehabt, an einer Beilegung des Ukrainekrieges beteiligt zu sein. Er wisse nicht, was Europa am Verhandlungstisch tun würde. "Wenn Europa den Krieg in der Ukraine weiterführen will, warum würde man sie dann an den Verhandlungstisch einladen". 

"}],"created_at":1739786093,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enhfqxtkuxR75uBAMcMf","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1739786587,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1646,"local_id":"mnhfyZvnuxR75uBAMcMs","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1739789637,"updated_by":"5eb11598d6606407ad5fd4df","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/enhfqxtkuxR75uBAMcMf/mnhfyZvnuxR75uBAMcMs.jpeg","user_id":"64a423b822c5bfae3ead21d4","user_locale":"en","version":134828,"width":2927}],"publish_at":0,"sort":"0000000067b3076d","updated_at":1739789637,"updated_by":"5eb11598d6606407ad5fd4df","user_id":"64a423b822c5bfae3ead21d4","user_locale":"en","version":134828},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhi9tMR5iEn397w2WKq","text":"

EU-Länder sollen Ukraine Waffenlieferungen zusichern

Der Europäische Auswärtige Dienst hat vorgeschlagen, dass die EU-Mitgliedstaaten sich verpflichten sollten, mindestens 1,5 Millionen Artilleriegeschosse in diesem Jahr an die Ukraine zu liefern. "Diese Initiative zielt darauf ab, die Anstrengungen der EU und der Mitgliedstaaten zu beschleunigen und zu bündeln, um die dringendsten kurzfristigen Bedürfnisse der Ukraine zu erfüllen", heißt es in einem an die EU-Mitgliedstaaten versandten Vorschlag.

Zudem werden Zusagen für Luftverteidigungssysteme, Drohnen, Ausrüstungs- und Ausbildungsprogramme für ukrainische Brigaden sowie Marschflugkörper erwartet. Der Auswärtige Dienst schlägt vor, den zu zahlenden Betrag von der Wirtschaftsleistung des jeweiligen EU-Staates abhängig zu machen. Dieser könne durch konkrete Waffen- und Munitionslieferungen oder durch Geldbeiträge geleistet werden. Über die EU selbst sollen rund 880 Millionen Euro an Zinserträgen aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten beigesteuert werden. 

Nach Vorstellung des Auswärtigen Dienstes soll es im Idealfall bereits an diesem Montag bei einem EU-Außenministertreffen in Brüssel eine Grundsatzeinigung auf den Plan geben. Völlig unklar ist bislang allerdings, ob Länder wie Ungarn zustimmen.

"}],"created_at":1739893688,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"enhi9tMR5iEn397w2WKp","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000067b4abb8","updated_at":1739894041,"updated_by":"5ffecb85eb4116476d8971a7","user_id":"6777b84d9b0553b87d430536","user_locale":"en","version":134972},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhiQMB95x7M5fSr0U3i","text":"

USA stufen Treffen in Riad nicht als Friedensverhandlungen ein

Die USA betrachten das morgige Treffen mit einer russischen Delegation in Riad nicht als offizielle Verhandlung über die Ukraine. Vielmehr sei es eine direkte Folge des Telefonats zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Tammy Bruce. Sie betonte, dass es dabei nicht um konkrete Verhandlungsdetails oder um Fortschritte in einem möglichen Friedensprozess gehe.

Ähnliches sagte auch Keith Kellogg, der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine. Niemand werde dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ein Friedensabkommen aufzwingen, sagte er im Nato-Hauptquartier in Brüssel. Die Entscheidung darüber werde Selenskyj zusammen mit dem ukrainischen Volk treffen. Kellogg sagte zudem, er plane eine baldige Reise in die Ukraine, um sich mit Selenskyj zu treffen. Morgen Vormittag trifft er sich mit der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel.

"}],"created_at":1739814701,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enhiQMB95x7M5fSr0U3h","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000067b3772d","updated_at":1739815607,"updated_by":"60f0370d7e0f2dddbf5d27cd","user_id":"61fbc1a8ed68b66b7bbba0d0","user_locale":"en","version":134864},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhiU7fQ5x7M5fSr0U3m","text":"

Selenskyj warnt vor "Afghanistan 2.0" und fordert Sicherheitsgarantien

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt vor einem überstürzten Kriegsende ähnlich wie in Afghanistan. "Wir erinnern uns, was in Afghanistan passiert ist, als die US-Amerikaner überstürzt abgezogen sind. Es gibt also Erfahrungen damit, was passiert, wenn jemand etwas undurchdacht beendet und sich sehr schnell zurückzieht", sagte er in der ARD-Sendung Maischberger.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"Wolodymyr Selenskyj","local_id":"bnhigFSv5x7M5fSr0U3n","text":""Ich glaube, dass niemand an einem Afghanistan 2.0 interessiert ist.""},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhigQmi5x7M5fSr0U3o","text":"

Selenskyj sagte, dass ein Sieg der Ukraine ohne fortlaufende US-Unterstützung unmöglich sei, auch wenn das Land mittlerweile über eine eigene Rüstungsproduktion verfüge. Zudem müsse ein Waffenstillstand Sicherheitsgarantien, etwa in Form von Truppenkontingenten, beinhalten – ein Ansatz, den er bereits mit US-Präsident Donald Trump diskutiert habe.

Er kritisierte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth für seine Äußerung, dass eine Rückkehr der Ukraine zu ihren Grenzen von 2014 unrealistisch sei. Selenskyj sprach von "sehr allgemeinen Äußerungen" eines "Ministers, der neu im Amt ist". Er forderte Hegseth auf, sich intensiver mit den Details der Situation auseinanderzusetzen. 

"}],"created_at":1739817251,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enhiU7fQ5x7M5fSr0U3k","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000067b38123","updated_at":1739819689,"updated_by":"60f0370d7e0f2dddbf5d27cd","user_id":"61fbc1a8ed68b66b7bbba0d0","user_locale":"en","version":134875},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhm8QNJa5H6skLg0MZm","text":"

Erstes Treffen zwischen USA und Russland seit Beginn des Ukrainekriegs

Knapp drei Jahre nach Beginn des Ukrainekriegs treffen sich Delegationen aus den USA und Russland an diesem Dienstag zu Gesprächen in Riad. Von US-Seite nehmen an dem Treffen in der Hauptstadt von Saudi-Arabien Außenminister Marco Rubio, der nationale Sicherheitsberater Mike Waltz und der Nahostsondergesandte Steve Witkoff teil, Moskau wird durch Außenminister Sergej Lawrow und Präsidentenberater Juri Uschakow vertreten.
Nach russischen Angaben soll es bei dem Treffen vorrangig um die Wiederherstellung der bilateralen Beziehungen gehen. Auch ein mögliches Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin solle dabei vorbereitet werden. Zudem werde in Riad über "mögliche Verhandlungen über eine Resolution zur Ukraine" gesprochen. Trump hatte in der vergangenen Woche überraschend ein Telefongespräch mit Kremlchef Putin geführt und dabei nach eigenen Worten den "unverzüglichen" Beginn von Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine vereinbart. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Evelyn Hockstein /POOL/AFP via Getty Images","media_local_id":"mnhmZKRha5H6skLg0MZx","title":"US-Außenminister Marco Rubio in Riad"}],"local_id":"bnhmZHHwa5H6skLg0MZw"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhmZuWsa5H6skLg0MZy","text":"

Mehrere europäische Regierungen befürchten, dass der angegriffenen Ukraine und den Europäern kein großes Mitspracherecht eingeräumt werden könnte. Nach den Worten von Trumps Sondergesandtem für die Ukraine, Keith Kellogg, sollen die Europäer nicht mit am Verhandlungstisch sitzen, könnten aber einen "Beitrag" leisten. Kellogg wird an diesem Dienstag zur EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach Brüssel reisen.

