Ukrainekarte neuartig: Ukrainische und russische Kräfte verstellen im Rahmen Kostjantyniwka vor

Umkämpft

Russische Befestigungsanlagen

Russische Kontrolle

Vortag

seit Kriegsbeginn

vor Kriegsbeginn

Zurückerobert

Vortag

seit Kriegsbeginn

Zusätzl. erobert

Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project

In dem Kampf um die Stadt Kostjantyniwka in der Region Donezk sind ukrainische sowie russische Streitkräfte vorgerückt. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht. Geolokalisierte Aufnahmen belegen einen ukrainischen Vorstoß entlang der Autobahn T-0504 zwischen Pokrowsk und Kostjantyniwka, die östlich der Stadt verläuft. Zugleich drangen russische Kräfte innerhalb der Siedlung Stepaniwka vor, die südwestlich von Kostjantyniwka liegt. Russische Kräfte übten in den vergangenen Tagen mehrere Anschläge auf ukrainische Stellungen rund um Kostjantyniwka aus und führten weitere intensive Anschläge mit Gleitbomben auf die Stadt selbst durch.

Nach Angaben des Kommandants einer ukrainischen Einheit, die in Richtung Kostjantyniwka unterwegs ist, setzt Russland aktuell bis zu 70 solcher Bomben am Tag gegen die Stadt ein. Dadurch werde die Infrastruktur der Stadt nach und nach zerstört. Das ISW geht davon aus, dass solche Angriffe das Ziel haben, die ukrainische Logistik und Befestigungsanlagen im Vorfeld von Bodenoperationen zu schwächen.

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Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project

Ebenfalls in der Region Donezk rückten ukrainische Kräfte südöstlich der Stadt Lyman vor. Das geht aus geolokalisierten Aufnahmen hervor, die einen Vorstoß im Süden der Siedlung Jampil belegen. In den vergangenen Tagen griffen russische Kräfte Lyman und mehrere herumliegende Stellungen sowie östlich der benachbarten Stadt Slowjansk an.

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Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project

Russische Streitkräfte rückten auch in zwei Kampfrichtungen in der Region Saporischschja vor. Im Osten der Region belegen geolokalisierte Aufnahmen den Vorstoß russischer Truppen im Südosten des Dorfes Myrne, das südwestlich der Stadt Huljaipole liegt. In diese Richtung fanden in den vergangenen Tagen mehrere weitere russische Angriffe statt. Zugleich drangen weitere russische Kräfte im Westen der Region in der Nähe der Stadt Orichiw vor. Weitere geolokalisierte Aufnahmen deuten darauf hin, dass russische Soldaten südöstlich der Stadt innerhalb der Siedlung Luhiwske weiteres Gelände eroberten.

Militärische Führungskräfte der Ukraine bestätigten auch weitere Drohnenangriffe auf russische Militärinfrastruktur auf der besetzten Krim. Dabei wurde ein Luftabwehrwerfer getroffen und drei Mehrfachraketenwerfer wurden zerstört. Auch Ziele innerhalb Russlands selbst wurden durch ukrainische Angriffe getroffen. In der Nacht zum 30. März wurden zwei Produktionshallen des Drohnenentwicklungs- und -produktionswerks Atlant Aero in der Hafenstadt Taganrog im Süden des Landes beschädigt. Der Angriff war auch in geolokalisierten Aufnahmen zu sehen. In der Region Samara zeigten weitere Aufnahmen einen Brand auf dem Gelände eines Chemiewerks in der Stadt Toljatti, das schon mehrmals in der Vergangenheit durch ukrainische Drohnen angegriffen wurde.

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