Russische Befestigungsanlagen
Vortag
seit Kriegsbeginn
vor Kriegsbeginn
Vortag
seit Kriegsbeginn
Zusätzl. erobert
Russlands Armee hat ihre Angriffe im Norden der Region Sumy wieder aufgenommen – allerdings ohne Erfolg. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen, dass die Armee unter anderem nordwestlich, nördlich, nordöstlich und südöstlich von Sumy angriff.
Das russische Verteidigungsministerium schrieb dem ISW-Bericht zufolge, die Armee habe dabei die grenznahe Stadt Komariwka eingenommen – das ISW fand dafür aber keine Belege. Das Institut geht weiterhin davon aus, dass die russische Regierung die vor zwei Wochen gestarteten grenzübergreifenden Angriffe als umfassende Offensive darstellen will, um bei Verhandlungen über einen möglichen Waffenstillstand mehr besetzte Gebiete angeben zu können. Ein ukrainischer Militärsprecher wies Behauptungen zurück, wonach russische Kräfte den Ort Andrijiwka eingenommen hätten. Er schrieb, sie hätten das schlechte Wetter genutzt, um in den Außenbezirken des Ortes Position zu beziehen – diese Gefechtsstände seien aber bereits zerstört worden.
Russische Befestigungsanlagen
Vortag
seit Kriegsbeginn
vor Kriegsbeginn
Vortag
seit Kriegsbeginn
Zusätzl. erobert
Auch bei Kostjantyniwka kamen die
Angreifer laut dem Bericht in den vergangenen 24 Stunden nicht weiter voran. Demnach
griffen russische Soldaten rund um die Stadt und auch in der Stadt selbst an, konnten
aber nicht weiter vorrücken. Zudem versuchten sie, ukrainische Luftabwehr- und Kommunikationsanlagen
durch Drohnenangriffe zu zerstören. Der Stadtrat der nahegelegenen Großstadt
Kramatorsk berichtete von nächtlichen Angriffen mit Gleitbomben und
Mehrfachraketenwerfern mit Streumunition auf Gewerbe- und Wohnviertel der Stadt.
Unmittelbar nördlich von dort
griffen russische Truppen demnach auch die Stadt Lyman an. Ein ukrainischer
Militärsprecher berichtete, dass Russland dort kleine
Gruppen von Soldaten in die ukrainisch kontrollierte Stadt schickt – wohl
mit dem Ziel, die gute Bahninfrastruktur der Stadt zu besetzen und weiter in
Richtung Slowjansk angreifen zu können. Der Sprecher teilte weiter mit, die
russischen Streitkräfte vor Ort hätten etwa sechs- bis zehnmal mehr Soldaten
als die ukrainischen.
In unserem Liveblog zum Ukrainekrieg halten wir Sie über alles Wichtige auf dem Laufenden.
Russische Befestigungsanlagen
Vortag
seit Kriegsbeginn
vor Kriegsbeginn
Vortag
seit Kriegsbeginn
Zusätzl. erobert