"}],"created_at":1739849142,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enhm8QNJa5H6skLg0MZk","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1739849811,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":4000,"local_id":"mnhmZKRha5H6skLg0MZx","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1739850420,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/enhm8QNJa5H6skLg0MZk/mnhmZKRha5H6skLg0MZx.jpeg","user_id":"60e8164f0b36223ad490d868","user_locale":"en","version":134901,"width":6000}],"sort":"0000000067b3fdb6","updated_at":1739850420,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"60e8164f0b36223ad490d868","user_locale":"en","version":134901},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhma4V8a5H6skLg0Ma2","text":"

Selenskyj kritisiert US-Regierung

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erneut davor gewarnt, über den Angriffskrieg auf die Ukraine ohne die Ukraine zu verhandeln. "Alles, was Russland und die USA vereinbaren können, betrifft ihre bilateralen Beziehungen", sagte er in einem Gespräch für die ARD-Sendung Maischberger, das am vergangenen Samstag aufgezeichnet wurde.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj","local_id":"bnhsnUP4a5H6skLg0Ma3","text":""Sie können ganz sicher nicht über unsere Menschen und über unsere Leben verhandeln, über ein Ende des Krieges ohne uns.""},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhsndWua5H6skLg0Ma4","text":"

Die Ukraine sei ein eigenständiger Staat, über den die USA und Russland nicht verhandeln könnten.

Das Problem sei, dass die USA heute Dinge sagten, die für Russlands Staatschef Putin angenehm seien, "weil sie ihm gefallen wollen", um einen schnellen Erfolg zu erreichen. Ein Waffenstillstand allein sei jedoch kein Erfolg. Selenskyj räumte ein, es werde schwierig, zu einem fairen Abkommen für die Ukraine zu kommen. Aber niemand sei "interessiert an einem Afghanistan 2.0", sagte er mit Blick auf das überstürzte Ende des US-Einsatzes in dem Land.

Gefragt nach den Äußerungen von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, wonach weder eine Rückkehr zu den Grenzen vor 2014 noch eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine ein realistisches Ergebnis von Friedensverhandlungen seien, sagte Selenskyj: Das seien sehr allgemeine Äußerungen eines Ministers, der neu im Amt sei. "Der Verteidigungsminister sollte sich tiefer in die Details einarbeiten, dafür braucht er Zeit."

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Sven Hoppe / POOL / AFP via Getty Images","media_local_id":"mnhswVKpa5H6skLg0MaJ","title":"Wolodymyr Selenskyj auf der Münchner Sicherheitskonferenz am vergangenen Wochenende"}],"local_id":"bnhswTRFa5H6skLg0MaH"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhswp6ha5H6skLg0MaK","text":"

Pessimistisch zeigte sich Selenskyj mit Blick auf Europa, sollten die USA ihre Unterstützung reduzieren. Auf die Frage, ob die Europäer alleine in der Lage wären, die Sicherheit der Ukraine zu garantieren, sagte er: "Nein, Europa ist heute schwach." Es sei in den vergangenen drei Jahren zwar technologisch und bei der Waffenproduktion stärker geworden, aber was die Truppenstärke der Kampftruppen, der Flotte, der Luftwaffe und Drohnen angehe, sei Europa heute schwach.

"}],"created_at":1739921434,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enhma4V8a5H6skLg0Ma1","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1739921956,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":2263,"local_id":"mnhswVKpa5H6skLg0MaJ","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1739922132,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/enhma4V8a5H6skLg0Ma1/mnhswVKpa5H6skLg0MaJ.jpeg","user_id":"60e8164f0b36223ad490d868","user_locale":"en","version":135009,"width":3371}],"sort":"0000000067b5181a","updated_at":1739922407,"updated_by":"60e8164f0b36223ad490d868","user_id":"60e8164f0b36223ad490d868","user_locale":"en","version":135010},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnho1dahcDZHtkAV3b19","text":"

Russland offen für ukrainischen EU-Beitritt – Nato weiterhin ausgeschlossen

Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow sieht keine Bedenken bei einem möglichen künftigen EU-Beitritt der Ukraine. Das sei das "souveräne Recht" des Landes, sagte der Sprecher von Wladimir Putin vor dem Hintergrund von Gesprächen zwischen Russland und den USA. Die EU sei schließlich kein militärisches Bündnis. Einen Beitritt der Ukraine zur Nato lehne Russland aber weiterhin eindeutig ab.

Peskow bekräftigte damit die seit mehr als zwei Jahren unveränderte russische Position zu Bündnisfragen der Ukraine. Einen EU-Beitritt räumte dem Land bereits der russische Entwurf für ein Waffenstillstandsabkommen vom Frühjahr 2022 ein. Damals hatten die Ukraine und Russland ergebnislose Gespräche in Belarus und Istanbul geführt. Unter anderem wird der Ukraine darin ein Recht auf einen EU-Beitritt und die Teilnahme an UN-Missionen zugestanden, das Land aber zu militärischer Neutralität und einer Reduzierung seiner Armee verpflichtet.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Yves Herman/Reuters","media_local_id":"mnhpGt1n79Tt2D7dRvvc","title":"Russland räumt der Ukraine das Recht ein, der EU beizutreten."}],"local_id":"bnhpGnYe79Tt2D7dRvvb"}],"created_at":1739872406,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"enho1dahcDZHtkAV3b18","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1739880608,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":3667,"local_id":"mnhpGt1n79Tt2D7dRvvc","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1739880610,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/enho1dahcDZHtkAV3b18/mnhpGt1n79Tt2D7dRvvc.jpeg","user_id":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_locale":"en","version":134950,"width":5500}],"sort":"0000000067b45896","updated_at":1739880610,"user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":134950},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhoc3LK2dC54fTyQ89b","text":"

