Ukrainekarte up to date: Russische Kräfte dringen für Myrnohrad vor

Russische Befestigungsanlagen

Russische Kontrolle

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Zusätzl. erobert

Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project

Russische Kräfte sind in den Norden der Stadt Myrnohrad vorgedrungen, die östlich der umkämpften Stadt Pokrowsk in der Region Donezk liegt. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Demnach zeigen geolokalisierte Bildaufnahmen, wie eine ukrainische Drohne auf ein Gebäude in der Stadt zielt, wo ein russischer Soldat sich versteckt haben soll. 

Das ISW bezeichnet den Vorstoß als geringfügig und schätzt ein, dass der russische Vormarsch bei Pokrowsk sich verlangsamt hat, während auf Verstärkung gewartet wird. Laut einem ukrainischen Militärbeobachter haben die russischen Kräfte starke Verteidigungen in dem besetzten Dorf Rasine aufgebaut, das nordöstlich von Pokrowsk liegt, und wollen diese auf die naheliegenden Dörfer Satyschok und Krasnyj Lyman ausweiten. Er erwartet, dass es in den kommenden Tagen nach der Erweiterung der russischen Logistik südlich von Pokrowsk und der Ankunft weiterer Kräfte zu erneuten Angriffen auf die Stadt kommen wird. 

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Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project

Beide Seiten griffen weiterhin die Energieinfrastruktur der jeweiligen anderen Seite an. Ukrainische Drohnen trafen in der Nacht zum 8. November die Ölraffinerie in der russischen Stadt Saratow. Geolokalisierte Videoaufnahmen zeigen Explosionen in der Nähe der Raffinerie. Weitere geolokalisierte Aufnahmen belegen weitere Angriffe in derselben Nacht auf das Umspannwerk Baloschowskaja in der Region Wolgograd, das das Wasserkraftwerk Wolga mit Zentralrussland verbindet. Als Folge kam es zu Stromausfällen in einigen Teilen der Region.

Ebenfalls in der Nacht zum 8. November gab es russische Angriffe mit mehr als 500 Drohnen und Raketen auf die ukrainische Energieinfrastruktur, um diese vor dem kommenden Winter zu schwächen. Getroffen wurden unterschiedliche Energieanlagen in den Regionen Kyjiw, Odessa, Kirowohrad und Poltawa. Bei einem weiteren Angriff auf eine Gasanlage in der Region Charkiw wurde ein Mitarbeiter der Anlage getötet. Als Folge der Angriffe kam es zu Stromausfällen vor Ort. 

Das staatliche Energieunternehmen Zentrenerho berichtete, dass russische Anschläge auf zwei Wärmekraftwerke in den Regionen Charkiw und Kyjiw, die zusammen 14 Prozent des Stroms in der Ukraine liefern, die Stromproduktion der Anlagen unterbrachen. Das wohl beispiellos große Ausmaß der Angriffe auf ukrainische Energieanlagen in der Nacht zum 8. November soll laut dem Unternehmen so hoch gewesen sein, dass alle Reparaturarbeiten an den Schäden zerstört wurden, die durch die russischen Angriffe vor dem Winter 2024 an den Anlagen entstanden waren.

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Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project
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