Gespräche zwischen USA und Russland gestartet

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"bnhobxQc2dC54fTyQ89a","oembed_json":"{"_id":"https://www.youtube.com/watch?v=dwpx9Lhv9Ac","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.youtube.com/watch?v=dwpx9Lhv9Ac","html":"

","url":"https://www.youtube.com/watch?v=dwpx9Lhv9Ac","type":"rich","provider_name":"YouTube","author_name":"ZEIT ONLINE","title":"Russischer Außenminister Lawrow trifft US-Delegation in Riad","description":"Knapp drei Jahre nach Beginn des Kriegs in der Ukraine haben Delegationen aus den USA und Russland Gespräche in Saudi-Arabien begonnen. Von US-Seite nehmen an dem Treffen in Riad Außenminister Marco Rubio, der nationale Sicherheitsberater Mike Waltz und der Nahostsondergesandte Steve Witkoff teil. Die Regierung in Moskau wird durch Außenminister Sergej Lawrow und einen ranghohen Berater von Präsident Wladimir Putin, Juri Uschakow, vertreten. nEs sind die ersten Gespräche auf dieser Ebene und in einem solchen Format seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar 2022. Die Gespräche gelten als umstritten, da weder eine Teilnahme der europäischen Ukraineverbündeten noch der Ukraine selbst vorgesehen ist. nnMehr zum Thema finden Sie auf ZEIT ONLINE:nhttps://www.zeit.de/politik/ausland/2025-02/aussenminister-rubio-und-lawrow-sprechen-in-riad-ueber-ukraine?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.youtube.ref.zeitde.text.link.x&utm_medium=sm&utm_source=youtube_zonaudev_ext&utm_campaign=ref&utm_content=zeitde_text_link_xnnHinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort von ZEIT ONLINE.nnBildrechte Thumbnail: Evelyn Hockstein/ReutersnnBitte haben Sie Verständnis dafür, dass es uns nicht möglich ist, die Kommentare unter allen Nachrichtenvideos zu moderieren. Aus diesem Grund schalten wir die Kommentarfunktion bei Nachrichtenvideos grundsätzlich ab.nnExplainer-Videos von ZEIT ONLINE zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen von ZEIT ONLINE:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#russland #usa #ukraine #zeitonline","domain":"youtube.com","color":"#cc181e","amp":"","icon":"https://www.youtube.com/s/desktop/aa517dff/img/favicon_144x144.png","icon_width":144,"icon_height":144,"thumbnail_url":"https://i.ytimg.com/vi/dwpx9Lhv9Ac/maxresdefault.jpg","thumbnail_width":1280,"thumbnail_height":720}","url":"https://www.youtube.com/watch?v=dwpx9Lhv9Ac"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnho6FEq79Tt2D7d4qu2","text":"

Knapp drei Jahre nach Russlands Angriff auf die Ukraine haben in Saudi-Arabien Gespräche zwischen den USA und Russland begonnen. Teil der US-Delegation sind US-Außenminister Marco Rubio, der nationale Sicherheitsberater Mike Waltz und der Nahostsondergesandte Steve Witkoff. Die Regierung in Moskau wird durch Außenminister Sergej Lawrow und einen ranghohen Berater von Präsident Wladimir Putin, Juri Uschakow, vertreten. 

Es sind die ersten Gespräche auf dieser Ebene und in einem solchen Format seit Kriegsbeginn. Die Gespräche gelten als umstritten, da weder eine Teilnahme der europäischen Ukraineverbündeten noch der Ukraine selbst vorgesehen ist.

Mehr dazu lesen Sie hier: 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"bnho6v6579Tt2D7d4qu4","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-02/aussenminister-rubio-und-lawrow-sprechen-in-riad-ueber-ukraine","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-02/aussenminister-rubio-und-lawrow-sprechen-in-riad-ueber-ukraine","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-02/aussenminister-rubio-und-lawrow-sprechen-in-riad-ueber-ukraine","type":"web","provider_name":"Website","title":"Außenminister Rubio und Lawrow sprechen in Riad über Ukraine","kicker":"Krieg in der Ukraine","description":"Vertreter der USA und Russlands haben in Saudi-Arabien Verhandlungen über ein Ende des Angriffskriegs aufgenommen. Die ukrainische Regierung war nicht eingeladen.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://img.zeit.de/static/img/ZO-ipad-114×114.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2025-02/usa-donald-trump-ukraine-verhandlungen-wladimir-putin-bild-2/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-02/aussenminister-rubio-und-lawrow-sprechen-in-riad-ueber-ukraine"}],"created_at":1739867191,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enho6FEq79Tt2D7d4qu1","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000067b44437","updated_at":1739872892,"updated_by":"5fb63f8885d48f4f9cf28719","user_id":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_locale":"en","version":134924},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnho793o79Tt2D7d4qu8","text":"

Baerbock will Gespräche Saudi-Arabien nicht überbewerten 

Außenministerin Annalena Baerbock hat vor einer Überbewertung der Gespräche in Riad gewarnt. "Wir sollten jetzt nicht den riesengroßen Fehler machen, auch noch dem Putin einen Gefallen zu tun, indem wir diese Gespräche größer reden, als sie eigentlich sind", sagte die Grünenpolitikerin dem ZDF-Morgenmagazin. Es handle sich dabei um eine Kontaktaufnahme.

Die Europäer müssten einen "sehr kühlen Kopf bewahren", sagte Baerbock. Gerade weil US-Präsident Donald Trump anders arbeite als alle anderen und auf "Disruption" setzte, sei es "umso wichtiger als Europäer, selbstbewusst zu sein, klar zu sein, für unsere Werte und Interessen einzustehen“

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"Außenministerin Annalena Baerbock","local_id":"bnho8rWc79Tt2D7d4qu9","text":"Unser wichtigstes Interesse ist ein dauerhafter Frieden und kein Scheinfrieden."}],"created_at":1739867558,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"enho793o79Tt2D7d4qu7","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000067b445a6","updated_at":1739868971,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_locale":"en","version":134916},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnho92CL79Tt2D7d4quC","text":"

China spricht sich für Beteiligung der Ukraine an Gesprächen aus

Auch China hat sich zu den Gesprächen zwischen den USA und Russland in Riad geäußert. Die Volksrepublik begrüße alle Friedensbemühungen, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Guo Jiakun. Gleichzeitig erwarte China, dass alle Parteien des Ukrainekrieges an Friedensverhandlungen beteiligt würden.

Damit spricht sich die Volksrepublik für eine Beteiligung der Ukraine aus. Sie ist derzeit von den Gesprächen ausgeschlossen. 

"}],"created_at":1739869505,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"enho92CL79Tt2D7d4quB","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000067b44d41","updated_at":1739870349,"updated_by":"5e8dcb967cbb2f5dd834f9da","user_id":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_locale":"en","version":134920},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhoJziU79Tt2D7d4quF","text":"

BSW gegen deutsche Friedenstruppen in der Ukraine

Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat sich gegen eine Beteiligung deutscher Soldaten an einer Friedenstruppe nach einem Waffenstillstand in der Ukraine ausgesprochen. "Die Ukraine braucht Sicherheitsgarantien, aber Nato-Soldaten wären bei einem fragilen Waffenstillstand keine Friedenstruppen", sagte Parteichefin Sahra Wagenknecht. Vielmehr könnte dies "Deutschland bei einem Wiederaufflammen der Kämpfe in einen verheerenden Krieg mit der Atommacht Russland hineinziehen".

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Sean Gallup/Getty Images","media_local_id":"mnhpGRod79Tt2D7dRvvW","title":"Deutsche Truppen in Litauen im Mai 2024"}],"local_id":"bnhpGNov79Tt2D7dRvvV"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhpGZkS79Tt2D7dRvvX","text":"

Sicherheitsgarantien müssten "von neutralen Mächten kommen", sagte Wagenknecht und nannte Brasilien, Südafrika und China als Beispiele. Sie forderte die Kanzlerkandidaten außerdem auf, ihre Position zur Friedenstruppe noch vor der Bundestagswahl klarzustellen. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte schon gestern gesagt, er sei irritiert über die Debatte und halte sie für verfrüht. 

"}],"created_at":1739876199,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"enhoJziU79Tt2D7d4quE","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1739880349,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":5464,"local_id":"mnhpGRod79Tt2D7dRvvW","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1739880351,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/enhoJziU79Tt2D7d4quE/mnhpGRod79Tt2D7dRvvW.jpeg","user_id":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_locale":"en","version":134947,"width":8192}],"sort":"0000000067b46767","updated_at":1739880351,"user_id":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_locale":"en","version":134947},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhobWiGcDZHtkAV3b1F","text":"

Putin bezweifelt Gültigkeit von Absprachen mit Selenskyj

Der russische Präsident Wladimir Putin ist nach Angaben seines Sprechers Dmitri Peskow weiterhin dazu bereit, mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj zu verhandeln – zweifelt aber die Gültigkeit solcher Verhandlungen ein. "Putin hat wiederholt gesagt, dass er wenn nötig bereit ist, auch mit Selenskyj zu verhandeln", sagte Peskow. Solche Gespräche müssten aber unter dem Vorbehalt der "Realität" geführt werden, die zulasse, "die Legitimität Selenskyjs anzuzweifeln".

Putin hat bereits vor mehreren Wochen gesagt, er sei zu Gesprächen mit Selenskyj bereit. Allerdings könnten die möglichen Ergebnisse solcher Verhandlungen nicht vom ukrainischen Staatschef unterzeichnet werden, der aus seiner Sicht illegitim sei. Putin bezieht sich damit auf das Ende von Selenskyjs Amtszeit im vergangenen Mai. Weil in der Ukraine während des Kriegszustands keine Wahlen stattfinden dürfen, waren sie im vergangenen Jahr ausgefallen. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Mikhail Metzel/Pool Sputnik Kremlin/dpa","media_local_id":"mnhokHuGcDZHtkAV3b1S","title":"Wladimir Putin bei einem Treffen mit einem Gouverneur im Kreml"}],"local_id":"bnhokGQicDZHtkAV3b1R"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhokQ6TcDZHtkAV3b1T","text":"

Einen Regierungswechsel in Kyjiw hatte Putin bereits zu Beginn des Krieges gefordert. Zuletzt sagte er, statt Selenskyj sei zur Unterzeichnung eines Abkommenes etwa der ukrainische Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk befugt. Die reguläre Legislaturperiode des ukrainischen Parlaments ist allerdings bereits vorbei, auch ist die Wahl kriegsbedingt ausgefallen.

Selenskyj hatte bei der Münchner Sicherheitskonferenz am Wochenende angekündigt, er sei ebenfalls bereit, mit Putin zu verhandeln. Allerdings wolle er sich mit Russlands Staatschef erst treffen, wenn es einen zwischen der Ukraine, der EU und den USA abgestimmten Friedensvorschlag gebe. Das sei aktuell nicht der Fall.

"}],"created_at":1739873639,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enhobWiGcDZHtkAV3b1E","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1739874470,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1334,"local_id":"mnhokHuGcDZHtkAV3b1S","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1739877663,"updated_by":"5e8dcb967cbb2f5dd834f9da","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/enhobWiGcDZHtkAV3b1E/mnhokHuGcDZHtkAV3b1S.jpeg","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":134942,"width":2000}],"sort":"0000000067b45d67","updated_at":1739877663,"updated_by":"5e8dcb967cbb2f5dd834f9da","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":134942},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhokSnCcDZHtkAV3b1W","text":"

Russland gegen EU-Beteiligung an Ukraine-Verhandlungen

Russland hat Forderungen nach einer Beteiligung der EU an Gesprächen über ein Kriegsende zurückgewiesen. "Eine Rolle der EU bei Verhandlungen über eine Vereinbarung zur Ukraine ist ausgeschlossen", zitiert die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass den Vizeaußenminister Alexander Gruschko. Wenn die EU zum Frieden in der Ukraine beitragen wolle, müsse sie aufhören, Waffen zu liefern, sagte er.

Den zuletzt diskutierten möglichen Einsatz einer Friedenstruppe aus europäischen Ländern in der Ukraine lehnte Gruschko ebenfalls ab. Es sei ein "eskalatorischer Schritt", unabhängig davon, in welcher Form ein solcher Einsatz ablaufen würde.

"}],"created_at":1739878378,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"enhokSnCcDZHtkAV3b1V","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000067b46fea","updated_at":1739887803,"updated_by":"651d5c1789a4f78f96b92fde","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":134957},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhopzL86wgG792fJX3V","text":"

FDP will in einer Sondersitzung Unterstützung der Ukraine klären

Die FDP hat eine Sondersitzung bei Bundestagspräsidentin Bärbel Bas beantragt, um über die Unterstützung der Ukraine zu sprechen. Sie soll morgen stattfinden, wie aus einem Schreiben des Parlamentarischen Geschäftsführers Johannes Vogel hervorgeht.

In dem Schreiben nimmt Vogel Bezug auf die Münchner Sicherheitskonferenz und die Gespräche zwischen den USA und Russland zur Ukraine. Wegen der derzeitigen Entwicklungen sei es noch in dieser Woche nötig, "schnell und entschlossen ein Zeichen für die andauernde Unterstützung Deutschlands" zu setzen.

Ende Januar war im Bundestag ein Antrag der FDP über weitere Ukraine-Waffenhilfen angenommen worden. Die Partei forderte die Bundesregierung darin auf, dem Haushaltsausschuss einen Finanzierungsplan bis zu drei Milliarden Euro vorzulegen. Für den Antrag stimmten FDP und CDU/CSU, dagegen AfD, Linke und BSW. Die Regierungsfraktionen SPD und Grüne enthielten sich.

"}],"created_at":1739875855,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"enhopzL86wgG792fJX3U","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000067b4660f","updated_at":1739877574,"updated_by":"62c294bfed54feac78560c42","user_id":"6777e87d7468f025a184ddff","user_locale":"en","version":134941},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhpPVhe2uzB6Cvm9MFU","text":"

Russland: Gespräche mit US-Vertretern erfolgreich beendet

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Russian Foreign Ministry/Reuters","media_local_id":"mnhpkPed3MXm7L2AEtFa","title":"Sergej Lawrow, Marco Rubio und Mitglieder der beiden Delegationen am 18. Februar in Riad"}],"local_id":"bnhpkNop3MXm7L2AEtFZ"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhpm1x53MXm7L2AEtFb","text":"

Russischen Angaben zufolge haben die Delegationen der USA und Russlands in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad ihre Gespräche nach viereinhalb Stunden beendet. Sie seien erfolgreich verlaufen, zitieren russische staatliche Medien den russischen Berater Juri Uschakow.

Demnach sei ernsthaft über alle Themen diskutiert worden. Es sei auch um die Voraussetzungen für ein Treffen zwischen den Präsidenten Donald Trump und Wladimir Putin gegangen. Ein konkretes Datum gebe es noch nicht, ein Treffen schon kommende Woche sei unwahrscheinlich.

Mehr zu den Gesprächen können Sie hier lesen:

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"bnhpzrczcDZHtkAVDa7A","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-02/russland-usa-riad-saudi-arabien-gespraeche-ukraine-rubio-lawrow","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-02/russland-usa-riad-saudi-arabien-gespraeche-ukraine-rubio-lawrow","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-02/russland-usa-riad-saudi-arabien-gespraeche-ukraine-rubio-lawrow","type":"web","provider_name":"Website","title":"USA und Russland wollen Botschaften wieder regulär besetzen","kicker":"Krieg in der Ukraine","description":"Ein erstes Treffen von Delegationen aus den USA und Russland ist beendet. Nach russischen Angaben wollen die beiden Länder "ihre gegenseitigen Interessen respektieren".","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://img.zeit.de/static/img/ZO-ipad-114×114.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2025-02/aussenminister-rubio-und-lawrow-gespraechen-riad-ukraine/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-02/russland-usa-riad-saudi-arabien-gespraeche-ukraine-rubio-lawrow"}],"created_at":1739881903,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enhpPVhe2uzB6Cvm9MFT","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1739885900,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1500,"local_id":"mnhpkPed3MXm7L2AEtFa","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1739888603,"updated_by":"60e717c10b3622e6fb904b35","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/enhpPVhe2uzB6Cvm9MFT/mnhpkPed3MXm7L2AEtFa.jpeg","user_id":"651d5c1789a4f78f96b92fde","user_locale":"en","version":134958,"width":2000}],"sort":"0000000067b47daf","updated_at":1739888603,"updated_by":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_id":"64184adc9dcacba78c5d5e94","user_locale":"en","version":134958},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhpztB1cDZHtkAVDa7D","text":"

Selenskyj verschiebt Besuch in Saudi-Arabien

Eine für morgen geplante Reise des ukrainischen Präsidenten nach Saudi-Arabien wird auf den 10. März verschoben. Das teilte Wolodymyr Selenskyj mit Verweis auf die derzeitigen russisch-amerikanischen Gespräche in Riad mit. Die Ukraine sei zu ihnen nicht eingeladen worden, kritisierte er in der Türkei nach einem Treffen mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan. "Ich weiß nicht, wer dort bleiben wird", sagte Selenskyj mit Blick auf die Delegationen in der saudischen Hauptstadt. Er wolle "Zufälle" vermeiden.

Der ukrainische Präsident kritisierte die Gespräche dafür, dass sie an seinem Land sowie den europäischen Unterstützern der Ukraine vorbeigingen. Er habe nicht den Eindruck, dass Russland von seinen Forderungen abgerückt sei und wolle auf kein "Ultimatum" aus Moskau eingehen.

Die USA hatten die Gespräche mit Russland zunächst ohne ukrainische und europäische Beteiligung geführt. Russlands Vizeaußenminister Alexander Gruschko hatte zuvor gesagt, die EU solle keine Rolle bei den Verhandlungen spielen. US-Außenminister Marco Rubio teilte nach dem Treffen in Riad mit, das Ergebnis der Gespräche müsse alle Beteiligten und damit auch die EU zufriedenstellen.

"}],"created_at":1739890853,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"enhpztAzcDZHtkAVDa7C","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000067b4a0a5","updated_at":1739890853,"user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":134959},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Czarek Sokolowski/AP/dpa","media_local_id":"mnhqxtNGuxR75uBA6H4s","title":"Polens Präsident Andrzej Duda (links) begrüßt den US-Gesandten für die Ukraine, Keith Kellogg, in Warschau."}],"local_id":"bnhqxr6KuxR75uBA6H4r"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhqT4xz4Njc6efBBAWM","text":"

USA planen wohl keinen Truppenabzug aus Osteuropa

Die USA haben nach polnischen Angaben keine Pläne, die Zahl der US-Soldaten in Osteuropa zu reduzieren. Das sagte Präsident Andrzej Duda in Warschau nach einem Treffen mit dem Ukraine-Beauftragten von US-Präsident Donald Trump, Keith Kellogg. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte am Freitag in Warschau erklärt, die europäischen Verbündeten müssten in ihre Verteidigung investieren, da sie nicht davon ausgehen könnten, dass die US-amerikanische Präsenz ewig andauern werde.

"}],"created_at":1739893942,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enhqT4xy4Njc6efBBAWL","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1739899566,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1789,"local_id":"mnhqxtNGuxR75uBA6H4s","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1739920160,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/enhqT4xy4Njc6efBBAWL/mnhqxtNGuxR75uBA6H4s.jpeg","user_id":"64a423b822c5bfae3ead21d4","user_locale":"en","version":135000,"width":3180}],"sort":"0000000067b4acb6","updated_at":1739920160,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"66cc8406b68cdd02b692f071","user_locale":"en","version":135000},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhqy9ANuxR75uBA6H4y","text":"

Macron lädt zu neuem Ukrainetreffen nach Paris

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die europäischen Verbündeten zu neuen Beratungen über die Ukraine nach Paris eingeladen. Das Treffen soll morgen stattfinden, wie Macron ankündigte. An den Beratungen sollen neben mehreren europäischen Staaten auch nicht europäische Staaten teilnehmen. 

"}],"created_at":1739908632,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"enhqy9ANuxR75uBA6H4x","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000067b4e618","updated_at":1739922629,"updated_by":"60e8164f0b36223ad490d868","user_id":"64a423b822c5bfae3ead21d4","user_locale":"en","version":135011},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhrvAhX5iEn397wZBnb","text":"

Marco Rubio spricht nach Treffen mit Lawrow auch mit europäischen Kollegen

Der US-Außenminister Marco Rubio hat mit Vertretern mehrerer europäischer Länder gesprochen. Das teilte das französische Außenministerium mit. Nach seinem Treffen mit dem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Riad habe Rubio über dieses auch mit seinen Kollegen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien diskutiert. Auch mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas habe Rubio gesprochen. Im Gespräch mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen berichtete der französische Außenminister Jean-Noël Barrot zudem von dem Ukrainegipfel in Paris.

"}],"created_at":1739914380,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"enhrvAhX5iEn397wZBna","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000067b4fc8c","updated_at":1739915186,"updated_by":"651d5c1789a4f78f96b92fde","user_id":"6777b84d9b0553b87d430536","user_locale":"en","version":134996},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bnhs4BXh5iEn397wXTdF","text":"

Russland fängt nach eigenen Angaben 21 ukrainische Drohnen ab

Die russische Luftabwehr hat am Abend innerhalb einer Stunde 21 ukrainische Drohnen abgeschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Demnach hätten Luftabwehreinheiten 20 Drohnen über der Region Kursk abgeschossen sowie eine über der von Russland annektierten Halbinsel Krim.

"}],"created_at":1739915095,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"enhs4BXh5iEn397wXTdE","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000067b4ff57","updated_at":1739915250,"updated_by":"651d5c1789a4f78f96b92fde","user_id":"6777b84d9b0553b87d430536","user_locale":"en","version":134999}]},"uniqueId":"ylc4","isSSR":true,"configuration":{"locale":"de","refresh":"notify","sort":"desc","sharing":"off","limit":15,"deepLinkLimit":0,"deepLinkDepth":0,"webEmbedDefaultConstraint":"consent","webEmbedConstraints":{},"automaticSummary":"chapters","automaticSummaryHighlightsLimit":8,"eventTagNavigation":"filter-list","useSlideshow":true,"layout":"default","layoutAuthorPosition":"top","layoutEventTagPosition":"top","colorScheme":"light","styleUseCards":false,"styleInvertTime":false,"styleInvertHighlightEvents":false,"styleInvertStickyEvents":false,"styleInvertSummaryEvents":false,"stylePrimaryColor":"","stylePrimaryColorDark":"","styleSecondaryColor":"","styleSecondaryColorDark":"","styleTextColor":"","styleTextColorDark":"","styleTextMutedColor":"","styleTextMutedColorDark":"","styleBgColor":"","styleBgColorDark":"","styleEventHighlightBgColor":"","styleEventHighlightBgColorDark":"","styleEventStickyBgColor":"","styleEventStickyBgColorDark":"","styleEventSummaryBgColor":"","styleEventSummaryBgColorDark":"","commentsMode":"default","useCookies":"all"}}“>

Rita Lauter

Selenskyj kritisiert US-Regierung

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erneut davor gewarnt, über den Angriffskrieg auf die Ukraine ohne die Ukraine zu verhandeln. „Alles, was Russland und die USA vereinbaren können, betrifft ihre bilateralen Beziehungen„, sagte er in einem Gespräch für die ARD-Sendung Maischberger, das am vergangenen Samstag aufgezeichnet wurde.
„Sie können ganz sicher nicht über unsere Menschen und über unsere Leben verhandeln, über ein Ende des Krieges ohne uns.“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj

Die Ukraine sei ein eigenständiger Staat, über den die USA und Russland nicht verhandeln könnten.

Das Problem sei, dass die USA heute Dinge sagten, die für Russlands Staatschef Putin angenehm seien, „weil sie ihm gefallen wollen„, um einen schnellen Erfolg zu erreichen. Ein Waffenstillstand allein sei jedoch kein Erfolg. Selenskyj räumte ein, es werde schwierig, zu einem fairen Abkommen für die Ukraine zu kommen. Aber niemand sei „interessiert an einem Afghanistan 2.0“, sagte er mit Blick auf das überstürzte Ende des US-Einsatzes in dem Land.

Gefragt nach den Äußerungen von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, wonach weder eine Rückkehr zu den Grenzen vor 2014 noch eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine ein realistisches Ergebnis von Friedensverhandlungen seien, sagte Selenskyj: Das seien sehr allgemeine Äußerungen eines Ministers, der neu im Amt sei. „Der Verteidigungsminister sollte sich tiefer in die Details einarbeiten, dafür braucht er Zeit.“

Wolodymyr Selenskyj auf der Münchner Sicherheitskonferenz am vergangenen Wochenende. Sven Hoppe / POOL / AFP via Getty Images
Pessimistisch zeigte sich Selenskyj mit Blick auf Europa, sollten die USA ihre Unterstützung reduzieren. Auf die Frage, ob die Europäer alleine in der Lage wären, die Sicherheit der Ukraine zu garantieren, sagte er: „Nein, Europa ist heute schwach.“ Es sei in den vergangenen drei Jahren zwar technologisch und bei der Waffenproduktion stärker geworden, aber was die Truppenstärke der Kampftruppen, der Flotte, der Luftwaffe und Drohnen angehe, sei Europa heute schwach.

Lissy Kleer

Russland fängt nach eigenen Angaben 21 ukrainische Drohnen ab

Die russische Luftabwehr hat am Abend innerhalb einer Stunde 21 ukrainische Drohnen abgeschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Demnach hätten Luftabwehreinheiten 20 Drohnen über der Region Kursk abgeschossen sowie eine über der von Russland annektierten Halbinsel Krim.

Lissy Kleer

Marco Rubio spricht nach Treffen mit Lawrow auch mit europäischen Kollegen

Der US-Außenminister Marco Rubio hat mit Vertretern mehrerer europäischer Länder gesprochen. Das teilte das französische Außenministerium mit. Nach seinem Treffen mit dem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Riad habe Rubio über dieses auch mit seinen Kollegen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien diskutiert. Auch mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas habe Rubio gesprochen. Im Gespräch mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen berichtete der französische Außenminister Jean-Noël Barrot zudem von dem Ukrainegipfel in Paris.

Maline Hofmann

Macron lädt zu neuem Ukrainetreffen nach Paris

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die europäischen Verbündeten zu neuen Beratungen über die Ukraine nach Paris eingeladen. Das Treffen soll morgen stattfinden, wie Macron ankündigte. An den Beratungen sollen neben mehreren europäischen Staaten auch nicht europäische Staaten teilnehmen. 

Verena Harzer
Polens Präsident Andrzej Duda (links) begrüßt den US-Gesandten für die Ukraine, Keith Kellogg, in Warschau. Czarek Sokolowski/AP/dpa

USA planen wohl keinen Truppenabzug aus Osteuropa

Die USA haben nach polnischen Angaben keine Pläne, die Zahl der US-Soldaten in Osteuropa zu reduzieren. Das sagte Präsident Andrzej Duda in Warschau nach einem Treffen mit dem Ukraine-Beauftragten von US-Präsident Donald Trump, Keith Kellogg. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte am Freitag in Warschau erklärt, die europäischen Verbündeten müssten in ihre Verteidigung investieren, da sie nicht davon ausgehen könnten, dass die US-amerikanische Präsenz ewig andauern werde.

Lissy Kleer

EU-Länder sollen Ukraine Waffenlieferungen zusichern

Der Europäische Auswärtige Dienst hat vorgeschlagen, dass die EU-Mitgliedstaaten sich verpflichten sollten, mindestens 1,5 Millionen Artilleriegeschosse in diesem Jahr an die Ukraine zu liefern. „Diese Initiative zielt darauf ab, die Anstrengungen der EU und der Mitgliedstaaten zu beschleunigen und zu bündeln, um die dringendsten kurzfristigen Bedürfnisse der Ukraine zu erfüllen„, heißt es in einem an die EU-Mitgliedstaaten versandten Vorschlag.

Zudem werden Zusagen für Luftverteidigungssysteme, Drohnen, Ausrüstungs- und Ausbildungsprogramme für ukrainische Brigaden sowie Marschflugkörper erwartet. Der Auswärtige Dienst schlägt vor, den zu zahlenden Betrag von der Wirtschaftsleistung des jeweiligen EU-Staates abhängig zu machen. Dieser könne durch konkrete Waffen- und Munitionslieferungen oder durch Geldbeiträge geleistet werden. Über die EU selbst sollen rund 880 Millionen Euro an Zinserträgen aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten beigesteuert werden. 

Nach Vorstellung des Auswärtigen Dienstes soll es im Idealfall bereits an diesem Montag bei einem EU-Außenministertreffen in Brüssel eine Grundsatzeinigung auf den Plan geben. Völlig unklar ist bislang allerdings, ob Länder wie Ungarn zustimmen.

Alexander Eydlin

Selenskyj verschiebt Besuch in Saudi-Arabien

Eine für morgen geplante Reise des ukrainischen Präsidenten nach Saudi-Arabien wird auf den 10. März verschoben. Das teilte Wolodymyr Selenskyj mit Verweis auf die derzeitigen russisch-amerikanischen Gespräche in Riad mit. Die Ukraine sei zu ihnen nicht eingeladen worden, kritisierte er in der Türkei nach einem Treffen mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan. „Ich weiß nicht, wer dort bleiben wird“, sagte Selenskyj mit Blick auf die Delegationen in der saudischen Hauptstadt. Er wolle „Zufälle“ vermeiden.

Der ukrainische Präsident kritisierte die Gespräche dafür, dass sie an seinem Land sowie den europäischen Unterstützern der Ukraine vorbeigingen. Er habe nicht den Eindruck, dass Russland von seinen Forderungen abgerückt sei und wolle auf kein „Ultimatum“ aus Moskau eingehen.

Die USA hatten die Gespräche mit Russland zunächst ohne ukrainische und europäische Beteiligung geführt. Russlands Vizeaußenminister Alexander Gruschko hatte zuvor gesagt, die EU solle keine Rolle bei den Verhandlungen spielen. US-Außenminister Marco Rubio teilte nach dem Treffen in Riad mit, das Ergebnis der Gespräche müsse alle Beteiligten und damit auch die EU zufriedenstellen.

Sarah Kohler

Russland: Gespräche mit US-Vertretern erfolgreich beendet

Sergej Lawrow, Marco Rubio und Mitglieder der beiden Delegationen am 18. Februar in Riad. Russian Foreign Ministry/Reuters
Russischen Angaben zufolge haben die Delegationen der USA und Russlands in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad ihre Gespräche nach viereinhalb Stunden beendet. Sie seien erfolgreich verlaufen, zitieren russische staatliche Medien den russischen Berater Juri Uschakow.

Demnach sei ernsthaft über alle Themen diskutiert worden. Es sei auch um die Voraussetzungen für ein Treffen zwischen den Präsidenten Donald Trump und Wladimir Putin gegangen. Ein konkretes Datum gebe es noch nicht, ein Treffen schon kommende Woche sei unwahrscheinlich.

Mehr zu den Gesprächen können Sie hier lesen:

Alexander Eydlin

Russland gegen EU-Beteiligung an Ukraine-Verhandlungen

Russland hat Forderungen nach einer Beteiligung der EU an Gesprächen über ein Kriegsende zurückgewiesen. „Eine Rolle der EU bei Verhandlungen über eine Vereinbarung zur Ukraine ist ausgeschlossen“, zitiert die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass den Vizeaußenminister Alexander Gruschko. Wenn die EU zum Frieden in der Ukraine beitragen wolle, müsse sie aufhören, Waffen zu liefern, sagte er.

Den zuletzt diskutierten möglichen Einsatz einer Friedenstruppe aus europäischen Ländern in der Ukraine lehnte Gruschko ebenfalls ab. Es sei ein „eskalatorischer Schritt“, unabhängig davon, in welcher Form ein solcher Einsatz ablaufen würde.

David Rech

BSW gegen deutsche Friedenstruppen in der Ukraine

Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat sich gegen eine Beteiligung deutscher Soldaten an einer Friedenstruppe nach einem Waffenstillstand in der Ukraine ausgesprochen. „Die Ukraine braucht Sicherheitsgarantien, aber Nato-Soldaten wären bei einem fragilen Waffenstillstand keine Friedenstruppen„, sagte Parteichefin Sahra Wagenknecht. Vielmehr könnte dies „Deutschland bei einem Wiederaufflammen der Kämpfe in einen verheerenden Krieg mit der Atommacht Russland hineinziehen“.
Deutsche Truppen in Litauen im Mai 2024. Sean Gallup/Getty Images
Sicherheitsgarantien müssten „von neutralen Mächten kommen“, sagte Wagenknecht und nannte Brasilien, Südafrika und China als Beispiele. Sie forderte die Kanzlerkandidaten außerdem auf, ihre Position zur Friedenstruppe noch vor der Bundestagswahl klarzustellen. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte schon gestern gesagt, er sei irritiert über die Debatte und halte sie für verfrüht. 

Alexandra Engert

FDP will in einer Sondersitzung Unterstützung der Ukraine klären

Die FDP hat eine Sondersitzung bei Bundestagspräsidentin Bärbel Bas beantragt, um über die Unterstützung der Ukraine zu sprechen. Sie soll morgen stattfinden, wie aus einem Schreiben des Parlamentarischen Geschäftsführers Johannes Vogel hervorgeht.

In dem Schreiben nimmt Vogel Bezug auf die Münchner Sicherheitskonferenz und die Gespräche zwischen den USA und Russland zur Ukraine. Wegen der derzeitigen Entwicklungen sei es noch in dieser Woche nötig, „schnell und entschlossen ein Zeichen für die andauernde Unterstützung Deutschlands“ zu setzen.

Ende Januar war im Bundestag ein Antrag der FDP über weitere Ukraine-Waffenhilfen angenommen worden. Die Partei forderte die Bundesregierung darin auf, dem Haushaltsausschuss einen Finanzierungsplan bis zu drei Milliarden Euro vorzulegen. Für den Antrag stimmten FDP und CDU/CSU, dagegen AfD, Linke und BSW. Die Regierungsfraktionen SPD und Grüne enthielten sich.

Alexander Eydlin

Putin bezweifelt Gültigkeit von Absprachen mit Selenskyj

Der russische Präsident Wladimir Putin ist nach Angaben seines Sprechers Dmitri Peskow weiterhin dazu bereit, mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj zu verhandeln – zweifelt aber die Gültigkeit solcher Verhandlungen ein. „Putin hat wiederholt gesagt, dass er wenn nötig bereit ist, auch mit Selenskyj zu verhandeln„, sagte Peskow. Solche Gespräche müssten aber unter dem Vorbehalt der „Realität“ geführt werden, die zulasse, „die Legitimität Selenskyjs anzuzweifeln“.

Putin hat bereits vor mehreren Wochen gesagt, er sei zu Gesprächen mit Selenskyj bereit. Allerdings könnten die möglichen Ergebnisse solcher Verhandlungen nicht vom ukrainischen Staatschef unterzeichnet werden, der aus seiner Sicht illegitim sei. Putin bezieht sich damit auf das Ende von Selenskyjs Amtszeit im vergangenen Mai. Weil in der Ukraine während des Kriegszustands keine Wahlen stattfinden dürfen, waren sie im vergangenen Jahr ausgefallen. 

Wladimir Putin bei einem Treffen mit einem Gouverneur im Kreml. Mikhail Metzel/Pool Sputnik Kremlin/dpa
Einen Regierungswechsel in Kyjiw hatte Putin bereits zu Beginn des Krieges gefordert. Zuletzt sagte er, statt Selenskyj sei zur Unterzeichnung eines Abkommenes etwa der ukrainische Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk befugt. Die reguläre Legislaturperiode des ukrainischen Parlaments ist allerdings bereits vorbei, auch ist die Wahl kriegsbedingt ausgefallen.

Selenskyj hatte bei der Münchner Sicherheitskonferenz am Wochenende angekündigt, er sei ebenfalls bereit, mit Putin zu verhandeln. Allerdings wolle er sich mit Russlands Staatschef erst treffen, wenn es einen zwischen der Ukraine, der EU und den USA abgestimmten Friedensvorschlag gebe. Das sei aktuell nicht der Fall.

Alexander Eydlin

Russland offen für ukrainischen EU-Beitritt – Nato weiterhin ausgeschlossen

Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow sieht keine Bedenken bei einem möglichen künftigen EU-Beitritt der Ukraine. Das sei das „souveräne Recht“ des Landes, sagte der Sprecher von Wladimir Putin vor dem Hintergrund von Gesprächen zwischen Russland und den USA. Die EU sei schließlich kein militärisches Bündnis. Einen Beitritt der Ukraine zur Nato lehne Russland aber weiterhin eindeutig ab. Peskow bekräftigte damit die seit mehr als zwei Jahren unveränderte russische Position zu Bündnisfragen der Ukraine. Einen EU-Beitritt räumte dem Land bereits der russische Entwurf für ein Waffenstillstandsabkommen vom Frühjahr 2022 ein. Damals hatten die Ukraine und Russland ergebnislose Gespräche in Belarus und Istanbul geführt. Unter anderem wird der Ukraine darin ein Recht auf einen EU-Beitritt und die Teilnahme an UN-Missionen zugestanden, das Land aber zu militärischer Neutralität und einer Reduzierung seiner Armee verpflichtet.
Russland räumt der Ukraine das Recht ein, der EU beizutreten. Yves Herman/Reuters

David Rech

China spricht sich für Beteiligung der Ukraine an Gesprächen aus

Auch China hat sich zu den Gesprächen zwischen den USA und Russland in Riad geäußert. Die Volksrepublik begrüße alle Friedensbemühungen, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Guo Jiakun. Gleichzeitig erwarte China, dass alle Parteien des Ukrainekrieges an Friedensverhandlungen beteiligt würden.

Damit spricht sich die Volksrepublik für eine Beteiligung der Ukraine aus. Sie ist derzeit von den Gesprächen ausgeschlossen. 

David Rech

Baerbock will Gespräche Saudi-Arabien nicht überbewerten 

Außenministerin Annalena Baerbock hat vor einer Überbewertung der Gespräche in Riad gewarnt. „Wir sollten jetzt nicht den riesengroßen Fehler machen, auch noch dem Putin einen Gefallen zu tun, indem wir diese Gespräche größer reden, als sie eigentlich sind“, sagte die Grünenpolitikerin dem ZDF-Morgenmagazin. Es handle sich dabei um eine Kontaktaufnahme.Die Europäer müssten einen „sehr kühlen Kopf bewahren“, sagte Baerbock. Gerade weil US-Präsident Donald Trump anders arbeite als alle anderen und auf „Disruption“ setzte, sei es „umso wichtiger als Europäer, selbstbewusst zu sein, klar zu sein, für unsere Werte und Interessen einzustehen“
Unser wichtigstes Interesse ist ein dauerhafter Frieden und kein Scheinfrieden.

Außenministerin Annalena Baerbock

AfDAfghanistanAlexanderAndrzejAnnalenaAnnalena BaerbockARDAuslandAußenministeriumBaerbockBasBelarusBeziehungenBotschaftenBrasilienBrüsselBundeskanzlerBundesregierungBundestagBündnis Sahra WagenknechtCDUChinaCSUDeutschlandDmitri PeskowDonalddpaDrohnenDudaEmmanuelEndeEUEuroEuropaFDPFrankreichFreitagFriedenstruppenFriedensverhandlungenGrenzenGroßbritannienGrüneHegsethHermanHintergrundIstanbulItalienJeanJohannesKajaKallasKollegenKremlKriegKrieg in der UkraineLawrowlebenLinkeLitauenLuftwaffeMacronMaischbergerMarcoMarschflugkörperMedienMoskauNATOOlafOlaf ScholzParisParteienPetePutinRecep TayyipRechtRegierungReiseRiadRubioRusslandSahraSahra WagenknechtSaudi-ArabienScholzSelbstSelenskyjSergejSicherheitSoftwareSoldatenSPDSüdafrikaSvenTrumpTürkeiUkraineUNUngarnUSUSAVerteidigungVerteidigungsministerVerteidigungsministeriumWaffenWaffenlieferungenWagenknechtWahlWahlenWarschauWeilWeißWladimirWolodymyrWolodymyr SelenskyjZDFZeit